Landessportbund Berlin News https://lsb-berlin.net Alle Neuigkeiten des Landessportbundes Berlin en_GB Landessportbund Berlin Fri, 30 Sep 2022 02:39:47 +0200 Fri, 30 Sep 2022 02:39:47 +0200 TYPO3 news-2106 Wed, 28 Sep 2022 09:47:49 +0200 Workshop „Energiesparen im Sport" am 12. Oktober aktuelles/news/details/workshop-energiesparen-im-sport-am-12-oktober/ Aktionsbündnis „Berlin spart Energie“ und Landessportbund laden ein. Jetzt anmelden! ]]> Dem Berliner Sport steht ein harter Winter bevor: Die Energiekrise führt zu extrem hohen Preisen für Heizung und Warmwasser und stellt Sportvereine vor existenzielle Herausforderungen. Damit der Gashahn für Sportstätten nicht vollends zugedreht wird, müssen Vereine und Verbände jetzt handeln. Dabei reicht die Palette von einfachen Energiesparmaßnahmen Einzelner bis zur Umstellung der Liegenschaften auf regenerative Energieträger.

In diesem Jahr wird das Bündnis „Berlin spart Energie“ bei seiner Aktionswoche daher mit dem Landessportbund einen Beratungsworkshop zum Thema „Energiesparen im Sport“ durchführen. Dabei wird anhand von Beispielen aufgezeigt, welche Maßnahmen der Sport bereits ergriffen hat und was noch zu tun ist, um in den kommenden Monaten Sportangebote zu ermöglichen.

Begleitet wird der Workshop auch von einem Energieberater, der Tipps und Tricks für die Krise liefert.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Infos zur Veranstaltung gibt es hier

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news-2104 Tue, 27 Sep 2022 14:08:58 +0200 Studie zu sexuellem Kindesmissbrauch im Sport veröffentlicht aktuelles/news/details/studie-zu-sexuellem-kindesmissbrauch-im-sport-veroeffentlicht/ Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat große Zahl von Berichten Betroffener und Zeitzeugen auswerten lassen. ]]> Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat erstmals eine große Anzahl von Berichten Betroffener und Zeitzeugen zu sexualisierter Gewalt im Sport detailliert auswerten lassen. Etwa ein Fünftel der Personen berichtete über sexuellen Kindesmissbrauch im Rahmen des Sports in der DDR. Berlin, 27.09.2022

Die heute veröffentlichte Studie der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs bestätigt, dass sexueller Kindesmissbrauch in verschiedenen Sportarten und insbesondere im organisierten Vereinssport vorkommt. Die Betroffenen erlebten den Missbrauch überwiegend im Leistungssport und wettkampforientierten Breitensport, seltener im Freizeitsport und Schulsport. Grundlage der Studie sind 72 Berichte von Betroffenen sowie Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Damit wurde in Deutschland erstmals eine so große Anzahl Berichte zu sexuellem Kindesmissbrauch im Sport wissenschaftlich ausgewertet. Die Studie beinhaltet zusätzlich drei persönliche Geschichten betroffener Menschen.

Die Auswertungen zeigen, dass zwei Drittel der Betroffenen sexualisierter Gewalt nicht nur einmal, sondern regelmäßig und zum Teil über einen langen Zeitraum ausgesetzt waren. In den meisten Fällen handelte es sich um (schwere) sexualisierte Gewalt mit Körperkontakt. Die Tatpersonen stammen vorwiegend aus dem direkten oder nahen Umfeld und sind männliche Trainer, Betreuer oder Lehrer. Zudem befanden die Tatpersonen sich meist in machtvollen Positionen.

Die vollständige Presseinformation steht hier. 

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news-2103 Tue, 27 Sep 2022 13:45:37 +0200 Landessportbünde: „Deckelung der Energiekosten faire, unkomplizierte Lösung“ aktuelles/news/details/landessportbuende-deckelung-der-energiekosten-faire-unkomplizierte-loesung/ In einem Schreiben an Hendrik Wüst, Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz, haben sie um Unterstützung gebeten. ]]> Vor den Beratungen von Bund und Ländern über das dritte Entlastungspaket fordern die Landessportbünde eine Deckelung der Energiekosten. „Ein Energiepreisdeckel wäre auch aus Sicht gemeinnütziger Organisationen wie Sportvereine und Sportverbände eine faire Lösung“, sagt Thomas Härtel, Vorsitzender der Konferenz der Landessportbünde und Präsident des Landessportbunds Berlin, „denn er bezieht sowohl eine Eigenleistung der Vereine und Verbände mit ein und ist gleichzeitig unkompliziert abzurechnen.“

In einem Schreiben an Hendrik Wüst als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz haben die Landessportbünde für diesen Weg geworben und um Unterstützung gebeten. „Sportvereine und Sportfachverbände stehen vor einer existenziellen Bedrohung durch mögliche Schließungen von Sportanlagen und die steigenden Energiekosten“, heißt es darin.

Gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund hatten die Landessportbünde mit einer Selbstverpflichtung dazu aufgerufen, in den kommenden Monaten mindestens 20 Prozent Energie einzusparen. „Damit wollen wir auch unseren eigenen sichtbaren Beitrag leisten“, sagt Thomas Härtel. Bei Fördermaßnahmen für nachhaltige Investitionen zur Einsparung von Energiekosten benötige der organisierte Sport ebenso eine Berücksichtigung wie die Kommunen als Träger von Sportanlagen

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news-2102 Mon, 26 Sep 2022 14:00:23 +0200 Rekord-Rennen beim BMW BERLIN MARATHON 2022 aktuelles/news/details/rekord-rennen-beim-bmw-berlin-marathon-2022/ Eliud Kipchoge knackte seinen eigenen Weltrekord und lief 2:01:09 Stunden. Fotos: Engler ]]> Eliud Kipchoge krönte die 48. Auflage des BMW BERLIN-MARATHON mit einem Weltrekord von 2:01:09 Stunden. Damit verbesserte der 37-jährige Kenianer seine eigene Bestzeit, die er in Berlin 2018 gelaufen war, um genau eine halbe Minute. Eliud Kipchoge war zeitweilig sogar auf Kurs für eine Traumzeit von unter 2:00:00 Stunden, konnte dieses famose Tempo aber nicht halten. „Ich bin überglücklich, den Weltrekord in Berlin gebrochen zu haben. Ich wollte die erste Hälfte so schnell laufen“, sagte Eliud Kipchoge. Sein Landsmann Mark Korir wurde Zweiter mit 2:05:58, Rang drei belegte der Äthiopier Tadu Abate mit 2:06:28. Einen starken elften Platz belegte Haftom Weldaj (Hamburger LL), der sich auf 2:09:06 steigerte und damit zum sechstschnellsten deutschen Läufer aller Zeiten wurde. Er stellte auch eine deutsche Jahresbestzeit auf.

Sensationellen Streckenrekord durch Tigist Assefa Einen sensationellen Streckenrekord lief Tigist Assefa. Als Außenseiterin mit einer persönlichen Bestzeit von zuvor 2:34:01 gestartet, lief die Äthiopierin bei exzellenten Wetterbedingungen das Rennen ihres Lebens und gewann in 2:15:37 Stunden. Damit erzielte die 26-Jährige die drittschnellste je gelaufene Zeit und eine Jahresweltbestzeit. Den bisherigen Streckenrekord hatte die Kenianerin Gladys Cherono 2018 mit 2:18:11 aufgestellt.

Der BMW BERLIN-MARATHON war hinsichtlich der beiden Siegerzeiten der hochklassigste Marathonlauf aller Zeiten. Die beiden Siegzeiten ergeben insgesamt 4:16:46 Stunden.

Einen Rekord gab es auch im Inlineskating: Nach nur 56:45 Minuten überquerte der Belgier Bart Swings die Ziellinie und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf.

Alle Infos zum Berlin-Marathon gibt es hier.

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news-2101 Sat, 24 Sep 2022 13:23:41 +0200 Landessportbünde fordern Deckelung der Energiekosten aktuelles/news/details/landessportbuende-fordern-deckelung-der-energiekosten/ Der organisierte Sport in Deutschland mit seinen Sportvereinen und Sportfachverbänden steht vor einer existenziellen Bedrohung durch mögliche Schließungen von Sportanlagen und die steigenden Energiekosten. ]]> Der Deutsche Olympische Sportbund und die Landessportbünde haben mit einer Selbstverpflichtung dazu aufgerufen, in den kommenden Monaten mindestens 20 Prozent Energie einzusparen. Darüber hinaus begrüßen wir als Konferenz der Landessportbünde die Vorschläge für entsprechende Umsetzungsmaßnahmen und Konzepte seitens des DOSB. Die Sportvereine und Sportverbände in Deutschland brauchen eine spürbare finanzielle Entlastung, besonders nach den Einschränkungen von mehr als zwei Jahren Pandemie. Die Landessportbünde fordern insbesondere eine Deckelung der Energiekosten. Darüber hinaus fordern wir die Bundesregierung auf, das dritte Entlastungspaket dringend kurzfristig dahingehend zu verändern, dass auch der Sport bedacht wird. Zudem appellieren wir an die Landesregierungen, entsprechende Unterstützungsmaßnahmen für den Sport auf den Weg zu bringen. Wir fordern die Kommunen in Deutschland dazu auf, energiebedingte Schließungen von Sportanlagen und Schwimmbädern zu vermeiden. Bei Fördermaßnahmen für nachhaltige Investitionen zur Einsparung von Energiekosten ist der organisierte Sport ebenso zu berücksichtigen wie die Kommunen als Träger von Sportanlagen.

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news-2100 Fri, 23 Sep 2022 21:32:25 +0200 Die Zukunft des Leistungssports gestalten! aktuelles/news/details/die-zukunft-des-leistungssports-gestalten/ Anstöße der Konferenz der Landessportbünde für eine strategische Neuorientierung des Leistungssports in Deutschland ]]> Die Konferenz der Landessportbünde tagte am 23. September 2022 und hat einen Beschluss zur Zukunft des Leistungssports in Deutschland gefasst.

Hier ist der Beschluss im Wortlaut.

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news-2098 Fri, 23 Sep 2022 11:07:27 +0200 Grundsteuerregelungen für gemeinnützige Vereine aktuelles/news/details/grundsteuerregelungen-fuer-gemeinnuetzige-vereine/ Einige Hinweise ]]> Aufgrund der im Jahr 2025 in Kraft tretenden Grundsteuerreform besteht bis zum 31.10.2022 für Grundstückseigentümer und Erbbauberechtigte die Pflicht, eine Feststellungserklärung beim zuständigen Finanzamt abzugeben. Diese Pflicht betrifft auch Sportvereine, jedoch bleiben für gemeinnützige Vereinigungen die Möglichkeiten zur Steuerbefreiung bestehen.

Gemeinnützige Vereine können von Steuerbefreiungen gemäß § 3 GrStG profitieren, sofern diese vom Finanzamt zugesprochen werden. Die Voraussetzung für diese Befreiung setzt sich aus zwei Merkmalen zusammen. Zum einen muss der Grundstückseigentümer oder Erbbauberechtigte als gemeinnützig anerkannt sein. Zum anderen muss das Grundstück auch für gemeinnützige Zwecke im ideellen Bereich oder im Zweckbetrieb des gemeinnützigen Vereins genutzt werden. Als grundsteuerbefreite Nutzung ist zum Beispiel der Sport- und Wettkampfbetrieb für Mitglieder anzusehen. Bei einer ausschließlichen Nutzung für ideelle Zwecke oder den Zweckbetrieb des gemeinnützigen Vereins trifft die Steuerbefreiung beispielsweise für Sportplätze, Umkleideräume wie auch Abstellräume für Sportgeräte zu.

Ausgeschlossen von Steuerbefreiungen ist eine wirtschaftliche Nutzung sowie die Vermögensverwaltung.

Komplizierter wird es also, wenn der gemeinnützige Verein sein Grundstück oder Grundstückbestandteile auch für nichtsteuerbegünstigte Zwecke nutzt. In diesem Fall liegt eine gemischte Nutzung vor, welcher mit anteiliger Steuerbefreiung für steuerbegünstigt verwendete Grundstückbestandteile oder Räumen begegnet wird. Demnach bedarf es eines detaillierten Nachweises gegenüber dem Finanzamt, zum Beispiel mit einem Grundriss, welcher Raum oder welches Grundstückbestandteil für welchen Zweck genutzt wird. Bei einer Mischnutzung von Räumen oder Grundstücksbestandteilen besteht die Möglichkeit, einen prozentualen Aufteilungsschlüssel für das Nutzungsverhältnis festzulegen. Eine Steuerbefreiung wird in diesem Fall jedoch nur zugesprochen, wenn die Nutzung zu gemeinnützigen Zwecken überwiegt, also bei über 50% liegt.

Überlässt eine gemeinnützige Vereinigung ihr Grundstück oder Teile des Grundstücks dauerhaft einem Dritten (sowohl entgeltlich als auch unentgeltlich), so liegt ein Fall der Vermögensverwaltung vor. Eine Steuerbefreiung ist in diesem Fall ausgeschlossen, es sei denn, der Dritte erfüllt ebenfalls die oben genannten Voraussetzungen für Grundsteuerbefreiungen. Eine Steuerbefreiung ist auch ausgeschlossen bei der Nutzung als Wohnraum – selbst zu gemeinnützigen Zwecken (bis auf wenige Ausnahmen).

Bei all diesen unterschiedlichen Nutzungsweisen empfiehlt es sich, die Möglichkeit einer Grundsteuerbefreiung im Einzelfall zu prüfen. Wir empfehlen bei einer gemischten Nutzung von Räumen oder Grundstückbestandteilen sich bei der Abgabe der Feststellungserklärung von einer/m Steuerberater*in oder Steuerberatungsgesellschaft unterstützen zu lassen.

Weitere Hinweise sind unter diesem Link auf der Homepage des Bundesfinanzministerium entnehmen.

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news-2095 Mon, 19 Sep 2022 14:20:41 +0200 Berlin-Marathon am 25. September – mehr als ein sportliches Ereignis aktuelles/news/details/berlin-marathon-am-25-september-mehr-als-ein-sportliches-ereignis/ Der Lauf ist ein Imagegewinn für unsere Stadt Foto: Jürgen Engler ]]> Das nächste sportliche Highlight steht vor der Tür: Der 48. BMW-Berlin-Mara-thon am kommenden Sonntag dürfte ein großes Spektakel werden, das auch weltweit für Aufsehen sorgt. Schirmherr ist Bundeskanzler Olaf Scholz. Den Startschuss um 9.15 Uhr gibt die Regierende Bürgermeisterin, Franziska Giffey, auf der Straße des 17. Juni.

„Wir erwarten 45.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 157 Nationen“, erklärt Jürgen Lock, Geschäftsführer des SCC Events, dem Ausrichter dieses 42,195 km langen Laufes durch die City. 20.000 Teilnehmer kommen aus dem Ausland, vor allem aus den USA, Dänemark und England, 18.000 aus dem Bundesgebiet, 6.000 aus Berlin.

Außerdem dabei sind am Sonntag die Handbiker und Rollstuhlfahrer, die stets von dem flachen Kurs schwärmen, während 4.100 Skater tags zuvor ihren Wettkampf bestreiten – übrigens mit einem Prominenten, der in einer anderen Sportart zu Hause ist: Bart Swings, Eisschnelllauf-Olympiasieger und mehrfacher Weltmeister aus Belgien.

Als Einstimmung findet am Sonnabend der Frühstückslauf statt – auf dem Tempelhofer Feld. Am Nachmittag gibt es zwei Laufwettbewerbe für den Nachwuchs – für Bambinis und Mini-Marathonisten mit zehntausend Kindern zwischen elf und 18 Jahren.

Natürlich wird das Hauptrennen, das den Spitzen- und Breitensport vereint, überstrahlt durch die Zusage mehrerer Topstars. Sie schätzen den Berlin-Marathon wegen des Fluidums und der anerkannt schnellen Strecke. An erster Stelle, so Race Director Mark Milde, sind Doppelolympiasieger und Weltrekordler Eliud Kipchoge aus Kenia sowie der äthiopische Vorjahresgewinner, Guye Adola, zu nennen.

Auch bei den Frauen präsentiert sich ein Klassefeld mit Keira d‘ Amato (USA) und Nancy Jelagat Meto (Kenia).Es kommen weitere Veranstaltun-gen hinzu: am Freitagabend ein „Get to gether“ mit 700 Personen, die Marathon-Messe und ein ökumenischer Gottesdienst am Sonnabendnachmittag in der Gedächtniskirche, wo Lesungen mit Marathon-Initiator Horst Milde und Rollstuhlfahrer Heinz Frei aus der Schweiz geplant sind.

„Der Lauf ist mehr als nur eine Sportveranstaltung“, sagt Jürgen Lock. „Der Lauf ist eine glänzende Werbung für Berlin – mit Strahlkraft, Ansehen und Imagegewinn, der nicht zuletzt auf dem wirschaftlichen Sektor beruht“. Bei einer Studie von 2018 wurde eine Gesamtwertschöpfung von 383 Millionen Euro ermittelt. Darin eingeschlossen waren Ausgaben der Teilnehmer und Besucher für An- und Abreise, Nutzung des innerstäd-tischen Verkehrs, Übernachtung, Verpflegung, Sightseeing und Shopping.

„Rund ein dreiviertel Jahr lang“, so Jürgen Lock, „dauern die Vorbereitungen und Absprachen. Allein am Mara-thon-Tag werden 5.000 Volunteers gebraucht, dazu 450 Sanitäter und 60 Ärzte.“ Nur so ist es möglich gewesen, den Berlin-Marathon zu einer Hauptstadt-Marke mit einem großen Bekanntheitsgrad werden zu lassen.

Weitere Infos stehen hier.

Text: Hansjürgen Wille

Foto: Jürgen Engler

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news-2092 Sat, 17 Sep 2022 12:00:00 +0200 „Klare Anlaufstellen für Betroffene und Schutzkonzepte für Sportvereine sind erforderlich“ aktuelles/news/details/klare-anlaufstellen-fuer-betroffene-und-schutzkonzepte-fuer-sportvereine-sind-erforderlich/ Abschlussbericht der größten Breitensport-Studie "SicherimSport" ]]> Duisburg (17. September 2022) – Gewalterfahrungen im organisierten Sport sind eindeutig keine Einzelfälle, Mädchen und Frauen machen wesentlich mehr negative Erfahrungen als männliche Mitglieder, andererseits betonen neun von zehn betroffenen Personen ihre allgemein guten bis sehr guten Erfahrungen mit dem Vereinssport: Zu diesen zentralen Erkenntnissen kommt der Abschlussbericht der bundesweit bislang größten Breitensport-Studie „SicherimSport“, der gleichzeitig eigene Schutzkonzepte für alle Sportvereine für dringend erforderlich hält. „Klare Anlaufstellen für Betroffene im Sport sind wichtig. Der organisierte Vereins- und Verbandssport sollte dringend nach geeigneten Wegen suchen, wie er proaktiv und gut sichtbar auf diejenigen zugehen kann, die Rat und Unterstützung bei Gewalterfahrungen benötigen“, betont Prof. Dr. Bettina Rulofs (Sporthochschule Köln), die das Projekt gemeinsam mit Dr. Marc Allroggen (Universitätsklinikum Ulm) leitet und einen weniger überraschenden Befund ergänzt: „Vereinsmitglieder mit einem höheren sportlichen Leistungsniveau, beispielsweise Teilnehmende an nationalen und internationalen Wettkämpfen, und solche mit längeren Trainingszeiten sind eher stärker von Gewalt betroffen als Vereinsmitglieder im Freizeitsport.“

Ein Blick auf Einzelergebnisse der Studie (mit über 4.300 befragten Vereinsmitgliedern und rund 300 beteiligten Sportverbänden), die der Landessportbund NRW gefördert hat, zeigt Folgendes: So wurde psychische Gewalt - in Form von Erniedrigungen, Bedrohungen oder Beschimpfungen - am häufigsten von den befragten Vereinsmitgliedern angegeben, insgesamt 63 Prozent der Befragten berichten, dies bereits im Kontext des Vereinssports mindestens einmal erlebt zu haben. Zudem bestätigte ein Viertel der Befragten sexualisierte Belästigungen oder Grenzverletzungen ohne Körperkontakt im Vereinssport. Ein Fünftel der befragten Vereinsmitglieder berichtete gar von sexualisierter Gewalt mit Körperkontakt (z.B. in Form von unerwünschten sexuellen Berührungen oder sexuellen Übergriffen). Jedoch: Auch wenn Vereinsmitglieder angeben, solche negativen und missbräuchlichen Erfahrungen gemacht zu haben, geben 90 Prozent der betroffenen Personen an, allgemein gute bis sehr gute Erfahrungen mit dem Vereinssport zu haben. Die generelle Beurteilung des Vereinssports fällt somit auch beim Vorliegen von Belästigungs- oder Gewalterfahrungen überwiegend positiv aus.

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass sexualisierte Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt mit und ohne Körperkontakt häufiger außerhalb als innerhalb des Sports erlebt werden. Die Studie belegt somit, dass interpersonelle und sexualisierte Gewalt gesamtgesellschaftliche Probleme darstellen, die auch den Sport betreffen - ebenfalls nachzulesen im Abschlussbericht, den der Forschungsverbund der Deutschen Sporthochschule Köln, des Universitätsklinikums Ulm und der Bergischen Universität Wuppertal bei einer Fachtagung am 17. September 2022 im Sport- und Olympiamuseum in Köln vorgelegt hat. Die Studie zeigt außerdem, dass Betroffene von Gewalt im Sport nur selten über ihre Erfahrungen berichten und selten Unterstützung bei den Sportvereinen oder -verbänden suchen. Vor diesem Hintergrund ist es besonders bedenklich, dass nach den vorliegenden Ergebnissen nur die Hälfte der befragten Sportverbände über nach außen sichtbare Kontaktmöglichkeiten für Betroffene (z.B. auf ihren Websites) verfügt.

„Kein Verein kann sich darauf berufen, dass es sich um Einzelfälle handelt“

Dr. Marc Allroggen vom Universitätsklinikum Ulm erläutert: „Mit dem Vorliegen der Befunde wird sich kein Verein darauf berufen können, dass es sich um Einzelfälle handelt und nur wenige Vereine betroffen sind.“ Zudem zeigen die Daten, dass es sich nicht überwiegend um „vergangene Fälle“ handelt. Im Gegenteil: Jüngere Personen (bis 30 Jahre alt) berichten in der Befragung deutlich häufiger von Gewalterfahrungen im Sportverein als ältere Mitglieder. Dass die Stadt- und Kreissportbünde sowie Landesfachverbände bereits verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht haben, um die Sportvereine vor Ort beim Schutz vor Gewalt zu unterstützen, belegen die nun veröffentlichten Ergebnisse ebenfalls. Dabei haben besonders die Landessportbünde eine wichtige Orientierungs- und Beratungsfunktion für die Mitgliedsverbände in den untersuchten Bundesländern und benötigen zugleich noch mehr Ressourcen, um dieser Verantwortung gerecht zu werden. Das Forschungsprojekt SicherImSport wird mit Mitteln des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen gefördert. Zehn weitere Landessportbünde, darunter auch der Landessportbund Berlin (anm. Red.), beteiligten sich an der Finanzierung der einzelnen Teilprojekte. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Bettina Rulofs an der Deut­schen Sporthochschule Köln (zuvor: Bergische Universität Wuppertal) sowie bei PD Dr. Marc Allroggen am Universitätsklinikum Ulm.

Den Bericht zum Projekt gibt es hier: https://go.lsb.nrw/bericht-sicherimsport

(Quelle: Pressemitteilung des Landessportbunds Nordrhein-Westfalen e.V.)

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news-2088 Tue, 13 Sep 2022 14:31:50 +0200 Energiepreispauschale (EPP) aktuelles/news/details/energiepreispauschale-epp/ Der Gesetzgeber hat die Auszahlung einer Energiepreispauschale Höhe von je 300,- Euro beschlossen. ]]> Der Gesetzgeber hat zur Kompensation der erheblichen Energiemehrkosten die Auszahlung einer Energiepreispauschale als Einmalzahlung in Höhe von je 300,- Euro beschlossen, welche mit der September-Gehaltsabrechnung ausgezahlt wird. Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesem Betrag um eine sv-freie, jedoch steuerpflichtige Pauschale handelt.

Empfänger sind alle angestellten hauptamtlichen Mitarbeiter*innen mit den Steuerklassen 1 bis 5.

Minijobber, bei denen es sich ebenfalls um eine Hauptbeschäftigung handelt sowie die Freiwilligendienstleitenden (FSJ und BFD) erhalten die Pauschale ebenfalls. Die Auszahlung für die Freiwilligendienstleistenden erfolgt über die Taschengeldabrechnung durch den LSB.

Vereine und Verbände mit hauptamtlichen Beschäftigten verrechnen die 300,-- Euro pro Mitarbeiter*in mit der Lohnsteueranmeldung für August 2022.

 

Für nähere und ausführlichere Informationen nutzen Sie bitte folgenden Link des Bundesfinanzministeriums.

 

www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/energiepreispauschale.html

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news-2087 Tue, 13 Sep 2022 11:07:38 +0200 Sparen wir uns die Energie – für den Sport! aktuelles/news/details/sparen-wir-uns-die-energie-fuer-den-sport/ Verbände veröffentlichen Maßnahmen zum Energiesparen Foto: LSB ]]> Der Berliner Sport hat ein Maßnahmenpapier erarbeitet, mit dem er der Energiekrise begegnen möchte. Klar und prägnant werden verschiedene Maßnahmen dargestellt, wie Energie eingespart werden kann.

Das Papier soll als Poster überall in Berlin verteilt werden und damit ein wichtiger Beitrag der Sportler*innen selbst sein, die für Vereine lebensnotwendige Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

Hier geht es zum Maßnahmenpapier.

Hier gibt es weitere Informationen zum Thema Energiesparen im Sport

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news-2086 Mon, 12 Sep 2022 17:07:04 +0200 „Mein Traum von Olympia" aktuelles/news/details/mein-traum-von-olympia/ Sommerfest des Berliner TSC – gemeinsam mit dem LSB und BERLIN HAT TALENT sowie der DOG Berlin Foto: Jürgen Engler ]]> Ca. 1000 Besucher*innen von klein bis groß kamen an diesem schönen Sommertag auf die Sportanlage, um diverse Angebote zu testen. Es waren zahlreiche Abteilungen auf dem sonnigen Sportplatz anwesend und es gab verschiedene Vorführungen in der (Eis-)Halle.

Zusammen mit dem Landessportbund Berlin (LSB) und der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG), die sich als Förderverein für die Verbreitung des Olympischen Gedankens in Sport und Gesellschaft einsetzt, wurde das Motto des Festes „Mein Traum Olympia“ gelebt.

Ein ausführlicher Bericht steht hier.

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news-2085 Mon, 12 Sep 2022 13:38:00 +0200 Wie nachhaltig ist mein Verein? aktuelles/news/details/wie-nachhaltig-ist-mein-verein/ Online-Quick-Check des Landessportbunds Berlin Foto: Tobias Kruse ]]> Wie kann ich die Auswärtsfahrten meines 1. Damenteams nachhaltiger machen? Welche Reinigungsmittel für die Vereinsräume sollte ich einsetzen, wenn ich die Umwelt nicht belasten möchte? Und inwiefern trägt das LSB-Kinderschutzsiegel zur Nachhaltigkeit bei?

Auf diese Fragen gibt der Landessportbund eine Antwort und lädt ein, den „Quick Check zur Nachhaltigkeit im Sport“ zu machen.

Gemeinsam mit Berliner Vereinen, wie FC Internationale 1980, Sektion Berlin des Deutschen Alpenvereins, TSV Spandau 1860 und SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 hat der LSB einen Online-Fragebogen entwickelt – unterstützt vom TÜV Rheinland, der sich im Sport durch verschiedene Audits – also Nachhaltigkeitsprüfungen – verdient gemacht hat.

Mit dem neu entwickelten Quick Check können Vertreter*innen von Sportvereinen und -verbänden in wenigen Minuten erfahren, wie sie und ihre Organisationen ökologisch, sozial und wirtschaftlich aufgestellt sind.

Das Tool verspricht eine Auswertung in wenigen Minuten – so kommen wir alle dem Ziel, mehr Nachhaltigkeit im Sport zu erreichen, noch ein Stück näher. In Zeiten der Energiekrise sicherlich nicht die schlechteste Idee.

Machen Sie den Test noch heute. Hier geht es zum Test. 

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news-2084 Fri, 09 Sep 2022 14:17:25 +0200 LSB-Präsident Thomas Härtel: Der Berliner Sport braucht einen Energie-Rettungsschirm aktuelles/news/details/lsb-praesident-thomas-haertel-der-berliner-sport-braucht-einen-energie-rettungsschirm/ Der Berliner Sport arbeitet angesichts der dramatisch steigenden Energiepreise an einem gemeinschaftlichen Maßnahmenpaket zur Bewältigung der Krise. ]]> Im Verbund mit dem Deutschen Olympischen Sportbund strebt der Landessportbund Berlin (LSB) Energieeinsparungen von 20 Prozent an. Um die für die Sportvereine und Sportverbände bedrohlichen Kosten stemmen zu können, braucht der Sport jedoch auch Unterstützung aus Parlament und Verwaltung. LSB-Präsident Thomas Härtel sagte an diesem Freitag im Sportausschuss des Abgeordnetenhauses: "Die Vereine senden uns tagtäglich Botschaften zur Erhöhung der Strom- und Gaspreise. Diese enorme Belastung für die Vereine müssen wir jetzt im Auge haben." Deshalb sei es wichtig, jetzt zu handeln und den betroffenen Vereinen zu helfen. Der Landessportbund schlägt vor, dafür die bislang nicht verwendeten Mittel aus dem Corona-Rettungsschirm zu nutzen. Darüber hinaus „braucht der organisierte Sport zusätzliche Mittel, um durch die massiv gestiegenen Energiepreise nicht noch mehr in existenzielle Nöte zu geraten“, wie LSB-Präsident Härtel weiter sagte. Die Senatssportverwaltung hat zugesagt, eine Umwidmung der Mittel aus dem Rettungsschirm zu prüfen.

„Wir können und dürfen die Vereine mit ihren Mitgliedern gerade jetzt nicht alleine lassen“, sagte Härtel. Beitragserhöhungen in Sportvereinen seien jedenfalls keine ganzheitliche Lösung in dieser Krise, weil die Mitglieder ohnehin auch privat unter gestiegenen Energiepreisen und Inflation leiden müssen. Gleichzeitig werde der Sport selbst einen großen eigenen Beitrag zur Energieeinsparung leisten. „Sowohl die Landessportbünde als auch der DOSB haben klare Schritte unternommen und Maßnahmen veröffentlicht. Wir beraten unsere Vereine und Verbände intensiv dazu. Unser Wunsch ist es außerdem, dass aufgrund der Energiekrise weitere Fördermittel geprüft werden. Dazu gehört auch die Vereinfachung des Vereinsinvestitionsprogramms“, so Thomas Härtel. Dieses Programm könne bestens für energetische Sanierungs- und Umrüstungsmaßnahmen genutzt werden.

Weitere Informationen zum Thema:

Der Sport setzte mit seiner Selbstverpflichtung zu 20 Prozent Energieeinsparungen ein starkes Zeichen. Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung des DOSB vom am 6. September: www.dosb.de/sonderseiten/news/news-detail/news/ein-starkes-zeichen

Hier finden Sie den Beschluss des Berliner Senats zu Energiesparmaßnahmen vom 16. August.

Der DOSB hat im Juli gemeinsam mit den Landessportbünden einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, wie Vereine auf die Verknappung der Energieressourcen reagieren können.

Der Landessportbund Berlin stellt seit Juli Informationen zu den Entwicklungen im Sport auf seiner Website zusammen.

Auch die Website des DOSB bietet laufend Infos: www.dosb.de/sonderseiten/news/news-detail/news/energie-lockdown-im-sport-verhindern-bewegungs-statt-waermeinseln

Im Juni hat sich der Landessportbund Berlin an die Senatssportverwaltung gewandt.

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news-2081 Wed, 07 Sep 2022 16:49:37 +0200 Landessportbund Berlin verabschiedet Schutz- und Fürsorgekonzept aktuelles/news/details/landessportbund-berlin-verabschiedet-schutz-und-fuersorgekonzept/ Das Präsidium des Landessportbunds Berlin (LSB) hat heute Abend ein Schutz- und Fürsorgekonzept beschlossen. ]]> Es beschreibt den Umgang von Mitarbeitenden untereinander sowie die Arbeit mit Menschen außerhalb des LSB Berlin.

Aufgrund der ganzheitlichen Umsetzung von Schutz und Fürsorge ist das Konzept in vier Säulen untergliedert:

  1. Kinderschutz
  2. Schutz vor sexualisierter Gewalt an Erwachsenen
  3. Schutz vor Diskriminierung
  4. Klärung interpersonaler innerbetrieblicher Konflikte

Bis 2024 sollen zu jeder einzelnen Säule vier Einzelkonzepte entstehen, die als abgekoppeltes Konzept nutzbar sind. Nach endgültiger Fertigstellung und Etablierung soll das Schutz- und Fürsorgekonzept auch auf externe Strukturen im Berliner Sport übertragbar und an verbands- oder vereinsindividuelle Strukturen und Bedürfnisse anpassbar sein (beispielsweise für Meldungen von Verbänden und Vereinen an den LSB Berlin oder für Verbände und Vereine intern).

Der Landessportbund stellt sich wie in seinem Leitbild festgeschrieben gegen jegliche Form von Diskriminierung, Extremismus, Gewalt und Missbrauch. Diskriminierung und Benachteiligung stellen für den LSB Berlin eine schwerwiegende und inakzeptable Störung der Zusammenarbeit und des Betriebsklimas dar.

Das Schutz- und Fürsorgekonzept können Sie hier einsehen.

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news-2080 Tue, 06 Sep 2022 10:57:48 +0200 „Inklusion Rockt und Rollt“ aktuelles/news/details/inklusion-rockt-und-rollt/ Zwei Berliner Inklusionbotschafter auf dem Rad über 4000 Kilometer in Deutschland unterwegs Inklusionsbotschafter ]]> Glückliche Heimkehr zweier Berliner, die auf ihrem Spezial-Fahrrad eine achtwöchige Deutschland-Tour unter dem Motto „Inklusion Rockt und Rollt“ unternahmen. Sven Marx und Sebastian Fietz, beide körperlich beeinträchtigt, wurde ein begeisternder Empfang zuteil, nachdem sie auch noch das letzte Teilstück vom Pariser Platz zum Antonplatz in Weißensee unter Mitwirkung eines Fahrrad- und Handbikerkorsos sowie mit Blaulicht einer Polizeistaffel zurückgelegt hatten.

Vor dem Kino Toni, wo eine Askanier Rock-Band für die musikalische Untermalung sorgte, fand sich ein Kreis von Zuschauern ein, darunter auch LSB-Vizepräsidentin Kirsten Ulrich sowie LSB-Ehrenpräsident Peter Hanisch, der mit Hochachtung über das Engagement der beiden Pedalritter der Landstraße sprach. „Man kann nur tief davor den Hut ziehen, was die zwei geleistet haben, um ihren Teil dazu beizutragen, dass bestehende Barrieren nicht nur in örtlichen Verhältnissen, sondern vor allem in den Köpfen der Bürger und Bürgerinnen abgebaut werden.“

Begonnen hatte das 4000 Kilometer lange Unternehmen für das Duo am 26. Juni unmittelbar vor dem Brandenburger Tor. Von dort aus ging es zunächst nach Potsdam und danach in die anderen deutschen Landeshauptstädte, so nach Magdeburg, Dresden, Erfurt, München, Stuttgart, Saarbrücken, Mainz, Wiesbaden, Düsseldorf, Hannover, Bremen, Hamburg, Kiel und zum Schluss nach Schwerin. In meist von kleineren Bands begleiteten Gesprächsrunden wurde mit Politiken, Künstlern und Sportlern über Inklusion diskutiert. Oft folgte am nächsten Tag eine Rad-Demo, um Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

Wer sind nun diese beiden Idealisten, die selbst ein schweres Schicksal zu ertragen haben, aber unerschrocken für eine akzeptierte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben plädieren und dabei anderen Menschen Mut machen, um sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung zu wehren?

Sven Marx (55), Motorrad-Freak und Weltenbummler, war ursprünglich Tauchlehrer. Bei seinen vielen Reisen durch insgesamt 43 Länder besuchte er unter anderem 2015 auch den Papst in Rom und ließ eine mitgebrachte Inklusionsfackel segnen. Sechs Jahre zuvor wurde bei dem Berliner ein Tumor am Hirnstamm diagnostiziert, die das gesamte Sichtfeld in Mitleidenschaft zog. Nach komplizierten Operationen galt er erst einmal als ein Pflegefall. Doch er kämpfte sich wieder ins Leben und aufs Fahrrad zurück.

Sebastian Fietz (38) ist ein leidenschaftlicher Schwimmer, hat Volkswirtschaft studiert, aber anschließend keinen entsprechenden Job gefunden. Er gilt derzeit als Frührentner. Seit seiner frühesten Kindheit ist er stark erblindet. Er setzt sich für den Verein Lebendige Bibliothek ein, außerdem für andere gemeinnützige Vorhaben. Er möchte Menschen helfen, die von Vorurteilen, sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen sind, schlichtweg Berührungsängste abbauen.

Vor ihrer Reise haben die beiden viele Monate lang zusammen trainiert, Landkarten studiert und sich ein spezielles Fahrrad angeschafft, wobei Sebastian Fietz vorn im Sattel lag, während Sven Marx dahinter saß und steuerte. Übernachtet wurde, wenn nicht gerade eine Einladung erfolgte, zumeist in einem Zweimann-Zelt, das sie in vier Taschen verstauten, in denen sich außerdem auch Platz für Kleidung, persönliche Sachen und die tägliche Verpflegungsration befand. Also ein spartanisch einfaches Leben 55 Tage lang. Aber es hat sich total gelohnt, so ihre Aussage, „denn wir haben viele Menschen erreicht, ihnen Zuversicht und Mut vermittelt“.

Organisiert wurde die Tour, wie der Ansprechpartner Peter Mandel bei der Ankunft in Berlin berichtete, von dem hiesigen Verein Handiclapped-Kultur Barrierefrei e.V., gefördert und unterstützt von vielen: Aktion Mensch, Special Olympics World Games Berlin 2023, Netzwerk Inklusion Deutschland, The Cycleverse, Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin, GLS Treuhand, Paul Lange &Co - Bikeparts and more. Bei der Ankunft in Weißensee überreichte ihnen Ottmar W. Lehmann vom Bund Deutscher Hirngeschädigte einen 5000-Euro-Scheck.

Für Kirsten Ulrich ist die Veranstaltung zugleich ein Hinweis auf die Berliner Inklusiv-Woche, die am 10. September mit einem SCL-Sportfest in Jahnsportpark beginnt und mit einer Fachtagung beim Landesportbund endet.

Text/Foto: Hansjürgen Wille

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news-2079 Tue, 06 Sep 2022 08:26:41 +0200 37.000 ISTAF-Fans „on fire“ aktuelles/news/details/37000-istaf-fans-on-fire/ Berlin feiert die Leichtathletik und BERLIN HAT TALENT animiert die Besucher*innen zum Mitmachen Foto: Jürgen Engler ]]> Die 37.000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion schrien beim 82. ISTAF am Sonntagnachmittag so laut, als wollten sie den Speer von Julian Weber (USC Mainz) noch ein paar Meter weiter befördern. Der Europameister, der in Berlin lebt, ließ seinen Speer auf 84,90 Meter segeln. Damit war ihm der Sieg nicht zu nehmen. „Es war ein Mega-Feeling, hier ins Stadion zu kommen. Wenn man so angekündigt und unterstützt wird und weiß, dass jeder im Stadion für einen da ist, dann macht das stolz und spornt an. Ich habe es genossen und die Stimmung aufgesaugt“, strahlte Julian Weber nach seinem ersten ISTAF-Sieg.

Wenige Minuten zuvor hatte auch Malaika Mihambo für einen Sieg der deutschen Leichtathleten gesorgt. Die Weitsprung-Olympiasiegerin flog gleich im ersten Versuch auf 6,92 Meter – an diese Weite kam keine Konkurrentin heran. „Es war heute eine Super-Stimmung. Leider waren die anderen Versuche knapp ungültig, die waren sogar noch weiter“, bedankte sich die Weltmeisterin nach ihrem Sieg im Olympiastadion.

Für Weltklasse-Leistungen sorgten die Sprinter und Hürdensprinter. Zum Abschluss des ältesten Leichtathletik-Meetings der Welt stürmte US-Sprintstar Noah Lyles in 9,95 Sekunden zum 100-Meter-Sieg.

Meeting-Direktor Martin Seeber: „Grandios, wie die 37.000 ISTAF-Fans das Berliner Olympiastadion zum Kochen gebracht haben. Absolute Gänsehaut-Atmosphäre! Das Zusammenspiel von den herausragenden Athletinnen und Athleten mit diesem Publikum ist einfach einmalig. Danke an alle, die dieses Leichtathletikfest möglich gemacht haben!“

Weitere Infos stehen hier.

Auch BERLIN HAT TALENT war beim ISTAF und animierte die Besucherinnen und Besucher zum aktiven Mitmachen. Sie taten es den Profis „fast" gleich: Hier ist ein kurzer Bericht.

Foto: Jürgen Engler

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news-2075 Mon, 29 Aug 2022 11:33:59 +0200 50 Jahre Olympische Spiele in München aktuelles/news/details/50-jahre-olympische-spiele-in-muenchen/ Berliner Athlet*innen und ihre Erfolge schwarz-weiß Bild Karin Janz ]]> Erfolgreichste Turnerin der deutschen Sportgeschichte

Karin Büttner-Janz (geb. 17.2.1952) ist bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München zweifache Olympiasiegerin im Kunstturnen im Stufenbarren und beim Pferdsprung geworden. Mit diesen beiden Goldmedaillen krönte sie ihre großartige Karriere und erreichte außerdem Silber mit der DDR-Mannschaft und Bronze am Schwebebalken. Damit wurde sie zur erfolgreichsten deutschen Athletin der Spiele von München. Viele (ältere) Kunstturnbegeisterte erinnern sich sicher noch an die spannenden und gleichsam atemberaubenden Wettkämpfe von Karin Janz zusammen mit den weiteren Top-Turnerinnen Olga Korbut und Ljudmilla Turischtschewa aus der Sowjetunion.

Karin Janz hat mit ihrer turnerischen Perfektion die Entwicklung des internationalen Kunstturnens wesentlich geprägt. Sie zeigte erstmals Turnelemente, die später mit ihrem Namen versehen wurden und in die offiziellen Wertungsbestimmungen eingingen – erinnert sei an den berühmten Grätschsalto vorwärts am Stufenbarren, der später nach ihr benannte Janz-Salto. Er verhalf ihr 1972 zu olympischem Gold. Ihr Olympiadebut gab Karin Janz bereits 1968 in Mexico-City mit Silber am Stufenbarren und Bronze in der Teamwertung; 1970 wurde sie in Ljubljana Weltmeisterin am Stufenbarren. Sie ist vierfache Europameisterin und 20-fache DDR-Meisterin … mit insgesamt 17 internationalen Medaillen eine der weltbesten Turnerinnen ihrer Zeit und bis dato die erfolgreichste Turnerin in der deutschen Sportgeschichte.

Karin Janz wurde in Harmannsdorf, einem Ortsteil der Stadt Lübben, geboren und trainierte bis zu ihrem 10. Lebensjahr bei ihrem Vater, der selbst Sportlehrer war. Mit 15 Jahren kam sie zu einer Trainingsgruppe beim SC Dynamo Berlin. Für ihre Leistungen bei den Europameisterschaften 1967 in Amsterdam (u.a. Silber am Stufenbarren und Bronze beim Pferdsprung) wurde sie als DDR-Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Bei den Europameisterschaften 1969 im schwedischen Landskrona errang sie vier von fünf möglichen Titeln, was ihr beiläufig den Titel „Janzkrona“ einbrachte.

Im Jahr 2000 wurde Karin Janz zur Turnerin des Jahrhunderts gewählt und drei Jahre später in die International Gymnastics Hall of Fame in Oklahoma-City (USA) aufgenommen. Seit dem Jahre 2011 gehört sie auch der Hall of Fame des deutschen Sports bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe an, wo sie als „überragende Turnerin der Olympischen Spiele von München 1972“ vorgestellt wird. Karin Büttner-Janz blickt inzwischen auch auf eine höchst erfolgreiche akademische Laufbahn als weltbekannte Medizinerin u.a. mit der Leitung von zwei Berliner Kliniken zurück. In diesen Sommertagen dürfen wir uns zusammen mit Karin Büttner-Janz an ihre großartigen Leistungen bei den Olympischen Spielen vor 50 Jahren in München erinnern ...

Sproß einer berühmten Berliner Hockey-Familie

Carsten Keller (geb. 8.9.1939) ist Hockey-Olympiasieger bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Er führte das Team des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) als Kapitän zur Goldmedaille. Die Mannschaft siegte als Außenseiter im Finale gegen Pakistan mit 1:0 – blenden wir noch einmal zurück in das Finale: Es ist Sonntag, der 10. September 1972 … in der 60. Spielminute (das war gegen 13 Uhr am Mittag) gibt es eine Strafecke für Deutschland, die Carsten Keller passgenau hereingibt und Michael Krause (vom Kölner Klub für Hockey- und Tennissport Schwarz-Weiß) zum alles entscheidenden Siegtor vor den 15.000 Zuschauern verwandelt. Die deutsche Hockey-Mannschaft war damit der erste europäische Hockey-Olympiasieger seit 1920. Leider kam es bei der Siegerehrung zu einem Eklat, als die pakistanischen Spieler und ihre Anhänger die deutschen Spieler und Zuschauer beschimpften und sich auf dem Siegerpodest weigerten, der deutschen Fahne die Ehrerbietung zu erweisen. Beim olympischen Turnier hatte die Mannschaft von Carsten Keller bereits in der Vorrunde gegen Pakistan mit 2:1 gewonnen und gewann als Gruppenerster das Halbfinale gegen die Niederlande mit 3:0. Der Olympiasieger blieb im gesamten Turnier ungeschlagen, lediglich gegen Uganda gab es eine 1:1-Unentschieden.

Carsten Keller ist 133-facher DHB-Nationalspieler. Er nahm bereits bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom (7. Platz) und 1968 in Mexico-City (4. Platz) teil. Nach dem Olympiasieg von München beendete der Rekord-Nationalspieler seine erfolgreiche Karriere und wirkte fortan in seinem Berliner Hockey Club (BHC) als ebenso erfolgreicher Trainer weiter, wo der selbstständige Generalvertreter eines Versicherungskonzerns u.a. zwölfmal Deutscher Meister mit BHC-Jugendmannschaften wurde.

Carsten stammt aus der „berühmten“ Berliner Hockey-Familie Keller, die auf der ganzen Welt ihresgleichen suchen dürfte: Vater Erwin Keller (1905-1971) gewann bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin die Silbermedaille (1:8 im Finale gegen Titelverteidiger Indien). Drei Kinder von Carsten Keller sind ebenfalls Medaillengewinner im Hockey bei Olympia: Sohn Andreas (geb. 1965) gewann Gold in Barcelona 1992 sowie zweimal Silber (1984 in Los Angeles und 1988 in Seoul); Tochter Natascha (geb. 1977) gewann die Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen; Sohn Florian (geb. 1981) vier Jahre später die Goldmedaille in Peking. In diesen Sommertagen dürfen wir uns zusammen mit Carsten Keller an seine großartigen Leistungen bei den Olympischen Spielen vor 50 Jahren in München erinnern ...

Segeln hat er nie gelernt, er ist damit aufgewachsen

Wilhelm („Willi“) Kuhweide (geb. 6.1.1943) ist Bronzemedaillengewinner im Segeln bei den Olympischen Spielen 1972. Diese Wettbewerbe wurden damals in Kiel ausgetragen. Willi Kuhweide vom Berliner Verein Seglerhaus am Wannsee startete in der Kieler Förde zusammen mit Karsten Meyer aus Hannover in der Starboot-Klasse. In dieser offenen Klasse, für die auch Frauen zugelassen waren, starteten jedoch ausschließlich 36 Männer aus 18 Nationen in den sieben Regatten. Am Ende landete das Team Kuhweide/Meyer mit gleicher Punktzahl (44,4) vor dem Komma hinter dem schwedische Silber-Team Petterson/Westerdahl (44,0); Olympiasieger wurden Forbes/Anderson (28,1 Punkte) aus Australien. Willi Kuhweides größer olympischer Erfolg lag da schon acht Jahre zurück: In der Finn-Dinghy-Klasse errang er 1964 in Tokio Olympia-Gold. Bei seinen fünften und letzten Spielen 1984 in Los Angeles war er Fahnenträger der deutschen Olympiamannschaft. Hier belegte er Platz 8, nachdem er in Montreal Rang 6 erreichte und 1968 in Mexico-City 15. geworden war. Willi Kuhweide errang in den 1960er und 1970er Jahren insgesamt 4 Welt- und 3 Europameistertitel. Weitere acht Titel als deutscher Meister gehören ebenso zu den Erfolgen seiner großartigen Wassersportkarriere wie der zehnmalige Gewinn der Kieler Woche, wo er letztmalig 1983 teilnahm.

In einer Bestenliste, die Punkte für Medaillen in den wichtigsten Segel-Wettbewerben vergibt, wurde Kuhweide bis 1987 als bester Finnjollen-Segler gewertet. Willi Kuhweide wurde im Jahre 2011 in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen. Beruflich arbeitete er als Pilot und später als Ausbilder von Piloten für die Lufthansa. Heute lebt er im US-Bundesstaat Arizona und in der Schweiz.

Wie er selbst zum Segeln gekommen ist, darüber hat er vor ein paar Jahren selbst in einem Interview gesagt: „Das ist quasi angeboren durch die Tatsache, dass meine Eltern schon gesegelt sind. Ich bin auf einem acht Meter R-Boot, was damals hier auf dem Wannsee das größte Schiff war, groß geworden. Von meinem Vater habe ich Segeln gelernt. Viele Male in meiner Laufbahn kam die Frage, warum ich denn so gut segle. Und ich habe die Standard-Antwort gegeben: Ich habe es nie gelernt, ich bin damit aufgewachsen. Das ist ein Riesenunterschied. Denn so hat man eine ganz natürliche Basis. Das hat mir den Erfolg eingefahren.“ In diesen Sommertagen dürfen wir uns zusammen mit Willi Kuhweide an seine großartigen Leistungen bei den Olympischen Spielen vor 50 Jahren im Kieler Olympia-Segelzentrum Schilksee erinnern ...

 

Prof. Dr. Detlef Kuhlmann

 

Fotos: Bildarchiv Manfred Dressel / Heinrich von der Becke im Sportmuseum Berlin

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news-2074 Mon, 29 Aug 2022 11:10:12 +0200 BERLIN HAT TALENT empfängt Bundespräsident Steinmeier und seine Frau am „blauen Teppich“ aktuelles/news/details/berlin-hat-talent-empfaengt-bundespraesident-steinmeier-und-seine-frau-am-blauen-teppich/ BERLIN HAT TALENT ist mit eigenem Stand beim Bürgerfest dabei  BERLIN HAT TALENT begrüßt Steinmeier und Frau ]]> Am 26.08. und 27.08.2022 luden der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender zum Bürgerfest in das Schloss Bellevue und den Schlosspark ein. Zusammen mit unserem langjährigen Partner, der Berliner Sparkasse, waren auch wir vom Programm BERLIN HAT TALENT mit einem Stand vor Ort. Leider spielte am Freitag das Wetter nicht mit, so dass die Veranstaltung auf Grund einer Unwetterwarnung gegen 17.30 Uhr abgebrochen werden musste. Trotzdem nutzten wir die Zeit bis dahin zum regen Austausch mit der Berliner Sparkasse. So kam es unter anderem zu einem herzlichen Gespräch zwischen Dr. Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse, und unserem erfolgreichen Nachwuchssportler Miklós Rieger.

 

den vollständigen Artikel gibt es hier

 

Foto: Bundesregierung / Henning Schacht

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news-2073 Sun, 28 Aug 2022 10:56:50 +0200 LSB überrascht über 500 Schulanfänger*innen in Marzahn-Hellersdorf mit prall gefüllten Turnbeuteln aktuelles/news/details/lsb-ueberrascht-ueber-500-schulanfaengerinnen-in-marzahn-hellersdorf-mit-prall-gefuellten-turnbeute/ Zuckertüte, Schulranzen und Turnbeutel. 567 ABC-Schützen an fünf Grundschulen in Marzahn-Hellersdorf haben zur Einschulung jeweils einen Turnbeutel mit kleinen sportlichen Give-Aways und einer Postkarte, auf der sie Infos zu Schul-AGs oder Vereinsangeboten in ihrer Nähe finden, geschenkt bekommen. An der Falken Grundschule überreichten LSB-Vizepräsidentin Claudia Zinke gemeinsam mit Bezirkssportstadtrat Dr. Torsten Kühne und BVV-Ausschussvorsitzender Anne Thiel-Klein die Turnbeutel. Bei der Übergabe wies Claudia Zinke auf den Zusammenhang zwischen Bewegung und Lernen hin: "Wer sich sportlich betätigt, kann sich auch besser in der Schule konzentrieren. Somit ist Sport eine sehr gute Ergänzung. Mit der Turnbeutel-Aktion wollen wir Kindern und Eltern zeigen, dass Bewegung gut und wichtig ist, ein Leben lang." Dr. Torsten Kühne begrüßte die Aktion des Landessportbunds Berlin: "Wir können gar nicht früh genug damit anfragen, Kinder an Sport heranzuführen. Sport vermittelt Werte, die wir in der Gesellschaft brauchen". Anne Thiel-Klein: "Vereinssport ist eine große soziale Stütze in Marzahn-Hellersdorf. Ich finde es total super, wenn schon Erstklässler einen Pusch kriegen, sich sportlich zu betätigen.“ Die Sportvereine Atlanta 96 e. V. und SV Berolina e. V. haben sich vor Ort mit einem Stand präsentiert. Sie beteiligen sich am Kooperationsprogramm "Schule und Sportverein" der Sportjugend im Landesssportbund Berlin. ]]> news-2067 Mon, 15 Aug 2022 15:46:11 +0200 Zwischenbilanz der Schwimm-Intensivkurse aktuelles/news/details/zwischenbilanz-der-schwimm-intensivkurse/ Mehr als 1.700 Schüler*innen haben das Seepferdchen oder ein Schwimmabzeichen erreicht Kinder am Beckenrand ]]> An den diesjährigen Schwimmkursen für Grundschüler*innen haben In den ersten Ferienwochen genau 1.761 Kinder teilgenommen. Davon haben 447 das Seepferdchen, 622 das Bronze- und 217 das Silber-Abzeichen abgelegt.

Diese positive Zwischenbilanz zogen Astrid-Sabine Busse, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin, Christian Krull, Vorsitzender der Sportjugend Berlin, und Martin Krüger, Regionalleiter bei den Berliner Bäder-Betrieben, am 15. August 2022 bei einer Pressekonferenz in der Schwimmhalle Sewanstraße in Lichtenberg. Sie besuchten dort einen inklusiven Kurs für Kinder mit und ohne Behinderung des SV Berolina.

Astrid-Sabine Busse, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Jedes Kind soll das Schwimmen erlernen – auch in der Pandemie. Die Schwimm-Intensivkurse sind hierfür ein sehr erfolgreiches Modell, das wir unbedingt fortsetzen wollen: In diesem Jahr werden wir in den Herbstferien weitere Schwimmkurse anbieten. Und auch im kommenden Jahr sind wieder Schwimm-Intensivkurse in den Oster-, Sommer- und Winterferien geplant.“

Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin: „Die vielen Schwimmunfälle der letzten Zeit zeigen immer wieder: Schwimmen lernen ist lebenswichtig. Deshalb danken wir allen, die zum Zustandekommen der Kurse beigetragen haben: der Senatsbildungsverwaltung, den Bäder-Betrieben, unserer Sportjugend und den Schwimmvereinen mit ihren ausgebildeten Trainer*innen.“

Christian Krull, Vorsitzender der Sportjugend Berlin: „Die Kinder lernen einerseits schwimmen. Zugleich nutzen sie ein attraktives Sommerferien-Angebot, das unsere Sportjugend Berlin mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen neben vielen anderen organisiert, zum Beispiel 'Mein bewegter Sommer' oder die Sportjugendreisen."

Der Landessportbund Berlin bietet die Schwimmintensivkurse gemeinsam mit der Sportjugend Berlin und sechs Vereinen an: Allgemeiner Turnverein zu Berlin 1861, SG Steglitz Berlin, SSC Reinickendorf, SV Berolina, Verein Neuköllner Schwimmbär, Sportfreunde Berlin 06.

Die Kurse werden in sechs Schwimmhallen durchgeführt: Fischerinsel, Hüttenweg, Sewanstraße, Zingster Straße, Stadtbad Märkisches Viertel und Kombibad Gropiusstadt.

Die Schwimmkurse werden von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie finanziert, weil die Schülerinnen und Schüler wegen der Corona-Pandemie keinen oder kaum Schwimmunterricht hatten, und von den Berliner Bäder-Betrieben unterstützt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Teilnehmen dürfen Kinder, die vor den Sommerferien in der dritten bis sechsten Klasse waren und noch kein Bronzeabzeichen hatten.

Die Schwimmkurse finden seit 2018 statt. Allein in den Osterferien 2022 hatten mehr als 1.000 Kinder an den Schwimm-Intensivkursen teilgenommen und mehr als 430 Seepferdchen und 330 Bronzeabzeichen geschafft. Im letzten Jahr haben insgesamt mehr als 8.100 Kinder 2.100 Seepferdchen und 3.100 Bronzeabzeichen bei den Schwimmkursen abgelegt.

Weitere Informationen: www.schwimmkurse-sportjugend.de

 

Fotos: Jürgen Engler

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news-2066 Wed, 10 Aug 2022 15:55:34 +0200 Übungsleiter*innen - Ausbildung B-Lizenz für Menschen mit Fluchterfahrung aktuelles/news/details/uebungsleiterinnen-ausbildung-b-lizenz-fuer-menschen-mit-fluchterfahrung/ Ihr könnt Euch noch bis zu 30.09. bewerben !  Illustration Ausbildungs-Lizenzstufen ]]> Meldet Euch jetzt zur Übungsleiter*innen-Ausbildung für die B-Lizenz für Menschen mit Fluchterfahrung an! 

Voraussetzungen für die Teilnahme:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • DOSB-C-Lizenz
  • Mitgliedschaft in einem Sportverein (DOSB)
  • Nachweis über eine Tätigkeit als Übungsleiter*in
  • Nachweis eines 9-stündigen Erste-Hilfe-Grundkurses (nicht älter als 2 Jahre)
  • erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate)

Inhalte der Ausbildung sind:

  • Soziale Kompetenzen
  • Trainingsplanung
  • Sporttherapeutische Aspekte
  • Sportpraxis (Herzkreislauftraining, Haltungs- und Bewegungstraining, Athletiktraining uvm.)
  • Prüfungsvorbereitung
  • Prüfung (theoretisch und praktisch)

Bitte beachtet:

 

  • Die Ausbildung ist kostenlos
  • Der Unterricht findet in Deutsch statt
  • Die Teilnehmenden-Zahl ist begrenzt (20 Plätze)

Ausbildungs-Termine:

Donnerstag, 08.09.2022 von 17:00 – 19:00 Uhr (Informationsveranstaltung)

Freitag, 30.09.2022 von 18:00 – 22:00 Uhr

Samstag, 01.10.2022 von 09:00 – 16:00 Uhr

Sonntag, 02.10.2022 von 09:00 – 16:00 Uhr

 

Freitag, 14.10.2022 von 18:00 – 22:00 Uhr

Samstag, 15.10.2022 von 09:00 – 16:00 Uhr

Sonntag, 16.10.2022 von 09:00 – 16:00 Uhr

 

Freitag, 11.11.2022 von 18:00 – 22:00 Uhr

Samstag, 12.11.2022 frei

Sonntag, 13.11.2022 frei

 

Freitag, 25.11.2022 von 18:00 – 22:00 Uhr

Samstag, 26.11.2022 von 09:00 – 13:00 Uhr

Sonntag, 27.11.2022 von 09:00 – 18:00 Uhr

 

Freitag, 02.12.2022 von 18:00 – 22:00 Uhr

Samstag, 03.12.2022 von 09:00 – 16:00 Uhr

Sonntag, 04.12.2022 frei

 

Freitag, 09.12.2022 frei

Samstag, 10.12.2022 von 09:00 – 16:00 Uhr

Sonntag, 11.12.2022 von 09:00 – 16:00 Uhr

 

Freitag, 16.12.2022 von 18:00 – 22:00 Uhr

Samstag, 17.12.2022 von 09:00 – 16:00 Uhr

Sonntag, 18.12.2022 von 09:00 – 16:00 Uhr

Donnerstag, 12.01.2023 von 18:00 – 22:00 Uhr Prüfung

Freitag, 13.01.2023 von 18:00 – 22:00 Uhr Prüfung

Montag, 16.01.2023 von 18:00 – 22:00 Prüfung

Donnerstag, 19.01.2023 von 18:00 – 22:00 Prüfung

 

Freitag, 27.01.2023 von 18:00 – 22:00 evtl. Nachprüfung

 

Die Online-Anmeldung für die B-Lizenz bis spätestens 30.09.2022 findet Ihr hier 

WICHTIG: Meldet Euch nur an, wenn ihr an allen (!) o.g. Terminen könnt. 

Das Informationsschreiben findet Ihr hier

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news-2065 Tue, 09 Aug 2022 12:16:02 +0200 „Geradezu absurd" aktuelles/news/details/geradezu-absurd/ LSB-Präsident Thomas Härtel kritisiert Steg-Posse in Wannsee Archiv VSaW ]]>  

Für die Special Olympics wurde beim Verein Seglerhaus am Wannsee e. V. eine schwimmende Stegplattform gebaut, damit rollstuhlfahrende Segelsportler*innen barrierefrei ins Boot kommen. Nach den Special Olympics World Games 2023 in Berlin soll die Plattform, die 200.000 Euro gekostet hat, für ebenso viel Geld wieder zurückgebaut werden, weil sie aus Sicht des Bezirksamts Schatten auf das Wasser wirft und Fische beeinträchtigt. Denkmalschutz steht dem Verein ebenfalls im Weg: Am Vereinsheim darf kein Aufzug gebaut werden, der das Haus barriereärmer machen würde.

Der Landessportbund setzt sich dafür ein, dass die Sportvereine bei der Inklusion bestmöglich unterstützt werden – zumal die Stegplattform auch von Kindern und Älteren gern genutzt wird: Es gibt keinen Höhenunterschied beim Ein- und Aussteigen in die bzw. aus den Booten.

LSB-Präsident Thomas Härtel äußert sein Unverständnis: „Der Verein Seglerhaus am Wannsee setzt sich beispielhaft für Inklusion ein. Dass der Bezirk nun fordert, die schwimmende Stegplattform nach 2023 wieder zurückzubauen, ist geradezu absurd. Inklusion im Sport ist nicht verhandelbar. Barrierefreiheit gehört zu jeder Sportanlage. Nur wo Menschen mit Behinderung die Möglichkeit haben, am Sport teilzunehmen, können sie auch tatsächlich Sport treiben.“

 

Foto: Archiv VSaW

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news-2064 Mon, 08 Aug 2022 11:57:18 +0200 LSB-Sportentwicklungskonferenz am 23. und 24. September 2022 aktuelles/news/details/lsb-sportentwicklungskonferenz-am-23-und-24-september-2022/ Thema: „Veränderungen als Chance für Sportorganisationen" – Jetzt anmelden! Sportentwicklungskonferenz 2022 ]]> Sportvereine haben einen festen und anerkannten Platz in unserer Gesellschaft. Sie sind in ihrem Umfeld fest verankert und gut vernetzt und entfalten auch über die Sport- und Bewegungsangebote hinaus ihre sozialen Wirkungen. Umgekehrt wirken auch gesellschaftliche Veränderungen und äußere Einflüsse auf sie ein. Ihre eigene Reaktionsfähigkeit auf externe Krisen und äußere Einflussfaktoren fällt dabei sehr unterschiedlich aus. In der Sportentwicklungskonferenz möchte der LSB den gesellschaftlichen Veränderungsdruck und mögliche Bewältigungsstrategien der Sportorganisationen näher beleuchten.

Prof. Dr. Jens Flatau hilft mit seinem analytischen Ansatz, einen Blick in den Mikrokosmos Verein zu werfen und dadurch zu verstehen, wie und auf welche Veränderungen die Sportorganisationen angemessen reagieren können. Dann kann aus dem Change eine echte Chance für Entwicklung und Wachstum werden.

Vertiefend verfolgen wir das Thema in den folgenden fünf Workshops, in denen sich verschiedene Expert*innen aus der Wissenschaft und der Praxis mit speziellen Themen wie Digitalisierung, soziale Integration, Nachhaltigkeit und Kooperationen als mögliche Lösungsansätze beschäftigen.

Den Abschluss der Konferenz gestaltet mit uns Olivia Dorn. Sie ist Beraterin und Trainerin und wird mit uns gemeinsam erarbeiten, wie wir einen erfolgreichen Weg von der Theorie in die Praxis gehen. Wie kann ein nachhaltiger, digitaler und möglichst krisenresistenter Weg in die Zukunft beschritten werden? Wie beteilige und überzeuge ich, damit die Veränderungsprozesse in Verein oder Verband gemeinschaftlich getragen werden und möglichst viele Mitglieder unterstützend mitwirken?

Seien Sie neugierig und freuen Sie sich bei unserer Konferenz auf neue Impulse, Methoden und interessante Begegnungen!

Hier geht es zu weiteren Infos und zur Anmeldung.

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news-2063 Fri, 05 Aug 2022 14:31:09 +0200 33 Prozent auf alle Tickets bei den European Championship aktuelles/news/details/33-prozent-auf-alle-tickets-bei-den-european-championship/ Extra-Angebot für die Landessportbünde und Sportvereine ]]> Die European Championships, die in diesem Jahr vom 11. bis 21. August 2022 in München stattfinden werden, garantieren Hochspannung und sportliche Höchstleistungen.

Bei den Tickets gibt es ein besonderes Angebot für die Landessportbünde und Sportvereine:

Mit dem Rabattcode LSV33 werden bis einschließlich 10. August 33 Prozent auf alle verfügbaren Tickets, jeglicher Sportart, in der Preis-Kategorie 1 bis 4 im Webshop gewährt.

Man kann also bei neun Europameisterschaften mittendrin sein und live erleben, wenn Europas beste Athletinnen und Athleten in München zusammenkommen und um Gold, Silber und Bronze kämpfen. Es geht um 177 Medaillenentscheidungen in den Sportarten Beachvolleyball, Kanu-Rennsport, Klettern, Leichtathletik, Radsport, Rudern, Tischtennis, Triathlon und Turnen.

So geht's:

Einfach auf die Webseite der European Championships gehen, Tickets in den Warenkorb legen und den Rabattcode LSV33 im Rabattfeld Back to the Roofs eingeben.

 

 

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news-2059 Tue, 26 Jul 2022 15:09:19 +0200 „Schließung von Schwimmhallen darf keinesfalls der erste Schritt sein" aktuelles/news/details/schliessung-von-schwimmhallen-darf-keinesfalls-der-erste-schritt-sein/ LSB-Präsident Thomas Härtel zum Statement von IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder angesichts einer drohenden Gasknappheit ]]> Angesichts der von IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder am Montag gegenüber rbb24 Inforadio geforderten Schließung der Schwimmbäder infolge der drohenden Gasknappheit, sagt LSB-Präsident Thomas Härtel:

„Immer auf andere zu schauen, bringt uns in der Frage steigender Energiepreise nicht weiter. Uns ist selbstverständlich bewusst, dass in allen Bereichen Energie-Einsparungen vorgenommen werden müssen. Natürlich muss auch der Sport seinen Beitrag leisten und seine Infrastruktur daraufhin prüfen. Die Schließung von Schwimmhallen darf hier aber keinesfalls der erste Schritt sein. Gerade das Schwimmen leistet einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge."

In einem Schreiben an die Senatssportverwaltung zum Thema forderte Thomas Härtel, „dass jetzt möglichst schnell Schritte unternommen werden, um den Sport auf die Krise so gut es geht vorzubereiten." Die Schließung von Sportstätten dürfe keinesfalls die prioritäre Leitlinie des organisierten Sports und der Senatsverwaltung sein. Es müsse möglich sein, auch in einer Krise differenziert und konsensorientiert die Sportvereine durch eine entschlossene Herangehensweise beim Energiesparen gesamtgesellschaftlich einzubinden.

Der Landessportbund Berlin und alle betroffenen Akteure – auch die Berliner Bäderbetriebe ­­– arbeiten gemeinsam mit Hochdruck an Maßnahmen, um die schlimmsten Folgen einer drohenden Energiekrise abzuwenden. Der Deutsche Olympische Sportbund hat zusammen mit den Landessportbünden einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, wie Vereine auf die Verknappung der Energieressourcen reagieren können.

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news-2051 Tue, 12 Jul 2022 13:21:02 +0200 Sporthallen sind keine „Wärmeinseln" aktuelles/news/details/sporthallen-sind-keine-waermeinseln/ LSB-Präsident Thomas Härtel erteilt solchen Überlegungen eine Absage ]]> rbb24 hatte am 12. Juli 2022 berichtet, dass Berlins Sozialsenatorin Katja Kipping „Wärmeinseln … in Turnhallen" ins Gespräch gebracht habe, um „Berlinerinnen und Berliner, die wegen der drohenden Gasknappheit in Not geraten", zu unterstützen. Der Sender hat den Bericht im Laufe des Tages korrigiert und Senatorin Katja Kipping twitterte: „Zur Klarstellung: Ich mache mir gerade wirklich viele Gedanken über den bevorstehenden harten #WinterderEnergiearmut und was Berlin da zum Abfedern leisten kann. In diesen vielfältigen Überlegungen kommen Turnhallen nun gerade nicht vor."

LSB-Präsident Thomas Härtel hatte bei allem Verständnis für notwendige Hilfe erklärt: „Sporthallen sind keine Wärmeinseln. Sie müssen für das Sporttreiben zur Verfügung stehen. Sport gehört zur Daseinsvorsorge. In der Pandemie haben wir erfahren müssen, welche nachhaltigen Auswirkungen die Schließung von Sportstätten insbesondere für Kinder und Jugendliche haben. Daher ist es für uns unverständlich, dass wieder zuerst Sporthallen in den Blick genommen werden. Wir haben bereits heute eine deutliche Unterversorgung an Sportstätten für Vereine, Schulen und Berliner*innen insgesamt.“ Sanierungsstau, fehlende Barrierefreiheit und Verdrängungswettbewerb – die Flächenkonkurrenz nehme in der Stadt immer weiter zu.

Thomas Härtel: „Sport ist ein wesentlicher gesellschaftlicher Bestandteil. Er fördert Gesundheit, Bildung und soziale Teilhabe. Nur eine intakte und flächendeckende Sportinfrastruktur kann Menschen dauerhaft in Bewegung bringen. Das gilt im Sommer wie im Winter, heute wie in Krisensituationen."

2015 hatte Berlin zahlreiche Sporthallen und Trainingsstätten zu Unterkünften für geflüchtete Menschen aus Syrien umgewandelt – mit weitreichenden Folgen für den organisierten Sport und den Schulsport. Auch die Schließung von Sporthallen in der Corona-Pandemie hat nachhaltige Auswirkungen auf den Berliner Sport. Das auch vom Bund unterstützte ReStart-Programm für die Vereine darf durch die Überlegungen der Sozialsenatorin nicht konterkariert werden.

Der Landessportbund verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Pressemitteilung des DOSB zu einer Empfehlung des Deutschen Städtetages. Hier geht es zur Erklärung des DOSB, die der Landessportbund Berlin voll und ganz teilt.

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news-2050 Fri, 08 Jul 2022 13:03:14 +0200 Bewegte Sommerferien in Berlin aktuelles/news/details/bewegte-sommerferien-in-berlin/ Berliner Vereine machen tolle Angebote Foto: Jürgen Engler ]]> Unsere Verbände und Vereine bieten in den Ferien tolle Angebot für sportinteressierte Menschen. Hier eine kleine Übersicht:

Projekte und Programme

Intensiv-Schwimmkurse (11.7. - 19.8.2022)

Mein bewegter Sommer in Berlin – Ferienspaß für Grundschulkinder (11.7. - 19.8.2022)

(s. a.: Angebote der Gesellschaft für Sport- und Jugendsozialarbeit)

Integration durch Sport

• SommerCamp in Neukölln am Maybachufer

01.-04.08.22, jeweils 10-15 Uhr,

Altersgruppe: 8-12 Jahre, Mädchen und Jungen,

6 verschiedene Sportarten, u.a. Fußball, Basketball, Ringen, Kickboxen

Veranstalter: Integration durch Sport/Landessportbund Berlin e.V. kostenfrei, für Getränke und Verpflegung wird gesorgt sein sportliche Kleidung sowie Turnschuhe bitte mitbringen Teilnehmendenzahl: 30 Kinder

Anmeldung/Infos: Leopold.Merker@lsb-berlin.de

• Sommer-Camp in Kreuzberg/Neukölln, Columbiadamm 111

01.- 05.08, jeweils 10 bis 16 Uhr

Altersgruppe 8 - 12 Jahre, Mädchen und Jungen

Sportarten: Bogenschießen, Fußball, Basketball, Baseball, Jugger und vieles mehr

Veranstalter: Willkommen im Sport/Landessportbund Berlin e.V. und die Turngemeinde in Berlin 1848 e.V.

kostenfrei inkl. Verpflegung (Mittagessen, Getränke und Snack)

sportliche Kleidung sowie Turnschuhe bitte mitbringen

Teilnehmendenzahl: 80 Kinder Anmeldung/Infos: Khaled.Gharbi@lsb-berlin.de

Sportjugendreisen

Hier geht es zu den Infos.

Angebote in Marzahn-Hellersdorf

Fit und Fun Marzahn bietet vom 08.08.22-21.08.2022 kostenlose Probetrainings an:

Zeiten:

• Dienstags: 17 Uhr Sport für Kinder ab 6 Jahre

• Mittwochs: 16 Uhr Kindertanz (bis 6 Jahre) und 17 Uhr Eltern- Kinderturnen

• Donnerstags: 16 Uhr Kindertanzen (ab 6 Jahre) und 17 Uhr Kinderturnen, ohne Eltern.

• Mittwochs 16:45 Uhr Street-Dance ab 6 Jahre

• Mittwochs 17:30 Uhr Modern Dance ab 10 Jahre

• Freitags: 17:15 Uhr „Wir tanzen zu Tik Tok“ ab 10 Jahre

• Samstags: 15-18 Uhr offene Familienprogramm

www.frauensporthalle-berlin.de

Weitere Angebote:

• auf berlin.de (unter Checkbox „Freizeit, Sport“)

Gesellschaft für Sport- und Jugendsozialarbeit

Angebote von Berliner Vereinen

Pfeffersport 

Alba Berlin 

SC Siemensstadt

TuSLi 

Füchse Berlin 

Baseball-Verein Berlin Flamingos (Angebot für Kinder und Jugendliche aus den Flüchtlings-Unterkünften)

Berliner TSC 

SV Empor

FC NORDOST: vom 08.08.-12.08.2022 - FerienSommerSause 

Weitere Angebote:

FU-Hochschulsport 

• Trainerausbildung der Sportschule

Du möchtest Trainer*in sein? Dann nutze die Sommerferien, um deine Ausbildung zu starten. Besuche einen Basislehrgang (Grundlagenqualifikation – als Bildungszeit anerkannt) in der Sportschule des Landessportbunds Berlin e.V.

Wenn du als Übungsleiter*in im Gesundheitssport tätig sein möchtest, dann nutze doch gleich im Anschluss unsere DOSB-Lizenzausbildungen und sichere dir noch schnell über unsere Übungsleiter*innen-Offensive den Abschlussbonus. Weitere Informationen zur Ausbildung und der Übungsleiter*innen-Offensive findest du unter www.uebungsleiter-offensive.de

 

 

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news-2047 Thu, 07 Jul 2022 12:17:02 +0200 Berliner Sportler*innen bei World Games aktuelles/news/details/berliner-sportlerinnen-bei-world-games/ Johanna Schikora und 14 weitere Sportler*innen starten bei den 11. World Games in Birmingham (Alabama, US) Flossenschwimmerin Johanna Schikora ]]> Flossenschwimmen Johanna Schikora gehört zu den 15 Berliner Athletinnen und Athleten, die in dieser Woche in Birmingham (Alabama) bei den 11. World Games starten. An dem wichtigsten Wettbewerb der nicht-olympischen Sportarten nehmen insgesamt 3.600 Sportler*innen aus 105 Nationen teil. Aus Deutschland gehen 154 Sportler*innen an den Start.

Aus Berlin kommen – neben Johanna Schikora – im Billard Veronika Ivanovskaia (1. PBC Wedding), Martin Horn (BC International Berlin), im Bowling Birgit Noreiks (BBV Berlin), im Frisbeesport / Ultimate Frisbee Anna Gerner, Simona Lieberth, Annika Prien, Katharina Schulze, Conrad Schlör, Sebastian Spiegel und Frederike Wagener (Ersatz, TiB 1848 Berlin), im Lacrosse Jakob Thyl Böckermann (Berliner Hockey Club), Dominik Nitsch (Berliner Lacrosse Verein, SC Charlottenburg), Lars Nitz (Ersatz, Berliner Lacrosse Verein) und im Breakdance Sanja Jilwan Rasul (OTK Schwarz-Weiß Berlin 1922 im SSC Berlin).

weitere Infos hier

 

Foto: camera4

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news-2046 Mon, 04 Jul 2022 13:42:11 +0200 Die neue SPORT IN BERLIN ist online aktuelles/news/details/die-neue-sport-in-berlin-ist-online/ „Vereinszeit wird Familienzeit – Wie das Miteinander von Groß und Klein auch die Vereine stärkt" ist das Titelthema der aktuellen Ausgabe Cover 4 22 ]]> Familiensport schweißt die Familie zusammen, hat viele Facetten, hält fit und dynamisch. In Berlin gibt es viele unterschiedliche Angebote – nach dem Geschmack für alle. Aus Eltern oder Großeltern, die dem Sport ihrer Kinder und Enkel zuschauen, werden Eltern oder Großeltern, die mitmachen. Davon haben alle etwas: die ganze Familie und die Vereine. Die neue Ausgabe von SPORT IN BERLIN berichtet über Beispiele, befragt Professorin Lena Hipp und Professor Dr. Raimund Geene vom Berliner Beirat für Familienfragen und beim Quiz können Vereine herausbekommen, wie familienfreundlich sie jetzt schon sind.

Weitere Themen der aktuellen Ausgabe von SPORT IN BERLIN sind u. a. „50 Jahre Olympische Spiele in München aus Berliner Sicht", 30 Jahre LSB-Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft „Sport für Berlin", „Sportamt Tempelhof-Schöneberg stellt sich vor" und „5 Fragen an den Reinickendorfer Sportstadtrat Harald Muschner. 

Hier geht es zur Gesamtausgabe.

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