Folgen der Coronakrise für Engagement und Zivilgesellschaft

Neue Studie der Ziviz gGmbH liefert erste Erkenntnisse und methodische Überlegungen

Ende März 2021 erschien eine Studie zu den Folgen der Coronakrise für Engagement und Zivilgesellschaft. Die Folgen für den organisierten Sport infolge des zweiten Lockdowns werden in einem gesonderten Kapitel betrachtet. Verantwortlich für die Studie ist die ZiviZ gGmbH (Zivilgesellschaft in Zahlen) unter der Leitung von Dr. Holger Krimmer.

Hier geht es zur Studie. Im Dokument wird auf den Seiten 23 bis 29 auf den Sport eingegangen.

Das Papier liefert erstmals einen Überblick über bisherige Datenerhebungen zu Auswirkungen der Coronapandemie für bürgerschaftliches Engagment und Zivilgesellschaft. Denn in der Coronakrise leisten zivilgesellschaftliche Organisationen einen ganz besonderen Beitrag: Sie helfen jenen, die durch die Einschränkungen auf zusätzliche Hilfe angewiesen sind und versuchen ihre Angebote für ihre Zielgruppen weiter aufrecht zu erhalten. Das klassische Ehrenamt in Vereinen und Verbänden kann während der Pandemie jedoch nicht mehr so leicht ausgeübt werden. Für viele Ehrenamtliche geht dadurch eine wichtige Form sozialer Integration zeitweise verloren. Bürgerschaftliches Engagement ist folglich gerade in dieser sogenannten Coronakrise besonders gefordert.