Landessportbund Berlin News https://lsb-berlin.net Alle Neuigkeiten des Landessportbundes Berlin en_GB Landessportbund Berlin Thu, 19 Sep 2019 02:56:34 +0200 Thu, 19 Sep 2019 02:56:34 +0200 TYPO3 news-1232 Fri, 06 Sep 2019 14:41:37 +0200 Haus des Sports in Manfred-von-Richthofen-Haus umbenannt aktuelles/news/details/haus-des-sports-in-manfred-von-richthofen-haus-umbenannt/ LSB ehrt langjährigen Direktor und Präsidenten Haus des Sports in Manfred-von-Richthofen-Haus umbenannt ]]> Das Haus des Sports heißt ab sofort Manfred-von-Richthofen-Haus. 

Manfred von Richthofen war erst als Direktor und dann viele Jahre als Präsident des Landessportbunds Berlin tätig. Als letzter Präsident des Deutschen Sportbunds (DSB) war er maßgeblich an der Verschmelzung mit dem Nationalen Olympischen Komitees (NOK) zum heutigen Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) beteiligt. Sein Wirken reicht weit über die Grenzen Berlins hinaus. 

Neben dem amtierenden LSB-Präsidenten Thomas Härtel haben Norbert Skowronek (LSB-Direktor von 1985 bis 2012) sowie Kaweh Niroomand (DOSB-Vizepräsident) in der Feierstunde zur Umbenennung der Geschäftsstelle des Landessportbunds Berlin das Leben und Wirken Manfred von Richthofens gewürdigt: 

Thomas Härtel: “In dem Jahr, in dem wir den 30. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer feiern, würdigen wir einen Menschen, der den Sport beider deutscher Staaten auf lokaler und nationaler Ebene zusammenführte. Kurz nach der Maueröffnung war es Manfred von Richthofen, der ein Training mehrerer Ost- und Westvereine initiierte. Alte Freundschaften wurden wach, neue entstanden seitdem. Das erste Gespräch zwischen LSB und dem Ostberliner DTBS fand im ‘Haus des Sports' statt, das heute in Manfred-von-Richthofen Haus umbenannt wurde. Von Richthofen selbst bezeichnete den Mauerfall als ‘historischen Glücksfall’. Somit ist dieser Ort ein historischer, eng verbunden mit dem Namen von Richthofen. Der Zeitpunkt der Umbenennung folgerichtig.”  

Kaweh Niroomand: “Eine große Tageszeitung betitelte Manfred von Richthofen als ‘Schmied des DOSB’. Mit der Fusion von DSB und NOK zum Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vollendete der Berliner 2006 gegen alle Widerstände sein sportpolitisches Lebenswerk. Manfred von Richthofen war ein unnachgiebiger Anti-Doping-Verfechter. Mit seinem Gespür für gesellschaftliche Veränderungen setzte er entscheidende Schwerpunkte in der Sportpolitik – vor allem zum Wohl der Sportvereine. Die Umbenennung des Hauses ehrt eine Persönlichkeit, deren Herz für den Sport schlug” 

Norbert Skowronek: “Der Sport zog sich wie ein roter Faden durch das Leben von Manfred von Richthofen: Seine Wiege stand in der Nähe des Olympiastadions, seine ersten Gehversuche machte er als Dreijähriger auf dem Sportplatz des BSC in der Hubertusallee. Hockey war seine große Leidenschaft als Spieler und später auch als Trainer. Er behauptet von sich selbst, er habe sein Hobby zum Beruf gemacht. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.” 

Mit der Umbenennung folgt der Landessportbund Berlin einer langen Tradition, Funktionäre zu ehren, die Überragendes für den Sport geleistet haben. 

Leben und Wirken Manfred von Richthofens: 

  • 9. Februar 1934 - 1. Mai 2014 
  • Neffe des gleichnamigen Kampffliegers („Der Rote Baron”)
  • Studium in Sport und Sozialpädagogik
  • Hockey-Spieler und -Trainer
  • 1969 - 1972: Sportdirektor des Landessportbunds Berlin
  • 1972 - 1985: Direktor des Landessportbunds Berlin
  • 1985 - 2000: Präsident des Landessportbunds Berlin 

 

Text: Oliver Weiß
Foto: Jürgen Engler

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news-1235 Sun, 25 Aug 2019 09:41:00 +0200 2. Sportfest zum Tag der Integration aktuelles/news/details/2-sportfest-zum-tag-der-integration/ LSB übergibt Übungsleiter-Lizenzen an Ausgebildete mit Fluchthintergrund Sportfest zum Tag der Integration ]]> Etwa 1.000 Berlinerinnen und Berliner – interkulturell gemischt und verschiedene Sprachen sprechend – kamen am 24. August in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, wo das Programm "Integration durch Sport" in Kooperation mit dem Projekt "SPORTBUNT – Vereine leben Vielfalt!" zum zweiten Mal das Sportfest zum Tag der Integration ausrichtete.

Zahlreiche engagierte Berliner Sportvereine und Kooperationspartner boten abwechslungsreiche Sport- und Mitmachangebote. Begleitet wurde die Veranstaltung von einem bunten Bühnenprogramm. Ob Tanz- oder Gesangseinlagen gezeigt wurden – die Bänke vor der Bühne waren durchweg sehr gut besucht. Auch die angrenzenden Infostände zahlreicher Initiativen, die sich im Bereich interkulturelle Öffnung engagieren, freuten sich über reges Interesse.

Einige der Besucher/-innen nutzen die Gelegenheit, an einem Fußballturnier teilzunehmen – andere probierten Sportarten wie Kung Fu, Akrobatik, Rugby, Bubble Soccer oder BMX aus. Sehr beliebt waren auch klassische Sportarten wie Volleyball, Badminton oder Tischtennis und natürlich durfte auch der Kletterturm nicht ausgelassen werden!

Ein Highlight in diesem Jahr war die Übergabe der Lizenzen an die ausgebildeten Übungsleiter/-innen mit Fluchthintergrund durch LSB-Präsident Thomas Härtel sowie die Vizepräsidentinnen Claudia Zinke und Irene Schucht. Anwesende Freunde, Familienangehörige und Vereinsmitglieder bejubelten die sichtbar gerührten Absolventen/-innen. 

Gäste, egal welcher Herkunft und sportlichen Erfahrung, fühlten sich auf dem Sportplatz und im Berliner Sport willkommen. Das Ziel der Veranstaltung, neue und alte Berliner/-innen auf dem Sportplatz zusammen und miteinander in Kontakt zu bringen, wurde erreicht.

Text: SPORTBUNT
Fotos: Max Weise

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news-1222 Thu, 15 Aug 2019 16:14:46 +0200 Europameisterin bewegt 280 Schüler aktuelles/news/details/europameisterin-bewegt-280-schueler/ VBKI-Sportaktionstag in Marzahn-Hellersdorf mit Melanie Bauschke ]]> „Das Ziel für heute sind sechs Meter dreiundachtzig für jeden“, sagt die ehemalige Weitspringerin zu den rund 280 Schüler/-innen der Ebereschen Grundschule in Marzahn-Hellersdorf, „und blickt dabei in fragende Gesichter. „Wollen wir das mal gemeinsam abgehen? Also, ich würde von hier losspringen…“, und dann macht sie sieben große Schritte, „halt, das ist etwas zu viel, zwanzig Zentimeter weniger, das ist in etwa eine Fußlänge, also bis hier her wäre das - ein Sprung.“ Dann löst sie das Rätsel auf: „Ihr dürft natürlich mehrmals springen, um das Ziel zu erreichen, wir rechnen dann zusammen.“ Heute ist Sportaktionstag an der Schule und auf der Bühne steht Melanie Bauschke, die 2009 mit sechs Meter dreiundachtzig U23-Europameisterin im Weitsprung wurde. Seit 10 Jahren ist sie Sportsoldatin und leitet seit neustem die Berliner Sportfördergruppe der Bundeswehr mit 65 Spitzensportlern.

Bauschke ist zum ersten Mal bei den Sportaktionstagen dabei. Für sie „eine super Sache“, was der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI), der Landessportbund Berlin e.V. (LSB) und die Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit (GSJ) jedes Jahr an zwölf Schulen in Berlin auf die Beine stellen.  

An den Aktionstagen haben Schulkinder die Möglichkeit, verschiedene Sportarten auszuprobieren: Auf dem Schulgelände wird dafür u.a. ein Kletterturm aufgebaut; es gibt eine Streetball-Station, einen Geschicklichkeits-Kurs und eine Torschussanlage. Auch ein Streetdance-Kurs und eine Kin-Ball-Station werden angeboten. Ziel dieser Veranstaltungsserie ist es, Kinder und Jugendliche für eine sportliche Betätigung zu motivieren, die über den regulären Schulsport hinausgeht. Es geht vor allem ums Kennenlernen und Ausprobieren abwechslungsreicher Sport- und Bewegungsangebote, aber auch um die Chance, mit Vertretern umliegender Sportvereine direkt in Kontakt zu treten. Am Ende spendet der VBKI sogar noch zehn Jahresmitgliedschaften in Sportvereinen. 

Schulleiter Roland Fromm ist begeistert: „Das ist ein riesiges Sportfest. Viele Stationen sind dabei, die es bei den normalen Sportfesten an der Schule nicht gibt.“ Die neunjährige Lea Kannemann (Foto) läuft gerade mit Melanie Bauschke um die Wette. „Ich habe sie ein bisschen abgehängt“, sagt sie stolz. Sie ist Chearleaderin bei den Giants. Ob sie sich eine Profikarriere vorstellen kann? „Ja, schon!“, sagt sie. Melanie Bauschkes Karriere begann auch bei Schulsportfest. Ein Trainer ist auf sie aufmerksam geworden und lud sie zum Probetraining ein. Ein Jahr später hatte sie einen Platzt an der Flatow-Oberschule, einer von drei Berliner Eliteschule des Sports.

Text: Oliver Weiß
Foto: Jürgen Engler

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news-1221 Thu, 15 Aug 2019 09:52:59 +0200 Wie wir Kinder mit Freude bewegen aktuelles/news/details/wie-wir-kinder-mit-freude-bewegen/ LSB-Pressetour mit Senatorin Sandra Scheeres Thomas Härtel und Sandra Scheeres mit den Kindern ]]> Auf seiner Pressetour hat der Landessportbund Berlin e. V. (LSB) vielfältige Angebote vorgestellt, mit denen der Einstieg in ein bewegtes Leben gelingen kann und durch die sich die Freude an Bewegung bei Kindern und Jugendlichen vermitteln lässt. Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, hat die Tour an zwei Stationen begleitet.  

Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin, betonte die gute Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. “Gerade der Aufbau von lebenslangen Sportbiographien bei Kindern und Jugendlichen liegt uns sehr am Herzen. Junge Menschen zur Bewegung animieren, das ist eines der zentralen Ziele des Landessportbunds Berlin. Darum legen wir bereits in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern großen Wert auf die Integration von Sport und Bewegung in die Ausbildungsgänge.” Als Beispiele nannte er die Zusammenarbeit mit dem Sozialpädagogischen Institut Berlin in der Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher/-innen mit sportpädagogischem Profil und den Studiengang “Soziale Arbeit und Sport” in Kooperation mit der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport. 

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, sagte: „Die Tour hat einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten vermittelt, Kinder und Jugendliche zu mehr Bewegung zu motivieren und dauerhaft für Sport zu begeistern. Die Programme setzen genau dort an, wo wir alle Kinder und Jugendlichen antreffen, in unseren Kindertagesstätten und Schulen. Sie sind niedrigschwellig, meist voraussetzungsfrei und somit sozial und gerecht.” Darüber hinaus hob die Senatorin die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Berlin hervor: “Mit dem LSB wissen wir seit über 25 Jahren einen starken Partner an unserer Seite, mit dem es gelingt, eine Vielzahl an Kindern durch attraktive Angebote zu erreichen.” 

Tourstart Kindergarten Pfiffikus 

Erste Station war der Kindergarten Pfiffikus, der seinen Schwerpunkt auf die Bewegung und Sprachentwicklung der Kinder legt. Vorgestellt wurde u. a. der neue naturnahe Außenbereich zum Entdecken, Ausprobieren und Bewegen. Pfiffikus ist einer von 21 Kindergärten der LSB- Trägerorganisation “Kinder in Bewegung gGmbH”. 

Programm “Kleine kommen ganz groß raus” 

Weiter ging es ins sogenannte Vikihaus, wie das neue Vereinshaus von SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 e. V. genannt wird. Kinder der nahegelegenen Kita Max lernten heute spielerisch Bewegungen, die ihre motorische Entwicklung unterstützen. Die Kurse werden von Übungsleitern des Vereins im Rahmen des Programms “Kleine kommen ganz groß raus” durchgeführt, einem Förderprogramm der Sportjugend im Landessportbund Berlin. 

Bewegungsförderung bei BERLIN HAT TALENT  

Zu Beginn des Schuljahres starten an Berliner Schulen wieder Bewegungsfördergruppen mit Kindern, bei denen durch den Deutschen Motorik-Test ein motorischer Förderbedarf festgestellt wurde. Ziel ist es, die Kinder nach einem Jahr für die Mitgliedschaft in einem Sportverein begeistern zu können. Bei Talentiaden, in Talentsichtungs- und in Bewegungsfördergruppen des LSB-Programms werden alle Kinder ihrem Leistungsstand entsprechend gefordert und gefördert. Heute wurde eine Bewegungsfördergruppe an der Carl-Bolle-Schule vorgestellt. 

Bogensport bei Schule und Sportverein  

Das Programm „Schule und Sportverein/-verband“ will mehr Bewegung in den Berliner Ganztag bringen. Der BSSC Olympia e. V. präsentierte heute an der Justus-von-Liebig-Grundschule eine Schul-AG im Bogensport. Mit Haltungs- und Konzentrationsübungen erlernen die Kinder hier wichtige Fähigkeiten, die über die Sportart hinaus gehen und auch für den Schulalltag wichtig sind. Viele Sportvereine nutzen das Programm “Schule und Sportverein/-verband”, um Kinder für ihre Sportarten zu begeistern und sie als Mitglieder zu gewinnen. 

Weitere Informationen über die Programme finden Sie hier: 

Kinder in Bewegung 

Kleine kommen ganz groß raus

BERLIN HAT TALENT

Schule und Sportverein  

 

Text: Oliver Weiß
Foto: Jürgen Engler

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news-1218 Mon, 05 Aug 2019 11:06:36 +0200 Familiensportfest und FINALS haben die Stadt bewegt aktuelles/news/details/familiensportfest-und-finals-haben-die-stadt-bewegt/ Samstag kamen bereits 42.000 Besucher in den Olympiapark. Sonntag waren es sogar noch mehr. Familiensportfest 2019 ]]> Das Familiensportfest des Landessportbunds inmitten der FINALS - Berlin 2019 hat an diesem Wochenende zehntausende Familien mit ihren Kindern im Olympiapark begeistert. Am ersten Tag kamen bereits 42.000 Besucher. Am zweiten Tag waren es sogar noch einmal mehr.

LSB-Präsident Thomas Härtel: „Es ist uns mit dem Familiensportfest und den FINALS gelungen, die Stadt zu bewegen und dank unserer Verbände und Vereine die Vielfalt des Berliner Sports zu zeigen. Die FINALS mit ihren zehn deutschen Meisterschaften waren eine Art Miniolympiade, die Lust auf Fortsetzung und Mehr macht. Wir werden uns dafür einsetzen, dieses Veranstaltungsformat über einen längeren Zeitraum als festes Event in unserer Stadt zu etablieren.“

Wir sind stolz auf einen neuen Rekord: Rund 1.000 Sportabzeichen abgelegt!

Am 3. und 4. August 2019 haben sich Sportvereine und -verbände mit über 100 kostenlosen Mitmach-Angeboten aus Fun-, Trend- und etablierten Sportarten beim Familiensportfest im Olympiapark Berlin präsentiert. Wie sportlich die Berliner sind, zeigte sich u.a. beim Deutschen Sportabzeichen in verschiedenen Leichtathletik- und Schwimmdisziplinen. Insgesamt haben rund 1.000 Menschen das begehrte Abzeichen abgelegt.

„Eins ist sicher: Wir freuen uns schon jetzt auf das Familiensportfest 2020“, so LSB-Präsident Thomas Härtel. Es wird wie gewohnt wieder am letzten Wochenende den Sommerferien im Olympia-Park Berlin stattfinden.

Ein kurzes Video von unserem Familiensportfest ist hier zu sehen.

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news-1217 Sat, 03 Aug 2019 18:50:00 +0200 Familiensportfest im Olympiapark Berlin: Erster Tag bereits voller Erfolg aktuelles/news/details/familiensportfest-im-olympiapark-berlin-erster-tag-bereits-voller-erfolg/ Das Familiensportfest des Berliner Sports hat schon am ersten Tag Zehntausende Gäste in den Olympiapark Berlin gelockt. Auf der auf größten Bühne des Berliner Sports lädt der Landessportbund mit seinen Vereinen und Verbänden zum Mitmachen und Mitspielen in unterschiedlichsten Sportarten ein. Das Familiensportfest geht auch an diesem Sonntag von 10 bis 17 Uhr weiter. ]]> Erstmals finden zehn Deutsche Meisterschaften und das Familiensportfest an einem Sportwochenende der Superlative statt. „Das Familiensportfest und DIE FINALS – Berlin 2019 passen sehr gut zusammen,“ freut sich Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin. „Mit dem größten Spiel- und Sportfest zeigen wir die Vielfalt des Breitensports in dieser Stadt und setzen gemeinsam mit dem Spitzensport ein tolles Zeichen für die Sportmetropole Berlin“, so Härtel weiter.

Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Wir erleben hier ein Rundumpaket, das riesigen Spaß macht. Es braucht solche Veranstaltungen, damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene erkennen, dass Sport im Verein am meisten Spaß macht, hier Bewegung am besten gefördert und auch auf die Gesundheit geachtet wird. Ich bin total begeistert von dem, was wir hier gemeinsam auf die Beine gestellt haben.“

Auch der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Alfons Hörmann, zeigte sich bei einem Rundgang über das Familiensportfest begeistert von der Vielfalt der Angebote.

An diesem Sportwochenende der Superlative präsentierten sich Sportvereine und -verbände mit über 100 kostenlosen Mitmach-Angeboten aus Fun-, Trend- und etablierten Sportarten beim Familiensportfest im Olympiapark Berlin. Die Mitmach-Angebote des Familiensportfests reichen vom Kletterparcours über Fun- und Trendsportarten wie BMX, Streetball bis zu den traditionellen Sportarten wie Hockey, Radsport oder Fechten. Alle Angebote finden Sie auf unserem Lageplan: https://familiensportfest-berlin.de/das-fest/news/details/news/lageplan-fuer-familiensportfest-2018-online

Ebenfalls im Olympiapark finden die deutschen Meisterschaften im Bogenschießen, im Modernen Fünfkampf und im Triathlon statt. Boxfans kommen im Kuppelsaal auf ihre Kosten. Das Olympiastadion wird zur Leichtathletikarena.

Auch für den Sonntag rechnen die Veranstalter rund um den Olympiapark Berlin mit einer herausfordernden Parkplatzsituation und empfehlen daher allen Besuchern dringend, öffentliche Verkehrsmittel (S-Olympiastadion/U-Olympiastadion) zu nutzen.

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news-1216 Fri, 02 Aug 2019 13:59:52 +0200 Familiensportfest im Olympiapark 2019 aktuelles/news/details/familiensportfest-im-olympiapark-2019/ Am Wochenende ist es endlich so weit – hier sind weitere Infos und Hinweise zur Anfahrt und zum Parken Familiensportfest ]]> Das zehnte Familiensportfest im Olympiapark Berlin öffnet am Sonnabend um 10 Uhr seine Pforten. Hier sind ein paar sehr wichtige Informationen zur Anfahrt und zum Parken.

Anfahrt zum Olympiapark

Durch die Herausforderungen rund um die FINALS 2019 bitten wir alle Gäste dringend, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (U2, S3, S5, Busse oder Fahrräder) anzureisen.

ACHTUNG: Alle Straßen rund um den Olympiapark (Glockenturmstraße, Jesse-Owens-Allee, Trakehnerallee, Coubertinplatz, Rominter Allee (bis Hanns-Braun-Straße), Olympische Straße (bis Westendallee) und Hanns-Braun-Straße) und der Olympische Platz sind an BEIDEN Veranstaltungstagen aufgrund der Triathlon- und Bogensportwettbewerbe im Rahmen der Finals 2019 im Zeitraum von 8 Uhr bis 12 Uhr VOLL GESPERRT!!! Nach 12 Uhr ist eine Befahrung wieder möglich.

Der Eingang Glockenturmstraße wird nur fußläufig zu passieren sein an beiden Tagen. Auch der Eingang Hanns-Braun-Straße wird fußläufig passierbar sein.

Parken

Die Parksituation wird eine große Herausforderung. Es sind nur begrenzte Parkmöglichkeiten in den Nebenstraßen des Olympiaparks vorhanden. Es bietet sich an, die Autos in den Nähe von U-und S-Bahn-Stationen abzustellen und die letzten Kilometer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück zu legen.

Es wird also richtig voll auf dem Familiensportfest und bei den FINALS 2019. Wir freuen uns auf unsere Gäste und sehen uns am Wochenende im Olympiapark Berlin!!

Einige Infos über unser Familiensportfest hat die Berliner Morgenpost hier in einer Extra-Beilage zusammengefasst.

Wir empfehlen auch den Besuch der Finals. Hier sind einige Infos über die Höhepunkte.

 

 

 

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news-1215 Thu, 01 Aug 2019 14:05:23 +0200 Jetzt für das neue Ausbildungsjahr beim SPI bewerben! aktuelles/news/details/jetzt-fuer-das-neue-ausbildungsjahr-beim-spi-bewerben/ Staatlich geprüfte Erzieher und Erzieherinnen mit sport- und bewegungspädagogischem Profil – Zukunft sichern mit dem Traumberuf Kinder in Bewegung ]]> Wer Freude an Bewegung hat und im sozialen Bereich tätig werden möchte, kann an der Sportschule des LSB eine Ausbildung zum staatlich geprüften Erzieher mit sport- und bewegungspädagogischem Profil absolvieren und somit einen zukunftssicheren und stark nachgefragten Beruf erlangen.

Der Ausbau von Kita-Plätzen führt zu einer verstärkten Nachfrage nach gut ausgebildeten Erziehern und Erzieherinnen. Insbesondere Erzieher mit Bewegungs- und Sportprofil sind gefragt, da Bewegung eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung des Kindes spielt. In einer Zeit, in der sich Bewegungsmangel immer mehr ausbreitet, werden Sport- und Bewegungsangebote in Kinder- und Jugendeinrichtungen immer wichtiger.

Diese dreijährige Vollzeitausbildung wird angeboten vom Kooperationsverbund LSB, KiB (Kinder in Bewegung) und SPI (Sozialpädagogisches Institut) und qualifiziert zur beruflichen Tätigkeit in allen Feldern der sozialpädagogischen Praxis, insbesondere für Tätigkeiten in der sportorientierten Kinder- und Jugendhilfe, in Sport- und Bewegungskitas sowie in Einrichtungen der Freizeitpädagogik und Jugendsozialarbeit.

Weitere Infos zur Erzieher/-innen-Ausbildung gibt es hier

Teilnehmer/innen und Absolventen der Ausbildung berichten über ihre Erfahrungen in der Juli/August-Ausgabe 2019 unserer Verbandszeitschrift SPORT IN BERLIN auf Seite 34.

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news-1201 Wed, 31 Jul 2019 15:14:00 +0200 „Sport treiben und Sport erleben“ aktuelles/news/details/sport-treiben-und-sport-erleben/ Die Finals – Berlin 2019 und das Familiensportfest im Olympiapark Annika Schleu, Ronja Steinborn, Karsten Finger ]]> 25 Tage vor Beginn von „Die Finals – Berlin 2019“ haben die Organisatoren das temporäre Stadion auf dem Olympischen Platz vorgestellt, in dem rund 1.800 Zuschauer Platz finden. Vor dem Olympiastadion Berlin werden die Finals in den Sportarten Triathlon, Moderner Fünfkampf und Bogensport in innovativer Form den Zuschauern vor Ort und bei ARD und ZDF präsentiert werden.

Gabriele Freytag, Projektleiterin „Die Finals – Berlin 2019“ aus der Senatsverwaltung für Inneres und Sport: „Was zu den Finals in Berlin entsteht, ist in der Sportstättenvielfalt nur in Berlin möglich. Mit dem Zentrum der Finals rund um den Olympiapark Berlin, mit dem historischen Kuppelsaal und den zahlreichen weiteren Sportmöglichkeiten, wird auf dem Olympischen Platz ein temporäres Stadion entstehen. Dort können wir die Sportarten Triathlon, Bogensport und Moderner Fünfkampf innovativ miteinander vereinen – vor Ort sowie bei ARD und ZDF. Das alles findet vor der Kulisse des Olympiastadions Berlins statt, in dem die Leichtathleten ihre Deutschen Meister küren werden.“

Im Olympiapark Berlin findet an beiden Tagen das Familiensportfest des Landessportbundes statt. Während bei den Finals – Berlin 2019 ‚Sport erleben‘ im Vordergrund steht, können alle Interessierten hier ‚Sport treiben‘. Mehr als 100 Vereine und Verbände präsentieren ihre Sportarten und bieten zahlreiche Mitmachangebote. Im vergangenen Jahr nahmen über den Tag verteilt 80.000 Besucher am Familiensportfest teil.

Karsten Finger, Vizepräsident des Landessportbundes Berlin: „Wir sind zum 10. Mal im Olympiapark und haben in diesem Jahr eine wunderbare Gelegenheit, Spitzen- und Freizeitsport noch weiter zu verbinden. Ich sehe das Familiensportfest als klare Verlängerung der Finals – Berlin 2019. Während die Athletinnen und Athleten beispielsweise im Olympiastadion bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften kämpfen, können sich Familien neben dem Stadion im Olympiapark für das Deutsche Sportabzeichen anmelden und beim 100 m Sprint oder beim Kugelstoßen antreten. Für die Besucherinnen und Besucher sind Samstag und Sonntag die Tage der offenen Tür des Sports und Berlin hat die Möglichkeit sich als Bundessporthauptstadt zu präsentieren.“

Alle Infos zum Familiensportfest gibt es hier.

Ein besonderes Highlight wird der Jedermann-Triathlon, bei dem 800 Breitensportlerinnen und Breitensportler auf der originalen Finals-Triathlon-Strecke antreten können. Vom Wannsee über die Havelchaussee und rund um den Olympiapark mit Wechselzone und Zieleinlauf auf dem Olympischen Platz kommen so die Finals- Wettkämpfe noch näher an die Menschen.

Matthias Zöll, Generalsekretär der Deutschen Triathlon Union: „Die erste Visualisierung des temporären Stadions sah in der Tat schon sehr imposant aus. Wir erwarten in Berlin eine Triathlon-Party. Es ist sicherlich eine einmalige Atmosphäre, die auch unsere Sportlerinnen und Sportler in Deutschland noch nicht erlebt haben. Wir freuen uns, dass wir den Berlinern und Berlinerinnen, in so einer Kulisse, mit so einer Atmosphäre Spitzen –mit Breitensport präsentieren können.“

Zwei der Athletinnen, die am Finals-Wochenende im Olympiapark und auf dem Olympischen Platz im Mittelpunkt stehen werden, sind die Modernen Fünfkämpferinnen Annika Schleu und Ronja Steinborn.

Annika Schleu, die in Berlin ihren vierten Deutschen Meistertitel im Modernen Fünfkampf in Folge anstrebt: „Natürlich ist es mein Ziel, den Titel wieder zu verteidigen, aber die Konkurrenz ist nicht leicht, es bleibt spannend. Der Heimvorteil im Training in Berlin ist da, aber auch die Konkurrenz kommt aus Berlin und Brandenburg. Die Finals sind auch eine wunderbare Generalprobe, um danach bei den Europameisterschaften zu starten.“

Ronja Steinborn, 2017 Weltmeisterin im Modernen Fünfkampf: Es ist toll, dass wir unsere Familien live dabei haben können. Aber es ist schon fast schade, dass wir das Finals-Wochenende nur aus Athletensicht durchlaufen. So viele tolle Sportarten, die sich in dieser Dichte präsentieren, das gab es in Berlin noch nicht. Das Ereignis aus Zuschauersicht mit zu erleben ist sicherlich etwas ganz Besonderes.“

Generali Deutschland wird als größter Versicherer in Europa Hauptsponsor der Finals – Berlin 2019.

Stefan Göbel, Leiter Externe Kommunikation & Corporate Identity von Generali Deutschland: „Die Finals sind ein innovatives Format, das die Vielfalt und die Faszination des Sports in Berlin bündelt und die Stadt somit auch zur Bundes-Sporthauptstadt macht. Wir engagieren uns, weil wir von der Leistung des Sports in der gesundheitlichen Prävention überzeugt sind. Mit dem Generali Berliner Halbmarathon, dem Berliner Marathon und im vergangenen Jahr mit der Generali Arena zur Leichtathletik-EM sind wir als zweitgrößter Erstversicherer in Deutschland eng mit der Stadt verbunden.“

Moderiert wurde die Pressekonferenz von ZDF-Sportmoderatorin Annika Zimmermann, die während der Finals am Sonntag für das ZDF die Triathlon-Wettbewerbe im Fernsehen moderieren wird.

Fotograf: Jürgen Engler

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news-1208 Fri, 26 Jul 2019 11:18:24 +0200 Europareise mit sportlicher Botschaft aktuelles/news/details/europareise-mit-sportlicher-botschaft/ MAKKABI Biker sind vom Olympischen Platz nach Budapest aufgebrochen, wo am Dienstag die 15. Europäischen Makkabispiele beginnen. Eine Gruppe der MAKKABI Biker auf dem Olympischen Platz ]]> Die letzte Auflage der Spiele fand 2015 im Berliner Olympiapark statt. Das Motto der Motorrad-Tour ist „Solidarität mit Israel“. LSB-Direktor Friedhard Teuffel sagte: „Hier werden Verbindungen gestärkt. Zwischen Berlin und Budapest. Zwischen Athletinnen und Athleten. Zwischen Juden und Nichtjuden. Die Spiele 2015 sind uns noch in bester Erinnerung. Gerade erst haben wir gemeinsam das 50. Jubiläum unseres Jugendaustauschs mit Jerusalem feiern können. Das hat unsere Freundschaft noch einmal vertieft.“ 

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news-1207 Wed, 24 Jul 2019 12:41:31 +0200 Berufsbildungstag für Geflüchtete aktuelles/news/details/berufsbildungstag-fuer-gefluechtete/ Institutionen und Organisationen stellten sich in der Gerhard-Schlegel-Sportschule vor ]]> Geflüchtete konnten sich in der Gerhard-Schlegel-Sportschule über Ausbildungsplätze, Berufe und Beschäftigungsmöglichkeiten informieren und dabei Kontakte zu Mitarbeitern von Institutionen und Organisationen knüpfen. 

Als Ausbildungsbetriebe präsentierten sich u. a. der Landessportbund Berlin, die Mobile Bildungsberatung und Mobile Jobberatung der Gesellschaft für Bildung und Teilhabe mbH, der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Berlin und Brandenburg, die Agentur für Arbeit Berlin Nord, das Wasser- und Schifffahrtsamt, das BWK BildungsWerk in Kreuzberg GmbH, die Handwerkskammer Berlin und die LSB-Kita-Gesellschaft „Kinder in Bewegung” gGmbH.

Die Veranstaltung war eine Initiative des LSB-Projekts „SPORTBUNT – Vereine leben Vielfalt”. Projektleiterin Sabrina Hampe: „Der Nachmittag war ein voller Erfolg. Die Räume waren sehr gefüllt und teilweise gab es Wartezeiten bei den unterschiedlichen Akteuren für ein Gespräch.“

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news-1203 Mon, 15 Jul 2019 14:27:09 +0200 Bundesverdienstkreuz für Klaus Böger aktuelles/news/details/bundesverdienstkreuz-fuer-klaus-boeger/ Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, überreichte in seinem Amtszimmer den Orden an den LSB-Ehrenpräsidenten  Hohe Ehrung für Klaus Böger ]]> Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, überreichte das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an den ehemaligen Präsidenten des Landessportbunds Berlin, Senator a.D. Klaus Böger.

Müller: „Klaus Böger hat sich der Verantwortung für unser demokratisches Gemeinwesen mit Engagement und Pflichtgefühl gestellt. Sein Herz hat immer für den Sport und für die vielfältigen Facetten sportpolitischer Möglichkeiten geschlagen. Klaus Böger hat Sport bildungspolitisch als wichtiges Instrument für soziale Zielsetzungen verstanden, und er hat sich für die intensive Kooperation von Schule und Vereinen eingesetzt. Er hat intensiv daran gearbeitet, dass Berlin seinen Rang als Sportmetropole mit internationaler Ausstrahlung weiter ausgebaut hat. Klaus Böger hat immer wieder daran gearbeitet, dass Weltmeisterschaften und renommierte Wettbewerbe in Berlin stattfinden und auf vorbildliche Weise organisiert werden konnten.“

Der Regierende weiter: „Wie sehr sein Herz dem Sport, den Sporttreibenden, Sportverbänden und Sportvereinen gehört, hat Klaus Böger auch dadurch bewiesen, dass er nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Politikerdasein von 2009 bis 2018 das Amt des Präsidenten des Landessportbundes Berlin ausgeübt, zum Wohl aller Beteiligten und vor allem zum Nutzen unserer Stadt ausgefüllt hat. Besonders wichtig ist im gesamtgesellschaftlichen Kontext sein Wirken für den Kinderschutz gegen sexualisierte Gewalt. Nicht zuletzt ist zu würdigen, dass Klaus Böger Spitzen- und Breitensport, der zu guten Teilen auch immer Gesundheitssport ist, als gleichermaßen wichtig behandelt hat. Schon im Senatorenamt und auch später im Verbandsamt hat Böger die große Bedeutung des Ehrenamtes gewürdigt, ohne das der Berliner Sport nicht sein könnte, was er ist. Berlin dankt unserem Mitbürger Klaus Böger.“

Foto: (v.l.n.r.) LSB-Direktor Friedhard Teuffel, Michael Müller, Klaus Böger, Angelika Böger, LSB-Ehrenmitglied Dr. Heiner Brandi

Fotograf: Jürgen Engler

 

 

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news-1200 Mon, 08 Jul 2019 11:57:21 +0200 Landessportbund zeigt Flagge aktuelles/news/details/landessportbund-zeigt-flagge/ Regenbogenfahne vor dem Haus des Sports gehisst. Regenbogenfahne vor dem Haus des Sports ]]> Vor dem Haus des Sports wurde eine Regenbogenfahne gehisst – „als ein Zeichen gegen Gewalt, Hass und Homophobie und für Vielfalt, Freiheit und das Recht auf Selbstbestimmung jedes einzelnen Menschen“, sagte LSB-Präsident Thomas Härtel.

Mit dabei waren Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg, und zahlreiche LSB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der LSB ist Mitglied im Bündnis gegen Homophobie, einem Zusammenschluss von über 100 gesellschaftlichen Organisationen und Institutionen aus den Bereichen Sport, Kultur und Wirtschaft sowie Religions- und Weltanschauschauungsgemeinschaften.

Foto: Thomas Härtel, Jörg Steinert, Dr. Christian Haberecht (LSB-Abteilungsleiter Bildung) und Christian Rudolph (LSVD Berlin-Brandenburg) 

Fotograf: Engler

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news-1189 Fri, 28 Jun 2019 14:41:47 +0200 Finals und Familiensportfest am 3./4. August aktuelles/news/details/finals-und-familiensportfest-am-34-august/ Der Countdown für das große Multi-Sportwochenende in Berlin läuft Familiensportfest im Olympiapark ]]> 50 Tage vor Beginn der „Finals – Berlin 2019“ haben ARD und ZDF bei einer Pressekonferenz ihr TV-Konzept für die Übertragung der zehn Deutschen Meisterschaften in zehn Sportarten mit 3.300 Athleten vorgestellt. Mit Blick auf die Kanu-Strecke an den Berliner Wahrzeichen East Side Gallery und Oberbaumbrücke wurden die wichtigsten Produktions-Highlights und Neuerungen bekanntgegeben.

Thomas Fuhrmann, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Sport: „Seit einem Jahr sind wir intensiv an der Vorbereitung mit der Sportmetropole Berlin und den Spitzensportverbänden. Nach Olympischen Spielen und Fußball-Großereignissen haben wir noch nie ein so großes Ereignis selbst produziert.“ Katrin Günther, Programmbereichsleiterin Service und Sport, Rundfunk Berlin-Brandenburg: „Das Besondere ist, dass wir hier so eng zusammenarbeiten. ARD und ZDF sind ein großes Team. So eine Übertragung bietet auch immer Raum für Innovationen, so kommen diverse Spezial- kameras zum Einsatz.“

Bei den Kanu- und Triathlon-Wettbewerben werden Kamera-Drohnen eingesetzt. Jörg Jochow von „CopterImage“: „Als Kameramann und Drohnenpilot ist es eine schöne Herausforderung, über dem Wasser mit Sportlern und Zuschauern eine besondere Perspektive aus der Luft zu bieten – und das live und in HD.“

Der Landessportbund Berlin lädt an diesem Wochenende zum großen Familiensportfest im Olympiapark ein.

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news-1167 Fri, 07 Jun 2019 10:49:26 +0200 Große Bühne für das Ehrenamt aktuelles/news/details/grosse-buehne-fuer-das-ehrenamt/ LSB Berlin und Feuersozietät verleihen vier Sonderpreise LSB Berlin zeichnet 44 Ehrenamtliche aus ]]> Große Bühne für große Leistungen – große Bühne für das Ehrenamt: Zum vierten Mal wurde im „Haus des Sports“ der mit insgesamt 3.000 Euro dotierte „Sonderpreis für besondere ehrenamtliche Verdienste“ verliehen. Der Landessportbund Berlin (LSB) zeichnete gemeinsam mit der Feuersozietät Berlin Brandenburg Monika Tampe (Landesruderverband Berlin), Stefan Schenck (SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin), Alfred Grzondziel (Bogensportclub BB-Berlin) und Dr. Gregor Kemper (ECC Preussen Berlin) für ihr herausragendes Engagement im „inklusiven Sport von Menschen mit Behinderung“ aus.

„Übungsleiter, Trainer, Vorstandsmitglieder und alle, die ehrenamtlich den Vereinsalltag regeln, sind unbezahlbar. Deshalb möchten wir ihnen auf diese Weise Danke sagen“, erklärt LSB-Präsident Thomas Härtel: „Ganz besonders würdigen wir in diesem Jahr Ehrenamtliche, für die Inklusion im Sport schon seit vielen Jahren Alltag ist. Sie überwinden organisatorische Hindernisse und geben Menschen mit Handicap ein sportliches Zuhause.“ Dr. Frederic Roßbeck, Vorstandsvorsitzender der Feuersozietät, sagt: „Menschen mit Handicap sollen auch durch den Sport am gesellschaftlichen Leben unserer Stadt teilhaben können. Mit diesem Preis würdigen wir Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich dafür täglich aufopferungsvoll und uneigennützig einsetzen.“

Die Feuersozietät versichert seit 2001 die über 672.000 Sportlerinnen und Sportler in den über 2.500 Vereinen des Landessportbundes Berlin gegen Unfall- und Haftpflichtschäden im Rahmen ihrer Vereinsaktivitäten. Darüber hinaus unterstützt die Feuersozietät als offizieller Premiumpartner den Landessportbund und den Olympiastützpunkt Berlin. Der LSB und die Feuersozietät haben den „Sonderpreis für besondere ehrenamtliche Verdienste“ 2016 ins Leben gerufen, um den Einsatz der Ehrenamtlichen noch besser zu würdigen.

Neben den vier Sonderpreis-Gewinnern wurden auf der traditionellen Ehrenamtsgala des LSB auch wieder Mitglieder von Berliner Sportvereinen, -verbänden und Bezirkssportbünden für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement mit Ehrennadeln und Ehrenplaketten sowie die „Ehrenamtlichen des Jahres“ und die „Jungen Ehrenamtlichen des Jahres“ ausgezeichnet.

Ehrenamtliche des Jahres 2018:

  • Ingrid Stein (Behindertensportverein Tiergarten)
  • Angelika Matern-Grutzeck (Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878)
  • Klaus Engelhardt (Deutscher Aero-Club Berlin)

Junge Ehrenamtliche des Jahres 2018:

  • Niklas Arndt (Ruderklub am Wannsee)
  • Malina-Soleil Bildt (PSV Olympia Berlin)
  • Melanie Berthold (Rot-Gold Berlin)

 

Text: TOP Sportmarketing
Foto: Jürgen Engler

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news-1165 Thu, 06 Jun 2019 12:36:55 +0200 Empfang „50 Jahre Jugendaustausch Jerusalem – Berlin“ im Haus des Sports aktuelles/news/details/empfang-50-jahre-jugendaustausch-jerusalem-berlin-im-haus-des-sports/ Jerusalems Bürgermeister Moshe Lion: „Sport ist perfekt, um Freundschaften zu schließen“ Aleksander Dzembritzki, Moshe Lion, Thomas Härtel (v.l.) im Haus des Sports ]]> Der Landessportbund Berlin hat am Mittwochabend das 50-jährige Bestehen seines Jugendaustauschs mit Jerusalem gefeiert. Es ist der älteste Austausch dieser Art in ganz Berlin. Zum Jubiläumsempfang im Haus des Sports kamen sowohl der Bürgermeister der Stadt Jerusalem, Moshe Lion, als auch der israelische Botschafter, S.E. Jeremy Issacharoff, und Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki. Seit 1969 haben mehr als 5000 Jugendliche aus Jerusalem und Berlin in 20 verschiedenen Sportarten an dem Programm teilgenommen.

Moshe Lion betonte, wie gut sich die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel entwickelt haben. „Die Suche nach Gemeinsamkeiten und das gegenseitige Verständnis sind Teil der Mission Jerusalems. Sport bringt Menschen zusammen und ist eine perfekte Möglichkeit, Freundschaften zu schließen. Wir werden die Freundschaften fortsetzen und weiterhin durch kulturellen Austausch und Sport lernen.“

Gastgeber Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin, blickte in seiner Begrüßungsrede auf die vergangenen 50 Jahre zurück: „Die jungen Sportlerinnen und Sportler haben viele Stunden miteinander verbracht, viel voneinander erfahren und ge-lernt, das ist das beste Zeichen für die deutsch-israelische Freundschaft. Es ist aber auch ein wichtiges Zeichen für ein gemeinsames Miteinander aller Menschen, woher sie auch kommen. Wir sind uns unserer Geschichte bewusst und wollen die Freundschaft mit Jerusalem und Israel weiter pflegen und intensivieren. “

Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport, sagte: „Die Partnerschaft zwischen dem Landessportbund Berlin und der Stadtverwaltung Jerusalem hat auch nach 50 Jahren nicht an Bedeutung und Aktualität verloren. Gerade in Zeiten von Social Media ist der Sport und der internationale Austausch von ganz besonderem, hohem Wert. Wer mit seiner Mannschaft im Ausland und in einer Gastfamilie gewesen ist, erfährt, was das bedeutet.“ Dzembritzki erinnerte auch an die Makkabi Europaspiele, die 2015 im Berliner Olympiapark stattfanden: „Das zeigt, wie wir mit Vergangenheit umgehen und welche Kraft der Sport in dieser Stadt besitzt.“

Über den Jugendaustausch

Dieser Austausch mit Israel ist der älteste seiner Art im Sport mit Jugendlichen in ganz Berlin. Zwischen dem Landessportbund Berlin und der Stadtverwaltung von Jerusalem, Abteilung Sport, besteht seit 1969 ein sehr erfolgreiches Sportaustauschprogramm im Jugendbereich. Seitdem haben insgesamt mehr als 5000 junge Sportlerinnen und Sportler aus beiden Städten an dem Austauschprogramm teilgenommen. Ziel ist es, das gegenseitige Verständnis zu fördern. Auch Inklusion hat ihren Platz im Programm.

Anfang 2019 waren zwölf Fußballerinnen im Alter von 15 und 16 Jahren des SV Blau-Weiß Berolina Mitte 49 und drei Betreuer für zehn Tage in Israel.

Einen Artikel über den Austausch aus dem LSB-Magazin „Sport in Berlin“ finden Sie hier.

Foto: Aleksander Dzembritzki, Moshe Lion, Thomas Härtel (v.l.) im Haus des Sports

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news-1163 Wed, 05 Jun 2019 14:59:21 +0200 Tolle Stimmung bei 30 Grad aktuelles/news/details/tolle-stimmung-bei-30-grad/ Die Hitze beflügelt bei der Sportabzeichen-Tour in Berlin Sportabzeichen-Tour in Berlin ]]> Der zweite Tourstopp der Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat in Sachen Temperaturen gleich ein Ausrufezeichen gesetzt. Schon morgens um 9 Uhr war es im Berliner Poststadion ziemlich heiß. Die rund 1.250 Kinder hatten großen Spaß bei ihren Sportabzeichen-Prüfungen, mussten aber viel trinken, sich gut eincremen und immer wieder eine Pause im Schatten machen. 

Schon bei der offiziellen Eröffnung gab Claudia Zinke, Vizepräsidentin Sportentwicklung, Breiten- und Freizeitsport beim Landessportbund Berlin den Kinder mit auf den Weg: „Ich glaube es wird heute hier richtig voll, aber denkt daran – trinken, trinken, trinken!" Gemeinsam mit der mehrmaligen Paralympics-Siegerin im Schwimmen Kirsten Bruhn, die als persönliches Mitglied im DOSB in Berlin vor Ort war, bedankte sie sich bei den vielen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz im Rahmen der Sportabzeichen-Tour.

Traumhafte Bedingungen für ein inklusives Sportfest 

Die Botschafter der Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens gingen im Berliner Poststadion hoch motiviert an den Start. „Ich möchte am liebsten sofort loslegen", sagte die Botschafterin von Ernsting's family, Speakerin und Moderatorin Miriam Höller, beim Warm-up. „Das sind hier traumhafte Bedingungen, die zu Höchstleistungen einladen", freute sich Danny Ecker, Botschafter der Sparkassen-Finanzgruppe und Rekordhalter im Stabhochsprung in der Halle. „Die Sonne macht die Haut schnell warm, aber nicht unbedingt die Muskeln. Aufwärmen muss sein", feuerte kinder+Sport-Botschafter Frank Busemann die Mädchen und Jungen an. Der frühere Weltklasse-Zehnkämpfer machte die Übungen auf der Bühne auch gleich gemeinsam mit den beiden anderen Sportbotschaftern vor.

Danach verteilten sich die Schülerinnen und Schüler auf die verschiedenen Sportabzeichen-Disziplinen, darunter mehrere inklusive Klassen. Außerdem hatten sich einige Behinderteneinrichtungen für die Sportabzeichen-Tour in Berlin angemeldet und wurden von Anfang an in das große Sport-Event einbezogen.

Drei Partner - eine Erfolgsgeschichte

Ein besonderes Erlebnis war die Sportabzeichen-Tour in Berlin auch für 120 Studierende der Humboldt Uni. Begleitet wurden sie von Robert Schröder vom Hochschulsport. Seit letztem Jahr gibt es eine Kooperation zwischen dem Hochschulsport, den Sportwissenschaften und dem Landessportbund Berlin, bei der in einem Blockseminar neue Sportabzeichen-Prüferinnen und -Prüfer ausgebildet werden. Die Idee ist durch die Sportabzeichen-Uni-Challenge entstanden, bei der die Humboldt-Uni am 18. Juni zum zweiten Mal an den Start geht und mit sieben Konkurrenten um den Titel als „Sportlichste Uni Deutschlands" kämpft. Die Studentinnen und Studenten waren dieses Jahr aber auch in die Organisation der Sportabzeichen-Tour in Berlin eingebunden.

„Es ist toll einen Einblick zu bekommen, wie man so ein großes Fest wie den Tourstopp organisiert", sagten Gilda Hinze und Jennifer Schmidt, die beide an der HU Sport studieren, um Lehrerinnen zu werden. Sie hatten am Vormittag am Trimmy-Tattoo-Stand Dienst, wo sich die Kinder ein Tattoo von DOSB-Maskottchen Trimmy machen lassen konnten. In einem Praxissemester haben beide auch schon an einer Schule unterrichtet und ihren Schülerinnen und Schülern dort unter anderem Leichtathletik nähergebracht.

„Wir fühlen uns absolut fit in Sachen Deutsches Sportabzeichen", so ihr einstimmiges Urteil. Den Leistungskatalog des Deutschen Sportabzeichens müsste man schließlich nicht auswendig kennen. Vor ihrem geistigen Auge sahen sich die beiden schon selbst in ein paar Jahren mit ihren Klassen bei der Sportabzeichen-Tour teilnehmen. „Das ist hier für uns Pflicht und Spaß zugleich."

Im Team ins Ziel

Diesen Satz hätten wohl auch die Sportbotschafter und Ehrengäste unterschrieben. Um 11 Uhr gingen bei einer Promi-Staffel vier Teams mit jeweils drei Mitgliedern an den Start. Sie mussten jeweils 30 Meter im Rollstuhl absolvieren, danach 30 Meter einen Ball auf einer Frisbee-Scheibe balancieren und die letzten 30 Meter konnten sie so zurücklegen, wie sie wollten.

Der Sieg ging am Ende an die Staffel mit Miriam Höller, dem Special Olympics-Athleten Sebastian Girke und Special Olympics Schwimmer Kevin Koch vor dem Team mit Frank Busemann, Nicola Böcker-Giannini, SPD-Abgeordnete aus Berlin-Neukölln, und Dennis Mellentin, Special Olympics Radsportler. Auf Platz drei kam die Staffel mit Danny Ecker, Claudia Zinke und Emilio Bellucci, Vorsitzender des Landesverbandes von Special Olympics Berlin/Brandenburg und auf dem vierten Platz landete das Team um Wolfgang Schmiedel, dem stellvertretenden Vorsitzenden von Special Olympics Berlin/Brandenburg, Lauftrainer Ronny und Max Tünsmeyer, Geschäftstellenleiter von Special Olympics Berlin/Brandenburg.

Am Nachmittag konnten dann bis 18 Uhr alle, die Lust hatten, das Deutsche Sportabzeichen einfach mal ausprobieren. Zeitgleich wurde die Team-Challenge ausgetragen, zu der der LSB Berlin eingeladen hatte. Alle, die dabei mitmachten, konnten Tickets für „Die Finals – Berlin 2019” am 3. und 4. August im Berliner Olympiastadion gewinnen. Außerdem gab es einen Sonderpreis für die Organisation, die mit den meisten Teams am Start war.

Unverzichtbar Ehrenamt im Breitensport

Die Sportabzeichen-Tour 2019 unterstützt im Rahmen der Kampagne „Engagement macht stark!" die „Woche des bürgerschaftlichen Engagements" und rückt bei allen Tourstopps besonders engagierte Ehrenamtler in den Mittelpunkt.

Stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist bei der Sportabzeichen-Tour in Berlin Detlef Salchow vom VfB Hermsdorf gewürdigt worden. Der 72-Jährige engagiert sich seit knapp 40 Jahren für das Deutsche Sportabzeichen, bietet regelmäßig Sportabzeichen-Treffs an und ist unermüdlich als Sportabzeichen-Prüfer im Einsatz, natürlich auch heute bei der Sportabzeichen-Tour in Berlin.

Text: wirkhaus.berlin
Fotos: Jürgen Engler

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news-1162 Fri, 31 May 2019 16:30:29 +0200 „Tage, die im Gedächtnis bleiben“ aktuelles/news/details/tage-die-im-gedaechtnis-bleiben/ Berlins Eishockey-Nationalspielerin Nina Kamenik besucht Sport-Aktionstag Berlins Eishockey-Nationalspielerin Nina Kamenik besucht Sport-Aktionstag ]]> 260 Schülerinnen und Schüler waren beim Sport-Aktionstag an der Sternberg-Grundschule in Schönberg dabei. Die Kinder konnten einen Tag lang viele Sportangebote ausprobieren, zum Beispiel Inline-Skaten, BMX-Parcours oder den Kletterturm erklimmen.

Berlins Eishockey-Nationalspielerin Nina Kamenik war auch dabei, um die Kinder durch den Tag zu begleiten. Nina Kamenik hat u.a. an den Olympischen Spielen 2014 teilgenommen, den 4. Platz bei der Eishockey-WM 2017 erreicht und ist Kapitän der Eisbären Juniors Frauen:

 

LSB: Wie kam es dazu, dass du dich entschieden hast, den Sport-Aktionstag zu unterstützen?

Nina Kamenik: Ich kenne das Nachwuchs-Projekt BERLIN HAT TALENT, weil ich dort selbst einmal gearbeitet habe – und hatte auch von den Aktionstagen gehört. Nun dachte ich, dass es interessant wäre, mir das einmal anzuschauen – wie es an einer Schule konkret umgesetzt wird. So ein Aktionstag ist schließlich eine große Sache, mit der eine Schule sehr viel Arbeit hat.
Außerdem ist es für die Kinder toll, wenn jemand da ist, der in seinem Sport schon erfolgreich ist. Und ich mag die Arbeit mit Kindern sehr.

LSB: Deshalb hast du wohl auch bei BERLIN HAT TALENT mitgearbeitet? Bist du in dem Bereich jetzt noch aktiv?

Nina Kamenik: Ja, genau. Ich helfe noch ehrenamtlich bei BERLIN HAT TALENT und war zum Beispiel bei der letzten Talentiade in Spandau dabei. Das mache ich immer, wenn ich Zeit habe. Das ist natürlich manchmal schwierig, weil ich noch studiere und meinen Sport habe. Jetzt ist gerade Sommerpause, deshalb klappt es derzeit ganz gut.

LSB: Was studierst du?

Nina Kamenik: Ich studiere Lehramt – Sport als Hauptfach und Englisch als Zweitfach.

LSB: Wie siehst du deine Rolle, wenn du als Leistungssportlerin an so einem Tag dabei bist?

Nina Kamenik: Ich finde wichtig, dass die Kinder Vorbilder haben oder sehen, was man erreichen kann. Außerdem ist das eine schöne Gelegenheit zu zeigen, dass auch Sportler sich dafür interessieren, was an den Schulen passiert. 

LSB: Was hat dir bei dem Sport-Aktionstag am besten gefallen?

Nina Kamenik: Für die Kinder ist sicher die Kletterwand super, weil sie dort eine Bewegungserfahrung machen können, die sie in ihrem Alltag nicht haben. Von allein kämen sie vielleicht nicht auf die Idee, mal klettern zu gehen. Nun, da sie es ausprobieren konnten, möglicherweise schon.

Kin-Ball fand ich sehr toll. Das kannte ich noch gar nicht. Das kann man vielleicht auch mal in den Sportunterricht einbeziehen. Die Kinder waren alle ganz begeistert davon.

LSB: Was glaubst du, nehmen die Kinder von dem Aktionstag mit?

Nina Kamenik: Ich denke, dass solche Tage im Gedächtnis bleiben – als etwas, das sehr schön war. Für die Kinder ist es etwas Besonderes, dass Leute zu ihnen in die Schule kommen und für sie so eine Veranstaltung machen. Sie haben dadurch Abwechslung in ihrem Schulalltag, können Sport machen und sich ausprobieren – in manchen Sportarten ihren Körper ganz neu erfahren.

LSB: Hattest du das Gefühl, dass die Kinder Spaß hatten?

Nina Kamenik: Ich glaube, dass sie total Spaß hatten! Allein beim Aufwärm-Tanz am Anfang (durchgeführt von Centre Talma, A.d.R.) – den ich übrigens auch ganz toll fand – haben die Kinder super mitgemacht.

LSB: Du studierst selbst Lehramt – wirst also auch mit Kindern zusammen arbeiten. Ändert das nochmal deinen Blick?

Nina Kamenik: Absolut. Deshalb hatte ich auch bei Kin-Ball gedacht, dass ich mir das merken muss. Ich sammle da schon Anregungen für mich selbst. Man lernt immer viel dazu – gerade bei solchen Veranstaltungen. Da zieht man für sich oder die Kinder, die man später betreuen wird, viel raus.

LSB: Heißt das, wenn du dann Lehrerin bist, würdest du auch an deiner Schule einen Sport-Aktionstag organisieren?

Nina Kamenik: Ich finde, das ist eine super Sache. Wenn Lehrer so engagiert sind, dann ist das für die Schüler immer schön. Es ist wichtig, dass es solche Aktionstage gibt, denn die Kinder ziehen einfach viel daraus – zum Beispiel, dass sie in ihrem Alltag mehr Sport machen. Das hat auch einen Effekt auf ihre Gesundheit.

 

Die Sport-Aktionstage sind eine Initiative vom Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI), dem Landessportbund (LSB) Berlin und der GSJ – Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit. Sie haben das Ziel, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Sport und Bewegung zu begeistern.

Nächste Stationen der Sport-Aktionstage:

6. Juni 2019 Hufeland-Schule, Pankow

13. Juni 2019 Wald-Grundschule, Charlottenburg-Wilmersdorf

17. Juni 2019 Sachsenwald-Grundschule, Steglitz-Zehlendorf

 

Interview: Franziska Staupendahl

Foto: Jürgen Engler

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news-1157 Tue, 28 May 2019 10:00:11 +0200 Radfahren, schwimmen, joggen gegen Arthrose aktuelles/news/details/radfahren-schwimmen-joggen-gegen-arthrose/ Prof. Dr. Roland Becker von der Medizinischen Hochschule Brandenburg sprach beim LSB-Gesundheitsforum „Bewegung, Sport und Gelenke" Gesundheitforum mit Praxisseminaren ]]> Das 12. Gesundheitsforum, initiiert vom Landessportbund gemeinsam mit der Ärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin sowie dem Sportärztebund Berlin-Brandenburg, fand ein starkes Echo in der Gerhard-Schlegel-Sportschule am Priesterweg und ein äußerst positives Feedback bei allen Beteiligten. Dr. Jürgen Wismach, Vorsitzender der LSB-Kommission Gesundheitssport und Präsident des Sportärztebundes, hatte einst die Idee, Praktiker und Theoretiker an einen Tisch zu bitten, sprich Ärzte und Therapeuten, Trainer und Übungsleiter sowie Sportler und am Thema interessierte Bürger zu einem Symposium einzuladen, um über aktuelle gesundheitliche Fragen zu diskutieren. Diesmal ging es um „Bewegung, Sport und Gelenke“.

In seinem Einführungsvortrag setzte sich Prof. Dr. Roland Becker, Klinik-Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Medizinischen Hochschule Brandenburg, mit akuten, chronischen und spezifischen Sportverletzungen auseinander, wobei er „Arthrose und Sport“ in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen stellte. Es waren Aussagen von alarmierendem Charakter in Bezug auf den Zustand der Knie- und Hüftgelenke vieler Menschen. Hatten 1990 bei den über 65-Jährigen in Deutschland 19 Prozent Probleme mit ihren Knie- und Hüftgelenken, so werden es 2030 bereits 26,1 Prozent sein – Tendenz steigend, was allerdings nicht zuletzt mit dem Älterwerden unserer Gesellschaft zusammenhängt. Übrigens sind wesentlich mehr Frauen als Männer von Arthrose betroffen.

Der Orthopäde räumte mit dem oft gehörten Vorurteil auf, dass durch Marathon oder andere Langstreckenläufe Arthrose ausgelöst wird. „Das Gegenteil ist der Fall“, so seine Aussage. „Läufer besitzen ein um 50 Prozent geringeres Risiko, weil durch die körperliche Belastung die Muskulatur gestärkt wird, die letztendlich wie ein Stoßdämpfer wirkt und die Gelenke schützt.“ Er selbst hat schon zweimal an dem berühmten 42,195 km langen Rennen durch die Berliner City teilgenommen und weiß also nicht nur aus Studien, sondern aus eigener Erfahrung, wie es sich mit dem Laufen verhält, sofern man richtig und gut trainiert.

Um die Lebensqualität zu verbessern und die physische Leistungskapazität zu erhalten, schlug Dr. Roland Becker täglich eine 30- bis 60-minütige körperliche Belastung vor, um so das Risiko einer Herzkrankheit zu vermindern. Gleiches gilt für Schlaganfall, Bluthochdruck und Altersdiabetes, aber auch Kolon- und Brustkrebs. „Inaktivität“, so seine weitere Schlussfolgerung, „birgt den Verlust von aerober Fitness, von Koordination (Gleichgewicht, Reaktionsfähigkeit), Haltungsreflexen und Muskelmasse. Dazu wird die Entstehung von Osteoporose besonders bei Frauen gefördert.“ Seine Empfehlung lautet deshalb: Viel Fahrradfahren, Schwimmen oder Jogging.

Der Vortrag stimmte nachdenklich und enthielt viel Wissenswertes. Das wurde anschließend in sechs Praxis-Seminaren vertieft:

Faszien vom Muskel bis hin zum Gelenk. Die Sporttherapeutin und Heilpraktikerin Marion Glogowski-Preuss erläuterte nicht nur, was Faszien sind – mit Nerven versehene Bindegewebshüllen, die die Muskulatur umhüllen. Sie zeigte vor allem, wie mit gezielten Übungen ein Gefühl des Wohlfühlens und der Beweglichkeit innerhalb der Gelenke erreicht werden kann.

Laufanalyse – Verletzungsursachen erkennen, Beschwerden vorbeugen. Diplom-Wissenschaftlerin Maria Neutzner von der Charité und B- Leichtathletik-Trainerin wies speziell daraufhin, dass das Laufen die Grundlage für viele Sportarten bildet. Fehlbelastungen und Fehlverhalten führen oft zu Beschwerden und Verletzungen. „Eine konkrete Analyse mit Beratungsgespräch und Therapieempfehlungen dient dazu, schmerzhafte Probleme zu lösen.“

Sportschuhwahl und Einlageversorgung – Möglichkeiten zur Vermeidung und Behandlung von Gelenkschmerzen. Sensomotorik-Therapeut Stephan Höhmann wies auf die verschiedenen Funktions- und Bauweisen von Schuhen hin, ob sie nun beim Training, Wettkampf, Trail und Walking benutzt werden.

Beweglichkeitstraining für Halswirbelsäule-Schulter-Nacken. Frank Jürgens zeigte Übungen, um degenerativen Prozessen in diesem Bereich gezielt entgegenzuwirken, um Flexibilität, Elastizität und Geschmeidigkeit wieder zu erreichen und um Verspannungen, Verklebungen und Schmerzen aufzulösen.

Funktionelle 3-D-Bewegungen des Hüftgelenks mit Dipl.-Sportwissenschaftler Oliver Hartelt. Beuger und Strecker ermöglichen die nötige Beweglichkeit, wobei das Hüftgelenk als das wichtigste Gelenk des menschlichen Körpers gilt.

Rehasport mit Gelenkpatienten/innen – für die Medizinpädagogin Sonja Hupfer ein heißes Eisen, denn das Training muss sehr vorsichtig dosiert und ausgeübt werden, besonders nach einer Knie- oder Hüftoperation. Ziel sei die Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Flexibilität und Koordinationsvermögen. Die Kurse sind nur Ergänzungsmaßnahmen zur Unterstützung, zu Hause muss jeder an sich selbst arbeiten, um wieder voll fit zu werden.

Text/Fotos: Hansjürgen Wille

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news-1144 Fri, 10 May 2019 13:32:01 +0200 250.000 Euro für Berlins Spitzensportler aktuelles/news/details/250000-euro-fuer-berlins-spitzensportler/ Thomas Härtel: „Vorbilder und großartige Repräsentanten“ 56 Beraterverträge überreicht ]]> Die 56 besten Berliner Sportlerinnen und Sportler aus 22 Sportarten haben im STERNBERG-Theater der Spielbank Berlin die Beraterverträge des Landessportbunds Berlin (LSB) erhalten. Die Fördervereinbarungen haben eine Laufzeit von zwölf Monaten und sind mit insgesamt 250.000 Euro dotiert.

„Ich freue mich sehr, dass ich erneut einen Beratervertag erhalten habe“, sagt die Moderne Fünfkämpferin Annika Schleu. „Es ist eine große finanzielle Unterstützung, insbesondere für Athleten aus Sportarten, die nicht so im Fokus stehen, wie dem Modernen Fünfkampf. Darüber hinaus freue ich mich über die Wertschätzung. Die Auszeichnung meiner gezeigten Leistungen bestärkt mich und gibt mir Rückenwind für die neue Saison.“
Auch Para-Leichtathlet Thomas Ulbricht schätzt die Förderung sehr: „Ich bin jedes Mal wieder glücklich, wenn ich einen Beratervertrag erhalte. Ein Beratervertrag ist nicht nur Anerkennung für uns, sondern auch eine große finanzielle Hilfe, um Trainingskleidung und Material zu kaufen.“

Rund die Hälfte der Athletinnen und Athleten aus der Sportmetropole nahm die Beraterverträge persönlich aus den Händen von LSB-Präsident Thomas Härtel, Karsten Finger, LSB-Vizepräsident Leistungssport und Vorstandsvorsitzender des Olympiastützpunktes (OSP), sowie Dr. Harry Bähr, Leiter des OSP, entgegen.

Seit 2002 werden die mit vielfältiger ideeller und finanzieller Unterstützung verbundenen Verträge mit den erfolgreichsten Berliner Athletinnen und Athleten geschlossen. Ausschlaggebend dafür sind das Erststartrecht für einen Berliner Verein sowie die sportlichen Leistungen der vergangenen zwei Jahre. Anhand eines Punkteschlüssels werden die für die Förderung infrage kommenden Sportlerinnen und Sportler ermittelt.

Beraterverträge erhalten:

BMX-Freestyle – Lara Lessmann

Bogenschießen – Elena Richter, Lisa Unruh

Boxen – Omar El-Hag, Murat Yildirim,

Eishockey – Anne Bartsch, Nina Kamenik

Eiskunstlauf – Ruben Blommaert, Paul Fentz, Annika Hocke

Eisschnelllauf – Claudia Pechstein

Hockey Paul – Dösch, Martin Häner, Martin Zwicker

Judo Laura – Vargas Koch

Kanurennsport – Moritz Adam, Marcus Groß, Tim Hecker, Lisa Jahn, Conrad-Robin

Scheibner, Jacob Schopf, Kostja Stroinski

Karate – Duygu Bugur

Leichtathletik – Julia Harting, Robert Harting, Svea Köhrbrück, Lisa-Marie Kwayie, Karolina Pahlitzsch, Gisèle Wender

Moderner Fünfkampf – Annika Schleu

Para-Badminton – Rick Cornell Hellmann

Para-Leichtathletik – Ali Lacin, Andreas Lehmann, Thomas Ulbricht

Para-Schwimmen – Janina Breuer, Elena Krawzow

Para-Tischtennis – Jan Gürtler

Radsport – Theo Reinhardt

Rudern – Paul Gebauer, Martin Sauer, Wolf Niclas Schröder, Moritz Wolff

Segeln – Fabian Graf, Victoria Jurczok, Philipp Loewe, Anika Lorenz

Turnen – Philipp Herder

Volleyball – Linus Weber

Wasserspringen – Patrick Hausding, Lena Hentschel, Patrick Kreisel, Maria Kurjo, Lou Massenberg, Lars Rüdiger, Christina Maria Wassen, Elena Wassen

LSB-Präsident Thomas Härtel: „Unsere Athletinnen und Athleten zeigen, was mit Ausdauer, Zielstrebigkeit und Leistungsbereitschaft im Leben zu erreichen ist. Insofern sind sie Vorbilder und großartige Repräsentanten unserer Sportmetropole Berlin. Wir danken ihnen für ihre herausragenden Leistungen und würdigen ihre Erfolge. Zugleich möchten wir aussichtsreiche Kandidaten für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio unterstützen – bei der Finanzierung von Trainingslagern, Sportmaterial und -kleidung.“

 

Fotos: Wiedensohler/Camera4

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news-1143 Tue, 07 May 2019 14:05:05 +0200 Spitzensport-Verantwortliche wollen enger kooperieren aktuelles/news/details/spitzensport-verantwortliche-wollen-enger-kooperieren/ Ziel ist, die Leistungssport-Region Berlin-Brandenburg weiter zu stärken  ]]> Auf Initiative des neuen LSB-Vizepräsidenten Karsten Finger trafen sich seit vielen Jahren erstmals wieder die Leistungssportverantwortlichen der Länder Berlin und Brandenburg. Sie sprachen im Zusammenhang mit der Leistungssportreform des Deutschen Olympischen Sportbunds über den Nachwuchs- und Spitzensport in Berlin und Brandenburg. Sie sind sich einig: Notwendig sei neues Denken, damit die Region weiter gestärkt wird. Das sei auch im „Leistungssportkonzept Berlin 2024” vorgesehen.

Die Vertreter/-innen der Politik und der verschiedenen Sportarten (mit und ohne Bundesstützpunkt in den beiden Ländern) werden sich künftig regelmäßig treffen, kündigte Karsten Finger an. Er ist zugleich Vorsitzender des Trägervereins des Olympiastützpunkts Berlins. Die letzte Zusammenkunft dieser Art liegt acht Jahre zurück.

Foto: Treffen im Horst-Korber-Zentrum mit (v.r.) Friedhard Teuffel, Direktor, Frank Schlizio, Abteilungsleiter LSB Berlin, Wilfried Lausch, LSB-Vizepräsident, OSP-Leiter Brandenburg, Jörn Levermann, LSB Brandenburg, Dr. Harry Bähr, OSP-Leiter Berlin, Karsten Finger, LSB-Vizepräsident, Gabriele Freytag, Senat Inneres und Sport, Karl-Hans Pezold, Dr. Andreas Hoeppner, Ministerium Bildung, Jugend und Sport Brandenburg 

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news-1139 Thu, 25 Apr 2019 16:24:38 +0200 Mini-Olympia Anfang August in Berlin aktuelles/news/details/mini-olympia-anfang-august-in-berlin/ Pressekonferenz 100 Tage vor den „Finals – Berlin 2019" beim LSB im Haus des Sports. Die Vorfreude der Sportler/-innen ist groß. Gesichter der Finals ]]> 160-m-Kanusprint-Duelle auf der Spree vor der Oberbaumbrücke, Boxkämpfe im Kuppelsaal, Bogenschützen, die ihre Pfeile auf dem Olympischen Platz fliegen lassen – Berlin präsentiert sich am 3. und 4. August wieder einmal als kreative deutsche Sporthauptstadt. Zehn Verbände küren zugleich im vorolympischen Jahr ihre Deutschen Meister. Das heißt: 3.400 Athleten wetteifern um 194 Meistertitel in den Sportarten Leichtathletik, Bahnradsport, Boxen, Kanu, Moderner Fünfkampf, Schwimmen, Wasserspringen, Bogenschießen, Triathlon und Turnen.

Die Sportler/-innen freuen sich jetzt schon auf die Finals. „Berlin löst immer ganz besondere Emotionen bei mir aus. Das Publikum ist sehr lebendig, liebt unsere Sportart und versteht auch etwas davon”, sagte Speerwurf-Europameister Thomas Röhler auf der Pressekonferenz, die genau 100 Tage vor dem Start der Finals im Haus des Landessportbunds Berlin (LSB) stattfand. Bei der Begrüßung lud LSB-Präsident Thomas Härtel alle sportbegeisterten Berliner und Gäste gleich auch noch zum Familiensportfest in den Olympiapark ein, das ebenfalls am ersten Augustwochenende geplant und an beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr mit über 100 Mitmachangeboten dem Breitensport gewidmet ist. Er dankte der ARD und dem ZDF, die das große Sportwochenende zu einem Medienereignis machen.

Vorgesehen sind 20 Stunden Live-Übertragung im Fernsehen und außerdem ein Livestream. „Wir setzen acht Ü-Wagen ein und werden überall sein,” kündigte Axel Balkausky an, ARD-Koordinator für Sport. „Ein großer Aufwand, den wir aber gern betreiben”, sagte Thomas Fuhrmann, Leiter der ZDF-Hauptredaktion

Sport-Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki sprach von „kleinen nationalen Olympischen Spielen” und will am ersten Augustwochenende vom morgens bis abends unterwegs sein, um alle Sportarten live erleben zu können. A. B.

Foto: Die Vorfreude bei den Sportlerinnen und Sportlern auf „Die Finals – Berlin 2019” am 3. und 4. August ist groß. Zur Pressekonferenz 100 Tage vor dem Multi-Sportwochenende kamen (v.l.n.r.) Theo Reinhardt (Radsport), Annika Schleu (Moderner Fünfkampf), Ronald Rauhe (Kanu), Ornella Wahner (Boxen), Sophie Scheder (Turnen), Camilo Mayr (Bogensport), Lukas Dauser (Turnen), Thomas Röhler (Leichtathletik), Alexander Nobis (Moderner Fünfkampf) und Damian Wierling (Schwimmen)

Fotograf: Jürgen Engler

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news-1132 Thu, 18 Apr 2019 09:38:45 +0200 Landessportbund wächst auf 672.788 Vereinsmitglieder aktuelles/news/details/landessportbund-waechst-auf-672788-vereinsmitglieder/ Zehn-Jahres Trend Vereinssport: Stündlich ein neues Mitglied Fotograf: Jürgen Engler ]]> Der Berliner Sport ist um 12.925 Mitgliedschaften (1,96 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Das ist das Ergebnis der LSB-Statistik zum Stichtag 1.1.2019, die heute in Berlin veröffentlicht wurde. Innerhalb von zehn Jahren kamen 116.302 Mitgliedschaften hinzu, was einem durchschnittlichen Zuwachs von 11.630 Mitgliedschaften pro Jahr (1,2 Prozent), 32 Mitgliedschaften pro Tag und gut einem neuen Mitglied pro Stunde entspricht. 420.067 Männer und 252.721 Frauen sind Mitglied in Berliner Sportvereinen.

Der Kinder- und Jugendsport zählt nunmehr 200.674 (Vorjahr 188.470) Mitgliedschaften. Der Zuwachs von absolut 12.204 Kindern bzw. Jugendlichen der drei Altersgruppen 0 bis 6, 7 bis 14 und 15 bis einschließlich 18-jährigen entspricht einem prozentualen Plus von 6 Prozent. Bei den 7 bis 15-jährigen Jungen ist fast jeder zweite Berliner Mitglied in einem Sportverein (72.753 von 129.796). Sport zählt damit ganz klar zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen.

Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin: „Heute zeigt es sich, wie wichtig es ist, Menschen frühzeitig für den Sport zu begeistern. Programme, die in den 90er Jahren aufgelegt wurden, wie zum Beispiel „Kleine kommen ganz groß raus“ oder „Schule und Sportverein/-verband“, zahlen sich heute aus. Knapp ein Drittel aller Vereinsmitglieder sind unter 18 Jahre und jünger. 673.000 Mitgliedschaften im organisierten Sport belegen aber auch, dass für die Berliner Bevölkerung der Sport in der Gruppe, sprich im Verein, nach wie vor einen hohen Stellenwert genießt.“

Auch der Berliner Seniorensport bleibt ein Garant für Mitgliederzuwächse: Die Zahl der über 51-Jährigen im organisierten Sport liegt jetzt bei 200.339 (2018: 193.227). Dieser Zuwachs von 3,7 Prozent macht das weiterhin ungebrochene gesundheitliche Bewusstsein in der Bevölkerung deutlich.

Immer mehr Menschen sind sportlich organisiert. Der Organisationsgrad des Sports im Vergleich zu Gesamtbevölkerung verzeichnet einen leichten Anstieg auf 18 Prozent (2018: 17,5 %). Der Trend zeigt weiterhin nach oben. Nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg wächst die Bevölkerung Berlins um jährlich 34.000 melderechtlich Registrierte. Zum Stichtag 31. Dezember 2018 lebten 3,748.148 Menschen in der Hauptstadt.

Auch die Zahl der Vereine wächst kontinuierlich, auf jetzt 2.539 (2018: 2.531). Spitzenreiter ist Hertha BSC e. V. mit 35.410 Mitgliedern, gefolgt vom 1. FC Union Berlin e. V. (21.569), dem Deutschen Alpenverein Sektion Berlin (19.233) dem Förderverein des Golfverbandes Berlin-Brandenburg e. V. (8.626) und dem SC Charlottenburg mit 7.292 Mitgliedern. Die Vereine sind im Landessportbund Berlin auf 80 Fachverbände verteilt, von denen der Berliner Fußball-Verband e. V. mit 159.004 Mitgliedern die mit Abstand mitgliederstärkste Organisation im Berliner Sport darstellt. Danach folgt der Berliner Turn- und Freizeitsportbund (99.178), der Berliner Hochschulsportverband (63.535), der Tennis-Verband Berlin-Brandenburg e. V. (34.844) und der Berliner Schwimm-Verband e. V. (28.809). Diese Verbände verzeichnen innerhalb der vergangenen zehn Jahren große Mitgliederzuwächse.

Oliver Weiß

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news-1131 Wed, 10 Apr 2019 18:27:59 +0200 Sportabzeichen wird in Berlin immer beliebter aktuelles/news/details/sportabzeichen-wird-in-berlin-immer-beliebter/ 2018 wurden in Berlin 22.351 Sportabzeichen abgelegt. Das sind 914 mehr ein Jahr zuvor. Ehrung der Sportabzeichen-Jubilare im Haus des Sports ]]> Auch die Zahl der Schulen steigt, die sich am Sportabzeichen-Wettbewerb beteiligen: An 124 Schulen (ein Jahr zuvor 111) haben 18.043 Schüler/-innen die Sportabzeichen-Prüfung bestanden. Das sind 890 mehr als 2017. Das Anne-Frank- Gymnasium ist die sportlichste Schule: Dort wurden die meisten Sportabzeichen-Urkunden ausgestellt: 479. Gefolgt von der Mary-Poppins-Grundschule mit 425.

Am Vereinswettbewerb haben sich 71 Vereine beteiligt. Sie meldeten 3.449 Sportabzeichen. Auch das ist eine Steigerung: 233 mehr als im Vorjahr. Ganz vorn im Vereinswettbewerb landete der TSV GutsMuths, wo 176 Sportabzeichen-Absolventen registriert wurden, dicht gefolgt von LC Stolpertruppe (171) und dem Schwimmverein Berolina (164).

Die Schulen und Vereine wurden im Haus des Sports von LSB-Vizepräsidentin Claudia Zinke geehrt.

Sehen, was geht: 

Monika Kollstedt ist die erste Berlinerin, die die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen zum 60. Mal erfüllt hat

Seit 1959 hat Monika Kollstedt jedes Jahr – lückenlos! – ihre sportliche Vielseitigkeit unter Beweis gestellt: Sie erfüllte 60 Mal hintereinander die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen und ist damit die erste Frau in Berlin, die das geschafft hat.

Für Monika Kollstedt ist das Deutsche Sportabzeichen eine Art „TÜV“. „Ich will mich überprüfen, möchte wissen, was ich noch kann und was nicht“, sagt die 78-Jährige. Auch wenn Sie mittlerweile überlegen muss, in welchen Disziplinen sie zur Prüfung antritt. Denn ihre Leistungen zieht sie „nicht mehr einfach so aus dem Hut“, so bleibt sie trotzdem dran. „Ich war nie besonders ehrgeizig, es gab viel bessere Sportlerinnen als mich, aber keine hat so kontinuierlich das Abzeichen gemacht wie ich“, sagt die geborene Berlinerin dann doch ein wenig stolz. Die Ehrung durch den DOSB ist ihr jedoch fast ein wenig peinlich – Monika Kollstedt steht nicht gern im Mittelpunkt.

Bruder ist sportliches Vorbild

Zum Sport kam die sportliche Berlinerin über ihren vier Jahre älteren Bruder. Als Kriegskind, das mit seiner Familie in Ostpreußen evakuiert war, um kurze Zeit später im Treck wieder Richtung Westen zu ziehen, waren die Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen, jahrelang sehr schwierig. „Unser Schulunterricht fand nach Kriegsende in Schichten statt“, erklärt sie. „Mein Bruder hat mich immer angehalten, Sport zu treiben und nahm mich eines Tages mit zum Training.“ Wie ihr Bruder spielte Monika Kollstedt Handball und zeigte leichtathletisches Talent auf den Mittelstrecken. „Mit 13 Jahren wurde ich richtig aktiv und trat dem katholischen Jugendsportverband Deutsche Jugendkraft (DJK) bei.“ Ihrem Verein blieb sie über 60 Jahre treu. „Alle in der Mannschaft haben nebenbei Leichtathletik gemacht. Wir waren früher sehr vielseitig.“

Sportstudium, Heirat, Familie und immer sportlich aktiv

Mit 20 beginnt die sportliche Steglitzerin ein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Lankwitz. „Ich wollte Sport unterrichten und wählte die Ausrichtung Leibeserziehung.” Auch während ihres Studiums und ihrer Arbeit an der Schule blieb Monika Kollstedt immer aktiv. 1966 heiratete sie ihren Mann - mit dem sie ihre Leidenschaft für den Sport teilt. Erst mit der Geburt ihrer Tochter 1968 gab sie den Handballsport auf. „Der Spielbetrieb an den Wochenenden war mit Kind einfach zu zeitaufwendig“, erzählt sie. „In der Leichtathletik blieb ich aber nebenher immer aktiv.“ Als qualifizierte Sportlehrerin betätigte sie sich außerdem als Übungsleiterin in der DJK.

Motor für die 70er-Laufbewegung

Anfang der 70er kommt die Trimm-Dich-Bewegung des Deutschen Sportbundes auf. „Trimmy“, das Maskottchen der Bewegung wirbt mit Sprüchen wie „Lauf mal wieder“ oder „Trimm dich am Feierabend“. Auch Monika Kollstedt, die bereits Mitte der Sechziger studentische „Berliner Waldlaufmeisterin“ wurde, lebt den Zeitgeist. Beim Zehlendorfer Verein „Z 88“ schließen sich ehemalige Leichtathletinnen in einer Frauenmannschaft zusammen und werden nach der Familienphase wieder aktiv. Monika Kollstedt läuft jetzt fast jedes Wochenende an der Zehlendorfer Rodelbahn und unterstützt die LG Süd bei Wald- und Volksläufen als Helferin. „Wir traten früher in Mehrkämpfen an und waren nicht wie heute auf eine Sportart spezialisiert“, erklärt die Jubilarin, die sich stets für den Breitensport stark machte.

61. Sportabzeichen steht an

Das Deutschen Sportabzeichen ist für sie Routine geworden. 2018 ließ sie sich – ohne extra dafür zu trainieren – in 200 m Schwimmen, Medizinball Weitwurf, 25 m Kraulschwimmen und Seilspringen prüfen. Sie hat natürlich bestanden. Neben täglichen Gymnastikübungen geht Monika Kollstedt gern Radfahren. Mit einer Freundin macht sie mit dem Rad Tagestouren – etwa an den Elbe-Radweg. „Meinem Mann ist das zu leicht. Der macht anstrengendere Touren und ist einige Marathons gelaufen.“ Soweit es gesundheitlich möglich ist, möchte die sportliche Berlinerin gemeinsam mit ihrem Mann reisen – und das Sportabzeichen machen. Ziele für 2019? „Das ergibt sich“, sagt die 78-Jährige. „Ich werde sehen, was geht.“

Text/Foto: Petra Lang

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news-1129 Thu, 04 Apr 2019 11:14:57 +0200 KiB-Kinder sind sprachlich und motorisch fitter aktuelles/news/details/kib-kinder-sind-sprachlich-und-motorisch-fitter/ Studie belegt Erfolg der LSB-Kindergärten Sportstunde in einer KiB-Kita ]]> Kinder, die eine Kita der Kinder in Bewegung gGmbH (KiB) besuchen, sind nicht nur körperlich gut drauf, sondern auch sprachlich. Das belegt nun eine Studie des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung, bei der 215 Vier- bis Sechsjährige untersucht wurden.

Die KiB-Kindergärten, deren Träger der Landessportbund ist, arbeiten mit dem Leitmotiv „Bewegung als pädagogisches Prinzip“. Die Untersuchung des Teams um Prof. Renate Zimmer und Peter Keßel ergab: Dieser Ansatz wirkt sich positiv auf die motorische und sprachliche Entwicklung der Kinder aus, die merklich über dem Durchschnitt liegen.

Renate Zimmer fügt hinzu: „Es hat sich bei der Studie ein deutlicher Zusammenhang gezeigt: Wer motorisch sicherer ist, ist es auch sprachlich. Das hängt u.a. damit zusammen, dass Bewegung ein Anlass für Sprache ist.“ Kommunikation und Sprachbildung sind neben Bewegung ein weiteres Anliegen der KiB-Kitas.

Die getesteten Kinder überzeugen vor allem in Wort- und Satzbildung. „In Morphologie und Syntax schneiden sie signifikant besser ab als andere Gleichaltrige“, erklärt Peter Keßel. Das gilt auch für diejenigen, die Deutsch als Zweitsprache lernen und in Stadtteilen mit überwiegend sozial benachteiligten Bewohnern leben (Quartiersmanagement). Die Studie ergab, dass sie besonders stark vom Besuch einer KiB-Kita profitieren.

Über den Messzeitraum von etwa einem Jahr haben sich alle Kinder merklich verbessert. Motorisch und sprachlich liegen sie über dem Durchschnitt. Je länger der Besuch einer KiB-Kita dauert, desto größer sind also die Erfolge.

Was die Kindergärten der KiB auszeichnet, ist die hohe Qualifikation ihrer Erzieher/-innen im Bereich Bewegungserziehung. „Auf die Aus- und Fortbildung der pädagogischen Fachkräfte legt der LSB als Träger großen Wert. Hinzu kommt, dass sich die Pädagogen sehr stark mit dem Bewegungsgedanken identifizieren“, berichtet Zimmer.

LSB-Präsident Thomas Härtel: „Bewegung als pädagogisches Prinzip – das zeichnet unsere Kindertagesstätten aus. Bewegung und Bildung gehören für uns zusammen. Und die Studie zeigt, dass das auch von Erfolg begleitet ist. Die Qualifikation unserer Erzieher/-innen ist ein wichtiger Aspekt. Wir wollen deshalb in die Erzieher- und Sozialarbeiter-Ausbildung noch sehr viel stärker das Thema Bewegung hineinbringen. Deshalb starten wir in diesem Jahr den neuen Studiengang ‚Soziale Arbeit und Sport‘.“

Text: Franziska Staupendahl
Foto: Jürgen Engler

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news-1128 Fri, 29 Mar 2019 14:36:00 +0100 Was wird aus dem Olympiastadiongelände? aktuelles/news/details/was-wird-aus-dem-olympiastadiongelaende/ Podiumsdiskussion in der Bildungsstätte der Sportjugend Podiumsdiskussion in der Bildungsstätte der Sportjugend ]]> „Wie sieht die Zukunft des Berliner Olympiaparks aus?“ Die Frage wird wieder heftig diskutiert, seitdem die Pläne von Her- tha BSC für den Neubau eines Stadions bekannt sind. Die Fraktion Bündnis90/ Grüne im Abgeordnetenhaus hatte eine Podiumsdiskussion organisiert. Ein offizieller Vertreter von Hertha BSC erschien trotz Einladung nicht.

60 Gäste kamen in die Bildungsstätte der Sportjugend Berlin. Der Ort war nicht zufällig gewählt. In diesem Haus findet die außerschulische Bildungsarbeit der Sportjugend statt und es steht genau dort, wo Hertha ein neues Fußballstadion bauen will. Die 24 Wohnungen auf dem Nachbargrundstück sind ebenso betroffen. Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki erklärte noch einmal den Standpunkt des Senats: Für die Bildungsstätte und die Wohnungen muss im Falle eines Stadionneubaus adäquater Ersatz geschaffen werden. Er kündigte an, dass noch im April mit weiteren Entscheidungen gerechnet wird.

Bei der Podiumsdiskussion ging es um den gesamten Olympiapark. „Ein großer Teil liegt im Dornröschenschlaf“, sagte die sportpolitische Sprecherin der Grünen, Nicole Ludwig. Dabei sei schon vor 15 Jahren ein Leitkonzept für die Entwicklung des Areals vorgelegt worden, sagte Moderator Ulrich Zawatka-Gerlach vom Tagesspiegel. „Fast alles ist aber wieder in der Schublade verschwunden.“ Friedhard Teuffel, Direktor des Landessportbunds Berlin, erinnerte an eine weitere Studie aus dem Jahr 2011: „Was fehlt, ist die Umsetzung. Es ist zu wenig Leben auf dem Gelände.“ Der LSB wolle dazu beitragen, dass der Park noch mehr für den Sport genutzt wird, und was alles möglich sei, könne zum Beispiel beim Familiensportfest im Olympiapark erlebt werden. Es findet in diesem Jahr am ersten Augustwochenende zum zehnten Mal statt und erstmals samstags und sonntags.

Inzwischen liegt eine weitere Studie für den Olympiapark vor, die sich mit der Instandsetzung beschäftigt. „Das Papier wird im Senat ausgewertet. Dann werden die Ergebnisse veröffentlicht“, sagte Dzembritzki. Schon jetzt gibt es Diskussionen um den Denkmalschutz: Sollen zweistellige Millionenbeträge für die Sanierung der Tribünen des Schwimmstadions ausgegeben werden, in dem wegen internationaler Bestimmungen niemals wieder Wettkämpfe ausgetragen werden?

Zustimmung von allen Podiumsteilnehmern erntete Petra Vandrey, Vorsitzende der BVV-Fraktion Bündnis90/Grüne in Charlottenburg-Wilmersdorf: „Mein Horrorszenario ist, wenn neben einem neuen Stadion das Olympiastadion verrottet. Alle Vereine und auch Hertha sollten sich an der Diskussion um ein Gesamtkonzept für den Olympiapark beteiligen.“ A.B.

Fotograf: Jürgen Engler

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news-1126 Wed, 27 Mar 2019 14:39:45 +0100 Wege aus dem drohenden Sportstättenkollaps aktuelles/news/details/wege-aus-dem-drohenden-sportstaettenkollaps/ LSB Diskussionsreihe „Sport, Vereine, Zukunft: Berlin" geht weiter LSB Diskussionsreihe: Wege aus dem drohenden Sportstättenkollaps ]]> Fußballplätze auf den Dächern von Supermärkten, Skaterbahnen unter Autobahnbrücken oder Doppelstocksporthallen – ist das die Lösung, um den drohenden Kollaps der Berliner Sportinfrastruktur zu vermeiden? Nach bisher zwei erfolgreichen Veranstaltungen setzte der Landessportbund Berlin am 25. März 2019 seine Diskussionsreihe „Sport, Vereine, Zukunft: Berlin“ fort. Dieses Mal standen die „Sportflächen in der wachsenden Stadt” im Fokus. Karin Schwarz-Viechtbauer, Geschäftsführerin des Österreichischen Instituts für Schul- und Sportstättenbau, erläuterte anhand von Beispielen, welche Strategien eine wachsende europäische Metropole entwickeln kann, um genug Raum für Sport und Bewegung für alle zu schaffen. Ziel müsse es sein, mit einer Anlage möglichst viele Nutzer zu erreichen, z. B. indem Teile von Sportanlagen stärker als bisher geöffnet würden oder der öffentliche Raum vermehrt als Sport- und Bewegungsraum begriffen werde. Man müsse Sport als identitätsstiftende Infrastruktur begreifen. Ein Beispiel: Die Sport- und Freizeitmeile Krems, die wenige Tage zuvor auf einer Zukunftskonferenz öffentlich vorgestellt wurde. Die niederösterreichische Stadt und ihre Bewohner sollten näher an die Donau gebracht werden.  Geplant seien 19 Stationen, mit Kletterwand, Sport- und Schwimmhalle, Motorikpark, Trampolins und einen Skaterpark. Ein Modell auch für Berlin?

Berlins Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki verfolgte interessiert, welche Konzepte unsere Nachbarn haben, um Lösungsalternativen für die großen Herausforderungen von Berlin – das Wachstum um 250.000 Menschen in den vergangenen Jahren und die steigende sportliche Aktivität der Berliner – ableiten zu können. Derzeit arbeite der Senat an einer Sportentwicklungsstudie. Man wolle zunächst erkunden, wie sich die Bezirke entwickeln müssten, damit der Sport hinterherkomme. Ein zentrales Thema sei dabei die transparente Sportstättenvergabe. Ressourcen in der Stadt müssten voll ausgenutzt werden. Dafür baue der Senat eine aussagekräftige Datenbank auf und schaue sich jede Anlage genau an. 

LSB-Präsident Thomas Härtel lobte die Entscheidung des Senats, 60 neue Schulen mit 300 Hallenteilen zu bauen. Die sei ein Lichtblick für den Berliner Sport. Es sei wichtig, dass sich Schule öffne. Es gehe auch um die Frage, wie sich mehr Bewegung in den Schulalltag hineinbringen lasse. Er wolle diese Frage stärker in den Blick nehmen und hatte daher im Januar 2019 zu einem Runden Tisch „Bewegung an Schulen“ eingeladen, um mit allen beteiligten Akteuren darüber ins Gespräch zu kommen. Es gab aber auch kritische Töne:  Beim Senat müsse der LBS ressortübergreifendes Denken immer lange vorbereiten und immer wieder einfordern. Hier stünde man noch ganz am Anfang.

In den folgenden Arbeitsgruppen kamen die 60 Teilnehmer/-innen zu folgenden Ergebnissen:

AG 1 Stadtentwicklung durch Sport: Bezirkliche Sportstättenplanung als Anker der Sportvereine, geleitet von Prof. Michael Barsuhn, Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung

Es seien Lösungen gefragt, mit denen der organisierte Sport stärker an der Planung partizipieren könne. Geschlossenheit sei gefragt, es brauche kreative Partner innerhalb des Sports und verstärkte Kooperationen. Der Sport müsse geschlossen auftreten und mit einer Stimme sprechen. Die nun in fünf Berliner Bezirken begonnene Sportentwicklungsplanung sei da ein guter Anfang.

AG 2 Sportvereinszentren: Leuchttürme oder Exoten in Berlin? Geleitet von Jörg Schultze-Eichenberg, Turngemeinde in Berlin

Bei gemeinsamen Bauprojekten müsse die Baukompetenz der Senats-Sportverwaltung einbezogen werden. Fusionen von kleineren Sportvereinen seien nur dann zielführend, nur wenn am Ende mehr für den Sport herauskomme. Der Senat wurde aufgefordert, die Förderung zu erhöhen. Gleichzeitig seien große Vereine wichtige Partner auf bezirklicher Ebene und übernähmen mit ihrem Know How und ihren Strukturen wichtige Aufgaben für die Sport- und Bewegungsförderung in der wachsenden Stadt.

AG 3 Alternative Sporträume in der wachsenden Stadt, geleitet von Christian Siegel, DOSB, und Elke Duda, TSV Wittenau

An den Berliner Senat und den LSB wurde die Forderung gerichtet, Vereine bei der Suche nach alternativen Sportflächen stärker zu unterstützen. Es bestehe ein riesiges Potenzial, über diesen Weg den informellen Sport in den organisierten Sport zu bringen.

AG 4 Sport auf Schulflächen, geleitet von Dr. Hermann Budde, Landesbeirat Schulbau

Es wurde die Idee entwickelt, neben neuen Hallen, die hochstandardisiert gebaut würden, pro Bezirk auch ein, zwei Sporthallen für spezielle Sportarten zu errichten, die von der Standardbauweise abwichen. Der Senat wurde aufgefordert, Verbände und Vereine frühzeitig an Planungsprozessen zu beteiligen, z. B. durch einen regelmäßigen Jour Fixe mit dem jeweiligen Bezirksstadtrat.

Text: Oliver Weiß

Ein kurzes Video über die Veranstaltung steht hier.

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news-1125 Wed, 27 Mar 2019 09:51:26 +0100 Special Olympics Team erfolgreich bei den Weltspielen in Abu Dhabi aktuelles/news/details/special-olympics-team-erfolgreich-bei-den-weltspielen-in-abu-dhabi/ Berlin und Brandenburger kehrten mit 10 Gold-, 10 Silber- und 4 Bronzemedaillen zurück und wurden von LSB-Vizepräsidentin Kirsten Ulrich begrüßt Ankunft auf dem Flughafen Tegel ]]> Die 15 Athletinnen, Athleten und Unified Partner des Special Olympics Landesverbandes Berlin-Brandenburg waren bei den Special Olympics World Games (14.-21.03.2019) in Abu Dhabi sehr erfolgreich und haben damit die Gastgeberstadt Berlin der nächsten Weltsommerspiele 2023 bestens vertreten. Sie gehörten zur 229 Personen umfassenden Deutschen Delegation mit insgesamt 163 Athletinnen, Athleten und Unified Partnern.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten haben die Berlin-Brandenburger in den Sportarten Bowling, Kanu, Kraftdreikampf, Radfahren und Schwimmen insgesamt 24 Medaillen erkämpft – 10 Gold, 10 Silber und 4 Bronzemedaillen. Bei Special Olympics starten die Athletinnen und Athleten in ihren Leistungsgruppen und erhalten dadurch alle die Chance auf gute Platzierungen und damit auf Anerkennung. Je zweimal Gold gab es für die Kanuten Julia Rößler (LWB –Lichtenberger Werkstätten für Menschen mit Behinderung) und Leona Johns (Wassersport PCK Schwedt), ebenfalls je zweimal für die Kraftdreikämpfer Kai Krüger und Sergej Ebert (beide BWB, Berliner Werkstatt für Menschen mit Behinderung). Michaela Geißler (Bowling, SG Rehabilitation Berlin-Lichtenberg) und Schwimmer Silvio Wünsche mit Unified Partner Jörg Breske (beide SG Rehabilitation Berlin-Lichtenberg) gewannen je einmal Gold.

Ein Schwerpunkt der Weltspiele 2019 war Special Olympics Unified Sports®, bei dem Sportlerinnen und Sportler mit und ohne geistige Behinderung ein Team bilden. In 15 Sportarten gab es diesmal Unified Wettbewerbe, das ist ein neuer Bestwert bei World Games. Die Berlin-Brandenburger waren mit Unified-Teams im Kanu und im Schwimmen am Start, holten Silber im Kanu-Zweier sowie und Gold und Silber im Freiwasserschwimmen.

Auf die Weltspiele 2023 in Deutschland wurde in Abu Dhabi auf vielfältige Weise hingewiesen. Der Berliner Athlet Dennis Mellentin entzündete mit einem internationalen Athleten-Team die Flamme im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung, der Botschaftsempfang für die Deutsche Delegation am 16. März stand ganz im Zeichen der Weltspiele 2023, es wurden Materialien verteilt, in den Medien auf die künftigen Gastgeber verwiesen. Vor allem waren es die Athletinnen und Athleten vom Team SOD selbst, die in Abu Dhabi für die Teilnehmenden aus aller Welt die Gastgeber 2023 verkörperten.

Die Berliner und Brandenburger Athleten wurden von LSB-Vizepräsidentin Kirsten Ulrich bei ihrer Rückkehr auf dem Flughafen in Tegel  empfangen.

Fotograf: Jürgen Engler 

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news-1123 Mon, 25 Mar 2019 16:33:27 +0100 Top-Thema Kinderschutz aktuelles/news/details/top-thema-kinderschutz/ Vollbesetzter Coubertinsaal beim LSB-Netzwerktreffen der Kinderschutzbeauftragten. Netzwerk-Treffen der Kinderschutzbeauftragten ]]> Über 100 Vereins- und Verbandsvertreter/-innen haben am Netzwerk-Treffen der Kinderschutzbeauftragten in den Berliner Sportvereinen und -verbänden teilgenommen. Eingeladen hatte Kirsten Ulrich, LSB-Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung und Beauftragte für die Prävention sexualisierter Gewalt und für den Kinderschutz.  

Auf der Tagesordnung standen ein Erfahrungsaustausch und Informationen über den Runden Tisch „Prävention sexualisierter Gewalt”, die Kinderschutz-Workshops des LSB vor Ort sowie am 23./24.8.19 in der Gerhard-Schlegel-Sportschule, der Hinweis auf die neue Internetseite lsb-berlin.de/angebote/praevention-sexualisierter-gewalt-und-kinderschutz und auf die 4. Regionalkonferenz Kinderschutz im Sport am 26. 10.19 in der Sportjugend-Bildungsstätte. 

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news-1118 Wed, 20 Mar 2019 13:19:59 +0100 „Selbst mitmachen, dann ist die Freude umso größer" aktuelles/news/details/selbst-mitmachen-dann-ist-die-freude-umso-groesser/ Erste Talentiade von BERLIN HAT TALENT in Reinickendorf: 150 Kinder und prominente Gäste probierten viele Sportarten aus.  Erste Talentiade in Reinickendorf ]]> 150 Kinder tobten sich bei der ersten Talentiade in Reinickendorf aus. Die Jungen und Mädchen der dritten Klasse konnten an zwölf Stationen verschiedene Sportarten ausprobieren: Basketball, Golf, Kanu, Leichtathletik, Tischtennis, Radsport, Hand- und Volleyball, Ringen und Rudern. Auch Prominenz hatte an diesem Tag viel Spaß an Sport und Bewegung: „Eine tolle Veranstaltung und wenn man selbst mitmachen kann, ist die Freude umso größer, sagte LSB-Präsident Thomas Härtel, der in Sportkleidung erschienen war, nach seinem Sprint durch die Halle in der Hatzfeldtallee. Auch LSB-Direktor Friedhard Teuffel zeigte sein sportliches Talent an den einzelnen Stationen und postete auf Facebook: „Mit 150 begeisterten Kindern in einer Halle Sport zu machen, ist wirklich eine wunderbare Motivation.“

Die Talentiade ist Teil des Projekts BERLIN HAT TALENT, einer Initiative des Landessportbundes Berlin sowie der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Ziel ist es ist, Kinder sportlich zu fördern. Deshalb absolvieren die acht- bis zehnjährigen Schüler an den Grundschulen den Deutschen Motorik-Test. Auf Grundlage der Ergebnisse können Kinder mit motorischen Schwierigkeiten in Bewegungsfördergruppen Spaß finden. Die Kinder mit den besten Ergebnissen werden zu Talentiaden eingeladen.

Reinickendorf ist der siebte Bezirk, der sich an BERLIN HAT TALENT beteiligt. Zur Premiere der Talentiade kam deshalb auch Stadtrat Tobias Dollase – natürlich auch in Sportkleidung. „Es gibt so viele sportliche Talente in Berlin, die möchten wir finden und ihnen die Chance geben, sportliche Erfolge zu erzielen und vielleicht irgendwann mal auf einem Siegerpodest zu stehen“, sagte Dollase. Er betonte, Ziel von BERLIN HAT TALENT ist es, alle Kinder nachhaltig zum Sporttreiben zu animieren.

Nach dem offiziellen Teil und der Siegerehrung konnten die Kinder zusammen mit ihren Eltern direkt Kontakt zu den Vereinen aufnehmen, in denen sie ein Probetraining machen möchten.

Ein kurzes Video über die erste Talentiade in Reinickendorf ist hier zu sehen.

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