Beachten Sie den Unterschied von „cc“ und „bcc“?  Versand von Mails mit sichtbaren Adresslisten ist ein Datenschutzverstoß!

Wer ein- und dieselbe Mail an eine größere Adressliste verschicken will, muss sich genau überlegen, wie er das tut. Wenn jeder Adressat sehen kann, wer die Mail noch erhalten hat, liegt im Regelfall ein Verstoß gegen den Datenschutz vor.
Die Devise bei Adresslisten muss deshalb lauten:

Versand per „bcc“ statt „cc“!

Dagegen wird ständig verstoßen.

Die cc-Funktion ist bei Adresslisten tückisch, auch in datenschutzrechtlicher Hinsicht. Es handelt sich bei jeder einzelnen Übermittlung einer E-Mail-Adresse um die Übermittlung personenbezogener Daten.

Der Versand einer E-Mail an einen großen Empfängerkreis hat stets in der Weise zu erfolgen, dass die E-Mail-Adressen den jeweils anderen Empfängern der Massenmail unbekannt bleiben. Hierzu muss der Versender die Adressaten in das "Bcc"-Feld eintragen, die E-Mail-Adressen bleiben für den Empfänger unsichtbar. In das "An"- Feld wird eine eigene E-Mail-Adresse eingetragen.“

Offene Adresslisten: Der Ruf wird nachhaltig geschädigt

Alles nicht so schlimm? Dieses Argument lässt die Datenaufsichtsbehörde zu Recht nicht gelten und weist auf folgendes hin:

Die Datensicherheit ist durch offene Adresslisten ebenfalls beeinträchtigt

Oft wird übersehen, dass es nachhaltige Probleme der Datensicherheit nach sich zieht, wenn Mails in der beschriebenen Art und Weise verschickt werden. Dazu weist die Datenschutzaufsicht auf Folgendes hin:

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