Vereinsprojekt des Monats

Mit Stand Up Paddling - eine Prise Südsee-Feeling

Die Wasserfreunde Spandau 04 e. V. an der Zitadelle konnten durch das Förderprogramm eine neue Abteilung „Stand Up Paddling“ gründen und Equipment anschaffen.

„Stand Up“ Paddler stehen in jeder Hinsicht auf einem Brett. Seit rund 20 Jahren entwickelt sich das SUP als beliebter, generationsübergreifender Freizeit- und Wettkampfsport.

Die ersten Steh-Paddler waren polynesische Fischer auf dem Südpazifik vor Tahiti in ihren flachen Kanus. Auf Hawaii war es nur dem König und wenigen Auserwählten vorbehalten, stehend über Wasser zu gleiten. Schließlich waren es Surflehrer, die aufrecht paddelnd auf dem Surfbrett unterwegs waren, um schneller zu ihren ins Wasser geplumpsten Schülern durch die Wellen zu kommen und sie auch besser aus dem Wasser ziehen zu können. Seit einigen Jahren ist das "Stand Up Paddling" mittlerweile auch in Deutschland eine Trendsportart geworden. Die stehenden Paddler auf den Brettern sind auch schon mehrfach auf den Berliner Gewässern zu beobachten und sogar an der Zitadelle, wo die Wasserfreunde Spandau zu Hause sind.

„Das Interesse ist riesengroß und Stand Up Paddling ist einfach cool! Wir haben ein umfänglich positives Feedback erhalten.“

Insbesondere durch die finanzielle Förderung des Vereinsentwicklungsprogramms des Landessportbunds Berlin e. V. konnte die Wasserfreunde Spandau 04 e. V. die SUP Bretter, Schwimmwesten und weiteres Equipment anschaffen, um zahlreiche Veranstaltungen, wie z.B. das Training für Vereins- und Nichtmitglieder, Ferien-, Abenteuer- und Zeltlager bis hin zu regionale Wettkämpfe organisieren und durchführen.

Immer mehr Berliner entdecken das Brett. „Wir waren am Meer, wollten surfen, hatten aber kein Wind. So kam ich zum Paddling“, erzählte Vereinsmitglied Ben, der mit seiner Schwester, die zwei erfolgreichsten SUP Kids Berlins und Deutschlands sind. „Es ist cool, wenn man wie ein Cowboy in die Abendsonne paddeln kann.“

Für große Gefühle und Südsee-Feeling haben diejenigen, die sich um Meistertitel werben, allerdings wenig Zeit. Bis zu fünf Mal pro Woche steht das Training auf dem Wasser an. Es gibt schließlich einige Disziplinen, in denn man Lorbeeren verdienen kann: Den Sprint, wo es auf die Schnelligkeit ankommt, in der man von Punkt A nach Punkt B kommt. In der Welle beurteilen die Schiedsrichter Haltung und Schnelligkeit. Im Wildwasser ist es ähnlich wie im Kanu: Dabei müssen Bojen umfahren und Passagen auf dem Fluss fehlerfrei bewältigt werden. Dann kann man sich auch noch auf längere Strecken messen.

Gutes Balancegefühl und Muskeln für die Oberkörperarbeit sind wichtige Voraussetzungen.

Offiziell sind in Deutschland die Stand-Up-Paddler beim Kanuverband angegliedert. Wer sich für diese neue Trendsportart begeistert, hat auch schnell Erfolgserlebnisse, wie diese jungen Athletinnen bei der Siegerehrung.

Das Förderprogramm „Vereinsentwicklung“ ist für die Wasserfreunde Spandau 04 e. V. eine sehr große Unterstützung gewesen. http://www.sup04.de/

Förderungen und Zuwendungen können Sportorganisationen und Sportvereine erhalten, die durch die für den Sport zuständige Senatsverwaltung als förderungswürdig anerkannt sind und die Gemeinnützigkeit dem LSB durch Vorlage des gültigen Körperschaftsteuer-Freistellungsbescheides mit dem Zweck "Förderung des Sports" nachgewiesen haben. Die Zielsetzung des Förderprogramms "Vereinsentwicklung" ist letztendlich eine Vereins- oder Verbandsmodernisierung. 

Mitmachen lohnt sich! Aloha!

Hierzu finden Sie unseren Link:

http://www.lsb-berlin.net/service/vereinsentwicklung/sportfoerderung/

(Die Fotos und der Text sind von den Wasserfreunden Spandau e.V. und deren Eltern für diesen Bericht freigegeben).

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