Kann in der Satzung den Fördermitgliedern (passive Mitglieder) das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung verweigert werden?

Das Vereinsrecht unterscheidet zwischen

Außerordentliche Mitglieder sind Mitglieder des Vereins, die aufgrund einer ausdrücklichen Satzungsgrundlage nicht die gleichen Rechte und Pflichte haben wie die Vollmitglieder, d.h. es wird vom Gleichbehandlungsgrundsatz abgewichen. Dies ist grundsätzlich zulässig.

Für diese Durchbrechung des Gleichbehandlungsgrundsatzes muss jedoch eine sachliche Begründung gegeben sein und die Satzung muss genau regeln, welche Rechte und Pflichten die jeweiligen außerordentlichen Mitglieder haben.

So muss z.B. klar zwischen fördernden und passiven Mitgliedern unterschieden werden:

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