Landessportbund Berlin News https://lsb-berlin.net Alle Neuigkeiten des Landessportbundes Berlin en_GB Landessportbund Berlin Mon, 19 Oct 2020 18:11:08 +0200 Mon, 19 Oct 2020 18:11:08 +0200 TYPO3 news-1592 Thu, 15 Oct 2020 11:35:49 +0200 Bezirk sperrt Sportvereine aus aktuelles/news/details/bezirk-sperrt-sportvereine-aus/ Bezirkssportbund und LSB: Foulspiel gegen Sportvereine in Tempelhof-Schöneberg ]]> Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg bescheinigt Sportvereinen einen verantwortungsbewussten Umgang mit bestehenden Hygieneauflagen – und sperrt sie aus Gründen des Infektionsschutzes in den Herbstferien aus. Das passt für den Bezirkssportbund und den Landessportbund Berlin irgendwie nicht zusammen.

Am vergangenen Freitag hatten noch alle Sportamtsleitungen der Berliner Bezirke und die Senatsverwaltung im Manfred von Richthofen-Haus des Landessportbunds Berlin einhellig die Meinung vertreten, die Sportvereine gingen insbesondere in den gedeckten Sportanlagen sehr verantwortungsbewusst mit den bestehenden Auflagen um und hielten sich sportartübergreifend an die Hygienekonzepte.

Kaum aus der Tür heraus, verkündet Tempelhof-Schöneberg in einem Schreiben an alle Sportvereine des Bezirks die Schließung seiner Sportstätten für den Trainingsbetrieb bis zum Ende der Herbstferien. Das Bezirksamt begründet seine einsame Entscheidung mit steigenden Infektionszahlen und zum Schutze der Gesundheit von Sportlern und ihren Angehörigen. Ausgenommen seien „bereits genehmigte Punktspiele der einzelnen Sportarten in gedeckten Sportanlagen“ sowie „Spielansetzungen und Trainings auf ungedeckten Sportanlagen.“ Vereine sollten selbst entscheiden, ob sie dafür die Verantwortung tragen wollen.

Der Bezirkssportbund Tempelhof-Schöneberg und der Landessportbund Berlin sind der Meinung: Die Aussetzung des Trainingsbetriebs in den Hallen ist ein Foulspiel gegen Sportverbände und -vereine, die gemeinsam mit dem Landessportbund Hygienevorschriften für ihre Sportarten entwickelt und vorgelegt haben. Es steht außer Frage, dass für den Landessportbund Berlin gerade aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens die Gesundheit der Bevölkerung an oberster Stelle steht. Gleichzeitig gibt es bislang keinerlei signifikante Ausbreitung der Pandemie durch und in Sportvereinen, weder im Wettkampf- noch im Trainingsbetrieb. Auch die aktuelle Infektionsschutzverordnung sieht keine weiteren Einschränkungen des Sportbetriebs vor.

Ungeachtet dessen fallen nun in Tempelhof-Schöneberg die für die Vereine so wichtigen Trainingszeiten im Handball, Turnen, Tischtennis, Basketball und in anderen Sportarten weg. Fehlendes Training sorgt auch für ungleiche Voraussetzungen im Spielbetrieb. Die negativen Auswirkungen betreffen somit nicht nur den Breitensport, sondern auch die Vorbereitungen auf Turniere und länderübergreifende Wettbewerbe.

Der Bezirkssportbund Tempelhof-Schöneberg und der Landessportbund Berlin fordern das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg daher gemeinsam auf, Einzelanfragen von Sportvereinen in Ihrem Bezirk zum Training in den Herbstferien wohlwollend zu prüfen, damit auch in den Herbstferien trainiert werden kann.

Oliver Weiß

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news-1590 Mon, 12 Oct 2020 11:03:25 +0200 Zukunft des Vereinssports sichern und weiterentwickeln - Sport im Zeichen der Corona-Pandemie aktuelles/news/details/zukunft-des-vereinssports-sichern-und-weiterentwickeln-sport-im-zeichen-der-corona-pandemie/ Erklärung der Konferenz der Landessportbünde und des Deutschen Olympischen Sportbundes ]]> Die Konferenz der 16 Landessportbünde hat sich in ihrer digitalen Herbsttagung am 25. September 2020 in München gemeinsam mit Präsidium und Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) intensiv mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie beschäftigt.

Der Sport in Deutschland mit seinen 90.000 Vereinen erlebt in der anhaltenden, globalen Corona-Pandemie die größte gesellschaftspolitische und ökonomische Herausforderung seit 1945. Die Pandemie hat viele Selbstverständlichkeiten in unserer Gesellschaft und damit auch im Sport in Deutschland ins Wanken gebracht und stellt abhängig von der Dauer der Krise in vielen Bereichen sogar die Zukunftsfähigkeit des organisierten Sports in Frage.

Der DOSB und die Landessportbünde sehen mit großer Sorge die Entwicklung des Infektionsgeschehens. Wir appellieren an alle unsere Mitglieder, Vereine und Verbände, die in unserer Verantwortung liegenden Abstands- und Hygieneregeln weiterhin konsequent einzuhalten. Die von unseren Vereinen und Verbänden erarbeiteten Hygienekonzepte sind beispielgebend und ihre Umsetzung ein wichtiges Signal, über den Sport hinaus alles zu tun, um die Pandemie einzudämmen und die Gesundheit aller zu schützen.

Sportvereine – Motoren für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Gesundheit

Der Wert des Sports für unsere Gesellschaft bemisst sich ganz besonders auch in der Bereitstellung von einmaligen Gemeinschaftserlebnissen. Dies gilt sowohl für den Spitzen- wie auch für den Breitensport. Denn Gemeinschaft bedeutet in den rund 90.000 Sportvereinen in Deutschland insbesondere den intensiven persönlichen Austausch unter Menschen. Dieses unmittelbare Erleben von Nähe war unter Pandemiebedingungen zunächst eine Zeit lang vollständig untersagt und gelingt inzwischen sukzessive wieder, jedoch auf Grund der gebotenen Distanz nur mit deutlichen Abstrichen. Auch für viele weitere wertvolle gesellschaftliche Leistungen des Sports wie Integration, Inklusion, Sport für Ältere, Kinder- und Jugendarbeit, Bildung, Gesundheit, gelebte Demokratie etc. bleibt im Krisenmodus nur wenig Raum. Von einem vollumfänglichen Angebot des gemeinnützigen Sports an die Gesellschaft sind wir aktuell leider noch weit entfernt. Insbesondere bereitet die Mitgliederentwicklung in allen Altersklassen Sorge, vorrangig im Kinder- und Jugendsport. Besonders der Wegfall oder die vorübergehende Aussetzung des Wettkampfgeschehens, sowie derzeit häufig weiter eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten sind hier von Bedeutung.

Die Corona-Pandemie bringt aber auch die einmaligen Stärken der großartigen Solidargemeinschaft von Sportdeutschland hervor. Insbesondere kleine Vereine sind in den letzten Monaten aufgrund ihrer ehrenamtlichen Strukturen relativ robust durch die Krise gegangen. Unsere Sportvereine haben seit März 2020 vielfach Verantwortung übernommen. Sie haben Einschränkungen, Sportverbote und Corona-Verordnungen verantwortungsbewusst und vorbildlich umgesetzt, Einkaufs- und Nachbarschaftshilfen organisiert, digitale Bewegungsangebote für ihre Mitglieder während des Lockdowns ausgebaut und nach dessen Beendigung professionelle Hygienekonzepte zum Wiedereinstieg in den Sportbetrieb entwickelt. Damit sind nun auch wieder die so wichtigen Gemeinschaftserlebnisse im Vereinssport möglich. Sie sind unabdingbar für die Funktion der Sportvereine als Impulsgeber und Motor für Gesundheit, Leistungsförderung, Bildung, Integration und Inklusion.

Viele Aktivitäten sind vorübergehend digitalisiert worden und für die Umsetzung vor Ort gibt es unzählige kreative Lösungen und ein enormes Engagement der Verantwortungsträger*innen, ohne jeweils sofort nach öffentlicher Hilfe zu rufen. Vielen Mitgliedern in Sportvereinen ist durch das vorübergehende Verbot die Bedeutung des Sports in der Gemeinschaft und der Stellenwert für das eigene Leben noch präsenter geworden. Ohne Sport und Bewegung im Verein fehlt vielen Menschen ein großes Stück Lebensqualität.

Bei der Diskussion über Corona-bedingte Einschränkungen des Sportbetriebs werden zu häufig die gesundheitsfördernden Wirkungen der Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote der Vereine übersehen. Eine gute allgemeine körperliche Fitness und die positiven psychosozialen Wirkungen von Sport in der Vereinsgemeinschaft stärken das Immunsystem. Sie können damit erstens gegen Infektionen vorbeugen und zweitens zu leichteren Verläufen von Infektionen beitragen. Damit leisten sie auch einen wertvollen Beitrag zur Entlastung des Gesundheitssystems und damit den Kosten für die Gesellschaft.

Sportvereine benötigen trotz Ehrenamtlichkeit besondere öffentliche Unterstützung

Sportvereine haben sich in der Coronapandemie als anpassungsfähige und robuste Organisationen erwiesen und damit erneut entsprechende wissenschaftliche Befunde der letzten Jahre bestätigt. Das gilt besonders für die zahlreichen kleinen Vereine. Sie sind überwiegend ehrenamtlich getragen, bauen auf das Solidaritäts- und Mitgliedschaftsprinzip und nicht auf schnelllebige Kundenbeziehungen.

Allerdings bleiben die unterjährigen Mitgliedereintritte zum Ausgleich der üblichen Fluktuation derzeit aus. Die sich andeutenden Mitgliederrückgänge (Schätzungen schwanken zwischen 5 und 15 Prozent) werden die finanzielle Basis des Vereinssports und die Finanzierung der Sportbünde und –verbände schwächen. Wir sind überzeugt, dass die meisten Sportvereine diese Entwicklung mittelfristig kompensieren werden. Aber in der aktuellen Situation benötigen sie unabdingbar zusätzliche öffentliche Unterstützung, mittelfristig insbesondere zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit, längerfristig zur Mitgliederbindung und -gewinnung. Denn sie sind mit Einnahmenausfällen konfrontiert und Vereine können aufgrund der bislang gesetzlich eingeschränkten Möglichkeit zur Rücklagenbildung nur in geringem Umfang auf Rücklagen zurückgreifen, um die Krise zu bewältigen. Die öffentlichen Hilfen dürfen nicht erst nach vollständiger Auflösung der freien und zweckgebundenen Rücklagen fließen und müssen unbürokratischer gestaltet werden, um das Ehrenamt nicht zusätzlich zu belasten. Zudem bedarf es in den nächsten Jahren finanzieller Hilfen, um gezielt Programme zur Mitgliederbindung und -gewinnung zu initiieren.

Mittelgroße und große Vereine stärker betroffen / Professioneller und semiprofessioneller Sport leiden besonders

Wirtschaftlich besonders hart trifft die Coronapandemie zum einen Vereine mit eigenen Sportanlagen, bezahltem Personal und umfangreichen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben, da diese ihre Fixkosten nur bedingt reduzieren können. Das gilt auch für Vereine im semiprofessionellen und professionellen Wettkampfsport. Mit Ausnahme der 1. und 2. Fußball-Bundesliga sind diese wirtschaftlich in hohem Maße von Ticketverkäufen abhängig. Das wird durch die bislang beschlossenen „Coronahilfen Profisport“ des Bundes noch nicht ausreichend berücksichtigt. Hier braucht es eine passgenaue Abstimmung zwischen Bundeshilfen und Hilfen auf Länderebene. Zudem ist eine deutlich unbürokratischere Umsetzung als bislang vorgesehen notwendig.

Darüber hinaus sind auch große Vereine mit überwiegend breitensportlichen Angeboten stark betroffen, da sie ein umfangreiches Leistungsportfolio sowie spezielle Anlagen wie zum Beispiel Fitness-Studios vorhalten. Für diese Vereine, die wichtige Innovationstreiber der Sportentwicklung sind, gibt es bislang kaum passgenaue Hilfen, um z.B. ihre Verluste im Bereich präventiver und rehabilitativer Sportangebote abzudecken.

Wirtschaftliche Schäden drohen

Immense Folgen drohen im wirtschaftlichen Bereich der Vereine über alle Ebenen. Gewohnte Einnahmen fallen in vielfältiger Form weg: Ohne Sommerfeste, Wettkämpfe mit Zuschauer*innen, Leistungen für Sponsoren, Kursangebote usw. und die damit verbundenen Einnahmen sind viele Angebote der Vereine und Verbände schon jetzt erkennbar schwerlich aufrecht zu erhalten. Mittelfristig sind wichtige Strukturen in ihrer Existenz bedroht und damit ist die weltweit hoch anerkannte Vielfalt der Vereinslandschaft in Deutschland akut gefährdet. Was über Jahrzehnte aufgebaut worden ist, droht in Teilbereichen in relativ kurzer Zeit dem Virus zum Opfer zu fallen.

Ob und wie lange die Vereinsmitglieder diese deutlichen Einschränkungen über einen längeren Zeitraum in Kauf nehmen, wird sich bei der Entwicklung der Mitgliederzahlen Ende des Jahres 2020 und in den Folgejahren zeigen. Dies gilt neben den Mitgliedern in noch stärkerem Maße für die Ehrenamtlichen, von denen viele seit Wochen und Monaten im Ausnahmezustand für ihre Vereine unterwegs sind. Sie kämpfen an der Basis um das Überleben ihres Vereins, versuchen die zahlreichen Aktivitäten unter Einhaltung der besonderen Pandemie-Bedingungen zu ermöglichen und sind in der Flut von Genehmigungen, Verordnungen sowie der damit verbundenen Antragsbürokratie gefangen. Jetzt gilt es das Ehrenamt zu stärken, um Frustrationen entgegenzuwirken.

Kommunale Sportanlagen müssen wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen

Qualitative Schäden im Bereich der Sportentwicklung in Deutschland werden durch die Pandemie-Folgen über die Mitgliederentwicklung und das Ehrenamt hinaus u. a. auch in den Bereichen Sportstätteninfrastruktur, Nachwuchsgewinnung und Leistungssport sichtbar. Sporthallen stehen vielerorts leer auf Grund fehlender Hygienekonzepte, mangelnder Belüftungsmöglichkeiten bzw. einer komplizierten Umsetzung der Coronaverordnungen. Schulsporthallen werden als „Ausweichräume“ für schulische und andere z.B. kommunalpolitische Sitzungen und Aktivitäten zweckentfremdet und stehen daher nicht für Bewegungsangebote zur Verfügung. Diese Praxis sollte eine eng begrenzte Ausnahme bleiben. In der Krise treten zudem die Folgen des jahrzehntealten Sanierungsstaus bei den Sportstätten umso schmerzlicher zu Tage. Wichtigster Partner der Sportvereine sind die Kommunen als Deutschlands größter Sportstätteneigentümer. Viele Kommunen haben den Vereinen vor Ort unbürokratisch beim Wiedereinstieg geholfen. Wir appellieren an die Gemeinden, Städte und Landkreise, hier einheitliche und nachvollziehbare Bewertungsmaßstäbe zu vereinbaren und wo immer möglich, Sportstätten zeitnah wieder uneingeschränkt für den Schulsport und den Vereinssport zur Verfügung zu stellen.

Bundeseinheitlichen Wettkampfbetrieb ermöglichen

Ein bundesweit einheitlich geöffneter Wettkampfbetrieb von der lokalen bis zur Bundesebene ist für den Vereinssport unerlässlich. Er hat für die Motivation an der lokalen Vereinsbasis gleichermaßen Bedeutung wie für die bundesweiten oder teilweise auch länderübergreifenden Ligen und ist Basis für die durchgängige Leistungssportförderung von der Talentsuche bis zur internationalen Spitze. Es ist deswegen besonders wichtig, dass der aktuell bestehende Flickenteppich von Schutzverordnungen der Länder in eine einheitliche Linie überführt bzw. harmonisiert wird. Wir wissen, dass anlassbezogen lokale/regionale Sperrungen möglich sein müssen. Hierzu werden wir partnerschaftlich Lösungen durch Verlegung von Wettkampf- und Spielansetzungen finden. Gleichwohl gibt es keinen Grund für grundsätzlich unterschiedliche Vorschriften für den Wettkampfsport in den Bundesländern.

Der organisierte Sport muss gestärkt werden

Um die Chancen des Sports in Zeiten der Pandemie und für die Zeit danach zu stärken und die wachsenden Risiken einzudämmen, fordern die Konferenz der Landessportbünde und der DOSB daher die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene auf, die wertvollen Leistungen des Sports für unsere Gesellschaft durch die genannten Maßnahmen noch besser zu schützen und damit nachhaltig zu sichern.

Setzen Sie auf die wertvollen Fähigkeiten des Sports, sich selbst zu organisieren und sich diszipliniert an die Regeln zu halten, um die Fähigkeiten zur Selbsthilfe zu stärken!

Anmerkung: Diese Erklärung wurde von der Konferenz ausgehend von den Landessportbünden und dem DOSB unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen in der Zwischenzeit erstellt.

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news-1586 Mon, 28 Sep 2020 12:35:33 +0200 LSB-Kinderschutzsiegel vorgestellt aktuelles/news/details/lsb-kinderschutzsiegel-vorgestellt/ Der Landessportbund Berlin erweitert sein Engagement im Kinderschutz. Das Siegel wird vergeben, wenn sechs Vergabekriterien erfüllt wurden. PK Kinderschutzsiegel vorgestellt ]]> Der Landessportbund Berlin hat heute sein Kinderschutzsiegel vorgestellt. Damit erweitert er sein Engagement im Kinderschutz im Sport. Das Siegel wird vergeben, wenn sechs spezifische Vergabekriterien erfüllt und überprüft wurden.

Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin: „Kinderschutz ist für den Landessportbund Berlin ein besonders wichtiges Thema. Wir bieten unseren Verbänden und Vereinen seit mehreren Jahren präventive Maßnahmen, Schulungen und Beratungen an. Nun erweitern wir unser Engagement und haben ein Kinderschutzsiegel entwickelt, das wir nach bestimmten Kriterien vergeben werden. Wir wollen, dass noch mehr Sportvereine Verantwortung für den Kinderschutz übernehmen, kompetente Ansprechpartner/-innen vor Ort gewinnen und zur Bildung eines Netzwerks im Sport beitragen. Zugleich wollen wir für mehr Transparenz für Eltern, Mitglieder und die Öffentlichkeit sorgen.“

Steffen Sambill, Vorsitzender der Sportjugend Berlin: „Die Kriterien des Kinderschutzsiegels sind an das Stufenmodell der Deutschen Sportjugend (dsj) angelehnt. Dieses liefert die Basis für die Erarbeitung eines Schutzkonzeptes für präventive und intervenierende Maßnahmen im Verein. Dazu gehört auch die Vernetzung mit Schulen, so dass die Sportlandschaft eine kontinuierliche Implementierung von präventiven Maßnahmen erlebt. Wir unterstützen die Kinderschutzbeauftragten bei der Implementierung der präventiven Maßnahmen, die das Siegel fordert. Zukünftig wollen wir mit unseren Maßnahmen die Peer-to-peer- Komponente noch stärker berücksichtigen, weil Kinder eher gleichaltrigen vertrauen und sich ihnen anvertrauen.“

Lutz Munack, Geschäftsführer Nachwuchs- und Amateurfußball beim 1. FC Union: „Auch die Proficlubs sind im Bereich des Kinderschutzes aktiv. Wir bei Union schulen unsere Trainer und Übungsleiter sowie Vereinsverantwortliche zum Thema Kinderschutz und Prävention sexualisierter Gewalt. Wir haben mit Anna Becker, Cordelia Nawroth und Thorsten Scharf drei Kinderschutzbeauftragte benannt. Zudem ist bei uns bereits ein Schutzkonzept für Kinder, Jugendliche und Erwachsene vorhanden. Unser Ziel ist es, einen maximalen Schutz für Kinder und Jugendliche aufzubauen, verbunden mit einem praktikablen System der Umsetzung. Wenn dies dazu führt, dass wir einer der ersten Vereine sind, die das Kinderschutzsiegel des Landessportbunds Berlin erhalten, würden wir uns umso mehr freuen.“

Kirsten Ulrich, Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung im Landessportbund Berlin: „Mit dem Siegel setzen wir Standards im Sport für den Kinderschutz. Das Siegel dürfen nur Verbände und Vereine nutzen, die in ihrer Arbeit vorbildlich und verantwortungsbewusst mit Kindern und Jugendlichen umgehen. Die Gültigkeit von fünf Jahren garantiert eine enge Zusammenarbeit mit Verbänden und Vereinen und die Überprüfbarkeit der Kriterien. Durch die Siegel-Zertifizierung ermöglichen wir Verbänden und Vereinen, ihre Haltung zum Kinderschutz in der Öffentlichkeit zu platzieren und sich sichtbar zu positionieren.“

Meral Molkenthin, Kinderschutzbeauftragte des Landessportbunds Berlin, stellte die sechs Kriterien, die zur Beantragung des Siegels erforderlich sind, vor:

1. Angaben der/des Kinderschutzbeauftragten

2. Unterzeichnung der Kinderschutzerklärung und des Ehrenkodexes durch den Verband/Verein

3. Regelmäßige Überprüfung der erweiterten Führungszeugnisse für alle mit Kindern und Jugendlichen arbeitenden Personen

4. Verankerung der Prävention jeglicher seelischer, verbaler, körperlicher und sexualisierter Gewalt in der Verbands-/Vereinssatzung

5. Regelmäßige und verbindliche Schulungen und Fortbildungen zum Thema Kinderschutz und Prävention

6. Umsetzung der Eckpunkte des Landessportbunds Berlin für ein Schutzkonzept.

Zum Kinderschutzsiegel hat der Landessportbund auch ein Handbuch vorgelegt.

Weitere Infos finden Sie hier in unserer Pressemappe.

Hier können Sie die Aufzeichnung unserer Pressekonferenz sehen.

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news-1585 Fri, 25 Sep 2020 12:22:22 +0200 SAVE THE DATE aktuelles/news/details/save-the-date/ „Sport. Verein. Zukunft: Digitalisierung“ am 28. November 2020 ]]> Sport.verein(t) Zukunft – Vision oder Realität? Vor dem Hintergrund sich derzeitig entwickelnder gesamtgesellschaftlicher Umstände stehen auch unsere Sportvereine und -fachverbände vor stetig neuen Herausforderungen und Veränderungen.

Veränderungen, die es gemeinsam kennenzulernen und anzunehmen sowie bedarfs- und bedürfnisgerecht zu bewältigen gilt; die sich elementar auf das alltägliche Leben und Bestreben auswirken und bei denen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Akteure des Organisierten Sports die Grundlage für eine zukunftsgerichtete Stärkung der Berliner Sportvereine/-fachverbände darstellt.

Vor diesem Hintergrund laden wir Sie herzlich zum diesjährigen Symposium der Sportentwicklung „Sport. Verein. Zukunft: Digitalisierung“ am 28.11.2020 ein!

Diverse Themeneinheiten bieten einen ganztägigen Rahmen, um sowohl die vielseitigen, modernen Aspekte des digitalen Wandels im Setting Sport zu beleuchten als auch vielfältige Ideen und Impulse auszutauschen. Im Sinne einer Weiterentwicklung der zukunftsfähigen Sportförderung in und für Berlin freuen wir uns auf einen informativen Austausch mit Ihnen – digital und kollegial.

Das Rahmenprogramm sowie die dazugehörigen Informationen zur Anmeldung werden zeitnah veröffentlicht.

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news-1584 Wed, 23 Sep 2020 14:23:28 +0200 LSB-Ehrenamtsgala 2020 aktuelles/news/details/lsb-ehrenamtsgala-2020/ Landessportbund Berlin und Feuersozietät würdigen „großartige“ Leistungen mit Sonderpreis. Auch „Ehrenamtliche des Jahres“ und „Junge Ehrenamtliche des Jahres“ ausgezeichnet. Sonderpreis für besondere ehrenamtliche Verdienste ]]> Die Corona-Pandemie stellt auch den Vereinssport in Berlin vor große Herausforderungen – und diese werden zumeist von Ehrenamtlichen gemeistert. Mit der großen Ehrenamtsgala hat der Landessportbund Berlin die herausragenden Leistungen gewürdigt und gemeinsam mit der Feuersozietät Berlin Brandenburg den mit insgesamt 3.000 Euro dotierten „Sonderpreis für besondere ehrenamtliche Verdienste“ verliehen.
Ausgezeichnet wurden Karen Molkenthin (Landesruderverband Berlin), Dietrich Gohmert (Behindertensportverein Zehlendorf) und Stephan Oertel (Berliner Schwimmverband).

Thema des Sonderpreises ist in diesem Jahr das Schieds-, Wertungs-, Punkt- und Kampfrichter/-innen-Wesen. Das Sonderpreis-Trio ist seit Jahrzehnten mit großem Engagement und großer Leidenschaft ehrenamtlich tätig: Karen Molkenthin vom Landesruderverband Berlin verbringt seit 20 Jahren 15 bis 20 Wochenenden im Jahr auf Regatten in der ganzen Welt. Dietrich Gohmert vom Behindertensportverein Zehlendorf steht seit über 19 Jahren ein- bis zweimal pro Woche als Prüfer am Beckenrand. Und Stephan Oertel, Kampfrichter-Obmann des Berliner Schwimmverbands, entwickelte – neben seinem „Tagesgeschäft“ mit rund 50 Veranstaltungen im Jahr – eine „Kampfrichter-Datenbank“, die mittlerweile auch vom Deutschen Schwimmverband genutzt wird.

„Was ehrenamtliche Schieds-, Wertungs-, Punkt- und Kampfrichter/-innen im Sport leisten, ist großartig und verdient höchste Anerkennung“, erklärt LSB-Präsident Thomas Härtel: „Sie selbst gehören keiner Mannschaft an und können auch keine Wettbewerbe gewinnen. Dank ihres Engagements werden die Werte des Sports gelebt, ein fairer und gerechter Leistungsvergleich erst möglich. Heute stehen sie stellvertretend für alle Ehrenamtlichen des Sports auf dem Siegertreppchen. Ihnen allen gebührt heute unser ganz besonderer Dank.“
Der Vorstandsvorsitzende der Feuersozietät Berlin Brandenburg, Dr. Frederic Roßbeck, ergänzt: „Die Corona-Pandemie hat auch die Berliner Sportvereine vor enorme Herausforderungen gestellt, weil Sportstätten lange geschlossen waren und soziale Kontakte eingeschränkt sind. Umso mehr verdienen die ehrenamtlich tätigen Berlinerinnen und Berliner unsere Anerkennung, weil sie dafür sorgen, das sportliche Leben in Gang zu halten und einen sicheren Trainings- und Wettkampfbetrieb für die vielen tausend Sportlerinnen und Sportlern gewährleisten.“

Die Feuersozietät versichert seit 2001 die über 700.000 Sportlerinnen und Sportler in den 2.500 Vereinen des Landessportbundes Berlin gegen Unfall- und Haftpflichtschäden im Rahmen ihrer Vereinsaktivitäten. Darüber hinaus unterstützt die Feuersozietät als offizieller Premiumpartner den Landessportbund und den Olympiastützpunkt Berlin. Der LSB und die Feuersozietät haben den „Sonderpreis für besondere ehrenamtliche Verdienste“ 2016 ins Leben gerufen, um den Einsatz der Ehrenamtlichen noch besser zu würdigen.

Auch „Ehrenamtliche des Jahres“ und „Junge Ehrenamtliche des Jahres“ geehrt

Neben den drei Sonderpreis-Gewinnern wurden auf der Ehrenamtsgala des Landessportbunds Berlin auch wieder Mitglieder von Berliner Sportvereinen, -verbänden und Bezirkssportbünden für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement mit Ehrennadeln und Ehrenplaketten sowie die „Ehrenamtlichen des Jahres“ und die „Jungen Ehrenamtlichen des Jahres“ ausgezeichnet.

Ehrenamtliche des Jahres 2019:

  • Martina Baier-Hartwig (TSV Wittenau 1896)
  • Fred Gierschner (Pyongwon Marzahn)
  • Jürgen Otto (Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878) 

Junge Ehrenamtliche des Jahres 2019:

  • Friederike Heinsch (BSC Rehberge 1945)
  • Tim Angermann (SC Siemensstadt Berlin)
  • Cederic Haß (Handball-Verband Berlin)

Ein kurzes Video über die Veranstaltung und die Geehrten ist hier zu sehen.


Text: TOP Sportmarketing Berlin
Fotos: Jürgen Engler

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news-1583 Wed, 23 Sep 2020 14:14:04 +0200 Sportstätten an Oberstufenzentren aktuelles/news/details/sportstaetten-an-oberstufenzentren/ Parlamentarische Anfrage zeigt Wirrwarr bei Zuständigkeiten auf ]]> Sportvereine nutzen in den meisten Fällen schulische Sportanlagen für ihre Angebote. Dafür sind sie auf gute Kommunikation und klare Zuständigkeiten angewiesen. Das zeigt sich im Zuge der Wiederaufnahme des Sportbetriebs während der anhaltenden Corona-Pandemie noch einmal deutlich. Wo nicht klar ist, an wen sich Vereine wenden sollen, wenn ihre Nutzungszeiten eingeschränkt oder verweigert werden, wo über sanierungsbedingte Schließungen nicht oder zu spät informiert wird und Sportarten nicht zugelassen werden wegen vermeintlicher Beschädigungen der Sportstätte, entsteht Unsicherheit und Frust bei Vereinsverantwortlichen. In vielen Fällen funktioniert das Vergabesystem ausreichend gut, um großen Unmut zu vermeiden und es gibt auch Beispiele hervorragender Zusammenarbeit zwischen Ämtern und Sportorganisationen.

Leider bilden Sportanlagen an Oberstufenzentren (OSZ) hier eine grundsätzliche Ausnahme. Das fängt schon bei den verworrenen Zuständigkeiten an: Betreiber ist die Berliner Immobilien GmbH (BIM), die wiederum der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) untersteht. Vergeben werden die Nutzungszeiten aber durch das bezirkliche Sportamt. Wenn es also zur Schließung einer OSZ-Sportstätte kommt, stehen Vereine oftmals ohne klare Informationen da. Die Halle ist zu, mehr weiß zuweilen auch das Sportamt nicht. Wann sie wieder aufmacht und wer bei der BIM Auskunft geben kann, ist vielen oft nicht klar. Diese Unklarheit hat auch dazu geführt, dass die OSZ-Hallen die letzten waren, die nach der Flüchtlingskrise wieder geöffnet wurden - fünf Jahre nach der Krise.

Dabei sind die OSZ-Anlagen allein wegen ihrer Größe eine der wichtigsten Infrastrukturen Berlins. Vereine haben oft Schlüsselverträge für diese Anlagen und profitieren von der Vielseitigkeit und Größe, um einen Großteil ihres Angebots durchzuführen.

Erstmals wurde nun im Abgeordnetenhaus gefragt, wie die formalen Zuständigkeiten sind und wer wann aktiv werden muss, wenn es zu einer Schließung kommt. Auch zu regulären Schließzeiten und Wartungsleistungen werden Aussagen getroffen. Zudem ist eine Liste aller Sportstätten in der Verwaltung der BIM angefügt. 

Die Antworten werfen teilweise weitere Fragen auf, weil etwa die Rolle der Sportämter nicht klar umrissen ist: mal ist von einer Absprache mit den Sportämtern die Rede, die getroffen werden muss, mal steuern die Sportämter die Vergabe eigenständig. Auch die angesprochenen Nutzungsregeln im Hinblick auf bestimmte Sportarten sind interessant. Das Beispiel Futsal hat es in der Vergangenheit schon gezeigt: Sportarten stehen im Verdacht, Schäden zu verursachen und werden daher nicht für bestimmte Anlagen zugelassen. Die tatsächliche Situation sieht jedoch anders aus und es gibt keinen Grund mehr, diese Sportart nicht zuzulassen (Floorball und Hockey sind ähnliche Fälle).

Der LSB bleibt an dem Thema dran und ruft alle Vereine und Verbände auf, sich zu melden, wenn es weiteren Klärungsbedarf gibt - nur durch Wissen über Ihre Erfahrungen und Probleme können wir tätig werden. 

Die Anfrage und die Antworten hierauf finden Sie HIER.


Text: David Kozlowski

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news-1580 Tue, 22 Sep 2020 11:36:58 +0200 Neues Kinderschutzsiegel aktuelles/news/details/neues-kinderschutzsiegel/ Einladung zur Pressekonferenz: Landessportbund stellt Kinderschutzsiegel vor ]]> Kinderschutz ist für den Landessportbund Berlin ein besonders wichtiges Thema. Wir bieten unseren Verbänden und Vereinen seit mehreren Jahren präventive Maßnahmen, Schulungen und Beratungen an. Nun erweitern wir unser Engagement und haben ein neues Kinderschutzsiegel entwickelt, das wir nach bestimmten Kriterien vergeben werden. Wir wollen, dass noch mehr Sportvereine Verantwortung für den Kinderschutz übernehmen, kompetente Ansprechpartner/-innen vor Ort gewinnen und zur Bildung eines Netzwerks im Sport beitragen. Zugleich wollen wir für mehr Transparenz für Eltern, Mitglieder und die Öffentlichkeit sorgen.

Wir laden Sie daher herzlich zu unserer Pressekonferenz ein, bei der wir unser neues Kinderschutzsiegel erstmals öffentlich vorstellen:

Montag, 28. September 2020
12 – 13 Uhr
Gerhard-Schlegel Sportschule
, Priesterweg 4, 10829 Berlin, Raum Cottbus

Aufgrund der besonderen Abstands- und Hygieneregeln mussten wir die maximale die Teilnehmerzahl begrenzen. Wir bitten daher um persönliche Anmeldung bis Donnerstag, 24.9.2020, 12 Uhr, unter pressestelle@lsb-berlin.de.

 

Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin, stellt die sportpolitische Dimension des Kinderschutzes dar.

Steffen Sambill, Vorstandsvorsitzender der Sportjugend im Landessportbund Berlin, beschreibt die bestehenden Präventionsmaßnahmen des Landessportbunds Berlin und seiner Jugendorganisation. 

Lutz Munack,  Geschäftsführer Nachwuchs- und Amateurfußball beim 1. FC Union, zeigt, dass auch die Profivereine am Thema dran sind.

Kirsten Ulrich, Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung im Landessportbund Berlin, beschreibt den Prozess der Siegel-Zertifizierung und stellt das Siegel vor. 

Im Anschluss an die PK steht Ihnen alle Podiumsteilnehmer/- innen sowie die Kinderschutzbeauftragte des Landessportbunds, Meral Molkenthin,  zur Verfügung.

Im Rahmen der Pressekonferenz stellen wir Ihnen auch unser neues Handbuch zum Kinderschutzsiegel vor.

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news-1579 Fri, 18 Sep 2020 15:43:00 +0200 Landessportbund Berlin und Senat organisieren Schwimm-Intensivkurse aktuelles/news/details/landessportbund-berlin-und-senat-organisieren-schwimm-intensivkurse/ Anmeldung für Herbstschwimmkurse ab sofort möglich Anmeldung für Herbstschwimmkurse möglich ]]> Vom 12. bis 23. Oktober können Berliner Schulkinder wieder in kleinen Gruppen ihr Schwimmabzeichen nachholen. Anmeldungen nimmt die Sportjugend im Landessportbund hier entgegen.

Die Intensivkurse richten sich an Schüler/-innen der 4., 5. und 6. Klasse, die bislang kein Jugendschwimmabzeichen in Bronze geschafft haben. Das bedeutet, sie sollen zum Ende der Herbstferien innerhalb von 15 Minuten 200 Meter am Stück schwimmen können.
 
Sechs Berliner Schwimmvereine und der Berliner Schwimm-Verband bieten in sechs Bädern Kurse für insgesamt 1.368 Kinder an. Jeder Kurs geht über eine Woche, jeden Tag 45 Minuten. Die Kurse sind kostenlos. Die Schwimmkurse werden durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert.
 
In den Sommerferien haben über 3.700 Kinder an Schwimm-Intensivkursen teilgenommen und 1.035 Seepferdchen, 1.452 Bronze-, 402 Silber- und 20 Goldabzeichen abgelegt.

Text: Oliver Weiß
Foto: Jürgen Engler

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news-1575 Fri, 11 Sep 2020 11:51:53 +0200 Berufsbildungstag 24. September – diesmal virtuell aktuelles/news/details/berufsbildungstag-24-september-diesmal-virtuell/ Das LSB-Projekt „SPORTBUNT – Vereine leben Vielfalt!“ und die Gerhard-Schlegel-Sportschule laden Geflüchtete und Interessierte ein ]]> An diesem Tag stellen sich ab 16 Uhr verschiedene Berliner Träger und Projekte vor, zum Beispiel:

• Sportschule des Landessportbundes Berlin e.V.

• Willkommenslotsen der Handwerkskammer Berlin

• RheinFlanke gGmbH

• Mobile Bildungsberatung des LernLadens Neukölln der GesBiT mbH

• Bildungsmarkt vulkan & waldenser GmbH

• Spok – Sport und Kultur GmbH

Eingeladen sind alle, die eine Beschäftigung, einen Ausbildungsplatz, Informationen zu Berufen oder Kontakte zu Mitarbeitenden von Vereinen und Beratungsstellen suchen.

Weitere Informationen, u. a. zur Anmeldung, gibt es hier.

Foto: Berufsbildungstag in der Gerhard-Schlegel-Sportschule 2019

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news-1573 Wed, 09 Sep 2020 15:19:33 +0200 Corona-Pandemie in Berlin und Umgebung aktuelles/news/details/corona-pandemie-in-berlin-und-umgebung/ Umfrage zu den sozialen Folgen gestartet ]]> Strikte Kontaktbeschränkungen, die Schließungen von Restaurants, Bars und Kultureinrichtungen,  das Wegbrechen beruflicher Existenzen – die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben stark in unseren Alltag eingegriffen.  Aus dieser schlagartigen Veränderung leiten sich gesellschaftliche Fragen ab: Wie haben Menschen ihren Alltag neu organisiert? Auf welche Ressourcen konnten sie dabei zurückgreifen? Haben sich Menschen untereinander geholfen? Wie wohl und sicher haben sie sich in ihrer Nachbarschaft und in der Stadt gefühlt? Waren sie unterschiedlich von den Maßnahmen betroffen?

Das Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. Talja Blokland) und die Technische Universität Berlin (Dr. Johanna Hoerning) gehen diesen Fragen im Forschungsprojekt “Städtisches Leben während Corona” nach. Dieses Projekt wird durch Mittel der Berlin University Alliance finanziert.

Dazu startet heute eine Online-Umfrage, die sich an Berliner*innen und Interessierte aus dem Berliner Umland richtet.

Diese Umfrage und weitere Informationen zum Forschungsprojekt  “Städtisches Leben während Corona” sind über den Link erreichbar.

Die Befragung wird anonymisiert ausgewertet. Ziel ist ein besseres Verständnis der sozialen Folgen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen politischen Maßnahmen.

Prof. Talja Blokland vom Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung:
„Wir wissen natürlich, dass wir den riesigen Corona-Sorgen vieler Menschen mit einer Online-Befragung nicht so nahe kommen, wie zum Beispiel mit persönlichen Interviews. Allerdings können wir über das Internet viel, viel mehr Leute erreichen. Und darum geht es uns ja. Wir wollen am Ende zeigen, wie stark und auch wie unterschiedlich die Menschen in und um Berlin die Zeit der Einschränkungen erlebt haben. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme an unserer Umfrage.“

Erste Ergebnisse der Untersuchung werden voraussichtlich am Ende des Jahres vorliegen.

Weitere Informationen:
Das Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung ist die zentrale Kommunikations- und Koordinationsplattform für moderne Stadtforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und beschäftigt sich fachübergreifend mit aktuellen gesellschaftspolitischen Problemstellungen.

Kontakt:
Humboldt-Universität zu Berlin?, Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung, ?Unter den Linden 6?, 10099 Berlin; henrik.schultze@hu-berlin.de

 

Quelle: HU Berlin

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news-1522 Fri, 04 Sep 2020 16:05:00 +0200 Discgolf- & Footgolf-Parcours im Reiterstadion Am Olympiapark aktuelles/news/details/discgolf-footgolf-parcours-im-reiterstadion-am-olympiapark/ Attraktive Freizeitmöglichkeit für Schüler und junge Erwachsene / Anmeldung erforderlich Discgolf- & Footgolf-Parcours ]]> Aufgrund der Corona-Pandemie sind Sport- und Bewegungsangebote stark eingeschränkt. Um dennoch Bewegungsalternativen für Schülerinnen und Schüler zu schaffen, wurde in enger Kooperation mit dem LSB Berlin und der Senatsverwaltung für Inneres und Sport - Olympiapark Berlin - eine Nutzung des Reiterstadions durch den VSJ  (durchgeführt von der GSJ/ Freizeitsport-Team) konzipiert. Auf dieser ungedeckten Sportfläche können Sport- und Freizeitmöglichkeiten in Form von distanzierten, kontaktarmen Bewegungsangeboten (Discgolf und Footgolf) realisiert werden.

Idee

Das Freizeitsport-Team gestaltet im Reiterstadion einen Discgolf- und Footgolf-Parcours. (Ergänzend dazu könnte Crossboccia angeboten werden.) Nach einer sportartspezifischen Kurzeinführung und Übungsphase würde die Zielgruppe betreut durch (sport-)pädagogisches Personal mit Mindestabstand und unter Einhaltung der bestehenden Hygieneauflagen den Parcours in mehreren kleinen Teams „bespielen“ bzw. durchlaufen. Dieses Angebot beinhaltet attraktive Freizeitmöglichkeiten, die von einer relativ breiten Zielgruppe (auch mit geringen sportlichen Vorkenntnissen und Fähigkeiten) ausgeübt werden können.

Zielgruppen

Das Angebot richtet sich an:

• pädagogisch betreute Gruppen beispielsweise aus den Bereichen Schule/ Schulsport, Schulsozialarbeit, Ganztagsbetreuung, Jugendsozialarbeit, Hilfen zur Erziehung, Notbetreuung aus Schulhorten und Heimen/ Wohngruppen, Geflüchteten-Hilfe, Jugendbildungskontexten, Vereinen etc. (Gruppenstärke je nach aktuellen behördlichen Auflagen innerhalb des Corona-Pandemie-Zeitraums - bitte jeweils erfragen, was tagesaktuell möglich ist)

• Altersstruktur: Kinder, Jugendliche und junge Menschen ab der 5. Jahrgangsstufe an Schulen bzw. ab dem 10. Lebensjahr bis zum max. 26. Lebensjahr in Begleitung von Lehrkräften/ pädagogischem Personal

Zeiträume/ Öffnungszeiten

• bis 9.10.2020: montags, mittwochs und freitags von 9-18 Uhr; vom 12.10.2020 bis 13.11.2020: montags, mittwochs und freitags von 9-16 Uhr

• Terminvergabe erst nach verbindlicher Anmeldung, Absprache sowie Bestätigung im Freizeitsport-Team!

• Bitte vor Ort einen Zeitraum von ca. zwei Stunden pro Gruppe einplanen.

Sport- und Bewegungsangebote im Reiterstadion

Kombinierter Discgolf- & Footgolf-Parcours (10 Bahnen geplant):

• Fünf-Bahnen-Discgolf-Parcours (mobile Stahlkörbe mit Kettennetzen und andere kreative Ziele sowie Hindernisse) in Kombination mit dem Fünf-Bahnen-Footgolf- Parcours

• Wurfscheiben mit verschiedenen Flugeigenschaften und Fußbälle werden gestellt

(Crossboccia: Das Spiel kann bei ausreichend Personal und „Nutzungslücken“ ergänzend angeboten werden. Es bietet kreative Spielentwicklungsmöglichkeiten. Das Regelwerk ist schnell verständlich und kann über Plakate vermittelt werden. Eigenständige, kreative Gestaltung des Parcours/ der „Bahnen“ innerhalb des Reiterstadions durch die Spielerinnen und Spieler. Crossboccia-Sets - 4x3 Bälle pro Set - können gestellt werden.)

Kostenbeteiligung für Zielgruppen

• Keine Kosten für teilnehmende, angemeldete Gruppen

Kontakt und Anmeldung

• Ansprechpartnerinnen: Anke Roesler & Vivien Schwarz im Freizeitsport-Team der GSJ

mail@freizeitsport-team.de, (030) 300 985 23, www.freizeitsport-team.de

Das Freizeitsport-Team steht bereit und ist jederzeit ansprechbar, allerdings werden wir schon bald mehr im Reiterstadion und weniger im Büro sein. Daher empfehlen wir einen Kontakt per E-Mail mit der Angabe einer Rufnummer. Wir werden uns dann schnellst möglich bei Ihnen melden, um einen Termin zu vereinbaren.

Achtung! Bei einer Teilnahme muss eine ausgefüllte Liste mit Namen, Adressen und Telefonnummern abgegeben werden, damit im Falle einer Ansteckungsrückverfolgung die Daten vorliegen.

Veranstaltungsort/ Eingang/ Anreise

• Reiterstadion Am Olympiapark

• Eingang: Passenheimer Str./ Ecke Jesse-Owens-Allee

• S-Bahn-Stationen: Pichelsberg oder Olympiastadion

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news-1571 Tue, 01 Sep 2020 11:17:24 +0200 7.154 Petitionsstimmen für Inklusionssportpark aktuelles/news/details/7154-petitionsstimmen-fuer-inklusionssportpark/ Andreas Geisel: „Wir wollen keine Sanierung, wir wollen einen Leuchtturm“ #SportparkFürALLE ]]> Über 7.100 Menschen setzen sich per Petition für den #SportparkFürALLE ein. Dieser Meilenstein wurde bei einem Fototermin mit Sportsenator Andreas Geisel festgehalten. Im Namen des Landessportbunds Berlin (LSB) und der 23 weiteren Petenten, darunter der Behindertensportverband Berlin (BSB), BFC Dynamo und ALBA Berlin, überreichten LSB-Präsident Thomas Härtel und BSB-Vize-Präsident Stefan Schenck den Zwischenstand der Petition auf dem Rasen des Jahnstadions. Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Christine Braunert-Rümenapf, nutzte die Unterschriftenübergabe an Senator Geisel, um eine einstimmige Resolution aller 12 Bezirks- und der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung für den Inklusionssportpark zu überreichen.

In einem Statement sagte der Senator: „Wir können das öffentliche Bekenntnis zu einem Inklusionssportpark unbedingt gebrauchen. Um deutlich zu machen, dass es nicht nur um eine Betriebserlaubnis und Brandschutz geht, sondern vor allem darum, einen Inklusionssportpark als Leuchtturm für Sport in Deutschland hier in Berlin zu beheimaten. Es wäre fatal, das bereitgestellte Geld aus dem Haushalt jetzt nicht dafür zu nutzen. Das müssen wir nach außen tragen. Dabei helfen die Unterschriften, dabei hilft das Engagement der Vertreter*innen der Vereine und Verbände. [...] Aktuell wird die Frage geklärt, ob auch eine Teilsanierung des Stadions möglich wäre – da sage ich Nein. Selbst wenn sie baulich möglich wäre, verhindert sie den Inklusionssportpark. Wir wollen keine bauliche Sanierung, wir wollen einen Leuchtturm.“

Ziel der Initiative ist es, den inklusiven Ersatz-Neubau des Stadions und voll barrierefreien Umbau des großen Sportgeländes am Mauerpark mitzugestalten, um daraus ein Leuchtturmprojekt für Inklusion zu machen. Neben dem Umbau zum Inklusionssportpark sollen außerdem zusätzliche Flächen entstehen damit der Vereinssport der steigenden Nachfrage gerecht werden kann.

Weitere Informationen und den Link zur Petition, die ohne Enddatum weiterläuft, gibt es HIER.

Quelle: Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V.
Foto: Jürgen Engler

Ein kurzes Video ist hier zu sehen.

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news-1570 Sun, 30 Aug 2020 08:59:14 +0200 „Ich bin stolz auf euch, macht weiter so!“ aktuelles/news/details/ich-bin-stolz-auf-euch-macht-weiter-so/ Yusra Mardini und LSB-Vizepräsidentin Claudia Zinke überreichten Masken an Geflüchtete, die der LSB zu Trainerinnen und Trainern ausbildet Yusra Mardini und Claudia Zinke übergeben Masken. ]]> „Die Kobra..., der Schwimmer..., die Katze...!“ Eine Trainierin macht die Übungen vor. Ghadeer Bouta führt sie exakt aus. Sie ist nicht nur sportlich, sondern kennt sich auch in der Theorie aus. Die 30-Jährige aus Syrien gehört zu den sechs Frauen und 14 Männern, die zurzeit an der Gerhard-Schlegel-Sportschule des Landessportbunds zu Breitensport-Übungsleitern und -Übungsleiterinnen mit B-Lizenz ausgebildet werden. Sie sind aus Syrien, Afghanistan, Turkmenistan, aus dem Irak und dem Iran nach Deutschland gekommen. Im Rahmen des LSB-Projekts „Sportbunt – Vereine leben Vielfalt” haben sie gemeinsam mit weiteren 120 Geflüchteten schon die erste Lizenzstufe – die C-Lizenz - absolviert. Jetzt sind sie die Ersten, die in diesem Projekt die B-Lizenz erwerben.

„Ich bin stolz auf euch, macht weiter so“, sagt Yusra Mardini. Die 22-jährige syrische Schwimmsportlerin ist durch ihre Flucht und ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio als Mitglied des Teams Refugee Olympic Athletes weltbekannt geworden. Vor den Geflüchteten, die die Trainer-Ausbildung beim LSB machen, hat sie großen Respekt: „Ihre Geschichte ist teilweise noch härter als meine“, sagt sie. „Eine erzählte mir, sie hat ihre Mutter auf der Flucht verloren.“

Yusra Mardini lebt jetzt in Hamburg. Sie sagt, sie sei gern extra zum LSB Berlin gekommen, um die Masken zu überreichen, die sogar fürs Training geeignet sind. Das wurde gleich vor der Gerhard-Schlegel-Sportschule bei einem gemeinsamen kurzen Workout unter Beweis gestellt.

Auch LSB-Vizepräsidentin Claudia Zinke machte auf der Matte mit. Sie sagte den künftigen Trainern/-innen mit B-Lizenz: „Ihr seid die neuen Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen, die dann bei euch in den Vereinen trainieren. Ihr wisst, wie Sport verbinden und die Integration voranbringen kann. Ich freue mich darüber.“

Einige der 20 Geflüchteten wollen sogar noch die A-Lizenz machen. Auch Ghadeer Bouta. Sie arbeitet schon als Trainerin im Fitnessbereich. Bei Spannkraft e. V. trainiert sie Frauen aus einer Flüchtlingsunterkunft. Außerdem hat sie im August eine schulische Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau begonnen. Sie sucht jetzt noch dringend einen Ausbildungsbetrieb. „In einem Verein zu arbeiten, das ist mein großes Ziel.“ Angela Baufeld

Fotos: Jürgen Engler

Ein kurzes Video ist hier zu sehen.

 

 

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news-1569 Thu, 27 Aug 2020 16:40:08 +0200 Die neue SPAN ist da aktuelles/news/details/die-neue-span-ist-da/ Mehr Licht als Schatten für Berlins Sport Die neue SPAN ist da ]]> Es ist eine neue Version der Sportanlagennutzungsvorschriften (SPAN) in Kraft getreten, nachdem die alte Version turnusmäßig nach zehn Jahren erneuert werden musste. An der Erarbeitung der neuen Vorschriften waren u.a. Bezirke, Bildungsverwaltung und auch der LSB beteiligt. Ziel war es, eine für alle Seiten praktikable und nutzerfreundliche Grundlage des Sports in Berlin vorzunehmen. Eine Befürchtung hat sich dabei nicht bewahrheitet, wie LSB-Präsident Thomas Härtel betont: „Der organsierte Sport bleibt – hinter den Schulen – die Nummer Eins bei der kostenfreien Nutzung öffentlicher Sportstätten. Erst danach kommen andere Nutzerinteressen. Das ist mehr als ein wichtiges Zeichen, das ist existenziell für unsere Vereine und Verbände.“

Gelungen ist der Einsatz des LSB bei den Verhandlungen da, wo es um eine Vereinheitlichung von Vergabezeiträumen geht. In Zukunft startet der Vergabezeitraum am 1.10., bei halbjährlicher Vergabe zusätzlich am 1.4. Schulen haben ihre Bedarfe zu einem verbindlichen Stichtag vorher einzureichen, die Vergabe der Nutzungszeiten an förderungswürdige Sportorganisationen und alle anderen Nutzer ist damit besser möglich. Auch dass Schulen Samstagvormittags automatisch Sportanlagen nutzen können, gehört der Vergangenheit an. War es vorher so, dass die Vergabe wie auch unter der Woche bis 16 Uhr den Schulen vorbehalten war, können Berlins Sportvereine nun das ganze Wochenende ohne Mehraufwand die Sportstätten nutzen. 

Aber nicht alle Forderungen des LSB, die auch aufgrund von zahlreichen Eingaben aus Sportverbänden und -vereinen verhandelt wurden, haben Berücksichtigung gefunden. Ein Beispiel ist die Erhöhung der Pachtzinsen und der Nutzungsentgelte. Hier kommt es faktisch zu einer finanziellen Mehrbelastung für einige Vereine mit gepachteten Grundstücken. Gegenüber ortsüblichen Preisen stehen unsere gemeinnützigen Sportorganisationen zwar noch immer besser da als andere, aber eine zusätzliche Belastung von teilweise einigen Hundert Euro jährlich muss vom Sport erst einmal gestemmt werden. Hier können wir nicht zufrieden sein, auch weil unser Vorschlag, eine zusätzliche Bemessungsstufe beim Jugendanteil einzuführen und dadurch steigende Pachtzinsen zu kompensieren, letztlich nicht beschlossen wurde.

Bei Veranstaltungen wird künftig der Blick darauf gerichtet, wie viele Teilnehmer/-innen insgesamt zugegen sind. D.h. bei entgeltpflichtigen Nutzungen werden auch Zuschauer/-innen und passive Anwesende gezählt und entsprechend berechnet. 

Auch beim Thema Nachhaltigkeit hat sich etwas geändert. So ist künftig darauf zu achten, dass Mehrweggeschirr bei Sportveranstaltungen genutzt wird. Eine Maßnahme, die schon viele Vereine durchführen und die auch der LSB nur unterstützen kann. Strenger wird es in Zukunft bei der unangemeldeten Nichtnutzung von Zeiten an öffentlichen Sportanlagen und bei der unrechtmäßigen Weitergabe von Nutzungszeiten unter Nutzenden zugehen. Hier sind Strafen verschärft worden, auch um die Verteilungshoheit der Vergabestellen zu stärken.

LSB-Präsident Thomas Härtel kommentiert die neue SPAN mit einem Appell an die öffentliche Verwaltung: „Wir haben sicher an der ein oder anderen Stelle Bauchschmerzen und finden längst nicht alles gut, was in der neuen SPAN steht. Auf der anderen Seite gibt es eindeutig Erleichterungen für den Berliner Sport, die uns insgesamt zuversichtlich auf die nächsten zehn Jahre der Gültigkeit der Vorschriften blicken lassen. Bei alledem heißt es aber: Jede Vorschrift ist nur so gut, wie sie gelebt wird. Beim Thema Digitalisierung und einheitliche Vergabe muss die Verwaltung jetzt dringend aktiv werden, sonst ist vieles in der SPAN nicht mehr als ein Papiertiger. Der LSB unterstützt die öffentliche Verwaltung dabei sehr gern. Es geht ja auch um unsere Sportplätze und -hallen.“

Hier geht's zur neuen SPAN.

Text: David Kozlowski
Foto: Jürgen Engler

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news-1561 Sat, 15 Aug 2020 22:24:50 +0200 „Lernt rechnen, schreiben und bewegt euch“ aktuelles/news/details/lernt-rechnen-schreiben-und-bewegt-euch/ LSB überraschte 1.000 Schulanfänger in Marzahn-Hellersdorf mit Turnbeuteln und warb für Sport im Verein Thomas Härtel übergibt Turnbeutel ]]> 1.000 ABC-Schützen in Marzahn-Hellersdorf freuten sich am Wochenende nicht nur über eine Zuckertüte und ihre neue Schulmappe. Der Landessportbund überraschte die Erstklässler an zehn Schulen des Bezirks mit einem Turnbeutel. „Cool“, sagte Nathan Kadler, als ihm LSB-Präsident Thomas Härtel in der Wolfgang-Amadeus-Mozart-Gemeinschaftsschule ein Exemplar überreichte. Der Erstklässler packte alles aus: Springseil, reflektierendes Snaparmband, Trinkflasche und Info-Flyer über Sportvereinsangebote.

Die Trinkflasche gefiel ihm am besten. Aber auch die anderen Dinge kann er gut gebrauchen. Er hat fünf Geschwister, mit denen er gern spielt. Am liebsten Fußball. Seit anderthalb Jahren trainiert er beim BSC Marzahn. Sein großer Bruder, der Co-Trainer ist, nimmt ihn zweimal in der Woche mit zum Training. Die Eltern Juliane und Stephan Kadler wollen, dass sich ihre Kinder bewegen. „Vielleicht“, sagen sie, „finden auch die anderen einen Verein, wo sie Sport treiben können, der ihnen Spaß macht.“ Eine Tochter möchte jetzt Volleyball ausprobieren.

Noch mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Marzahn-Hellersdorf sollen in die Vereine kommen. Das ist Ziel der Turnbeutel-Aktion. Die Vereinslandschaft soll gestärkt und der Organisationsgrad, der geringer ist als in anderen Bezirken, soll von sechs auf zehn Prozent gesteigert werden. „Lernt rechnen und schreiben und widmet euch der Musik“, sagte Thomas Härtel in der Aula bei der Einschulungsfeier. „Aber ihr müsst auch gesund und fit bleiben und stark werden. Macht Sport, bewegt euch.“ Der SC Lotos nutzte die Gelegenheit und präsentierte sich mit einem Stand. Der Verein baut gerade eine „AG Ju Jutsu“ an der Schule auf. Auch der Hellersdorfer AC machte Werbung.

Nathan Kadler hatte in der Coronazeit, als der Fußballplatz gesperrt war, seinen Sport sehr vermisst. „Er war sogar richtig sauer“, erzählten seine Eltern. Für ihn ist Sport schon Teil des Lebens. Vielleicht steckt er seine Geschwister und Mitschüler/-innen an.

Ein kurzes Video ist hier zu sehen.

Text: Angela Baufeld

Fotos: Jürgen Engler

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news-1549 Thu, 30 Jul 2020 13:12:00 +0200 So können Spielsportarten in der Halle wieder stattfinden aktuelles/news/details/so-koennen-spielsportarten-in-der-halle-wieder-stattfinden/ Schutz- und Hygienekonzept von Berliner Spielsportverbänden und Landessportbund Foto: Jürgen Engler ]]> Kontaktsporttraining ist in Berlin seit Kurzem wieder möglich, auch darf der Wettkampf- und Spielbetrieb wieder stattfinden. Nur wie genau? Wie geht man mit potenziellen Zuschauern um. Wie wird der Sicherheitsabstand eingehalten? Was ist an den Zugängen zu den Hallen zu beachten? Die Unsicherheit bleibt bislang bestehen. Eine Lösung ist aber greifbar nahe.

Die Berliner Sportfachverbände für Handball (Handball-Verband Berlin e.V.), Volleyball (Volleyball-Verband Berlin e.V.), Basketball (Berliner Basketball-Verband e.V.) und Hockey (Berliner Hockey-Verband e.V.) haben in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Berlin ein gemeinsames Schutz- und Hygienekonzept zur Rückkehr in den Wettkampf- und Spielbetrieb erarbeitet. Es enthält Vorgaben zur Dokumentation, zu Abstandsregelungen, Mund-Nasen-Bedeckung, Desinfektion, allgemeinen Verhaltensregeln, zum Vorgehen bei einem Infektionsfall und zu Einschränkungen für Begleitpersonen und Zuschauer sowie zur Kommunikation.

Das Konzept erfüllt alle Anforderungen der Infektionsschutzverordnung.

LSB-Präsident Thomas Härtel: „Der Landessportbund Berlin unterstützt seine Mitglieder aktiv dabei, Hygieneregeln verantwortungsbewusst umzusetzen. Mit dem Schutz- und Hygienekonzept der Berliner Spielsportverbände wollen wir unseren Beitrag leisten, die Pandemie weiter einzudämmen und zugleich den Sport- und Wettkampfbetrieb wieder zu ermöglichen. Der Wettkampfbetrieb ist das zentrale Element der Spielsportarten. Deshalb muss dieser zwingend wieder aufgenommen werden, um eine künftige Welle von Vereinsaustritten aktiv verhindern zu können."

Das übergeordnete Ziel des Konzepts ist die Wiederaufnahme des Wettkampf- und Spielbetriebs in den Sportarten Handball, Basketball, Volleyball und Hockey in allen Altersklassen in Berlin. Neben dem Start der offiziellen Spielsaison 2020/2021 Anfang September 2020 soll die Durchführung von Trainingsspielen und Freundschaftsturnieren ab sofort möglich sein.

Das Konzept enthält auch einen „Plan B“ für den Fall, dass Corona wieder eine gewisse Dynamik entwickelt, wenn sich die Ansteckungszahlen signifikant verändern. Das Konzept wurde heute an den Berliner Senat, die Bezirksämter und die Vereine der vier genannten Spielsportverbände gesendet.

 

 

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news-1548 Wed, 29 Jul 2020 13:51:47 +0200 Ferienschwimmkurse für Drittklässler aktuelles/news/details/ferienschwimmkurse-fuer-drittklaessler/ 1500 Schülerinnen und Schüler holen Schwimmabzeichen nach Steffen Sambill, Thomas Härtel, Sandra Scheeres ]]> Bei den diesjährigen Ferienschwimmkursen für Grundschülerinnen und Grundschüler konnten allein in den ersten beiden Wochen fast 1500 Kinder ein Schwimmabzeichen erwerben. 543 Schülerinnen und Schüler machten das Seepferdchen, 735 Kinder das Schwimmabzeichen Bronze, 193 erreichten Silber und 12 Schülerinnen und Schüler sogar Gold. Das ist umso wichtiger, weil ab Mitte März 2020 bedingt durch die Corona-Pandemie die Berliner Bäder geschlossen waren und das Schulschwimmen deshalb nicht mehr stattfinden konnte.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Mir ist wichtig, dass möglichst alle Kinder schwimmen lernen. Mit den Ferienschwimmkursen flankieren wir unsere Schulschwimmoffensive 2020 mitsamt den Schulschwimmzentren und den Wassergewöhnungskursen für Kita-Kinder. Ich danke allen Beteiligten für dieses überaus wichtige Engagement.“

Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes: „Unsere Vereine leisten mit den Schwimmkursen einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und setzen dabei die Hygieneregeln verantwortungsbewusst um. Wir sind der Senatsbildungsverwaltung und den Bäderbetrieben für die erfolgreiche Zusammenarbeit in den Ferien im Interesse der Berliner Kinder dank-bar.“

Annette Siering, Vorständin Berliner Bäder-Betriebe: „Wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um ausgewählte Schwimmhallen auch unter Pandemie-Bedingungen öffnen zu können. Unser Dank gilt den Sportvereinen, die das möglich machen, und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die das Projekt finanziell unterstützt.“

Sportjugendvorsitzender Steffen Sambill: „Die Kinder lernen nicht nur schwimmen. Sie bewegen sich, werden selbstbewusster und sind mal weg vom Computer. So sind die Schwimmkurse ein ideales Sommerferienangebot.“

Daniela von Hoerschelmann, Neuköllner Schwimmbär e.V.: Wir sagen den Kindern immer, Schwimmen musst Du können. Denn Schwimmen ist überlebenswichtig. Die Schwimmvereine engagieren sich gerne für dieses wichtige Anliegen.“

Diese Sommerschulkurse finden in sechs Berliner Schwimmhallen statt:

1. Schwimmhalle 11: SH Thomas-Mann-Straße

2. Schwimmhalle 28: Kombibad Spandau Süd

3. Schwimmhalle 38: Stadtbad Märkisches Viertel

4. Schwimmhalle 47: Kombibad Mariendorf

5. Schwimmhalle 52: Kombibad Gropiusstadt

6. Schwimmhalle 76: Schwimmhalle Kaulsdorf

Für die letzte Ferienwoche gibt es noch freie Plätze, insgesamt werden gut 4000 Kinder die Sommerschwimmkurse besucht haben. In den Herbstferien wird das Angebot weitergeführt. Mit dem Schuljahresstart werden zudem berlinweit fünf weitere Schulschwimmzentren an den Start gehen.

Ein kurzes Video über unsere Schwimmkurse ist hier zu sehen.

Fotos: Jürgen Engler

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news-1546 Tue, 28 Jul 2020 12:10:09 +0200 Sommerschwimmschule für Drittklässler/-innen aktuelles/news/details/sommerschwimmschule-fuer-drittklaessler-innen/ Medien-Einladung zum Vorort-Termin im Kombibad Gropiusstadt am 29. Juli, ab 11 Uhr Foto: Jürgen Engler ]]> Der Landessportbund Berlin bietet in den Sommerferien wieder Schwimm-Intensivkurse für Schülerinnen und Schüler an, die die Sportjugend Berlin gemeinsam mit Vereinen durchführt. Die Schwimmkurse werden in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie organisiert, da die Drittklässlerinnen und Drittklässler bedingt durch die Corona-Pandemie seit Mitte März 2020 keinen Schwimmunterricht mehr hatten.

In den ersten beiden Ferienwochen haben schon fast 2.000 Kinder teilgenommen, die nach der 3. Klasse noch kein Bronze-Schwimmabzeichen hatten. Fast 1.500 von ihnen haben die Prüfung für das Seepferdchen bzw. ein Schwimmabzeichen in Bronze, Silber oder Gold bestanden. Alle anderen haben die Möglichkeit, an einem weiteren Kurs in den Ferien teilzunehmen. Die Berliner Bäder-Betriebe stellen dafür insgesamt sechs Schwimmhallen zur Verfügung.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin, Annette Siering, Vorständin der Berliner Bäder-Betriebe, Steffen Sambill, Vorsitzender der Sportjugend Berlin und Schwimmtrainerin Daniela von Hoerschelmann vom Neuköllner Schwimmbär e.V. werden einen Kurs im Kombibad Gropiusstadt besuchen und das Konzept erläutern.

Wir laden Medienvertreter/-innen ein, dabei zu sein:

Der Termin findet statt am

Mittwoch, 29. Juli 2020, 11:00 bis 12:30 Uhr, Kombibad Gropiusstadt, Lipschitzallee 27-33, 12351 Berlin-Buckow.

In den Sommerferien stehen insgesamt 4.800 Plätze für Kinder bereit, um den ausgefallenen Schwimmunterricht nachzuholen. Die Teilnahme ist kostenfrei. In den Kursen ab Ende Juli sind noch einige Plätze frei.

Die Schwimmkurse werden unterstützt vom Berliner Schwimm-Verband und den Vereinen Wasserfreunde Spandau 04, Berliner TSC, SSC Reinickendorf, BSV Friesen 1895, Sportfreunde Berlin 06, Neukölln Schwimmbär und Berliner Wasserratten 1889.

Weitere Infos: www.schwimmkurse-sportjugend.de

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news-1543 Tue, 21 Jul 2020 15:55:43 +0200 Senat beschließt weitere Lockerungen für den Sport aktuelles/news/details/senat-beschliesst-weitere-lockerungen-fuer-den-sport/ Änderung der Infektionsschutzverordnung: Mannschafts- und Kontaktsportarten sind wieder möglich  Foto: Engler ]]> In der Änderung der Infektionsschutzverordnung, die der Senat heute beschlossen hat, geht es auch um weitere Lockerungen für den Sport:

Link zur Pressemitteilung der Senatskanzlei

Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin:

„Wir begrüßen die Entscheidung des Senats über weitere Lockerungen im Sport und sind froh darüber, dass auch Mannschafts- und Kontaktsport in Berlin wieder erlaubt sind. Unsere Vereine und Verbände, unsere Trainer/-innen und Übungsleiter/-innen sind gut darauf vorbereitet. Sie haben schon vor längerer Zeit Nutzungs- und Hygienekonzepte erarbeitet. Wir bitten darum, dass die Berliner Verwaltung und die Bezirke das auch akzeptieren und einheitliche Regelungen in allen Bezirken durchgesetzt werden. Wir erwarten außerdem, dass die Schulsporthallen nach den Ferien in gereinigtem Zustand auch für die Vereine wieder zur Verfügung stehen.”

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news-1541 Mon, 13 Jul 2020 17:01:28 +0200 Kontaktsport und Team-Rudern in Berlin wieder zugelassen aktuelles/news/details/kontaktsport-und-team-rudern-in-berlin-wieder-zugelassen/ Berlin wird mit sofortiger Wirkung die Regeln für den Sportbetrieb anpassen Foto: Engler ]]> Berlin ermöglicht den stufenweisen Wiedereinstieg in den länderübergreifenden Sportbetrieb und wird mit sofortiger Wirkung die Regeln für den Kontaktsport anpassen. Das kündigte Sportsenator Andreas Geisel an.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

www.berlin.de/sen/inneres/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.959951.php

LSB-Präsident Thomas Härtel begrüßt die Entscheidung: „Sie ist ein gutes Zeichen für den Sport. Wir danken Sportsenator Andreas Geisel und dem Regierenden Bürgermeister, Michael Müller. Es bleibt eine wichtige Aufgabe für unsere Vereine und Verbände, auf das Infektionsgeschehen zu achten und die Hygieneregeln einzuhalten."

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news-1539 Mon, 13 Jul 2020 12:37:37 +0200 Sommer-Camp in Corona-Zeiten aktuelles/news/details/sommer-camp-in-corona-zeiten/ „Integration durch Sport“: 140 Kinder tobten sich auf dem Tempelhofer Feld aus Sommer-Camp in Corona-Zeiten ]]> Acht Tage, 15 Stationen und 140 Kinder, die neue Sportarten ausprobiert haben. Das ist die Bilanz des Sommer-Camps 2020. Der Landessportbund Berlin (LSB) und die Turngemeinde in Berlin e.V. (TiB) schufen für die Kinder eine Integrations-Sport-Oase auf dem Tempelhofer Feld und dem TiB-Vereinsgelände.

Zwei Drittel der Teilnehmenden leben in Unterkünften für Geflüchtete in Lichtenberg und Schöneberg. Sie alle sind Teil der LSB-Programme „Integration durch Sport“ und „Willkommen im Sport“ und sind so auf das Camp aufmerksam geworden. Außerdem haben 50 Kinder mitgemacht, die Mitglied in der TiB-Jugendabteilung sind.

14 Gruppen mit je zehn Kindern haben zahlreiche Sportarten ausprobiert: Beachvolleyball, Basketball, Hockey, Leichtathletik, Jugger, Ultimate Frisbee uvm. Sogar eine Graffiti-Station gab es, um die Kreativität anzuregen.
„In den letzten Monaten mussten die Kinder viel rumsitzen, konnten wenig rausgehen. Nach dieser Zeit der Bewegungsarmut merkt man, wie gut ihnen das Camp jetzt tut. Sie haben richtig Bock mitzumachen“, berichtet Khaled Gharbi, Projektleiter "Willkommen im Sport".

Die Veranstaltung fand wegen der Corona-Lage unter strengen Hygiene-Vorschriften statt. Dazu gehörte unter anderem, dass die Gruppen nicht vermischt wurden. Gharbi: „Die Kinder, die aus demselben Heim kommen, waren in einer Gruppe. Auch ihre jeweiligen Betreuer sind aus den Heimen mitgekommen. So waren nur diejenigen zusammen, die sich ohnehin jeden Tag sehen.“ Barbora Lenneffer von der TiB ergänzt: „Das war leider für die Integration nicht optimal. Wir hätten die Kinder natürlich gern mehr durchmischt, damit sie sich besser kennenlernen. Aber gesehen haben sie sich trotzdem – wenn auch mit etwas Abstand.“

Nächstes Jahr soll es eine Neuauflage des Camps geben. Lenneffer: „Dann gibt es hoffentlich keine Abstandsregeln mehr.

Ein Video zur Veranstaltung gibt es hier.

„Integration durch Sport“ wird gefördert vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI),„Willkommen im Sport" erhält Fördergelder durch die Beauftrage der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Text: Franziska Staupendahl
Fotos: Jürgen Engler

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news-1538 Thu, 09 Jul 2020 16:31:16 +0200 Genehmigung zur Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs aktuelles/news/details/genehmigung-zur-wiederaufnahme-des-wettkampfbetriebs/ Antwort der Senatsverwaltung für Inneres und Sport auf den Antrag des Badminton-Verbands Berlin-Brandenburg Foto: Engler ]]> Aus aktuellem Anlass macht der Landessportbund Berlin auf eine Genehmigung zur umgehenden Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs beim Badminton-Verband Berlin-Brandenburg aufmerksam.

Der Landessportbund bittet alle Berliner Sportfachverbände, sich an diesem Antrag zu orientieren und ebenfalls Anträge zur Genehmigung ihres Wettkampfbetriebs bei der zuständigen Senatsverwaltung zu stellen.

Die Antwort an den Badminton-Verband steht hier.

Alle weiteren Informationen hat der Landessportbund an die Sportfachverbänden per E-Mail weitergeleitet.

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news-1537 Thu, 09 Jul 2020 12:24:19 +0200 Kontaktsport und Team-Rudern weiter verboten aktuelles/news/details/kontaktsport-und-team-rudern-weiter-verboten/ LSB bittet in einem Schreiben den Regierenden Bürgermeister um Unterstützung bei der Wiederaufnahme des Sportbetriebs in seiner Breite Rudern ist zurzeit nur im Einer gestattet ]]> LSB-Präsident Thomas Härtel, Direktor Friedhard Teuffel, Sportjugend-Vorsitzender Steffen Sambill und Kathrin Brachwitz, Vorsitzende der LSB-Präsidentenversammlung, haben sich einem gemeinsamen Schreiben an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, gewandt.

Sie drücken ihr Unverständnis über teilweise nicht nachvollziehbare Regeln und Ungleichbehandlung aus.

Thomas Härtel: Wir fordern die Wiederaufnahme des Berliner Sports in seiner Breite, insbesondere die Anpassung an die Regeln im Land Brandenburg und hoffen sehr, dass der Senat schnellstmöglich eine positive Entscheidung trifft."

Das Schreiben im Wortlaut steht hier.

Foto: Rudern nur im Einer - Teamrudern und Kontaktsport ist weiterhin verboten.

Fotograf: Jürgen Engler

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news-1535 Tue, 07 Jul 2020 11:54:34 +0200 LSB-Schwimm-Intensivkurse für Drittklässler aktuelles/news/details/lsb-schwimm-intensivkurse-fuer-drittklaessler/ 900 Kinder haben in der ersten Ferienwoche teilgenommen Foto: Engler ]]> Der Landessportbund Berlin bietet in den Sommerferien wieder Schwimm-Intensivkurse an, die die Sportjugend Berlin gemeinsam mit Vereinen durchführt. In der ersten Ferienwoche haben schon über 900 Kinder teilgenommen, die nach der 3. Klasse noch kein Bronze-Schwimmabzeichen hatten. 700 von ihnen absolvierten jetzt die Prüfung für das Seepferdchen bzw. ein Schwimmabzeichen in Bronze, Silber oder Gold. Alle anderen haben die Möglichkeit, an einem weiteren Kurs teilzunehmen. In den gesamten Sommerferien stehen insgesamt 4.800 Plätze für Kinder zum Schwimmlernen bereit. In den Kursen ab Ende Juli sind noch einige Plätze frei.

Die Schwimmkurse werden mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie organisiert und unterstützt vom Berliner Schwimm-Verband und den Vereinen Wasserfreunde Spandau 04, Berliner TSC, SSC Reinickendorf, BSV Friesen 1895, Sportfreunde Berlin 06, Neukölln Schwimmbär und Berliner Wasserratten 1889.

Weitere Infos/Anmeldung: www.schwimmkurse-sportjugend.de

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news-1534 Tue, 07 Jul 2020 11:41:30 +0200 Zukunftspreis 2020 aktuelles/news/details/zukunftspreis-2020/ Jetzt bewerben! Beste Vereinsprojekte werden mit insgesamt 25.000 Euro ausgezeichnet. Zukunftspreis 2019 ]]> Der Zukunftspreis des Berliner Sports zeigt Jahr für Jahr eindrucksvoll, wie kreativ, zukunftsweisend und enorm wichtig der Vereinssport ist. Und vor allem in der aktuellen Krise sind gute Ideen, außergewöhnliche Initiativen und besonderes Engagement gefragt.

Der Landessportbund Berlin (LSB) zeichnet gemeinsam mit der LOTTO-Stiftung Berlin und der Berliner Stadtreinigung (BSR) auch in diesem Jahr wieder die 20 besten Ideen und Aktionen im Berliner Vereinssport aus. Der Wettbewerb ist mit 25.000 Euro dotiert. Vereine und Verbände im LSB können sich ab sofort und bis zum 31. Oktober 2020 bewerben.

Im Fokus stehen diesmal insbesondere engagierte Projekte, die in der Corona-Krise entstanden sind. Bewerben können sich die Vereine und Verbände aber auch in den Kategorien „Kinder und Jugendsport“ (z.B. Sport und Bildung, Nachwuchsarbeit), „Umwelt“ (z.B. Abfallmanagement, Energieeffizienz, Wasserschutz), „Integration und Inklusion“ (z.B. Angebote für Geflüchtete) und „Vereinsentwicklung“ (z.B. Mitgliedergewinnung und -bindung). Zudem dürfen selbstgewählte Themen eingereicht werden.

LSB-Präsident Thomas Härtel: „Viele Vereine haben in den vergangenen Wochen und Monaten attraktive digitale Fitnessangebote entwickelt und neue Serviceleistungen auf die Beine gestellt. So halten sie den Kontakt zu ihren Mitgliedern. Davon profitieren die Vereine auch in der Zukunft. Sie haben gezeigt, dass sie stark und gut gerüstet sind. Dafür möchten wir ihnen danken sowie die besten Beispiele prämieren und öffentlich machen. Wir danken auch der LOTTO-Stiftung Berlin und der BSR. Ihr kontinuierliches Engagement für den Sport ist großartig und keineswegs selbstverständlich.“

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre Bewerbung bis spätestens 31. Oktober 2020 per Post, Fax oder E-Mail einreichen:

Landessportbund Berlin e.V. Abteilung Sportentwicklung / Miriam Streich Jesse-Owens Allee 2 14053 Berlin Tel.: 030-30002-102 / Fax: 030-30002-107 E-Mail: zukunftspreis@lsb-berlin.de

Weitere Informationen: www.zukunftspreis-berlin.de.

Foto: Der Charlottenburger TSV 1858 hatte im vergangenen Jahr den Zukunftspreis gewonnen – mit dem Projekt „HOPE – Healthy Onko People“

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news-1531 Wed, 24 Jun 2020 15:24:42 +0200 Staatssekretär antwortet auf LSB-Schreiben aktuelles/news/details/staatssekretaer-antwortet-auf-lsb-schreiben/ LSB-Präsident und Direktor baten um Klarstellungen zur zehnten Verordnung zur Änderung der SARS-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung  Sport in der Halle ]]> LSB-Präsident Thomas Härtel und Direktor Friedhard Teuffel hatten Staatssekretär Aleksander Dzembritzki in einem Brief vom 16. Juni um Klarstellungen zur zehnten Verordnung zur Änderung der SARS-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung gebeten. Die Antwort liegt jetzt vor und kann hier nachgelesen werden.

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news-1529 Tue, 23 Jun 2020 12:12:48 +0200 #SportparkFürALLE aktuelles/news/details/sportparkfueralle/ Berliner Sport startet Petition für #InklusionsSportpark #SportparkFürALLE ]]> Der Berliner Sport begrüßt die Pläne des Senats, den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark zu einem inklusiven Sportpark zu entwickeln. Um den öffentlichen Diskurs für die inklusive Zukunft des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks als #SportparkFürALLE anzuregen, haben der Landessportbund Berlin, der Berliner Fußball-Verband, der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin, der Berliner Leichtathletik-Verband, der Bezirkssportbund Pankow und mehrere Sportvereine heute eine Change.org-Petition gestartet.

Die 16 Petenten fordern den für 2020 – 2024 geplanten Umbau des Jahn-Sportparks zu einer inklusiven Sportanlage, u. a. mit

  • barrierefreien Trainings- und Wettkampfflächen und -halle
  • einem Kompetenzzentrum für InklusionsSport
  • einem inklusiven Stadion

Dabei sollen Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen veranlasst werden und eine inklusive Bewegungskita für das Quartier entstehen.

Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin e. V. hebt die gesamtstädtische Be-deutung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks für die Vielfalt des Sports hervor: „Wir brauchen eine barrierefreie Sportinfrastruktur, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben. Im Jahn-Sportpark treffen sich täglich Menschen um Sport zu betreiben. Für Menschen mit Behinderung stellen Barrieren ein großes Problem dar. Ein Inklusions-Sportpark ist ein Leuchtturm mit Strahlkraft für die Sportmetropole Berlin und weit über hinaus.“

Andreas Statzkowski, Präsident des Berliner Leichtathletik-Verbands e. V. beschreibt die Bedeutung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks für die Hauptnutzer: „Der Berliner Leichtathletik-Verband ruft seine 74 Mitgliedsvereine mit insgesamt 15.000 Mitgliedern auf, die Online-Petition zu unterstützen. Das Stadion hat eine immense Bedeutung für uns. Deshalb setzen wir uns für einen Neubau unter inklusiven Aspekten ein.“       

Carsten Maaß, Präsident des Bezirkssportbunds Pankow, spricht für die Vereine: „Besonders im Innenstadtbereich gibt es in Berlin kaum mehr Potenzial für den Neubau von Sport-stätten. Die geplanten Großspielfelder werden die große Nachfrage im Hockeysport mildern und auch für die Entwicklung des Mädchen- und Frauenfußballs bieten sich im Inklusions-Sportpark bessere Voraussetzungen. Der Tennissport hat am Standort eine lange Tradition und wird auch stark von einer Umgestaltung des SportparkFürALLE profitieren. Diese und andere Angebote unserer Vereine sind überwiegend breitensportorientiert und werden in erster Linie von Anwohnerinnen und Anwohnern des umliegenden Kiezes wahrgenommen. Die Vereine wollen sich in den neuen Fokus des InklusionsSportpark aktiv einbringen und ihre Angebote inklusiv weiterentwickeln.“

Stefan Schenck, Vizepräsident Inklusion im Behinderten- und Reha-Sportverband Berlin e. V. beschreibt die politischen Ziele der Petition wie folgt: „Rollstuhlnutzende wollen einfach ihren Platz im Stadion frei wählen, ihn ohne Hilfe erreichen und gemeinsam mit ihren Freunden in der Pause eine Stadionwurst kaufen können. Blinde Menschen wollen einfach mal joggen gehen, ohne vorher eine Begleitläuferin organisieren zu müssen. Wenn wir Alle unsere Barrieren im Kopf durchbrechen, werden Teilhabedefizite, wie die genannten Beispiele, so offensichtlich und der InklusionsSportpark mit der barrierefreien Joggingstrecke und dem inklusiven StadionNeubau eine Zwangsläufigkeit. Der Berliner Sport möchte auf dem Weg zur inklusiven Stadtgesellschaft voranschreiten und unterstützt deswegen geschlossen den Senat bei seinem Investitionsvorhaben für den InklusionsSportpark.“

Die Petition des Berliner Sports läuft unter change.org/InklusionsSportpark.

Weitere Infos auf Twitter @InkluSportpark und dem hashtag #InklusionsSportpark

Ein Video über die Veranstaltung zum Start der Petition ist hier zu sehen.

 

Über den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark

Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark liegt neben dem Mauerpark im Bezirk Pankow. Er ist ein sportliche Übungs-, Lehr- und Wettkampfort für Sportvereine, Schulen, Hochschulen und Institutionen des Landes Berlin. Das 23 ha große Sportgelände beherbergt neben dem Großen Stadion ein kleineres Stadion an der Cantianstraße sowie mehrere Tennis-, Fußball-, Beachvolley- und Basketballplätze. Angrenzend an das Ge-lände, nördlich des Großen Stadions, befindet sich die Max-Schmeling-Halle. Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark gilt auch als Kiezsportgelände. Für individuell Sporttreibende und Anwohnende ist er ein wichtiger Bestandteil der täglichen Freizeitgestaltung.

Eine im Jahr 2014 erstellte Machbarkeitsstudie soll vor Beginn der Maßnahmen aktualisiert werden. Nutzerinnen und Nutzer, d.h. die Vereine, Schulen, Kitas, individuell Sporttreiben-den, die Anwohnenden sowie die zuständigen Behörden, wurden aktiv in die Gestaltung der Zukunft des Jahn-Sportparks einbezogen.

Der Landessportbund Berlin, der Berliner Fußball-Verband, der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin sowie der Berliner Leichtathletik-Verband appellierten Ende Mai 2020 in einem gemeinsamen Brief an die Fraktionsvorsitzenden von SPD, Linke und Bündnis 90/Grüne im Abgeordnetenhaus, sich für dieses wichtige Inklusions- und Infrastruktur-Projekt stark zu machen. 

Foto: LSB

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news-1527 Tue, 16 Jun 2020 15:47:44 +0200 Brief von LSB-Präsident und Direktor an den Staatssekretär aktuelles/news/details/brief-von-lsb-praesident-und-direktor-an-den-staatssekretaer/ Klarstellungen zur zehnten Verordnung zur Änderung der SARS-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung Indoor-Sport beim SC Siemensstadt ]]> Sehr geehrter Herr Staatssekretär, lieber Aleksander,

die derzeitige Situation des Berliner Sports, insbesondere nach der verspäteten Öffnung von gedeckten Sportanlagen, hat bei vielen unserer Vereine und Verbände starke Irritationen ausgelöst. Nach der aktuell geltenden Rechtsverordnung ist es nicht plausibel zu erklären, warum in der Anwendung mit unterschiedlichem Maß gemessen wird. So nehmen wir zur Kenntnis, dass der Schulsport in Sporthallen mit einer Trainingsgruppenstärke von 16 Personen durchgeführt werden kann, hingegen die Gruppenstärke einer privaten Sportschule lediglich acht Personen umfassen darf. Andererseits soll der Vereinssport nach der aktuellen Verordnung mit bis zu 12 Personen (unter Reduzierung von Personen pro Trainingsgruppe per qm-Definition) zulässig sein. Darüber hinaus hebelt das weiterhin nicht final abgestimmte Rahmenkonzept zur Sporthallennutzung, auf welches jedoch sämtliche Berliner Bezirke Bezug nehmen, durch eine Abstandsregelung von 30 qm² pro Person diese Vorgaben aus. Unsere Information, dass der Sport im Park und auf öffentliche Grünanlagen nunmehr mit bis zu 25 Personen möglich sein soll, unterstreicht diese diffuse Situation und erschwert uns, in der Beratung der Vereine und Verbände Akzeptanz herzustellen. Betrachten wir die Vorgaben unter rechtlichen Gesichtspunkten, fehlt uns die Grundlage zur Herleitung der oben angeführten unterschiedlichen Behandlung von Trainingsgruppen.

Ähnlich verhält es sich mit der Nutzung von ungedeckten Sportflächen im Außenbereich. Es ist nicht zu erklären, warum man eine genormte Sportanlage ebenso nur mit 12 Personen (pro Hälfte) nutzen kann, wenn hier durch die Abstandsregelungen entsprechend mehr Gruppen bzw. Sportlerinnen und Sportler von den Angeboten der Vereine und Verbände profitieren können.

Weitere Ihnen bekannte und bisher nicht final geklärte Schwerpunkte sind u.a. die Abstandsregelung im Rudersport. Hier liegt uns eine Bestätigung der SenGPG vor, nach welcher das Rudern auch mit Abständen von 1,30m zulässig ist. Zudem gibt es Unklarheiten bei der Nutzung von Sportflächen in Frei- und Strandbädern. Schwimmvereine und Rehasport-Vereine beschweren sich über die Zustände, da in Freibädern und auf Schwimmanlagen auf Vereinsgeländen mit Sondergenehmigungen entsprechende Angebote möglich sind, sie aber Ihre Angebote nicht in öffentlich zugänglichen Bädern durchführen können.

Des Weiteren ist die Nutzung von sonstigen Räumlichkeiten auf den Vereinsgeländen laut geltender Senatsverordnung untersagt. Vereine und Verbände können und möchten hier Bewegungsangebote und/oder Gremiensitzungen sowie Versammlungen in ihren Räumlichkeiten stattfinden lassen, was unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln auch entsprechend möglich wäre.

Widersprüchlich ist bis dato auch, dass für Kontaktsportarten schärfere Regelungen gelten wie für die Allgemeinheit, da nicht einmal mit einer Person aus dem eigenen Haushalt oder dem/der Lebenspartner/-in Kontaktsport erlaubt ist.

Wir stellen uns daher an die Seite der Vereine und Verbände und fordern eine unmissverständliche, klarstellende und verbindliche Aussage zu den Abstandsregelungen, den geltenden Gruppenstärken und den weiteren Fragestellungen bis zum Donnerstag, den 18. Juni 2020, 12 Uhr.

Vielen Dank vorab und beste Grüße

Thomas Härtel, LSB-Präsident

Friedhard Teuffel, LSB-Direktor

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news-1526 Fri, 12 Jun 2020 13:59:59 +0200 LSB bietet Schwimmkurse an aktuelles/news/details/lsb-bietet-schwimmkurse-an/ 4800 Drittklässler können Schwimmabzeichen nachholen LSB bietet Schwimmkurse an ]]> Für die Berliner Drittklässler ist wegen der Corona-Pandemie seit März der Schulschwimmunterricht ausgefallen. Schätzungsweise 15.000-16.000 von ihnen haben noch kein „Seepferdchen“ oder Schwimmabzeichen abgelegt. Für diese Kinder bieten in den Sommerferien mehrere Berliner Schwimmvereine gemeinsam mit der Sportjugend im Landessportbund Berlin, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Schwimm-Intensivkurse an. Es wird 4.800 Plätze geben, um den ausgefallenen Schwimmunterricht nachzuholen.

Die Intensivkurse finden eine Woche lang täglich (montags bis freitags) für 45 Minuten statt.
Die Durchführung der Kurse ist für die vier Ferien-Wochen 29.6.-3.7., 6.7.-10.7., 27.7.-31.7. und 3.8.-7.8. geplant.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldungen sind ab sofort hier www.schwimmkurse-sportjugend.de möglich.

LSB-Präsident Thomas Härtel: „Unsere Vereine zeigen mit den Schwimmkursen auf herausragende Weise, dass sie nicht nur für ihre Mitglieder da sind, sondern auch einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Sie sind die Experten, wenn es darum geht, Kindern schwimmen beizubringen.“

Sportjugendvorsitzender Steffen Sambill: „Sicher Schwimmen können ist lebenswichtig. Die Intensivkurse tragen deshalb entscheidend dazu bei, dass alle Kinder schwimmen lernen. So können die Kinder die Sommerferien sicher in Freibädern und Seen genießen.“

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Mir ist wichtig, dass möglichst alle Kinder schwimmen können. Deshalb freue ich mich sehr über dieses Sommerangebot der Berliner Schwimmvereine. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass die Drittklässlerinnen und Drittklässler in den Sommerferien ihre Schwimmabzeichen erhalten können.“

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news-1524 Wed, 10 Jun 2020 11:56:02 +0200 Hallen in ganz Berlin öffnen! aktuelles/news/details/hallen-in-ganz-berlin-oeffnen/ LSB wendet sich an die Bezirke Hallen in allen Bezirken wieder öffnen! ]]> Sehr geehrte Bezirksstadträtinnen und Bezirksstadträte,

wir freuen uns sehr, dass in vielen Bezirken nun wieder Vereinssport in Hallen möglich ist und möchten uns für die erfolgreichen Anstrengungen ganz herzlich bedanken. Die Vereine berichten uns, wie wertvoll dieser Schritt ist.

Gleichzeitig möchten wir auch die Rückmeldung geben, dass bei uns die Telefondrähte glühen, denn andere Vereine sind irritiert, verärgert und auch um ihre Existenz besorgt, weil in manchen Bezirken eben noch nicht alles so möglich ist wie geplant. Wir gehen davon aus, dass die fehlende Öffnung nicht an irgendwelchen Hygienekonzepten scheitert, da sowohl von Seiten des organisierten Sports (DOSB, LSB und Fachverbände) als auch von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Konzepte vorliegen, die als Grundlage für das Sporttreiben in der Halle mehr als ausreichend sind und keiner ausführlichen Spezifizierung durch die Vereine mehr bedürfen. Die Vereine werden sich auf jeden Fall daran halten.

Wir wissen, wie belastend und fordernd diese Zeit für alle ist. Gerade deshalb wollen wir darauf hinweisen, wie bedeutsam die Hallenöffnung ist. Wenn Menschen vor den Sommerferien nochmal im Verein zusammenkommen können, geht es nicht nur um Sport, sondern auch um einen wichtigen psychologischen Anknüpfungspunkt, um auch nach den Sommerferien in Verbindung zu bleiben.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit den besten Grüßen

 

Thomas Härtel           Friedhard Teuffel  

Präsident                   Direktor

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