Landessportbund Berlin News https://lsb-berlin.net Alle Neuigkeiten des Landessportbundes Berlin en_GB Landessportbund Berlin Sun, 23 Jan 2022 21:44:30 +0100 Sun, 23 Jan 2022 21:44:30 +0100 TYPO3 news-1905 Wed, 19 Jan 2022 17:10:06 +0100 Neue SPORT IN BERLIN ist online aktuelles/news/details/neue-sport-in-berlin-ist-online/ In der aktuellen Ausgabe geht es um Wintersport SPORT IN BERLIN 1-2022 ]]> Die neue Ausgabe von SPORT IN BERLIN ist erschienen. Das Titelthema heißt: „Berlin ist Wintersport – Zehn Athlet*innen fahren zu den Olympischen Spielen". Einige von ihnen werden im LSB-Verbandsmagazin vorgestellt. Es gibt außerdem viele weitere Infos über Berlin als Wintersportstadt mit Tradition und beim großen Quiz können alle testen, wie gut sie sich auf Schnee und Eis auskennen. Wer die Fragen richtig beantwortet, kann sogar etwas gewinnen.

Auch der internationale Sport spielt eine Rolle. In der Rubrik „Schlagabtausch – Pro & Contra" diskutieren Rudi Trost, Leitender Landestrainer für Modernen Fünfkampf von 1970 bis 2005 in Berlin, und Joel Bouzou, Vizepäsident des Weltverbands der Modernen Fünfkämpfer UIPM, die Frage: Soll Reiten weiterhin zum Modernen Fünfkampf gehören? Aus Platzgründen konnten ihre Stellungnahmen nicht vollständig in der Ausgabe erscheinen. Deshalb stehen hier die Langfassungen:

• Rudi Trost: Pro Reiten

• Joel Bouzou: Contra Reiten

Und hier geht es zu kompletten Ausgabe von SPORT IN BERLIN.

 

 

 

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news-1904 Wed, 19 Jan 2022 12:58:21 +0100 Nachhaltigkeitsprogramm „Inklusion `23“ vorgestellt aktuelles/news/details/nachhaltigkeitsprogramm-inklusion-23-vorgestellt/ Sportsenatorin: „Berlin steht mit Engagement und Herzblut hinter der Idee der Special Olympics Bewegung!“ Inklusion bei Pfeffersport e. V. ]]> 7.000 Athletinnen und Athleten, 20.000 Volunteers, 9 Wettbewerbstage und 26 Sportarten – die Special Olympics Weltspiele 2023 in Berlin werden als weltweit größte inklusive Sportveranstaltung ein Sportevent der Superlative für die Sportmetropole Berlin. Sportsenatorin Iris Spranger hat heute das Berliner Nachhaltigkeitsprogramm „Inklusion '23“ vorgestellt, das die Special Olympics Weltspiele 2023 in Berlin begleiten wird. Der Berliner Senat hat unter Federführung der Sportverwaltung das Nachhaltigkeitsprogramm initiiert, um langfristig inklusive Strukturen in der Stadt zu etablieren. Ziel ist es, Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung eine dauerhafte Teilhabe zu ermöglichen. Die Projekte werden mit insgesamt 2,7 Mio. Euro gefördert.

Sportsenatorin Iris Spranger sagte bei der Vorstellung: „Berlin steht mit Engagement und Herzblut hinter der Idee der Special Olympics Bewegung. Mir sind die Special Olympics genauso wichtig wie die Olympischen Spiele. Die Sportmetropole ist sehr stolz, Gastgeberstadt für diese bedeutende Veranstaltung zu sein. Unser klares Ziel ist, Berlin zu einer inklusiven Stadt zu machen. Die Bedürfnisse von Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung müssen mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Die Sportmetropole Berlin ist nicht „nur“ Schauplatz der Special Olympics Weltspiele, sondern wird Vorreiter für ein inklusives Zusammenleben werden. Die verbindende Kraft des Sports ist so wichtig für das Miteinander der Berlinerinnen und Berliner. Mit dem Nachhaltigkeitsprogramm gehen wir einen wichtigen Schritt hin zu mehr Inklusion in unserer Stadt. Die Vorbereitungen für die Weltspiele laufen auf vollen Touren und die Sportmetropole ist bereit.“

Stellvertretend für alle Projekte stellten Thomas Härtel, Präsident des Landessportbund Berlin e.V., Heike Kropff, Leiterin Bildung und Kommunikation bei Staatliche Museen zu Berlin und Jürgen Ross, Bereichsleiter Planung und Fahrgastinformation des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH ihre Projekte vor.

LSB-Präsident Thomas Härtel: „Für uns ist Sport eine Einladung an alle. Wir sind daher froh, Teil dieses Programms zu sein, gemeinsam mit dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin und Special Olympics. Dank des Projekts „Inklusion durch Sport“ gibt es beim Landessportbund jetzt einen Inklusionsmanager als die zentrale, verbindende und vernetzende Stelle für Inklusion im organisierten Berliner Sport. Er bearbeitet diesen immer größer und wichtiger werdenden Themenkomplex als Ansprechpartner. Inklusion im und durch Sport kann einen wichtigen Beitrag für mehr Teilhabe in unserer Stadt leisten.“

„Mit unserem Projekt „Ready Steady Go!“ zu den Weltspielen 2023 möchten wir ein Signal senden: Die Museumsinsel Berlin setzt als ein Austragungsort des Kulturprogramms ein sichtbares Zeichen für Inklusion in der Gesellschaft und im Kulturbetrieb. Darüber hinaus werden wir uns in den kommenden zwei Jahren mit Akteur*innen der lokalen inklusiven Bildung vernetzen und neue Formate für den Museumsbetrieb entwickeln.“, so Heike Kropff, Leiterin Bildung und Kommunikation bei Staatliche Museen zu Berlin.

Jürgen Roß, Bereichsleiter Planung und Fahrgastinformation des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH sagte zum Projekt „Olympklusion“ des VBB: „Die Öffentlichen Verkehrsmittel sind ein wichtiges Rückgrat der Gesellschaft – und dazu gehören ALLE! Deshalb spielen Bahnen und Busse im Berliner Nachhaltigkeitsprogramm „Inklusion `23“ eine ganz besondere Rolle. Das gilt besonders zu den Special Olympics 2023, aber natürlich auch darüber hinaus im Alltag für alle Menschen, die selbstbestimmt mobil sein wollen. Der VBB wird deshalb mit einer neuen, leicht bedienbaren und verständlichen App mit einer digitalen Hilfe-Funktion seinen Beitrag für eine inklusive Gesellschaft leisten. Die App ergänzt die vorhandenen Informationsangebote für Mobilitätseingeschränkte und Blinde bzw. Sehbehinderte in der VBB-App „Bus & Bahn“.

Informationen zu den 14 Projekten finden Sie hier.

Hintergrund

Die Special Olympics wurden 1968 in den USA von Eunice Kennedy Shriver, Schwester von John F. Kennedy, gegründet. Mittlerweile gibt es die Special Olympics in über 170 Nationen mit über 5,7 Millionen Mitgliedern. Die Athletinnen und Athleten stehen hier im Vordergrund, das Vorantreiben von Inklusion ist das übergeordnete Ziel. Gemeinsam mit dem Bund fördert das Land Berlin die Special Olympics Weltspiele Berlin 2023 mit über 70 Millionen Euro zu gleichen Teilen. Die Koalition hat die Special Olympics Weltspielen 2023 als Leuchtturmprojekt für Inklusion im Breiten- und Leistungssport im Koalitionsvertrag verankert.?

Foto: Sebastian Wells

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news-1898 Wed, 05 Jan 2022 13:23:31 +0100 Bärbel Kümmel verstorben aktuelles/news/details/baerbel-kuemmel-verstorben/ Landessportbund und Sportjugend Berlin trauern um die langjährige Jugendsekretärin Foto: priv. ]]> Einen Tag vor Heiligabend ist Bärbel Kümmel, geb. Lehmann, im Alter von 84 Jahren verstorben. Ihr Wirken bei der Sportjugend Berlin war legendär. Als frühere Berliner Meisterin im leichtathletischen Mehrkampf und BLV-Frauenwartin war sie 1976 in die Dienste des Landessportbundes getreten, keine Unbekannte im Berliner Sport. In den Anfangsjahren leitete sie die Erholungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche der Sportjugend und sorgte für den Einsatz der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer aus den Sportvereinen. Der Slogan „Frohe Ferien mit der Sportjugend“ war ein Begriff in der Berliner Jugendarbeit. Auch internationale Sportfreundschaften wurden von ihr begründet, war doch das alte West-Berlin ein beliebter Treffpunkt für Gäste aus aller Welt. Bärbel war überall bekannt, in Israel und Schweden genauso wie in Ungarn und der Türkei. Mit der Übernahme der Projekte der Jugendsozialarbeit, vom Deutsch-Türkischen Kindertreff bis zum Fanprojekt, und den nach der Wende zuerst im Ostteil der Stadt eingerichteten Sportjugendclubs, Mädchentreffs und mobilen Teams leistete sie Aufbauarbeit. Neuen Sportarten verhalf sie zum Durchbruch, dem Streetball, dem Scaten, dem Klettern und dem Beach-Sport, einige sind inzwischen olympiareif oder haben Eingang in den Schulsport gefunden. Sie war kreativ und durchsetzungsfähig in der Arbeit, warmherzig und hilfsbereit im Umgang mit ihren Freunden und Teams. 1996 ist Bärbel in den Ruhestand getreten, die Kontakte blieben über Berlin hinaus bestehen, eine Zeitlang spielte sie noch Tennis, zum Achtzigsten stieg sie auf dem Flughafen Tempelhof auf ein Segway. Gesundheitliche Probleme verstärkten sich, zuletzt sahen wir uns im Juni und Oktober bei Geburtstagen beim Spanier und Italiener. Ein Herzanfall beendete ein bewegtes Leben für den Sport und die Jugendarbeit. Wir sind ihr dankbar.

Manfred Nippe

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news-1897 Wed, 29 Dec 2021 11:05:38 +0100 LSB-Präsident Härtel: Gesundheit und Zusammenhalt durch Sport für alle aktuelles/news/details/lsb-praesident-haertel-gesundheit-und-zusammenhalt-durch-sport-fuer-alle-1/ Aktiver sein und mehr Sport treiben sind Dauerbrenner der guten Vorsätze zum neuen Jahr – Gesundheit der wohl häufigste Wunsch. Gesundheit und Zusammenhalt durch Sport für alle ]]> LSB-Präsident Thomas Härtel wünscht sich für die Sportmetropole Berlin im neuen Jahr „Sport und Bewegung für alle. Die sozialen Wirkungen von Sport und Bewegung im Verein sind unumstritten. Sportvereine sind Gesundheitsanbieter Nummer eins.“ Mit ihrer Bewegungsförderung und ihren zahlreichen Beiträgen zur Prävention und Rehabilitation bieten Sportvereine für alle Lebensphasen attraktive Angebote. Das Sporttreiben nach universell geltenden Regeln fördert Teamgeist, Fairplay, Respekt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. So sind die Sportvereine auch und gerade in Zeiten der Pandemie ideale Orte, um die guten Vorsätze im neuen Jahr umzusetzen.

„Ob im Freien oder in der Halle – nach wie vor laufen die Vereinsangebote wenn auch eingeschränkt weiter und müssen auf jeden Fall erhalten bleiben. Denn Sport stärkt auch die Immunabwehr“, so Härtel weiter und setzt auf die Unterstützung des neuen Senats: „Gesundheit, Bildung, Soziales und Stadtentwicklung – die Arbeit der Sportvereine ragt in viele Bereiche hinein. Die neue Konstellation des Senats bietet die große Chance, Sport ressortübergreifend zu denken und zu behandeln“. So ist es auch im Koalitionsvertrag formuliert.

Der Landessportbund begrüßt die verabredeten Maßnahmen der neuen Koalition zum Sport. Der Koalitionsvertrag sei, so Härtel, eine gute Grundlage für mehr Bewegung in der Stadt. Jetzt müssten die verabredeten Maßnahmen Schritt für Schritt abgearbeitet werden.

Im Koalitionsvertrag finden sich zahlreiche zentrale Forderungen des Landessportbunds wieder, wie eine bessere Bezahlung von Trainer*innen, die Schaffung einer vollen Stelle für die Bezirkssportbünde, die Fortschreibung und Weiterentwicklung der Programme „Schule und Sportverein“ und „Berlin hat Talent“. Einen besonderen Raum nimmt die Sportinfrastruktur ein. „Hier begrüßen wir das klare Bekenntnis zum inklusiven Leuchtturmprojekt Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark als ‚Sportpark für Alle‘. Wir freuen uns auf die nationalen Spiele 2022 und die Weltspiele von Special Olympics 2023 in unserer Stadt. „Die Spiele brauchen unsere volle Unterstützung und wir rufen auf, sich als Volunteers zu bewerben.“, sagt Härtel. Ebenso freuen wir uns auf die „Finals“ im Juni, zu denen auch wieder unser großes Familiensportfest im Olympiapark stattfinden wird.

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news-1890 Mon, 13 Dec 2021 10:45:13 +0100 TOKIO TEAM chAHRity Adventskalender aktuelles/news/details/tokio-team-chahrity-adventskalender/ LSB Rheinland-Pfalz startete mit der Stiftung Sporthilfe RLP und dem DOSB eine Aktion für die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen im Ahrtal TOKIO TEAM chAHRity Adventskalender ]]> Hinter einer Vielzahl der 24 Kalendertürchen im „TOKIO TEAM chAHRity Adventskalender" verbergen sich exklusive Olympia-Artikel des TOKIO TEAMS RLP, die jeweils im Rahmen einer digitalen Auktion ersteigert werden können. Der gesamte Erlös wird vom LSB über den Sportbund Rheinland an die von der Flut betroffen Sportvereine im nördlichen Rheinland-Pfalz, insbesondere im Ahrtal, gespendet. Die Aktion wird mit der Botschaft begleitet, die die aus dem Ahrtal stammende Slalom-Kanutin Ricarda Funk nach ihrem Olympiasieg in Tokio formuliert hatte: „Zusammen sind wir stärker!“

Seit dem 6. Dezember laufen die ersten Auktionen über die Charity-Plattform von ebay. Die Auktionen laufen jeweils 10 Tage bis der/die Höchstbietende den Zuschlag erhält. Aktuell kann man z.B. für ein originales Polo-Shirt der mehrfachen deutschen Meisterin im Speerwurf, Christin Hussong, für eine Snapback von Timo Bichler oder den Team D Rucksack von Heiko Wiesenthal bieten.

Weitere Highlights werden ein Samsung Galaxy S21 5G Handy und Samsung Galaxy Buds Pro Kopfhörer in der limitierten „Olympia-Edition“ sein. Auch die Olympiasiegerin Ricarda Funk stellt ein signiertes Cappy zur Verfügung, Silbermedaillengewinner Richard Schmidt ein Polo-Shirt und die beiden Bronzemedaillen-Gewinnerinnen Jasmin Grabowski und Martyna Trajdos eine original signierte Sporttasche und ein „Medaillengewinner-Paket“. Ganz besonders spannend sind auch die drei exklusiven „Meet & Training Sessions“ mit Bronzemedaillengewinner Denis Kudla, Stabhochspringer Oleg Zernikel und Karate-Weltmeister Jonathan Horne.

Weitere Informationen gibt es hier.

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news-1889 Fri, 10 Dec 2021 11:49:17 +0100 Finals 2022 in Berlin aktuelles/news/details/finals-2022-in-berlin/ ARD und ZDF berichten live Finals 2022 ]]> Die Sportmetropole Berlin wird vom 23. bis 26. Juni 2022 wieder Gastgeberin des innovativen Multisportevents „Die Finals – Berlin 2022“ sein. ARD und ZDF werden an den vier Wettkampftagen die Deutschen Meisterschaften in 15 Sportarten mit einer umfangreichen Berichterstattung begleiten:

Dazu gehören allein 30 Stunden Live-Übertragungen im TV sowie ein vielfältiges Livestream-Angebot. Nach den erfolgreichen Finals 2019 in Berlin und 2021 gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen haben die Sportmetropole Berlin, die beteiligten Nationalen Sport-Fachverbände sowie ARD und ZDF die vorläufige Planung fu?r „Die Finals - Berlin 2022“ verabschiedet. Die Sportarten sind wie in den vergangenen Jahren vielfältig: Geplant sind unter anderem Wettkämpfe im Kanu-Rennsport, Rudern, Schwimmen, Wasserspringen, Radsport-Trial, Leichtathletik, Bogensport, Moderner Fu?nfkampf, Triathlon, Tischtennis, Gerätturnen, Rhythmische Sportgymnastik, Trampolinturnen, Fechten sowie im 3x3 Basketball.

Die Berlinerinnen und Berliner sowie ihre Gäste können sich sowohl auf sportliche Höchstleistungen als auch auf attraktive Mitmachangebote freuen: Mit der Durchfu?hrung der Finals 2022 im Anschluss an die Nationalen Spiele von Special Olympics Deutschland e.V. vom 19. bis 24. Juni 2022 in Berlin, bietet sich eine herausragende Chance fu?r tatsächlich gelebte Inklusion in der Gesellschaft und insbesondere im Sport. Daru?ber hinaus findet zeitgleich am 25. und 26. Juni 2022 das Familiensportfest des Landessportbundes Berlin im Olympiapark statt.

Die ARD unter Federfu?hrung des Rundfunk Berlin-Brandenburg und das ZDF planen erneut eine aufwändige Produktion der Multisport-Veranstaltung und großflächige Übertragungen in ihren Hauptprogrammen, im Hörfunk und im Netz. Das detaillierte Programm soll im Januar 2022 vorgestellt werden. Fu?r die Sportarten Leichtathletik, Turnen und Schwimmen können Tickets erworben werden.

Nähere Informationen unter:

www.leichtathletik.de

www.dtb.de/finals2022

www.schwimm-dm.de

Hier geht es zur kompletten Pressemitteilung.

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news-1888 Tue, 30 Nov 2021 13:39:09 +0100 LSB-Präsident Härtel: Koalitionsvertrag stärkt Lebensqualität und Zusammenhalt durch Sport aktuelles/news/details/lsb-praesident-haertel-koalitionsvertrag-staerkt-lebensqualitaet-und-zusammenhalt-durch-sport/ Inklusive Neubauten, Unterstützung für Vereine und Kindersport ]]> Der Landessportbund Berlin begrüßt die verabredeten Maßnahmen der neuen Koalition zum Sport. LSB-Präsident Thomas Härtel sagt: „Der Koalitionsvertrag für den Senat ist eine gute Grundlage für mehr Bewegung in der Stadt. Jetzt müssen die verabredeten Maßnahmen zum einen Schritt für Schritt abgearbeitet werden. Zum anderen hoffen wir vor allem dann eine Weiterentwicklung zu erleben, wenn Sport ressortübergreifend gedacht und behandelt wird. So ist es auch im Vertrag formuliert.“

Die Arbeit der etwa 2.500 Berliner Sportvereine ragt in viele Bereiche hinein, darunter Gesundheit, Bildung, Soziales und Stadtentwicklung. „Hier liegt eine große Chance, auch für diese Ressorts, mit Sport mehr für die Stadtgesellschaft zu erreichen, mehr Lebensqualität und Zusammenhalt“, sagt Härtel.

Im Koalitionsvertrag finden sich zahlreiche zentrale Forderungen des Landessportbunds wieder, darunter eine bessere Bezahlung von Trainer*innen in Angleichung an das Gehalt von Lehrer*innen, wenn sie die Voraussetzung dafür erfüllen, die Schaffung einer vollen Stelle für die Bezirkssportbünde und mehr Vereine bei der Beantragung von Fördermitteln zu unterstützen, geht in die absolut richtige Richtung“, sagt Härtel. „Die Fortschreibung und Weiterentwicklung unserer Programme „Schule und Sportverein“ und „Berlin hat Talent“ sind wichtige Zeichen für Kinder und Jugendliche, gerade nach den anhaltenden Belastungen durch die Pandemie“, so Härtel weiter. Von großer Bedeutung sei zudem das Bekenntnis, die Fördervereinbarung Zukunftssicherung Sport fortzuschreiben, die dem organisierten Sport Planungssicherheit für seine Arbeit bietet.

Einen besonderen Raum im Koalitionsvertrag nimmt die Sportinfrastruktur ein. „Hier begrüßen wir die beabsichtigte strategische Gesamtplanung für Berlin, die Aussagen zur Sicherstellung und Neubauvorhaben Berliner Bäder sowie das klare Bekenntnis zum Leuchtturmprojekt Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark als „Sportpark für Alle“. Dabei bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung, um alle einzubeziehen und nicht noch mehr Zeit zu verlieren“, sagt Härtel. Das Thema Inklusion spielt ohnehin eine große Rolle, nicht nur bei der Planung des Jahn-Sportparks, sondern auch bei vielen Einzelmaßnahmen. „Dass Typensporthallen im Sinne der Inklusion überarbeitet werden und in jedem Bezirk mindestens zwei inklusiven Sporthallen errichtet werden, ist ein gute Festlegung im Koalitionsvertrag Die Special Olympics 2023 werden hoffentlich neue Energie für die Inklusion freisetzen“, sagt Härtel.

Die Sportmetropole Berlin lebt vom ehrenamtlichen Engagement in den Sportvereinen wie auch vom Spitzensport und internationalen Sportgroßveranstaltungen. „Daher freuen wir uns, dass auch die Option einer Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele in den Koalitionsvertrag aufgenommen wurde“, sagt Härtel, „das macht aber in der Tat nur Sinn, wenn es ein nachhaltiges Konzept unter Beteiligung der Bevölkerung ist. Und es passt auch gut zum Koalitionsvertrag der künftigen Ampelkoalition auf Bundesebene. Dort heißt es, dass Sportgroßveranstaltungen wie Olympische und Paralympische Spiele nach Grundsätzen wie Menschrechten und Nachhaltigkeit ausgerichtet sein müssen.“

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news-1887 Tue, 30 Nov 2021 13:31:31 +0100 Elena Semechin zur deutschen Para-Sportlerin des Jahres gewählt aktuelles/news/details/elena-semechin-zur-deutschen-para-sportlerin-des-jahres-gewaehlt/ Die Berlinerin krönt ein turbulentes Jahr Foto: Florian_Schwarzbach_DBS ]]> Nach Gold bei den Paralympics in Tokio, der Hochzeit mit ihrem Trainer, einer erfolgreichen Operation am Kopf und der feierlichen Verleihung des Silbernen Lorbeerblatts trägt Para Schwimmerin Elena Semechin (geb. Krawzow) nun auch den Titel Para Sportlerin des Jahres 2021.

Eine Siegerin und ein „Krawt-Paket“ in jeder Lebenslage: Elena Semechin setzte sich im Kopf-an-Kopf-Rennen unter den nominierten Para Sportlerinnen durch – und das nach einem außerordentlich turbulenten Jahr. In Tokio komplettierte die Para Schwimmerin noch unter dem Namen Elena Krawzow ihren goldenen Medaillensatz: nach EM- und WM-Gold holte sie die Goldmedaille bei den Paralympics. Es folgte die Hochzeit mit Freund und Trainer Phillip Semechin. Anfang November verlieh Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihr sogar die höchste deutsche Auszeichnung im Sport, das Silberne Lorbeerblatt. Dass dies möglich war, gleicht einem kleinen Wunder. Denn wenige Tage zuvor hatte sie sich einer riskanten Hirntumor-OP unterziehen müssen. Ihr Erfolgshunger ist trotzdem nicht gestillt: Semechin träumt bereits vom nächsten Gold – bei der WM 2022. „Was für ein Jahr: Endlich bin ich Paralympics-Siegerin geworden, endlich habe ich meinen Traummann geheiratet, zum Glück wurde mein Gehirntumor erfolgreich entfernt und nun auch noch die Krönung, dass ich zur Para Sportlerin des Jahres gewählt worden bin. Nach diesen turbulenten Monaten mit vielen Aufs und Abs bin ich sehr froh und dankbar, dass ich diese Auszeichnung erstmals erhalten habe. Für mich ist es auch eine Anerkennung für unsere harte, jahrelange Arbeit“, sagt die 28-jährige Semechin und fügt an: „Ich bin einfach ein Glückspilz.“

Weitere Infos stehen hier.

 

 

 

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news-1886 Mon, 29 Nov 2021 11:14:22 +0100 BERLIN HAT TALENT – eine Bewegungsinitiative für alle aktuelles/news/details/berlin-hat-talent-eine-bewegungsinitiative-fuer-alle/ So gelingt gleichberechtigte Teilhabe für Kinder mit Behinderung. BERLIN HAT TALENT - jetzt auch inklusiv ]]> BERLIN HAT TALENT – von einem Programm für wenige zu einer Bewegungsinitiative für alle. So gelingt gleichberechtigte Teilhabe für Kinder mit Behinderung. Seit dem Schuljahr 2020/21 können sich erstmalig alle öffentlichen Grundschulen daran beteiligen. Für Kinder mit Behinderungen wurden alternative Testaufgaben und Auswertungsmethoden entwickelt, um eine gleichberechtigte und inklusive Förderung zu ermöglichen.

Hier ist ein kurzes Video zu sehen.

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news-1885 Fri, 26 Nov 2021 23:29:26 +0100 Verdiente Sportler*innen ausgezeichnet aktuelles/news/details/verdiente-sportlerinnen-ausgezeichnet/ LSB würdigte im Rahmen der Mitgliederversammlung die Medaillengewinner*innen bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio Martin Sauer, Thomas Härtel ]]> Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung des Landessportbunds Berlin (LSB) am Freitag haben die scheidende Bildungssenatorin Sandra Scheeres und Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki den Sport als große Kraft in Berlin gewürdigt.

Der LSB zeichnete sieben Medaillengewinner*innen bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio mit der Sportplakette aus.

Sandra Scheeres blickte zurück auf ihre Zeit als Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Ich hatte mit dem Landessportbund einen ganz tollen Partner zur Seite, der sich für Kinder, Jugendliche und Familien stark macht Wir haben gemeinsam viel angeschoben und weiterentwickelt, z. B. die Schwimmoffensive, das Kooperationsprogramm ‘Schule und Sportverein’, BERLIN HAT TALENT, das jetzt flächendeckend in der Stadt die Kinder bewegt, und ‘Profiklubs machen Schule’. Ich bin dankbar, dass es so viele Menschen gibt, die sich engagieren. Sport ist wichtig für alle Kinder, Jugendlichen und Familien in dieser Stadt. Mir hat das Herz geschmerzt, als während der Pandemie das Training für Kinder und Jugendliche eingeschränkt werden musste. Aber die Kreativität und der Einsatz der Vereine, den Sport weiter zu ermöglichen, fand ich toll.” LSB-Präsident Thomas Härtel dankte der Bildungssenatorin für ihr starkes Engagement im Sport: „Ich kann sagen, eigentlich hatten wir zwei Sportsenatoren.”

Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki sagte: „Die Vereine und Verbände mit ihren ehrenamtlich Engagierten haben sich als große Kraft in Berlin bewiesen. Es wurden immer wieder Wege gesucht, Sport zu fördern und zu ermöglichen. Trotzdem konnten Austritte nicht verhindert werden. Doch ich bin zuversichtlich, dass mit den klugen Konzepten der Vereine und der Kampagne #sportVEREINtuns die Mitglieder den Weg zurück in die Vereine finden. Sport gehört für viele zur Bewältigungsstrategie der Pandemie. Deshalb war es uns wichtig, die Auswirkungen von Corona durch den Rettungsschirm Sport abzufangen. Wir wollen den Sport weiter unterstützen. Die Fördervereinbarung ist eine wichtige Basis dafür und wird aufrechterhalten.”

Sieben Medaillengewinner*innen bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio wurde heute die Sportplakette verliehen, die höchste Auszeichnung des LSB Berlin:

Sportplakette in Gold

• Martin Sauer (Rudern / Steuermann im Deutschlandachter)

• Elena Semechin (Para-Schwimmen)

Sportplakette in Silber

• Stephanie Grebe (Para-Tischtennis)

• Lisa Unruh (Bogenschießen)

Sportplakette in Bronze

• Ali Lacin (Para-Leichtathletik)

• Felicia Laberer (Paralympics / Kanu Kl 3)

• Lena Hentschel (Wasserspringen)

Hier geht es zu einem kurzen Video über die Mitgliederversammlung.

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news-1884 Wed, 24 Nov 2021 14:17:15 +0100 25. November – Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen aktuelles/news/details/25-november-internationaler-tag-gegen-gewalt-an-frauen-und-maedchen/ LSB Berlin hat den Kampf gegen jegliche Form von Diskriminierung, Extremismus, Gewalt und Missbrauch in seinem Leitbild verankert Foto: Jürgen Engler ]]> Olympiasiegerin Malaika Mihambo besuchte am Rande des ISTAF den Landessportbund Berlin im Manfred von Richthofen-Haus. Auf dem Foto steht sie im Foyer vor der Wand mit dem LSB-Leitbild.

Dort heißt es u. a.: „Sport ist eine Einladung an alle. So gestalten wir Gesellschaft, ermöglichen gleichberechtigte Teilhabe und vermitteln Werte. Wir stellen uns gegen jegliche Form von Diskriminierung, Extremismus, Gewalt und Missbrauch."

Der LSB setzt sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen geschützt und sicher Sport treiben können. Sexuelle Belästigung, sexualisierte Gewalt, Demütigung, Beschimpfung oder Mobbing haben bei uns keinen Platz.

Hier geht es zum LSB-Leitbild.

Foto: Jürgen Engler

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news-1881 Wed, 24 Nov 2021 10:13:05 +0100 LSB-Bildungsprogramm 2022 ist online aktuelles/news/details/lsb-bildungsprogramm-2022-ist-online/ Anmeldungen sind ab sofort möglich. LSB-Bildungsprogramm ]]> Das LSB-Bildungsprogramm 2022 ist erschienen. Es enthält alle Informationen über die Aus- und Fortbildungsveranstaltungen der Gerhard-Schlegel-Sportschule des LSB und der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin.

Anmeldungen für die Veranstaltungen sind ab sofort möglich.

Hier geht es zum Bildungsprogramm.

Hier geht es zur Anmeldung.

LSB-Vizepräsidentin Irene Schucht: „Ehrenamtliches Engagement für den Sport auch langfristig zu sichern, ist unser gemeinsamer Anspruch. Dafür rücken wir eine systematische Personalplanung und -entwicklung in unseren Vereinen und Verbänden noch mehr in den Fokus. Dieses vermitteln wir in unseren Vereinsmanagement-Lehrgängen. Auch durch ein Projekt der Sportschule im Rahmen der DOSB-Kampagne „TrainerInSportDeutschland“ wird dies nachhaltig unterstützt. Und nicht zuletzt durch unser neues Bildungsprogramm 2022 fördern wir Vereine und Verbände in dieser Richtung."

Sven Spannekrebs, Vorstand der Sportjugend Berlin: „Auch in diesem Jahr bietet die Bildungsstätte ein spannendes und vielfältiges Angebot an Aus-, Fort- und Weiterbildungen für unterschiedliche Einsatzfelder der Kinder- und Jugendarbeit im Sport – für junge und alte Engagierte, für Übungsleiter*innen aus Sportvereinen und für Fachkräfte aus Kita, Schule und der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Mit unserem Lehrgangsprogramm nehmen wir Bezug auf aktuelle Entwicklungen im Sport und in der Jugendarbeit. In praxisorientierten Seminaren werden Anregungen und Impulse für die alltägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gegeben. Unsere Kinderschutz-Seminare tragen dazu bei, dass Kinder und Jugendliche im Sportverein sicher aufgehoben sind und geben Vereinsverantwortlichen Handlungswissen für Prävention und Intervention mit auf den Weg."

2G für Teilnehmende an Präsenzveranstaltungen

Aufgrund der Pandemie-Situation versucht die Gerhard-Schlegel-Sportschule derzeit, so viele Veranstaltungen wie möglich in den digitalen Raum zu verlegen. Dies bietet größtmögliche Sicherheit und ist in vielen Fällen machbar. Aus inhaltlichen Gründen können aber nicht alle Veranstaltungen digital stattfinden. Um auch bei Präsenzveranstaltungen eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten, gilt in der Gerhard-Schlegel-Sportschule derzeit die 2G-Regel. Teilnehmen können nur Personen, die nachweislich geimpft oder genesen sind.

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news-1878 Mon, 22 Nov 2021 19:14:02 +0100 Neue SPORT IN BERLIN erschienen aktuelles/news/details/neue-sport-in-berlin-erschienen/ Aktuelle Ausgabe des LSB-Magazins ist online Cover 6/21 ]]> Die neue Ausgabe des LSB-Magazins SPORT IN BERLIN ist online. Das Titelthema heißt „Digitalisierung im Verein"

Hier geht es zum ePaper.

Wir haben u. a. in einigen Vereinen gefragt, welche Software sie nutzen. Das Antworten stehen auf den Seiten 16 und 17. Sie mussten aus Platzgründen etwas gekürzt werden. Die vollständigen Text sind hier nachzulesen:

• Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e. V.

• Club für Leibesübungen Berlin 1865 e. V.

• Sporttreff Karower Dachse e. V.

• FSV Hansa 07 e. V.

• Märkischer Ruderverein e. V.

• SC Siemensstadt e. V.

• Sportfreunde Berlin 06 e. V.

• Sport-Gesundheitspark Berlin e. V.

• TSV Berlin-Wittenau 1896 e. V.

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news-1877 Mon, 22 Nov 2021 13:27:40 +0100 LSB-Mitgliederversammlung am 26. November aktuelles/news/details/lsb-mitgliederversammlung-am-26-november/ Tagung kann im Livestream verfolgt werden ]]> Die nächste ordentliche LSB-Mitgliederversammlung findet am 26. November 2021 statt. Beginn ist um 18 Uhr. Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen.

Hier geht es zur Tagesordnung.

Hier geht es zum Livestream am 26. 11. 21 ab 18 Uhr.

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news-1875 Fri, 19 Nov 2021 13:59:57 +0100 Auszeichnung für Sportvereine und ihre Vereinskultur aktuelles/news/details/auszeichnung-fuer-sportvereine-und-ihre-vereinskultur/ Urkundenübergabe „Immaterielles Kulturerbe“ der Deutschen UNESCO-Kommission in Düsseldorf ]]> Bereits im März 2021 hatte die Deutsche UNESCO-Kommission die Aufnahme der „Gemeinwohlorientierten Sportvereinskultur“ in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes verkündet. Der DOSB dankt der Kommission für die nun erfolgte offizielle Auszeichnung, nachdem die Bewerbung im Jahr 2017 auf den Weg gebracht wurde.

Bei der Verleihung am Donnerstag, 18. November 2021, im Düsseldorfer Schauspielhaus nahm die DOSB-Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung, Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, die Auszeichnung im Namen Sportdeutschlands und der fast 90.000 Sportvereine entgegen.

Die Gründe für die Aufnahme der Sportvereinskultur sind zahlreich. Ein Blick auf die Seite der Deutschen UNESCO-Kommission zeigt, weshalb die Sportvereine es verdient haben, diese Auszeichnung zu erhalten. So leisten die Vereine seit vielen Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Förderung der Bewegung und Bildung ihrer Mitglieder. Das zuständige Expertenkomitee der Deutschen UNESCO-Kommission hob vor allem „die breitenkulturelle Gemeinwohlorientierung“ hervor und wies dabei explizit darauf hin, dass Sportvereine „ein Lernort für gesellschaftliche Wertevermittlung“ sind.

Dieser gesellschaftliche Beitrag ist bei rund 27 Millionen Mitgliedschaften und tausenden von Sportvereinen mit ca. 8 Millionen Ehrenamtlichen nicht zu unterschätzen und sollte gerade in Zeiten wie diesen besonders herausgestellt werden.

Zuletzt verzeichnete der DOSB einen historischen Rückgang von fast 800.000 Mitgliedschaften aufgrund des pandemiebedingten Lockdowns, durch den die Sportvereine ihren Mitgliedern keine Angebote machen konnten.

Gudrun Doll-Tepper sagt: „Die Auszeichnung der Sportvereinskultur als „Immaterielles Kulturerbe“ in Deutschland ist ein außerordentlich wertvolles Zeichen für Sportdeutschland und alle Sportvereine, die dadurch eine große Wertschätzung für ihre Arbeit erfahren. Der gesellschaftlichen Leistung der Vereine und der Ehrenamtlichen muss zukünftig ein noch größerer Stellenwert beigemessen werden. Das muss sich auch darin widerspiegeln, dass Sportvereine bei einem möglichen Lockdown nicht erneut geschlossen werden, wodurch ihre Mitglieder erhebliche Bewegungseinschränkungen erfahren würden. Sport und Bewegung und damit die Sportvereine sind Teil der Lösung von gesellschaftlichen Herausforderungen und stehen für den sozialen Zusammenhalt“.

Die Deutsche UNESCO-Kommission ehrte mit einer Auszeichnungsveranstaltung die Trägergruppen der Neuaufnahmen in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Die Veranstaltung wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie unterstützt von der Landesstelle Immaterielles Kulturerbe NRW.

DOSB-Presse

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news-1871 Tue, 16 Nov 2021 11:06:23 +0100 Check24-Spendenaktion wählt Gewinner aktuelles/news/details/check24-spendenaktion-waehlt-gewinner/ Zwölf Berliner Vereine erhalten je 2.400 Euro Foto: Sebastian Wells ]]> 28.800 Euro – diese Summe erhalten 12 Berliner Sportvereine, die bei der CHECK24 Vereinsaktion ausgewählt wurden. Ziel der Aktion war, Vereine bei der Bewältigung der Corona-Folgen zu unterstützen und dadurch auch benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu helfen. Dabei steht das Spektrum der Gewinner – vom Segeln für gehörlose Menschen über Tanzen gegen Gewalt an Mädchen bis hin zu Sport für krebskranke Kinder – beispielhaft für die Vielfalt der Berliner*innen und ihrer Vereine.

Mitgliederverlust und finanzielle Engpässe bedrohen Vereinsvielfalt

In der Hauptstadt sind rund 2.400 Vereine1 aus unterschiedlichsten Sportarten von A wie Aerobic bis Y wie Yoga ansässig. Die Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen gefährdet diese Vielfalt: Allein in 2020 haben die Vereine fast 5 Prozent ihrer knapp 700.000 Mitglieder verloren2. Die größten Verluste verzeichnet mit bis zu 29 Prozent der Kinder- und Jugendbereich. Das hat zu massiven sportlichen und finanziellen Ausfällen geführt, worunter gerade auch benachteiligte Kinder und Jugendliche leiden.

„Wir gehen von finanziellen Schäden im niederen zweistelligen Millionenbereich aus“, sagt Friedhard Teuffel, Direktor des Landessportbunds Berlin. „Der Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus haben die Vereine stark unterstützt. Doch die Verluste sind so groß und vielfältig, dass die Vereine jede Hilfe gebrauchen können, um ihre wertvolle Arbeit fortzuführen“, ergänzt Teuffel und sagt: „Wir sind daher sehr dankbar für Unterstützungen wie diese von CHECK24.“

CHECK24 unterstützt 12 Berliner Vereine mit je 2.400 Euro

Vereine spielen eine wichtige Rolle für das gesellschaftliche Miteinander. Denn Sport in der Gemeinschaft fördert Integration und Inklusion – davon profitieren insbesondere auch benachteiligte Kinder und Jugendliche.

„Um die vielen ehrenamtlichen Helfer*innen bei ihrem Engagement zu unterstützen, haben wir die Spendenaktion für die Berliner Vereine ins Leben gerufen. Die Vielzahl an großartigen Initiativen hat uns schwer beeindruckt. Deswegen werden wir unser Engagement hier ausbauen – die 12 x 2.400 Euro sind ein Anfang“, sagt Dagmar Ginzel, Chief Communications Officer von CHECK24.

Wer die Gewinner sind, ist hier nachzulesen. 

 

 

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news-1869 Mon, 15 Nov 2021 15:27:17 +0100 Kooperation Schule und Verein – ein Erfolgsmodell aktuelles/news/details/kooperation-schule-und-verein-ein-erfolgsmodell/ Vereine und Verbände können jetzt bei der Sportjugend Berlin Anträge fürs nächste Kalenderjahr stellen Video ]]> Der Landessportbund Berlin bringt mit seinem Kooperationsprogramm „Schule – Verein/Verband" seit fast 30 Jahren Kinder und Jugendliche in Bewegung. In Schulsport-AGs soll möglichst langfristig die Begeisterung für Sport und Bewegung geweckt werden. Die Übungsleitenden, die die AGs an den Schulen betreuen, erhalten einen Zuschuss von 30 Euro pro 90 Minuten.

Eine von vielen, die auf diesem Weg ihre Lieblingssportart gefunden hat, ist Jenny Karolius. Sie spielte später in der Handball-Nationalmannschaft. Heute ist sie selbst Jugendtrainerin. Warum sie die Kooperation zwischen Schule und Verein/Verband gut findet, erzählt sie in einem kurzen Video. Es ist hier zu sehen.

Vereine/Verbände, die mit Schulen zusammenarbeiten möchten, können ihre Anträge für das nächste Kalenderjahr bis zum 10. Januar 2022 bei der Sportjugend stellen. Hier geht es zum Antragsformular.

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news-1868 Fri, 12 Nov 2021 16:49:13 +0100 GEMEINSAM GEGEN DOPING aktuelles/news/details/gemeinsam-gegen-doping/ LSB lädt ein zu Infoveranstaltung und Erfahrungsaustausch ]]> Am 1. Dezember (ab 17.30 Uhr) lädt der Landessportbund Berlin gemeinsam mit der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) ein, um über Dopingprävention zu sprechen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Die Veranstaltung wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Als Alternative bietet die NADA eine digitale Info-Veranstaltung zum neuen e-Learning-Angebot für die Sportler*innen der Verbände und Vereine an. Sie findet am Montag, 29. November, 18 Uhr bis 19 Uhr, statt.

Hier geht es zur Anmeldung.

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news-1867 Fri, 12 Nov 2021 11:30:03 +0100 Überarbeitete eSports-Position der Sportverbände aktuelles/news/details/ueberarbeitete-esports-position-der-sportverbaende/ Landessportbund: Zwischen Computerspielen klarer unterscheiden Foto: Jürgen Engler ]]> Der Bereich eSports entwickelt sich rasant weiter. Virtuelle Sportartensimulationen, die sich durch eine sportartspezifische motorische Aktivita?t auszeichnen, sind heute anders zu bewerten als Video- und Konsolenspiele, die eine Sportart nur u?ber einen Avatar simulieren. Beim Sport ist die motorische Aktivität der Zweck, bei den meisten Computer- und Konsolenspielen dagegen nur Mittel zum Zweck. Das macht etwa den Unterschied zwischen verschiedenen Radsportsimulationen wie Zwift und Peloton und dem Computer-Fußballspiel Fifa aus. Deshalb hat der organisierte Sport in Deutschland seine Position zu eSports aktualisiert und ausdifferenziert.

LSB-Direktor Friedhard Teuffel sagt: „Wir müssen klarer zwischen einzelnen Typen von Computerspielen unterscheiden. Und wir wollen mit einer Stimme sprechen. Deshalb lehnen wir uns eng an die überarbeitete Position des DOSB an, an der wir auch mitgewirkt haben und die von allen Landessportbünden getragen wird.“ Der Landesportbund Berlin betont dabei den Wert des klassischen Sporttreibens. „Beim Blick auf eSports fällt uns auf, wie wichtig uns der unmittelbare, persönliche Austausch ist und welche Bedeutung der klassische Sport angesichts des Bewegungsmangels in der Gesellschaft hat. Die Zeit, die Menschen sitzend vor einem Bildschirm verbringen, hat in der Corona-Pandemie noch einmal deutlich zugenommen“, so Teuffel weiter.

Unverändert klar bleibt der Landessportbund Berlin in seiner ablehnenden Haltung gegenüber Video- und Computerspielen mit gewaltverherrlichenden und diskriminierenden Inhalten. Darüber hinaus setzt er sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Video- und Computerspielen ein, Aspekte wie Genderneutralität, Barrierefreiheit, Anti-Diskriminierung und Gewaltprävention müssten zukünftig mitgedacht und mitgestaltet werden.

Deutlich klarer ist jetzt auch die Position des organisierten Sports im Hinblick auf die Gemeinnützigkeit: „Bei Computer- und Konsolenspielen mit Sportartenbezug spricht sich der LSB gemeinsam mit dem DOSB dafür aus, dass Vereine hier gemeinnützigkeitsunschädlich Angebote machen können, ohne diesen Formen des eGamings selbst die Gemeinnützigkeit zuzuweisen.“ Entscheidend ist dabei eine Bindung an feste USK-Altersstufen.

Das Positionspapier des Landessportbunds Berlin im Wortlaut:

1. Video- und Computerspiele sind anerkannter Bestandteil einer globalen Jugendkultur

Zahlreiche Video- und Computerspiele gehören inzwischen fest zu einer globalen Jugendkultur. Es haben sich dabei internationale Communities gebildet, in denen häufig Gemeinschaft, Wettbewerb und Weiterentwicklung im Vordergrund stehen. Das erkennt der LSB Berlin an. Dass der Ruf laut geworden ist, diese Bewegung zum Teil des organisierten Sports werden zu lassen, sieht der LSB auch als Bestätigung für die Vereins- und Verbandskultur des Sports. Die Entwicklung von virtuellem Sport möchte der LSB Berlin daher aktiv begleiten und ist offen für Austausch und Dialog.

2. Wir schätzen den Wert des Sports und wollen die Werte des Sports wahren

In einer Zeit, in der Menschen immer mehr Zeit vor einem Bildschirm verbringen und Sitzen zu einer Dauerhaltung geworden ist, gewinnen Bewegung und das Sporttreiben noch einmal an Bedeutung. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend noch verstärkt und dazu geführt, dass noch weniger Menschen sich bewegen und sportlich aktiv sind. Gerade auch der unmittelbare, persönliche Austausch macht den Sport so wertvoll, lässt Teamgeist entstehen, fördert Fairplay und Respekt, vermittelt Werte. Der organisierte Sport steht für demokratische Verfasstheit und Regeln, die er selbst bestimmt. Für die Bedeutung des organisierten Sports wie für die Kooperation mit der eSports-Bewegung ist es daher elementar, dass diese Werte des Sports anerkannt werden. Video- und Computerspiele mit gewaltverherrlichenden und diskriminierenden Inhalten sind deshalb unvereinbar mit dem organisierten Sport.

3. Wir brauchen die Unterscheidung zwischen virtuellen Sportartentypen und eGaming

Wie der DOSB sieht auch der LSB Berlin Video- und Computerspiele als stark ausdifferenziert insbesondere zwischen virtuellen Sportarten und eGaming. Es macht einen Unterschied, ob nur eine Konsole bedient wird, oder eine sportartspezifische motorische Aktivität stattfindet. Beim Sport ist die motorische Aktivität der Zweck, bei den meisten Computer- und Konsolenspielen dagegen nur Mittel zum Zweck, einen “Avatar” zu bedienen. Der LSB schließt sich daher der Positionierung des DOSB an, virtuelle Sportarten noch einmal zu unterscheiden in Konsolen- und Computerspiele, die eine Sportart digital abbilden und andererseits virtuell gestützte sportliche Aktivitäten, die sich durch eine sportartspezifische motorische Aktivität auszeichnen (beispielsweise im Radfahren mit Zwift und Peloton). Diese motorischen Aktivitäten können als Sport kategorisiert werden und liegen damit in der Hoheit der jeweiligen Fachverbände. Jedoch will der LSB auch Konsolen- und Computerspiele, also vom DOSB als eGaming eingestufte Aktivitäten nicht aus dem Blick verlieren, zumal sich dort die meisten Aktiven finden. Um Spiele einordnen und auf ihre Anschlussfähigkeit prüfen zu können, bedarf es transparenter Kriterien. Das gilt gerade auch deshalb, weil das Thema eSports den organisierten Sport mit eigenen Widersprüchlichkeiten konfrontiert.

4. eSports bietet eine Chance zur Weiterentwicklung von Vereinen und Verbänden

Eine Kernaufgabe des LSB Berlin ist die Stärkung und Förderung seiner Vereine und Verbände. Die eSports-Bewegung sieht der LSB als Chance für Vereine und Verbände, neue Zielgruppen zu erreichen, bestehende Angebote zu erweitern und das Vereinsleben digital zu bereichern. Gelingen kann das durch die Integration von eSports-Angeboten in Vereinsabteilungen, Vereinsheime und Sportjugendclubs. Sportsimulationen können dabei mit aktiven Bewegungselementen der spielenden Teil-nehmer*innen verknüpft werden. Das Thema eSports kann auch als Motivation zur digitalen Weiterentwicklung des gesamten Vereins und Verbands genutzt werden, indem bei der digitalen Infra-struktur und Strategie neue Voraussetzungen geschaffen werden. Für die außerschulische Jugendarbeit sind insbesondere medienpädagogische Ansätze wichtig, um Kompetenzen beispielsweise gegen Mobbing und Cybergrooming zu vermitteln.

5. eSports kann einen Beitrag zur Inklusion leisten

Der LSB Berlin teilt die Position des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), dass eSports auch eine große Bedeutung für Menschen mit Behinderung haben kann. Dadurch können mehr Möglichkeiten für eine umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben geschaffen werden. Spieler*innen mit und ohne Behinderung können sich im gemeinsamen Spiel messen und agieren. Somit kann ein wichtiger Beitrag zur Inklusion geleistet werden, da Barrieren abgebaut und gemeinsam positive Erlebnisse gefördert werden.

6. Verträglichkeit von bestimmten digitalen Angeboten und Gemeinnützigkeit sicherstellen

Sportvereine brauchen eine Orientierung, um eSports-Angebote zu machen, ohne ihre Gemeinnüt-zigkeit aufs Spiel zu setzen. Das können sie zum einen durch virtuell gestützte sportliche Aktivitäten, die wie in Ziffer 3 beschrieben als Sport im Sinne der Abgabenordnung zu sehen sind. Bei Computer- und Konsolenspielen mit Sportartenbezug spricht sich der LSB gemeinsam mit dem DOSB dafür aus, dass Vereine hier gemeinnützigkeitsunschädlich Angebote machen können, ohne diesen Formen des eGamings selbst die Gemeinnützigkeit zuzuweisen. Der LSB Berlin legt bei allen Aktivitäten ein besonderes Augenmerk auf die gesundheitlichen Auswirkungen, wie etwa die Suchtgefahr und setzt sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Video- und Computerspielen ein. Die Aktivitäten sollen durch geeignete Maßnahmen zur Gesundheits- und Suchtprävention begleitet werden. Darüber hinaus müssen Aspekte wie Genderneutralität, Barrierefreiheit, Anti-Diskriminierung und Gewaltprävention mitgedacht und mitgestaltet werden. Eine Bindung an feste USK-Altersstufen ist ebenso entscheidend.

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news-1866 Wed, 10 Nov 2021 15:02:54 +0100 LSB-Präsident fordert aktuelles/news/details/lsb-praesident-fordert/ „Keine Einschränkungen im Sport für Kinder und Jugendliche“ Foto: Jürgen Engler ]]> Der Präsident des Landessportbunds Berlin, Thomas Härtel, warnt vor neuen Einschränkungen im Sport für Kinder und Jugendliche: „Kinder und Jugendliche waren schon in den ersten beiden Lockdowns die Leidtragenden. Die ausgefallenen Sportangebote haben gravierende Auswirkungen mit sich gebracht – körperlich, seelisch und sozial. Das darf nicht noch einmal geschehen.“

Die angedachte Ausweitung der 2G-Regel dürfe nicht auf Kinder und Jugendliche angewendet werden. „Schulkinder werden drei Mal in der Woche in der Schule getestet. Mit verbindlichen Testregeln lässt sich der Sport für alle bis 18 Jahre weiter durchführen – auch in der Halle“, sagt Härtel. Damit wäre auch ein Gleichklang zur Schule gegeben. Verständnis hat Härtel dagegen für eine mögliche 2G-Regel im Erwachsenenbereich. „Eine solche Regel schafft mehr Berechenbarkeit und wird auch von vielen Vereinen zur Aufrechterhaltung des Betriebs und zum Schutz der Sportler*innen gefordert. Wir werben auch weiterhin dafür, die Impfangebote anzunehmen.“

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news-1863 Thu, 04 Nov 2021 16:53:50 +0100 Berliner*innen wählen ihre CHAMPIONS 2021 aktuelles/news/details/berlinerinnen-waehlen-ihre-champions-2021/ 43. Auflage des beliebten Publikumspreises: Wer wird Sportlerin, Sportler, Mannschaft und Trainer*in des Jahres? CHAMPIONS 2021 ]]> Auf die Plätze, fertig, los: Die Berlinerinnen und Berliner wählen bis zum 21. November ihre „CHAMPIONS 2021 – Berlins Sportler*innen des Jahres“. Welche Athletinnen und Athleten, Mannschaften sowie Trainer*innen triumphieren in diesem Jahr? Die Sport-Fans stimmen ab – und können selbst hochwertige Preise gewinnen. Die CHAMPIONS 2021 werden dann am Samstag, 4. Dezember, im Rahmen der festlichen CHAMPIONS-Gala im ESTREL geehrt.

Gefeiert wird diesmal auf Grundlage eines detaillierten Hygiene-Konzepts und der 2G-Regel (geimpft oder genesen) sowie in einem kleineren Rahmen: Statt 2.000 Gästen können in der großen ESTREL Convention Hall 1.000 Gäste dabei sein und gemeinsam mit zahlreichen Spitzen-Sportler*innen das hochklassige Show-Programm genießen. Ein begrenztes Kaufkartenkontingent ist erhältlich für 135 Euro pro Ticket unter www.champions-berlin.de sowie telefonisch unter 030 30 111 86 11.

Der beliebte Publikumspreis der Hauptstadt-Medien wird seit 1979 vergeben. Zur Wahl stehen 2021 wieder je zehn Sportlerinnen und Sportler, Mannschaften und Trainer*innen. Jüngste Nominierte ist die 14-jährige Skateboarderin Lilly Stoephasius, die in der Kategorie „Sportlerinnen“ gemeinsam mit weiteren erfolgreichen Berlinerinnen zur Wahl steht wie Eisschnelllauf-Ikone Claudia Pechstein (49) und Paralympics-Siegerin Elena Krawzow (28), die nach der Hochzeit Dienstag mit Phillip Semechin den Nachnamen ihres ebenfalls nominierten Trainers trägt. Bei den Männern nominierten die Journalistinnen und Journalisten unter anderem Ausnahme-Wasserspringer Patrick Hausding (32) und Kanu-Weltmeister Conrad Scheibner (25). Die „Qual der Wahl“ haben die Berlinerinnen und Berliner auch bei den Teams mit den erfolgreichen Profiklubs der Sportmetropole sowie in der Kategorie „Trainer*innen“, in der sich Füchse-Coach Jaron Siewert (27) unter anderem mit Union-Trainer Urs Fischer (55) und Basketball-Trainerlegende Aito Garcia Reneses (74) misst.

Gewählt werden kann bis zum 21. November und zwar ausschließlich online bei allen Medienpartnern und unter www.champions-berlin.de. Und alle, die abstimmen, können auch gewinnen – unter anderem Eintrittskarten für das DFB-Pokalfinale 2022 und einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der rbb-Produktion von „DIE FINALS 2022“.

Neben den Berlinerinnen und Berlinern wählt wie in den Vorjahren eine Expertenjury (Sportchefs der Medienpartner, Vertreter*innen der Stadt, des Landessportbunds und des Olympiastützpunkts) die Berliner Sportler*innen des Jahres. Die Ergebnisse aus Publikumswahl und Expertenjury fließen zu jeweils 50 Prozent ins Endergebnis ein.

Hier geht's zur Liste der Nominierten.

Weitere Informationen und Tickets für die Gala am Samstag, 4. Dezember 2021, unter www.champions-berlin.de. Ein begrenztes Kaufkartenkontingent ist erhältlich für 135 Euro pro Ticket.

Quelle: TOP Sportmarketing Berlin

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news-1862 Thu, 04 Nov 2021 12:42:37 +0100 Bundesweit erste Breitensport-Studie zu sexualisierter Gewalt legt Zwischenergebnisse vor aktuelles/news/details/bundesweit-erste-breitensport-studie-zu-sexualisierter-gewalt-legt-zwischenergebnisse-vor/ Fast 4.400 befragte Vereinsmitglieder aus elf Landessportbünden ]]> Bei dem im August 2020 begonnenen und bundesweit ersten Breitensport-Forschungsprojekt „SicherImSport“, gefördert vom Landessportbund Berlin unter Leitung des Landessportbunds NRW und unter Beteiligung von zehn weiteren Landessportbünden, liegen den Verantwortlichen nach Abschluss der umfangreichen Datenerhebung von fast 4.400 befragten Vereinsmitgliedern die ersten Zwischenergebnisse vor: „Die Befunde unserer Online-Studie bestätigen, dass sexualisierte Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt auch im Vereinssport vorkommen. Deshalb sind der Ausbau von Maßnahmen zum Schutz vor Belästigung und Gewalt sowie Anlaufstellen und Unterstützungsangebote für Betroffene im Sport wichtig – dies hat ein großer Teil der Sportverbände erkannt und Maßnahmen zur Prävention eingeführt“, betonen Prof. Dr. Bettina Rulofs (Bergische Universität Wuppertal) sowie Dr. Marc Allroggen und Dr. Thea Rau (Universitätsklinikum Ulm) als wissenschaftliche Projektleitung. Nach den Aufsehen erregenden Ergebnissen der „Safe Sport“-Studie zum Leistungssport aus dem Jahr 2016 werten die Forscher*innen nun erstmals Daten zum Breitensport aus - die größte Untersuchung zu diesem sensiblen Thema in Deutschland soll bis zur Jahresmitte 2022 abgeschlossen sein.

LSB-Präsident Thomas Härtel: „Sexualisierte Grenzverletzungen, Belästigungen und Gewalt im organisierten Sport müssen konsequent aufgedeckt und bekämpft werden. Wir haben uns als Landessportbund Berlin an der Studie beteiligt, weil wir Transparenz brauchen, um zu wissen, wo wir noch gezielter gegensteuern müssen und welche weiteren Maßnahmen notwendig sind.“

Die Mehrheit der Befragten gab an, mit dem Vereinssport insgesamt „allgemein gute bis sehr gute Erfahrungen“ gemacht zu haben. Doch etwa ein Viertel der Vereinsmitglieder (rund 26 Prozent) erfuhr mindestens einmal sexualisierte Grenzverletzungen oder Belästigungen (ohne Körperkontakt) im Kontext des Vereinssports, beispielsweise in Form von anzüglichen Bemerkungen oder unerwünschten Text-/Bildnachrichten mit sexuellen Inhalten. Bei rund 19 Prozent kam mindestens einmal sexualisierte Belästigung oder Gewalt mit Körperkontakt vor, zum Beispiel sexuelle Berührungen oder sexuelle Handlungen gegen den Willen. Auch weitere Formen der Verletzung oder Gewalt wurden in der Studie erhoben. So antworteten immerhin 64 Prozent der Personen, mindestens einmal emotionale Verletzungen oder Gewalt im Vereinssport erlebt zu haben, also beschimpft, bedroht oder ausgeschlossen worden zu sein – und mehr als jede*r Dritte (37 Prozent) nannte mindestens einmal körperliche Verletzungen oder Gewalt, in Form von geschüttelt oder geschlagen werden. Auch erwähnenswert: Je höher das sportliche Leistungsniveau, desto größer offenbar das Risiko, von Belästigung oder Gewalt betroffen zu sein. So berichten 84 Prozent der Befragten, die auf internationaler Ebene im Leistungssport aktiv waren, von mindestens einer Erfahrung von Belästigung oder Gewalt – im Vergleich trifft dies auf 53 Prozent derjenigen zu, die im Freizeit- oder Breitensport aktiv waren. Ergebnisse für die einzelnen Bundesländer liegen bisher nicht vor.

Der Landessportbund Berlin bietet seit mehreren Jahren präventive Maßnahmen für seine Verbände und Vereine zum Kinderschutz an und erweitert sein Engagement kontinuierlich. „Weil es uns um die Integrität des Sports geht, haben wir im vergangenen Jahr ein Kinderschutzsiegel entwickelt und es Anfang dieses Jahres an erste Vereine und Verbände vergeben, die Position unserer Kinderschutzbeauftragten auf eine volle Stelle aufgestockt sowie weitere Kapazitäten zur Prävention sexualisierter Gewalt bei Erwachsenen geschaffen“, sagt LSB-Präsident Härtel.

Die hauptamtliche LSB-Kinderschutzbeauftragte Meral Molkenthin sagt: „Wir nehmen die Zahlen ausgesprochen ernst. Sie sind ein weiterer Auftrag für uns, unsere bisherigen Anstrengungen auf dem Gebiet zu intensivieren und zu verfeinern. Aus meinen Beratungsgesprächen mit Betroffenen, Verbänden und Vereinen können wir ein zunehmendes Bewusstsein und eine gestiegene Sensibilität für das Thema herauslesen. Das hilft uns bei der Prävention und Aufklärung von Fällen. Wichtig war, dass zahlreiche Vereine und Verbände sich sofort nach Veröffentlichung um unser Kinderschutzsiegel beworben haben und alle Auflagen dafür erfüllen wollen."

In einer weiteren Teilstudie äußerten sich mehr als 300 Sportorganisationen (92 Stadt- bzw. Kreissportbünde sowie 215 Fachverbände in fünf Bundesländern) zum Stand der Prävention und Intervention innerhalb der eigenen Strukturen. Dabei gaben 63 Prozent (SSB/KSB) und 56 Prozent (Fachverbände) an, über fundierte Kenntnisse zur Vorbeugung von sexualisierter Gewalt zu verfügen. Allgemeine Präventionsmaßnahmen wie z. B. die Benennung von Ansprechpersonen, Durchführung von Schulungsmaßnahmen oder Einsicht von Führungszeugnissen sind demnach weit verbreitet. Risikoanalysen oder Konzepte zur Aufarbeitung von Vorfällen sind allerdings lediglich in nur einem Zehntel der Verbände vorhanden, die bei der Beratung zum Umgang mit Verdachtsfällen oder Vorfällen größten Unterstützungsbedarf haben. 

Der Landessportbund Berlin engagiert sich seit Jahren intensiv im Hinblick auf die Entwicklung und Umsetzung von präventiven Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt im Sport. Er hat den Kinderschutz im Haupt- und Ehrenamt verankert:

Das Thema Kinderschutz ist in der Ausbildungsordnung des Landessportbunds festgeschrieben und Bestandteil der Vereinsmanager*innen- und Übungsleiter*innen-Ausbildung an der Gerhard-Schlegel-Sportschule des LSB. Ohne Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses wird keine Lizenz ausgestellt oder verlängert. Bei Verdacht können Lizenzen ruhen gelassen oder entzogen werden. Es werden regelmäßige Schulungen, Workshops, Konferenzen für und mit Vereins-/Verbandsvertreter*innen durchgeführt. Am 30. Oktober 2021 fand die 5. Berlin-Brandenburgische Regionalkonferenz „Kinderschutz in Sport" statt.

„Die Ergebnisse der Studie ‚ ‚SicherImSport‘ zeigen uns, wie und wo wir in der Prävention sexualisierter Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt im organisierten Sport bereits gut aufgestellt sind und wo wir noch nachjustieren müssen. Das können wir aber nur gemeinsam schaffen mit den Strafverfolgungsbehörden, den Fachberatungsstellen und der Wissenschaft", so LSB-Präsident Thomas Härtel.

 

 

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news-1861 Thu, 04 Nov 2021 08:45:34 +0100 Neuer Vorstand der Sportjugend Berlin aktuelles/news/details/neuer-vorstand-der-sportjugend-berlin/ Christian Krull zum Vorsitzenden gewählt Foto: Enlger ]]> Unsere Sportjugend hat einen neuen, jungen Vorstand – 32, 5 Jahre ist das Durchschnittsalter (v.r.n.l.): Jannis Bronisefski (24), Cederic Hass (24), Martina Müller (60) sowie Marius Estel (26) als Vorstandsmitglieder, Shari Dittrich (22) als alte und neue stellvertretende Vorsitzende, Christian Krull (40) als neugewählter Vorsitzender und Sven Spannekrebs (41) als neugewählter Stellvertreter sowie Viljo Anlauf (23) und Till Dahlitz (23) als weitere Vorstandsmitglieder – und Steffen Sambill (42) als hauptamtliches Vorstandsmitglied.

Foto: Jürgen Engler

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news-1860 Thu, 04 Nov 2021 08:42:33 +0100 Kinderschutz im Sport aktuelles/news/details/kinderschutz-im-sport/ 5. Berlin Brandenburgische Regionalkonferenz Foto: LSB ]]> Gemeinsam mit dem Landessportbund Brandenburg, der Brandenburgischen Sportjugend und der Sportjugend Berlin fand am 30.10.2021 die 05. Berlin Brandenburgische Regionalkonferenz zum Thema Kinderschutz im Sport statt. Dieses Jahr im Onlineformat.

Rund 150 Teilnehmende aus Sportverbänden- und vereinen versammelten sich, um sich diesem wichtigen Thema zu widmen. Moderiert wurde der Tag von Philipp Büchner vom rbb mit Unterstützung der beiden Vertretenden der Landessportbünde Berlin und Brandenburg, Meral Molkenthin, Kinderschutzbeauftragte Prävention sexualisierte Gewalt im Sport Berlin und Steffen Müller Ansprechpartner Kinderschutz Bildungsreferent Brandenburgische Sportjugend im LSB.

Nach der Begrüßung durch Kirsten Ulrich, Vizepräsidentin LSB Berlin, und Peter Bohnebuck, Vorsitzender der Brandenburgischen Sportjugend waren besondere Highlights die Grußworte von Christine Bergmann, von der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs und Maximilian Klein von Athleten Deutschland. Sowie der darauffolgende Fachvortrag der Traumapädagogin Mandy Owczarzak zum Thema „Risikoanalyse in Sportorganisationen – Schutzprozesse achtsam gestalten“ der mit einer Fragerunde abschloss.

Die anschließenden acht Workshops rund um das Thema Kinderschutz bildeten das Herzstück der Regionalkonferenz. Dabei wurden etliche Themen wie Suchtprävention in Sportvereinen, Kinderschutz im Leistungssport, Cybergrooming und Peergewalt, Rechtliche Aspekte im Kinderschutz oder die Entwicklung eines Kinderschutzkonzeptes diskutiert und bearbeitet. Die Workshops wurden von Fachleuten der Pädagogik und Psychologie, aber auch von Rechtsexpert*innen und Vereinsmitarbeiter*innen durchgeführt und geleitet. Nach der Mittagspause hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit an einem zweiten Workshop teilzunehmen. Zum Abschluss gab es einen gemeinsamen Austausch, in dem über die vorgegangenen Workshops gesprochen wurde.

Mieke Scheppang

Foto: (v.l.n.r.) Steffen Müller, Meral Molkenthin, Philipp Büchner

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news-1859 Tue, 02 Nov 2021 15:00:08 +0100 100 Jahre Makkabi und der Bezug zu Berlin aktuelles/news/details/100-jahre-makkabi-und-der-bezug-zu-berlin/ Veranstaltung mit Professor Dr. Manfred Lämmer über die Makkabi-Bewegung in Geschichte und Gegenwart 100 Jahre Makkabi ]]> „100 Jahre Makkabi – eine Makkabi-Bewegung in Geschichte und Gegenwart“, so hieß der Titel eines Vortrages, den Prof. Dr. Manfred Lämmer, Professor an der Deutschen Sporthochschule Köln, in Berlin hielt und bei dem er herausarbeitete, welchen Einfluss die Stadt an der Spree einst auf das jüdische Sportgeschehen besaß.

Die Veranstaltung am letzten Oktober-Sonntag war in Kooperation mit Makkabi Deutschland, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und dem Landessportbund Berlin zustande gekommen und fand im Vereinsheim des TuS Makkabiauf dem Julius-Hirsch-Sportgelände an der Harbigstraße statt. Mit dabei waren u. a. Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland, DOSB-Vizepräsidentin Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, LSB-Ehrenpräsident Peter Hanisch, LSB-Präsident Thomas Härtel, LSB-Vizepräsident Sally Julian Rothholz und der gerade neugewählte DOG-Vizepräsident Hans-Joachim Lorenz sowie Jochen Feilcke, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Brandenburg.

Am 22. Oktober 1898, also vor genau 123 Jahren, gründeten 46 Studenten in Berlin den jüdischen Turn- und Sportverein „Bar Kochba“, der fortan eine ungeahnte Entwicklung einleitete und viele Nachahmer in Ost- und Zentraleuropa fand, so dass sich daraus fünf Jahre später in Basel die Jüdische Turnerschaft rekrutierte. Sie wiederum wurde auf dem 12. Zionistenkongress im August 1921 in Karlsbad umbenannt und hieß fortan „Makkabi-Weltverband“ (MWV) – zunächst mit Sitz in Wien, danach längere Zeit in Berlin.

Bei einem Treffen des MWV im Juni 1929 in Mährisch-Ostrau entstand der Plan einer „Jüdischen Olympiade“, die jüdische Sportler aus aller Welt regelmäßig zu einem Wettkampfgeschehen zusammenführen sollte. Die Premiere der Makkabiah, so der offizielle Name, war vom 28. März bis 2. April 1932, als sich im Norden von Tel Aviv (damals noch unter der Ägide Großbritanniens) 500 Sportlerinnen und Sportler aus 18 Ländern trafen und in 13 Sportarten ihre Sieger ermittelten. Drei Jahre später waren es schon 1350 Akteure aus 28 Ländern.

Danach folgten bald die welterschütternden Kriegsereignisse, so dass die großen Festtage des jüdischen Sports erst wieder Ende September 1950 (ohne Deutschland) im neuen Staat Israel stattfinden konnten. Gleichzeitig wurde ein Vier-Jahres Rhythmus eingeführt, und zwar jeweils ein Jahr nach den Olympischen Spielen. Die 21. Makkabiade war ursprünglich für dieses Jahr terminiert, wurde aber wegen Corona auf den Zeitraum vom 12. bis 26. Juli 2022 in Jerusalem verlegt.

Außer der Makkabiade in Israel hat sich noch ein zweiter Wettbewerb etabliert: die European Maccabi Games, die seit 1979 regelmäßig im Jahr vor den Olympischen Spielen stattfinden. Berlin war vor sechs Jahren mit der Ausrichtung der 14. Veranstaltung betraut worden und erfuhr, wie Alon Meyer gern bestätigte, einen großen Anklang.

Nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen 1965 zwischen Israel und Deutschland wurde auch wieder ein jüdischer Sportverband, den es schon einmal von 1903 bis zu seiner Auflösung 1938 gab, gegründet – und zwar unter dem Namen „Makkabi – Jüdischer Turn- und Sportverband in Deutschland“, der sich als Dach-Organisation aller hierzulande ansässigen 38 jüdischen Vereine versteht.

In Berlin existiert seit 50 Jahren mit dem TuS Makkabi auch wieder ein deutsch-jüdischer Verein, der einst in seiner Hochblüte bis zu 40.000 Mitglieder zählte. Heute sind es 500 in mehreren Sportarten, unter anderem im Fuß-, Basket- und Volleyball, in der Rhythmischen Sportgymnastik, im Schwimmen, Schach sowie Sportschießen. Künftig soll auch noch Tennis hinzukommen.

Text/Foto: Hansjürgen Wille

Bildunterschrift (v.l.n.r.): Thomas Härtel, Gudrun Doll-Tepper, Jochen Feilcke, Manfred Lämmer, Linon Misvahi (Deutsch-Israelische Gesellschaft), Peter Hanisch, Alon Meyer

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news-1857 Mon, 01 Nov 2021 11:13:17 +0100 50%-Rabatt! Hertha vs. Leverkusen aktuelles/news/details/50-rabatt-hertha-vs-leverkusen/ Am 7. November Live-Fußball im Olympiastadion 50%-Rabatt! Hertha vs. Leverkusen ]]> Die heimische Couch gegen den Schalensitz im Berliner Olympiastadion tauschen und hautnah dabei sein, wenn die Hertha gegen die ‚Werkself‘ aus Leverkusen um die nächsten drei Punkte spielt!

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news-1854 Fri, 29 Oct 2021 11:18:54 +0200 „Airport Night Run“ am BER aktuelles/news/details/airport-night-run-am-ber/ Familien im Fokus – Flugzeuge im Blick ]]> Am 30. Oktober 2021 steigt die 15. Auflage des „Airport Night Run“ am Flughafen BER. Knapp 5.000 Sportbegeisterte werden zu diesem besonderen Lauf-Erlebnis erwartet. Los geht’s ab 15:30 Uhr erstmals mit einem Kinder-Rennen.

Und auch sonst können sich die Lauf-Fans auf einige Neuerungen freuen. Nachdem die Strecke in den ersten Jahren über die BER-Baustelle führte, gehört diese jetzt den Flugzeugen. Diesmal ist das angrenzende ILA-Gelände das Zuhause des „Airport Night Run“. Direkt an der Südbahn des BER, wo die Flugzeuge starten oder landen, geht es für die Teilnehmenden auf einem 2,5 Kilometer langen Parcours u.a. durch einen großen Hangar. Begleitet werden die Läuferinnen und Läufer von Musik, Licht-Installationen und Pyro-Effekten.

„Das größtmögliche Flughafen-Feeling beibehalten und neue Anreize schaffen – das war das Ziel, das wir intensiv und gemeinsam mit den Flughafen-Verantwortlichen verfolgt haben“, sagt Renndirektor Martin Seeber, der die Serie „Berlin läuft!“ veranstaltet. „Diese besondere Auflage des ‚Airport Night Run‘ ist auch ein Versuch, neue Wege zu gehen. Wir wollen Erlebnisse schaffen für die ganze Familie. Auch das Thema Halloween wird nicht zu kurz kommen.“

Angesichts der kompakten Strecke ist diesmal kein Halbmarathon im Angebot. Nach den Kindern gehört die Strecke zwischen 16 und 22 Uhr die Zehn-Kilometer-Läuferinnen und -Läufern sowie den Staffeln (4x5km).

Grundlage des Hygienekonzepts des Veranstalters ist die Getestet-Geimpft-Genesen-Regelung (3G). Nur geimpfte, genesene oder getestete Personen sind auf dem Gelände und zum Lauf zugelassen. Bis kurz vor dem Start muss eine FFP2- oder eine medizinische Maske getragen werden. Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen leider nicht dabei sein.

Weitere Informationen gibt es hier.

Quelle: TOP Sportmarketing

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news-1850 Tue, 26 Oct 2021 15:15:22 +0200 „Eltern-Kind-Fitness-Bingo“ aktuelles/news/details/eltern-kind-fitness-bingo/ Sporttreff Karower Dachse e. V. gewinnt den Großen Stern des Sports in Silber des Landes Berlin Foto: Marcel Schwickerath ]]> Die Berliner Volksbank und der Landessportbund Berlin zeichnen den Pankower Verein für sein originelles Online-Trainingsangebot aus, das nach Bedarf angepasst und auch in Schule und Hort eingesetzt werden kann. Verbunden ist der Preis mit einer Siegprämie in Höhe von 4.000 Euro. Zudem rückt der Verein ins Finale des bundesweiten Wettbewerbs und hat die Chance, den Großen Stern des Sports in Gold zu gewinnen. Der Sieger wird im Januar 2022 bekannt gegeben.

Insgesamt dürfen sich sechs Berliner Sportvereine über silberne Sterne-Pokale freuen. Den zweiten Platz und ein Preisgeld von 2.500 Euro gewinnt der Inline-Skaterhockey-Verein Spreewölfe Berlin e. V. mit seiner Initiative „Schulen auf die Skates“. Die Coole-Mädchen-Website von Seitenwechsel e. V. erreicht Platz 3 und bringt 1.500 Euro in die Vereinskasse. Drei weitere Vereine erhalten einen mit jeweils 500 Euro dotierten Förderpreis: Bogensportclub BB-Berlin e. V., Red Devils Berlin e. V. und SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e. V.

Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Inneres und Sport des Landes Berlin und Mitglied in der Jury der Sterne des Sports in Silber in Berlin: „Die Entscheidung ist der Jury nicht leichtgefallen, so sehr haben uns die originellen und attraktiven Projekte der Bewerber begeistert! Die für ihr großes Engagement bekannten Karower Dachse sind in diesem Jahr würdiger Sieger. Alle sechs Vereine stehen für den hohen gesellschaftlichen Wert und die Vielfalt des Sports in unserer Stadt. Mit dieser Auszeichnung gehören sie zu den Vorbildern des organisierten Sports.“

Gemeinsamkeiten im Engagement der Sportvereine und der Berliner Volksbank sieht Martina Palte, Mitglied des Vorstands der Berliner Volksbank: „Es geht uns darum, die Region weiterzuentwickeln und das gesellschaftliche Miteinander zu stärken. Die Vereine versprühen Energie und Tatendrang und schaffen es, Menschen in Kontakt miteinander zu bringen, ihnen Freude an gemeinsamen Aktivitäten zu vermitteln. Sport kann regelrecht Wunder bewirken. Als Genossenschaftsbank wollen wir das unterstützen so gut wir können.“

Claudia Zinke, Vizepräsidentin für Sportentwicklung, Breiten- und Freizeitsport des Landessportbunds Berlin: „Unsere Vereine sind nah dran an den Menschen und mitten im Leben. Sie organisieren über den Sport soziales Miteinander und Teilhabe, indem sie da sind für alle – für Jung und Alt – also über Generationen hinweg, über alle kulturellen und sozialen Milieus hinweg, mit inklusiven und niedrigschwelligen Angeboten. Trotz der Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, sind die Vereine sehr kreativ gewesen und haben tolle Bewerbungen eingereicht, sodass es diesmal sehr schwer war für die Jury. Ich bin sehr stolz auf unsere Vereine, die einiges auf die Beine gestellt haben und absolut zeitgemäß auch über digitale Medien ihre Angebote an ihre Zielgruppen bringen.“

An dem Wettbewerb, der vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken und dem Deutschen Olympischen Sportbund initiiert wird, beteiligt sich die Berliner Volksbank bereits zum 16. Mal. Sie stellte in diesem Jahr insgesamt 9.500 Euro für die Auszeichnungen der „Sterne des Sports“ in Berlin zur Verfügung. Zusätzlich erhielten alle weiteren Vereine, die am Wettbewerb teilgenommen haben, jeweils eine Spende in Höhe von 100 Euro. Der Wettbewerb prämiert innovative und kreative Angebote, mit denen Sportvereine beispielsweise Kinder und Jugendliche mit Sport vertraut machen, Menschen mit Behinderung integrieren oder in sozialen Brennpunkten ausgleichend und im Sinne der Gemeinschaftlichkeit und Teilhabe leistungsfördernd wirken.

Kurzporträts der Gewinner der „Sterne des Sports" in Silber 2021 in Berlin

Platz 1: Sporttreff Karower Dachse e. V. | www.karowerdachse.de

Bingo! Alles richtig gemacht hat der Sporttreff Karower Dachse e. V. mit einem ebenso originell wie liebevoll gestalteten Angebot für pandemiegeplagte Familien: Der Mehrspartenverein aus Pankow entwickelte ein “Eltern-Kind-Fitness-Bingo” (EKFB), ein Bewegungskonzept, das auch “nach Corona” funktioniert, weil es sich gut im Alltag und zu Hause integrieren lässt. Das Online-Trainingsprogramm wird mit einem Würfel je nach Wunsch zusammengestellt, dazu gibt es ein erklärendes Booklet, und auf der Homepage finden sich frei verfügbar Videos mit Anleitungen. Das Programm kann nach Bedarf angepasst werden. Deshalb ist es auch für den Sportunterricht an Schulen oder im Hort geeignet. Die Karower Dachse erreichen so nicht nur ihre rund 2.300 Mitglieder, sondern auch ein breiteres Publikum, das auf diese Weise für den Vereinssport begeistert wird.

Foto: Kirsten Ulrich und Mandy Thoms von den Karower Dachsen

Fotograf: Marcel Schwickerath

Platz 2: Spreewölfe Berlin e. V. | www.spreewoelfe.de

Dass Sport in der Schule wichtig ist, ist unbestritten – und doch gibt es an vielen Berliner Grundschulen Luft nach oben, wenn es darum geht, Kindern verschiedene sportliche Fähigkeiten zu vermitteln, die Motorik zu schulen und zu zeigen, wie viel Spaß es macht, sich zu bewegen. Was die Spreewölfe Berlin e. V. in Zeiten der Pandemie ins Leben gerufen haben, hat daher eine Menge Potenzial. Über 1.300 Kinder erreichte der Moabiter Inline-Skaterhockey-Verein seit März 2021 mit Sportunterrichtsangeboten an der frischen Luft – ohnehin das Beste, um sich auszupowern. Dabei kam es den Spreewölfen vor allem darauf an, niemanden auszugrenzen. Auch wer sich nicht zu den Sportskanonen zählte, wurde ermuntert, das Inlineskaten auszuprobieren. Oft folgte dann die Erkenntnis, dass es gar nicht so schwierig ist, auf den schmalen Rollen eine coole Figur zu machen. Kein Wunder, dass zu den 300 Vereinsmitgliedern etliche neue hinzukamen.

Platz 3: Seitenwechsel Sportverein für FrauenLesbenTrans*Inter* und Mädchen e. V. | www.seitenwechsel-berlin.de

Das Sport und Bewegungsangebot für Mädchen und junge Frauen ist in den letzten Jahren vielfältiger und breiter geworden. Aber diese Angebote finden? Immer noch schwierig. Deshalb hat der 900 Mitglieder starke Verein Seitenwechsel e. V. die “Coole-Mädchen-Website” eingerichtet. Auf www.coole-maedchen.de/fitness-online/ wird mit Videos und Informationen gezeigt, was es alles gibt und dass Mädchen und junge Frauen in den Sportvereinen willkommen sind – im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und darüber hinaus. Dazu kooperiert Seitenwechsel mit anderen Vereinen und wird die Inhalte auf dem Portal sukzessive ausbauen. Links führen dann auf Kurse etwa von den Boxgirls oder vom Fußballclub Türkiyemspor, die Mädchen per Videobotschaft explizit ansprechen und ermutigen auszuprobieren, welcher Sport sie begeistern könnte. “Sport ist unsere größte Leidenschaft”, so Seitenwechsel e. V., der 1988 gegründet wurde und heute der größte Sportverein für Frauen, Lesben, trans- und intergeschlechtliche Personen sowie Mädchen in Europa ist.

Platz 4: Bogensportclub BB-Berlin e. V. | www.bsc-bb.berlin

“Spanne den Bogen zwischen allen Menschen” – mit dieser Aufforderung wirbt der Bogensportclub BB-Berlin e. V. für den gemeinsamen Sport von Menschen ohne und mit Behinderung. Der Verein aus Berlin-Pankow zeigt eindrucksvoll, was alles möglich ist: Ein blinder Mensch kann sehr wohl Bogen schießen. Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, können eine erfolgreiche Schießtechnik entwickeln. Natürlich spielt neben der Freude am Sport auch der Wettbewerbsgedanke eine Rolle: Weiter, zielsicherer zu treffen und dafür zu trainieren, spornt die 250 Mitglieder gleichermaßen an. Vorbilder sind Spitzensportler:innen, die sich im Verein engagieren und dazu beitragen, dass inklusiver Bogensport eine Selbstverständlichkeit ist.

Platz 4: Red Devils Berlin e. V. | www.red-devils-inlinehockey.berlin

Lockdown und kein Training für die Mannschaft? Nicht bei den Red Devils Berlin e. V. Der Verein aus Steglitz-Zehlendorf reagierte blitzschnell auf die ersten pandemiebedingten Beschränkungen 2020 und erfand die “Red Devils e-Academy”. Das Online-Angebot besteht aus Trainingsvideos, die sich die rund 160 Mitglieder zuhause aufrufen und damit weiterhin Skaterhockey üben konnten, was bei einer Mannschaftssportart eine gewisse Herausforderung war. Das Konzept erregte daher auch deutschlandweit Aufmerksamkeit. Erstellt wurden die Tutorials von einem Team aus erfahrenen Coaches und Nachwuchstrainern. Inzwischen ist die digitale Academy eine tolle Ergänzung zum “echten” Sporterlebnis, das längst wieder stattfindet.

Platz 4: SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e. V. | www.scl.berlin

„Inklusion durch Sport“ ist das Leitmotiv des SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e. V. Seit über 25 Jahren engagiert sich der Neuköllner Verein dafür, Sport für Menschen mit Behinderungen in (fast) ganz Berlin zu ermöglichen. 800 Sportler:innen können beim SCL in sieben Sportarten ausprobieren, welcher Sport ihnen Spaß macht und worin sie sich vielleicht sogar mit anderen messen möchten. Der SCL nimmt regelmäßig an Wettkämpfen teil, veranstaltet selbst Turniere und jährlich sein traditionelles internationales Sportfest. Auch Sportreisen werden angeboten. Über die Jahre hat der Verein ein Team aus Trainer:innen ohne und mit Behinderungen aufgebaut, das die Sportler:innen empathisch fördert und fordert. So schafft der SCL für Menschen mit Behinderungen gesellschaftliche Partizipation im Sport und durch den Sport.

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news-1848 Thu, 21 Oct 2021 11:41:07 +0200 Vier Gründe, warum wir jetzt einen sportlichen Senat brauchen aktuelles/news/details/vier-gruende-warum-wir-jetzt-einen-sportlichen-senat-brauchen/ Offener Brief des LSB zu Beginn der Koalitionsverhandlungen Foto: Tobias Kruse ]]> Vor Aufnahme der Koalitionsverhandlungen für den Berliner Senat hat der Landessportbund Berlin (LSB) einen sportlichen Senat gefordert. In einem Offenen Brief an die drei Spitzenkandidat*innen von SPD, Grünen und Linken nennen LSB-Präsident Thomas Härtel und LSB-Direktor Friedhard Teuffel dafür vier Gründe:

1. Weil die Stadt mit Sport gesund weiterwächst

2. Weil Sport das Versprechen auf Teilhabe einlöst

3. Weil Sport die Mobilitätswende überhaupt erst möglich macht und

4. Weil auch Sport Berlin zu einer Stadt der Inspiration macht.

An die drei Parteien appellieren Härtel und Teuffel: „Nehmen Sie den Sport als besonders wirksames Mittel, um Berlin weiterzuentwickeln. Zur bewegten Sportmetropole, in der Sport auf Spitzenniveau stattfindet und gleichzeitig tagtäglich erfüllender Lebensbegleiter für alle Generationen ist.“ Um die Potenziale des Sports wirksam zu nutzen sind aus Sicht des Landessportbunds nun diese konkreten Punkte für den Koalitionsvertrag entscheidend:

• Ein ressortübergreifendes Verständnis des Sports

• Eine Stärkung der Ermöglicher des Sports

• Eine Ausweitung der Teilhabepotenziale des Sports

• Die verlässliche Unterstützung des Spitzensports

• Die Sicherung der finanziellen Grundlagen

Die einzelnen Punkte im Detail finden Sie hier in dem Offenen Brief.

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news-1847 Fri, 15 Oct 2021 13:06:11 +0200 Corona-Gesetz gilt länger aktuelles/news/details/corona-gesetz-gilt-laenger/ Virtuelle Mitgliederversammlungen sind bis zum 31. August 2022 möglich ]]> Virtuelle Mitgliederversammlungen sind auch ohne entsprechende Satzungsregelung nun bis zum 31.08.2022 möglich ? und nicht mehr nur bis Ende 2021. Es wurde beschlossen, den Anwendungsbereich des „Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie“ bis zum 31.08.2022 zu verlängern.

Das heißt:

  • Mitgliederversammlungen können auch ohne Satzungsgrundlage weiterhin virtuell durchgeführt werden.
  • Das Gleiche gilt für schriftliche Abstimmungen, wenn sich die Hälfte der Mitglieder an der Abstimmung beteiligt.
  • Der Vorstand muss keine Mitgliederversammlung einberufen, solange das aufgrund der Pandemie-Situation nicht erlaubt oder nicht zumutbar ist.
  • Vorstände bleiben im Amt, auch wenn die satzungsmäßige Amtszeit abgelaufen ist.

Die Gesetzesregelung, dass ein Vorstandsmitglied eines Vereins auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt bleibt, gilt aber nur für Vorstände, deren Amtszeit bis zum 31.08.2022 abläuft.

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