Landessportbund Berlin News https://lsb-berlin.net Alle Neuigkeiten des Landessportbundes Berlin en_GB Landessportbund Berlin Tue, 07 Jul 2020 07:57:06 +0200 Tue, 07 Jul 2020 07:57:06 +0200 TYPO3 news-1531 Wed, 24 Jun 2020 15:24:42 +0200 Staatssekretär antwortet auf LSB-Schreiben aktuelles/news/details/staatssekretaer-antwortet-auf-lsb-schreiben/ LSB-Präsident und Direktor baten um Klarstellungen zur zehnten Verordnung zur Änderung der SARS-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung  Sport in der Halle ]]> LSB-Präsident Thomas Härtel und Direktor Friedhard Teuffel hatten Staatssekretär Aleksander Dzembritzki in einem Brief vom 16. Juni um Klarstellungen zur zehnten Verordnung zur Änderung der SARS-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung gebeten. Die Antwort liegt jetzt vor und kann hier nachgelesen werden.

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news-1529 Tue, 23 Jun 2020 12:12:48 +0200 #SportparkFürALLE aktuelles/news/details/sportparkfueralle/ Berliner Sport startet Petition für #InklusionsSportpark #SportparkFürALLE ]]> Der Berliner Sport begrüßt die Pläne des Senats, den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark zu einem inklusiven Sportpark zu entwickeln. Um den öffentlichen Diskurs für die inklusive Zukunft des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks als #SportparkFürALLE anzuregen, haben der Landessportbund Berlin, der Berliner Fußball-Verband, der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin, der Berliner Leichtathletik-Verband, der Bezirkssportbund Pankow und mehrere Sportvereine heute eine Change.org-Petition gestartet.

Die 16 Petenten fordern den für 2020 – 2024 geplanten Umbau des Jahn-Sportparks zu einer inklusiven Sportanlage, u. a. mit

  • barrierefreien Trainings- und Wettkampfflächen und -halle
  • einem Kompetenzzentrum für InklusionsSport
  • einem inklusiven Stadion

Dabei sollen Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen veranlasst werden und eine inklusive Bewegungskita für das Quartier entstehen.

Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin e. V. hebt die gesamtstädtische Be-deutung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks für die Vielfalt des Sports hervor: „Wir brauchen eine barrierefreie Sportinfrastruktur, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben. Im Jahn-Sportpark treffen sich täglich Menschen um Sport zu betreiben. Für Menschen mit Behinderung stellen Barrieren ein großes Problem dar. Ein Inklusions-Sportpark ist ein Leuchtturm mit Strahlkraft für die Sportmetropole Berlin und weit über hinaus.“

Andreas Statzkowski, Präsident des Berliner Leichtathletik-Verbands e. V. beschreibt die Bedeutung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks für die Hauptnutzer: „Der Berliner Leichtathletik-Verband ruft seine 74 Mitgliedsvereine mit insgesamt 15.000 Mitgliedern auf, die Online-Petition zu unterstützen. Das Stadion hat eine immense Bedeutung für uns. Deshalb setzen wir uns für einen Neubau unter inklusiven Aspekten ein.“       

Carsten Maaß, Präsident des Bezirkssportbunds Pankow, spricht für die Vereine: „Besonders im Innenstadtbereich gibt es in Berlin kaum mehr Potenzial für den Neubau von Sport-stätten. Die geplanten Großspielfelder werden die große Nachfrage im Hockeysport mildern und auch für die Entwicklung des Mädchen- und Frauenfußballs bieten sich im Inklusions-Sportpark bessere Voraussetzungen. Der Tennissport hat am Standort eine lange Tradition und wird auch stark von einer Umgestaltung des SportparkFürALLE profitieren. Diese und andere Angebote unserer Vereine sind überwiegend breitensportorientiert und werden in erster Linie von Anwohnerinnen und Anwohnern des umliegenden Kiezes wahrgenommen. Die Vereine wollen sich in den neuen Fokus des InklusionsSportpark aktiv einbringen und ihre Angebote inklusiv weiterentwickeln.“

Stefan Schenck, Vizepräsident Inklusion im Behinderten- und Reha-Sportverband Berlin e. V. beschreibt die politischen Ziele der Petition wie folgt: „Rollstuhlnutzende wollen einfach ihren Platz im Stadion frei wählen, ihn ohne Hilfe erreichen und gemeinsam mit ihren Freunden in der Pause eine Stadionwurst kaufen können. Blinde Menschen wollen einfach mal joggen gehen, ohne vorher eine Begleitläuferin organisieren zu müssen. Wenn wir Alle unsere Barrieren im Kopf durchbrechen, werden Teilhabedefizite, wie die genannten Beispiele, so offensichtlich und der InklusionsSportpark mit der barrierefreien Joggingstrecke und dem inklusiven StadionNeubau eine Zwangsläufigkeit. Der Berliner Sport möchte auf dem Weg zur inklusiven Stadtgesellschaft voranschreiten und unterstützt deswegen geschlossen den Senat bei seinem Investitionsvorhaben für den InklusionsSportpark.“

Die Petition des Berliner Sports läuft unter change.org/InklusionsSportpark.

Weitere Infos auf Twitter @InkluSportpark und dem hashtag #InklusionsSportpark

Ein Video über die Veranstaltung zum Start der Petition ist hier zu sehen.

 

Über den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark

Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark liegt neben dem Mauerpark im Bezirk Pankow. Er ist ein sportliche Übungs-, Lehr- und Wettkampfort für Sportvereine, Schulen, Hochschulen und Institutionen des Landes Berlin. Das 23 ha große Sportgelände beherbergt neben dem Großen Stadion ein kleineres Stadion an der Cantianstraße sowie mehrere Tennis-, Fußball-, Beachvolley- und Basketballplätze. Angrenzend an das Ge-lände, nördlich des Großen Stadions, befindet sich die Max-Schmeling-Halle. Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark gilt auch als Kiezsportgelände. Für individuell Sporttreibende und Anwohnende ist er ein wichtiger Bestandteil der täglichen Freizeitgestaltung.

Eine im Jahr 2014 erstellte Machbarkeitsstudie soll vor Beginn der Maßnahmen aktualisiert werden. Nutzerinnen und Nutzer, d.h. die Vereine, Schulen, Kitas, individuell Sporttreiben-den, die Anwohnenden sowie die zuständigen Behörden, wurden aktiv in die Gestaltung der Zukunft des Jahn-Sportparks einbezogen.

Der Landessportbund Berlin, der Berliner Fußball-Verband, der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin sowie der Berliner Leichtathletik-Verband appellierten Ende Mai 2020 in einem gemeinsamen Brief an die Fraktionsvorsitzenden von SPD, Linke und Bündnis 90/Grüne im Abgeordnetenhaus, sich für dieses wichtige Inklusions- und Infrastruktur-Projekt stark zu machen. 

Foto: LSB

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news-1527 Tue, 16 Jun 2020 15:47:44 +0200 Brief von LSB-Präsident und Direktor an den Staatssekretär aktuelles/news/details/brief-von-lsb-praesident-und-direktor-an-den-staatssekretaer/ Klarstellungen zur zehnten Verordnung zur Änderung der SARS-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung Indoor-Sport beim SC Siemensstadt ]]> Sehr geehrter Herr Staatssekretär, lieber Aleksander,

die derzeitige Situation des Berliner Sports, insbesondere nach der verspäteten Öffnung von gedeckten Sportanlagen, hat bei vielen unserer Vereine und Verbände starke Irritationen ausgelöst. Nach der aktuell geltenden Rechtsverordnung ist es nicht plausibel zu erklären, warum in der Anwendung mit unterschiedlichem Maß gemessen wird. So nehmen wir zur Kenntnis, dass der Schulsport in Sporthallen mit einer Trainingsgruppenstärke von 16 Personen durchgeführt werden kann, hingegen die Gruppenstärke einer privaten Sportschule lediglich acht Personen umfassen darf. Andererseits soll der Vereinssport nach der aktuellen Verordnung mit bis zu 12 Personen (unter Reduzierung von Personen pro Trainingsgruppe per qm-Definition) zulässig sein. Darüber hinaus hebelt das weiterhin nicht final abgestimmte Rahmenkonzept zur Sporthallennutzung, auf welches jedoch sämtliche Berliner Bezirke Bezug nehmen, durch eine Abstandsregelung von 30 qm² pro Person diese Vorgaben aus. Unsere Information, dass der Sport im Park und auf öffentliche Grünanlagen nunmehr mit bis zu 25 Personen möglich sein soll, unterstreicht diese diffuse Situation und erschwert uns, in der Beratung der Vereine und Verbände Akzeptanz herzustellen. Betrachten wir die Vorgaben unter rechtlichen Gesichtspunkten, fehlt uns die Grundlage zur Herleitung der oben angeführten unterschiedlichen Behandlung von Trainingsgruppen.

Ähnlich verhält es sich mit der Nutzung von ungedeckten Sportflächen im Außenbereich. Es ist nicht zu erklären, warum man eine genormte Sportanlage ebenso nur mit 12 Personen (pro Hälfte) nutzen kann, wenn hier durch die Abstandsregelungen entsprechend mehr Gruppen bzw. Sportlerinnen und Sportler von den Angeboten der Vereine und Verbände profitieren können.

Weitere Ihnen bekannte und bisher nicht final geklärte Schwerpunkte sind u.a. die Abstandsregelung im Rudersport. Hier liegt uns eine Bestätigung der SenGPG vor, nach welcher das Rudern auch mit Abständen von 1,30m zulässig ist. Zudem gibt es Unklarheiten bei der Nutzung von Sportflächen in Frei- und Strandbädern. Schwimmvereine und Rehasport-Vereine beschweren sich über die Zustände, da in Freibädern und auf Schwimmanlagen auf Vereinsgeländen mit Sondergenehmigungen entsprechende Angebote möglich sind, sie aber Ihre Angebote nicht in öffentlich zugänglichen Bädern durchführen können.

Des Weiteren ist die Nutzung von sonstigen Räumlichkeiten auf den Vereinsgeländen laut geltender Senatsverordnung untersagt. Vereine und Verbände können und möchten hier Bewegungsangebote und/oder Gremiensitzungen sowie Versammlungen in ihren Räumlichkeiten stattfinden lassen, was unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln auch entsprechend möglich wäre.

Widersprüchlich ist bis dato auch, dass für Kontaktsportarten schärfere Regelungen gelten wie für die Allgemeinheit, da nicht einmal mit einer Person aus dem eigenen Haushalt oder dem/der Lebenspartner/-in Kontaktsport erlaubt ist.

Wir stellen uns daher an die Seite der Vereine und Verbände und fordern eine unmissverständliche, klarstellende und verbindliche Aussage zu den Abstandsregelungen, den geltenden Gruppenstärken und den weiteren Fragestellungen bis zum Donnerstag, den 18. Juni 2020, 12 Uhr.

Vielen Dank vorab und beste Grüße

Thomas Härtel, LSB-Präsident

Friedhard Teuffel, LSB-Direktor

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news-1526 Fri, 12 Jun 2020 13:59:59 +0200 LSB bietet Schwimmkurse an aktuelles/news/details/lsb-bietet-schwimmkurse-an/ 4800 Drittklässler können Schwimmabzeichen nachholen LSB bietet Schwimmkurse an ]]> Für die Berliner Drittklässler ist wegen der Corona-Pandemie seit März der Schulschwimmunterricht ausgefallen. Schätzungsweise 15.000-16.000 von ihnen haben noch kein „Seepferdchen“ oder Schwimmabzeichen abgelegt. Für diese Kinder bieten in den Sommerferien mehrere Berliner Schwimmvereine gemeinsam mit der Sportjugend im Landessportbund Berlin, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Schwimm-Intensivkurse an. Es wird 4.800 Plätze geben, um den ausgefallenen Schwimmunterricht nachzuholen.

Die Intensivkurse finden eine Woche lang täglich (montags bis freitags) für 45 Minuten statt.
Die Durchführung der Kurse ist für die vier Ferien-Wochen 29.6.-3.7., 6.7.-10.7., 27.7.-31.7. und 3.8.-7.8. geplant.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldungen sind ab sofort hier www.schwimmkurse-sportjugend.de möglich.

LSB-Präsident Thomas Härtel: „Unsere Vereine zeigen mit den Schwimmkursen auf herausragende Weise, dass sie nicht nur für ihre Mitglieder da sind, sondern auch einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Sie sind die Experten, wenn es darum geht, Kindern schwimmen beizubringen.“

Sportjugendvorsitzender Steffen Sambill: „Sicher Schwimmen können ist lebenswichtig. Die Intensivkurse tragen deshalb entscheidend dazu bei, dass alle Kinder schwimmen lernen. So können die Kinder die Sommerferien sicher in Freibädern und Seen genießen.“

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Mir ist wichtig, dass möglichst alle Kinder schwimmen können. Deshalb freue ich mich sehr über dieses Sommerangebot der Berliner Schwimmvereine. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass die Drittklässlerinnen und Drittklässler in den Sommerferien ihre Schwimmabzeichen erhalten können.“

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news-1524 Wed, 10 Jun 2020 11:56:02 +0200 Hallen in ganz Berlin öffnen! aktuelles/news/details/hallen-in-ganz-berlin-oeffnen/ LSB wendet sich an die Bezirke Hallen in allen Bezirken wieder öffnen! ]]> Sehr geehrte Bezirksstadträtinnen und Bezirksstadträte,

wir freuen uns sehr, dass in vielen Bezirken nun wieder Vereinssport in Hallen möglich ist und möchten uns für die erfolgreichen Anstrengungen ganz herzlich bedanken. Die Vereine berichten uns, wie wertvoll dieser Schritt ist.

Gleichzeitig möchten wir auch die Rückmeldung geben, dass bei uns die Telefondrähte glühen, denn andere Vereine sind irritiert, verärgert und auch um ihre Existenz besorgt, weil in manchen Bezirken eben noch nicht alles so möglich ist wie geplant. Wir gehen davon aus, dass die fehlende Öffnung nicht an irgendwelchen Hygienekonzepten scheitert, da sowohl von Seiten des organisierten Sports (DOSB, LSB und Fachverbände) als auch von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Konzepte vorliegen, die als Grundlage für das Sporttreiben in der Halle mehr als ausreichend sind und keiner ausführlichen Spezifizierung durch die Vereine mehr bedürfen. Die Vereine werden sich auf jeden Fall daran halten.

Wir wissen, wie belastend und fordernd diese Zeit für alle ist. Gerade deshalb wollen wir darauf hinweisen, wie bedeutsam die Hallenöffnung ist. Wenn Menschen vor den Sommerferien nochmal im Verein zusammenkommen können, geht es nicht nur um Sport, sondern auch um einen wichtigen psychologischen Anknüpfungspunkt, um auch nach den Sommerferien in Verbindung zu bleiben.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit den besten Grüßen

 

Thomas Härtel           Friedhard Teuffel  

Präsident                   Direktor

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news-1523 Fri, 05 Jun 2020 12:41:37 +0200 „Bewegte Pause “ gestartet aktuelles/news/details/bewegte-pause-gestartet/ Sport, Spiel & Spaß auf dem Schulhof – eine Aktion der Senatsbildungsverwaltung, des Landessportbunds, der Sportjugend und der Berliner Proficlubs  Bewegte Pause ]]> Kinder- und Jugendliche sind von der Corona-Krise ganz besonders betroffen. Der Schulbetrieb ist inzwischen zwar wieder gestartet, aber Sportunterricht kann immer noch nicht stattfinden. Deshalb haben die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Landessportbund Berlin mit seiner Sportjugend und die Berliner Proficlubs gemeinsam die Initiative „Bewegte Pause“ gestartet. Sie bieten im Rahmen ihrer Kooperationsprogramme „Schule und Sportverein/-verband“ und „Profivereine machen Schule“ Bewegung, Spiel und Sport in den Pausen an. Der Landessportbund fördert diese Angebote mit einem Zuschuss zum Übungsleiterhonorar in Höhe von 10 Euro für jeweils 30 Minuten.

Senatorin Sandra Scheeres, LSB-Präsident Thomas Härtel und Kaweh Niroomand, Sprecher der Berliner Proficlubs, überzeugten sich am Freitag, dem 5. Juni 2020, in der sportbetonten Spartacus-Grundschule Friedrichshain von der großen Resonanz auf die „Bewegte Pause”. Die SG Empor Brandenburger Tor spielte mit den Schülerinnen und Schülern Handball. Der Verein Pfeffersport fand mit seiner Piraten-AG viel Anklang. Und auch der Jugendtrainer von ALBA BERLIN, Partner der Spartacus-Grundschule seit 2010, sorgte für viel Spaß und Bewegung.

Senatorin Sandra Scheeres: „Kinder und Jugendliche profitieren von Bewegung und sportlicher Aktivität. Wer sich körperlich betätigt, kann in der Regel auch besser lernen. Ich freue mich, dass wir hier gemeinsam Bewegungsformen alternativ zum Sportunterricht entwickelt haben, der derzeit leider noch nicht stattfinden kann.”

LSB-Präsident Thomas Härtel: „Auch die beliebten Schul-AGs innerhalb der Kooperation ‚Schule und Sportverein/-verband‘ können wegen der Corona-Krise nicht stattfinden. Unsere Sportvereine möchten aber trotzdem für Bewegung an den Schulen sorgen. Qualifizierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter machen in den Pausen Spiel- und Sportangebote. Ob Seilspringen, Torwandschießen, Parkour, Federball – möglich ist alles, was draußen und mit Mindestabstand angeboten werden kann und Spaß macht. So werden Sportvereine auch in diesen Wochen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht.”

Kaweh Niroomand, Sprecher der Initiative Berliner Proficlubs: „Die Berliner Proficlubs engagieren sich seit vielen Jahren intensiv für mehr Sport in Schulen und Kitas. Doch durch Corona ist der Schulsport komplett zum Erliegen gekommen. Mit der „Bewegten Pause“ gehen wir positiv und kreativ mit der Krise um und bringen Bewegung und Spaß zurück in den derzeit ungewohnten Schul-Alltag der Kinder.“

Steffen Sambill, Vorsitzender der Sportjugend Berlin, informierte über weitere Aktionen: „Auch in diesen Sommerferien wird es wieder das Angebot „Mein bewegter Sommer" geben. Außerdem sind Schwimmintensivkurse für Schülerinnen und Schüler geplant, die nach der dritten Klasse noch nicht schwimmen können." Diese Kurse fanden schon mit großem Erfolg in den Herbstferien 2018 und 2019 statt.  

Schulen und Vereine, die bei einer bewegten Pause mitmachen möchten, können sich hier bei der Sportjugend Berlin anmelden.

Fotos: 

• Leander Hesselmann, Jugendtrainer von ALBA BERLIN, sorgt für viel Spaß und Bewegung auf dem Hof der sportbetonten Spartacus-Grundschule in Berlin-Friedrichshain.

• Die Initiatoren (v.r.): LSB-Präsident Thomas Härtel, Senatorin Sandra Scheeres, Kaweh Niroomand, Sprecher der Proficlubs, Schulleiterin Bärbel Helm und Sportjugend-Vorsitzender Steffen Sambill.

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news-1522 Thu, 04 Jun 2020 16:05:32 +0200 Discgolf- & Footgolf-Parcours im Reiterstadion Am Olympiapark aktuelles/news/details/discgolf-footgolf-parcours-im-reiterstadion-am-olympiapark/ Neue attraktive Freizeitmöglichkeit für Schüler und junge Erwachsene / Anmeldung erforderlich Discgolf- & Footgolf-Parcours ]]> Aufgrund der Corona-Pandemie sind Sport- und Bewegungsangebote in nahezu allen Lebensbereichen (Schule, Verein, Freizeit) stark eingeschränkt bis untersagt. Um in diesem noch weitgehend unberechenbaren Zeitraum dennoch und perspektivisch Bewegungsalternativen für Schülerinnen und Schüler zu schaffen, wurde in enger Kooperation mit dem LSB Berlin und der Senatsverwaltung für Inneres und Sport - Olympiapark Berlin - eine Nutzung des Reiterstadions durch den VSJ  (durchgeführt von der GSJ/ Freizeitsport-Team) konzipiert. Auf dieser ungedeckten Sportfläche können Sport- und Freizeitmöglichkeiten in Form von distanzierten, kontaktarmen Bewegungsangeboten (Discgolf und Footgolf) realisiert werden.

Idee

Das Freizeitsport-Team gestaltet im Reiterstadion einen Discgolf- und Footgolf-Parcours. (Ergänzend dazu könnte Crossboccia angeboten werden.) Nach einer sportartspezifischen Kurzeinführung und Übungsphase würde die Zielgruppe betreut durch (sport-)pädagogisches Personal mit Mindestabstand und unter Einhaltung der bestehenden Hygieneauflagen den Parcours in mehreren kleinen Teams „bespielen“ bzw. durchlaufen. Dieses Angebot beinhaltet attraktive Freizeitmöglichkeiten, die von einer relativ breiten Zielgruppe (auch mit geringen sportlichen Vorkenntnissen und Fähigkeiten) ausgeübt werden können.

Zielgruppen

Das Angebot richtet sich an:

• pädagogisch betreute Gruppen beispielsweise aus den Bereichen Schule/ Schulsport, Schulsozialarbeit, Ganztagsbetreuung, Jugendsozialarbeit, Hilfen zur Erziehung, Notbetreuung aus Schulhorten und Heimen/ Wohngruppen, Geflüchteten-Hilfe, Jugendbildungskontexten, Vereinen etc. (Gruppenstärke je nach aktuellen behördlichen Auflagen innerhalb des Corona-Pandemie-Zeitraums - bitte jeweils erfragen, was tagesaktuell möglich ist)

• Altersstruktur: Kinder, Jugendliche und junge Menschen ab der 5. Jahrgangsstufe an Schulen bzw. ab dem 10. Lebensjahr bis zum max. 26. Lebensjahr in Begleitung von Lehrkräften/ pädagogischem Personal

Projektstart/ Zeiträume/ Öffnungszeiten

• 5.6.20 bis 31.8.2020, montags, mittwochs und freitags von 9-18 Uhr

• Terminvergabe erst nach verbindlicher Anmeldung, Absprache sowie Bestätigung im Freizeitsport-Team!

• Bitte vor Ort einen Zeitraum von ca. zwei Stunden pro Gruppe einplanen.

Sport- und Bewegungsangebote im Reiterstadion

Kombinierter Discgolf- & Footgolf-Parcours (10 Bahnen geplant):

• Fünf-Bahnen-Discgolf-Parcours (mobile Stahlkörbe mit Kettennetzen und andere kreative Ziele sowie Hindernisse) in Kombination mit dem Fünf-Bahnen-Footgolf- Parcours

• Wurfscheiben mit verschiedenen Flugeigenschaften und Fußbälle werden gestellt

(Crossboccia: Das Spiel kann bei ausreichend Personal und „Nutzungslücken“ ergänzend angeboten werden. Es bietet kreative Spielentwicklungsmöglichkeiten. Das Regelwerk ist schnell verständlich und kann über Plakate vermittelt werden. Eigenständige, kreative Gestaltung des Parcours/ der „Bahnen“ innerhalb des Reiterstadions durch die Spielerinnen und Spieler. Crossboccia-Sets - 4x3 Bälle pro Set - können gestellt werden.)

Kostenbeteiligung für Zielgruppen

• Keine Kosten für teilnehmende, angemeldete Gruppen

Kontakt und Anmeldung

• Ansprechpartnerinnen: Anke Roesler & Vivien Schwarz im Freizeitsport-Team der GSJ

mail@freizeitsport-team.de, (030) 300 985 23, www.freizeitsport-team.de

Das Freizeitsport-Team steht bereit und ist jederzeit ansprechbar, allerdings werden wir schon bald mehr im Reiterstadion und weniger im Büro sein. Daher empfehlen wir einen Kontakt per E-Mail mit der Angabe einer Rufnummer. Wir werden uns dann schnellst möglich bei Ihnen melden, um einen Termin zu vereinbaren.

Achtung! Bei einer Teilnahme muss eine ausgefüllte Liste mit Namen, Adressen und Telefonnummern abgegeben werden, damit im Falle einer Ansteckungsrückverfolgung die Daten vorliegen.

Veranstaltungsort/ Eingang/ Anreise

• Reiterstadion Am Olympiapark

• Eingang: Passenheimer Str./ Ecke Jesse-Owens-Allee

• S-Bahn-Stationen: Pichelsberg oder Olympiastadion

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news-1521 Thu, 04 Jun 2020 12:17:53 +0200 Rettungsschirm Sport aktuelles/news/details/rettungsschirm-sport/ Landessportbund zahlt erste Summen aus ]]> LSB-Präsident Thomas Härtel hat heute einen der ersten Bewilligungsbescheide aus dem Rettungsschirm Sport an die Sportfreunde Berlin 06 e. V. übergeben. Er sagte: "Ich freue mich, dass wir dem ersten Verein, stellvertretend für andere Vereine und Verbände, Hilfsmittel auszahlen können. Wir helfen denen, die sich in einer schwierigen Lage befinden dabei, auch in Zukunft ihren wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu leisten. Wir danken dem Senat und dem Abgeordnetenhaus, dass diese Unterstützung möglich ist." Sportsenator Andreas Geisel hatte mit seiner Verwaltung einen Rettungsschirm für den gemeinnützigen Sport über insgesamt sechs Millionen Euro aufgestellt. Das Geld wird durch den Landessportbund an Vereine und Verbände ausgereicht.

Stand heute sind beim Landessportbund Berlin 121 Anfragen von Berliner Sport-Vereinen (110) und -Verbänden (11) eingegangen. 49 Anträge wurden bislang gestellt. Die Gesamtfördersumme der bewilligten Anträge liegt bei insgesamt 398.551,73 Euro (Vereine: 161.977,50 Euro, Verbände: 236.574,23 Euro). Davon werden 88.619,00 Euro (Vereine: 33.455,00 Euro, Verbände: 55.164,00 Euro) sofort per Abschlagszahlung überwiesen. Das bislang gemeldete Gesamtdefizit beträgt 1.430.875,10 Euro (Vereine: 1.186.613,82 Euro, Verbände: 244.261,28 Euro).

Seit dem 20. Mai 2020 können Vereine und Verbände Schäden melden, die zwischen dem 13.03.2020 und dem 31.12.2020 entstanden sind. Der Schaden muss nachweislich nach den Einschränkungen wegen der Corona-Krise entstanden sein. Schäden wie entgangene Einnahmen wegen gekündigter Mitgliedsbeiträge oder fehlende Erlöse aus Veranstaltungen müssen dem LSB glaubhaft dargelegt werden. Jeder eingegangene Antrag wird auf Plausibilita?t gepru?ft.

Der Rettungsschirm für Sportvereine und Sportverbände wird vom Landessportbund Berlin (LSB) organisatorisch umgesetzt und ausgezahlt. Den Vereinen und Verbänden steht jeweils ein Onlinetool und eine Erklärung zur Verfügung. Diese sind auch online abrufbar:

Vereine:

lsb-berlin.net/rettungsschirm/anleitung-vereine.pdf

lsb-berlin.net/rettungsschirm/formular-vereine.xlsx

Verbände:

lsb-berlin.net/rettungsschirm/anleitung-verbaende.pdf

lsb-berlin.net/rettungsschirm/formular-verbaende.xlsx

Zusätzlich wurde für Meldungen, Rückfragen und Hinweise eine zentrale E-Mailadresse eingerichtet: rettungsschirm@lsb-berlin.de

 

Foto: Sebastian Wells

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news-1520 Wed, 03 Jun 2020 13:57:14 +0200 „Bewegte Pause“ auf dem Schulhof mit Senatorin Scheeres aktuelles/news/details/bewegte-pause-auf-dem-schulhof-mit-senatorin-scheeres/ Kck-off-Termin am 5. Juni 2020 in der Spartacus-Grundschule in Friedrichshain Bewegte Pause ]]> Kinder- und Jugendliche sind von der Corona-Krise besonders stark betroffen. Der Schulbetrieb nimmt wieder Fahrt auf und gleichzeitig sollen den Schülerinnen und Schülern auch Sport- und Bewegungsangebote unterbreitet werden. Denn noch findet der reguläre Sportunterricht nicht statt.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat mit dem Landessportbund Berlin und den Berliner Proficlubs im Rahmen ihrer Kooperationsprogramme „Schule und Sportverein“ und Profivereine machen Schule“ die Initiative „Bewegte Pause“ gestartet. Es geht um Bewegung, Spiel und Sport für Schülerinnen und Schüler in den Pausen.

Der Termin findet statt am

Freitag, 5. Juni 2020,

10:00 - 11:00 Uhr,

Spartacus-Grundschule, Schulhof,

Friedenstraße 40-45, 10249 Berlin-Friedrichshain.

Neben Bildungssenatorin Sandra Scheeres werden Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes Berlin e. V., Steffen Sambill, Vorstandsvorsitzender der Sportjugend Berlin, und Kaweh Niroomand, Sprecher der Initiative Berliner Proficlubs, an dem Kick-off-Termin teilnehmen.

Der Termin wird im Außenbereich der Schule und unter Einhaltung der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln stattfinden.

Einverständniserklärungen für die Veröffentlichung von Pressefotos der an den Programmen teilnehmenden Kinder liegen uns zum Veranstaltungstag vor.

Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme bis zum 4. Juni 2020, 12 Uhr, unter pressestelle@lsb-berlin.de.

Ansprechpartner für die Presse Landessportbund Berlin e. V.:   Oliver Weiß,  Pressesprecher T.: 01520 / 19 063 18 Mail: o.weiss@lsb-berlin.de

Das Förderprogramm „Schule und Sportverein/-verband“ unterstützt Vereine und Verbände bei der Durchführung von Sportangeboten an Berliner Schulen. Ziel ist es, mehr Bewegung in den Berliner Ganztag zu bringen und Schülerinnen und Schüler langfristig für Sport zu begeistern.

Weitere Informationen gibt es hier.

„Profivereine machen Schule“ ist eine Initiative der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zusammen mit den sechs Profivereinen 1. FC Union Berlin, ALBA BERLIN, Berlin Recycling Volleys, Eisbären Berlin, Füchse Berlin und Hertha BSC. Die Proficlubs haben sich zum Ziel gesetzt, den Sport an Berliner Schulen nachhaltig zu fördern, indem sie ausgebildete Trainerinnen und Trainer sowie ihr Trainings- und Fachwissen in den Schulalltag, den Sportunterricht sowie den außerschulischen Freizeitbereich integrieren.

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news-1519 Thu, 28 May 2020 16:22:18 +0200 Sportverbände für Neubau des Jahn-Sportparks aktuelles/news/details/sportverbaende-fuer-neubau-des-jahn-sportparks-1/ Gemeinsames Schreiben betont Leuchtturm-Charakter des Projekts für inklusiven Sport und inklusive Gesellschaft Jahn-Sportpark ]]> Der Landessportbund Berlin, der Berliner Fußball-Verband, der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin sowie der Berliner Leichtathletik-Verband nehmen mit Sorge wahr, dass der Neubau des großen Stadions und die Weiterentwicklung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks zum Inklusions- Sportpark sowohl im Bezirk Pankow, im Abgeordnetenhaus als auch im Senat von Einzelnen teilweise in Frage gestellt wird.

Die Sportverbände appellieren in einem gemeinsamen Brief an die Fraktionsvorsitzenden von SPD, Linke und Bündnis 90/Grüne im Abgeordnetenhaus, sich für dieses wichtige Inklusions- und Infrastruktur-Projekt stark zu machen. Es gibt in dieser Größe und in der Funktion kein vergleichbares Stadion in der Stadt, heißt es in dem Schreiben.

Auszug aus dem Schreiben:

Austragungsstätte: In diesem Stadion sind zahlreiche und vielfältige hochwertige Sportereignisse möglich, für die sonst kein Stadion in der Stadt in Frage kommt: Leichtathletik-Wettkämpfe auf Berliner, regionaler, nationaler und internationaler Ebene... 2018 fand dort die Para-Leichtathletik-EM statt. Fußball-Pokalspiele auf Berliner Ebene und auf Ebene des DFB-Pokals. Fußball-Länderspiele im Nachwuchsbereich und das Finale der Champions League der Frauen. Multisport-Events wie Jugend trainiert für Olympia und Paralympics, Wettkämpfe in Trendsportarten oder das alljährliche Internationale Sportfest des Sportclub Lebenshilfe.

Leuchtturm: Die genannten Wettkämpfe sind nicht nur Möglichkeit für Berliner Athletinnen und Athleten, für Berliner Sportvereine und Verbände, sich darzustellen und weiterzuentwickeln. In diesem Stadion lebt auch die Sportmetropole Berlin. Der Neubau eines umfassend inklusiven Stadions unter den Aspekten eines modernen und attraktiven Sports mit einem Stadionerlebnis für ALLE Besuchenden und dem bestmöglichen Schutz vor Lärm- und Lichtemissionen schafft zudem ein nationales Aushängeschild.

Motor für Inklusion: Der InklusionsSportpark bietet für ALLE die wunderbare Gelegenheit, mitten in Berlin Breiten-, Freizeit-, Reha- und Leistungssport zu treiben und zu erleben. Mit kurzen Wegen, gut zu erreichen, mit Flächen zur Erholung und offen für die Nachbarschaft. Das neue Jahn-Stadion kann Motor und Modell für inklusiven Sport und damit für eine inklusive Gesellschaft werden. Das inklusive Stadion gemeinsam mit dem inklusiv gestalteten Sportpark werden bundesweit und darüber hinaus Maßstäbe setzen: für einen Sport für ALLE, der zur Lebensfreude ebenso beiträgt wie zur Gesundheit und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt."

Foto: Jürgen Engler

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news-1515 Mon, 25 May 2020 17:13:25 +0200 „Mein bewegter Sommer“ 2020 aktuelles/news/details/mein-bewegter-sommer-2020/ Vereine können sich anmelden und gemeinsam mit der Sportjugend Ferien-Camps für Grundschulkinder organisieren Mein bewegter Sommer ]]> „Mein bewegter Sommer“ ist ein Ferienangebot für Schüler von sechs bis 12 Jahren. Die Kinder werden eine Woche von Montag bis Freitag täglich acht Stunden in einem Sportverein betreut.

Das Programm umfasst ein Mix aus Bewegungs- und Sportangeboten in festen Gruppen mit zehn Teilnehmern. Dazu gehören sportliche und kulturelle Aktivitäten.

Wegen der Corona-Pandemie finden keine Ausflüge an Orte statt, wo viele Menschen sind. Bei allen Angeboten wird der Mindestabstand eingehalten und natürlich auf Hygiene geachtet.

Für Verpflegung mit täglich mindestens einer Hauptmahlzeit sowie gesunden Snacks (Obst/Gemüse) und Getränken ist gesorgt.

Die Teilnahme kostet 35 Euro, ermäßigt 15 Euro (mit Berlinpass). Der Teilnahmebeitrag kann aus dem Bildungs- und Teilhabepaket übernommen werden.

Ansprechpartnerin bei der Sportjugend Berlin ist Evelyn Bahn, Tel. 030 30 002 – 193, Fax: +49 (0)30 / 30 002 6193? oder E-Mail e.bahn@sportjugend-berlin.de.

Weitere Infos gibt es hier.

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news-1513 Wed, 20 May 2020 12:03:10 +0200 Grünes Licht für den Rettungsschirm Sport aktuelles/news/details/gruenes-licht-fuer-den-rettungsschirm-sport/ Vereine und Verbände können ab jetzt beim LSB Unterstützung beantragen Sport in Kleingruppen ist möglich.  Foto: Wells ]]> Berliner Sportvereine und -verbände, die von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind, können ab sofort Mittel aus dem Rettungsschirm Sport beantragen.

Der Landessportbund stellt den Vereinen und Verbänden dafür zwei Dokumente zur Verfügung:

• ein Formular, das bitte ausgefüllt wird

• den Kriterienkatalog als Hilfestellung.

Die Dokumente finden Sie hier.

Bei Fragen können sich Vereine und Verbände gern per E-Mail an das Rettungsschirm-Team des LSB Berlin wenden:

Rettungsschirm@lsb-berlin.de

Bitte geben Sie in der E-Mail folgende Infos an:

• Vereinsname 

• LSB-Vereinsnummer

• Name eines/-r Ansprechpartners/-in

• Telefonnummer

• ggf. Fragen/Probleme

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news-1503 Tue, 19 May 2020 00:00:00 +0200 Wie geht es weiter mit dem Berliner Sport? aktuelles/news/details/wie-geht-es-weiter-mit-dem-berliner-sport/ Das Online-Diskussionsforum vom 20. Mai 2020 unter diesem Link noch einmal anschauen ]]> Nach der Schließung aller Sportstätten und der vollständigen Einstellung des Sportbetriebs in Deutschland im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie wird seit einigen Tagen über eine schrittweise Wiederaufnahme des Sporttreibens diskutiert. Von einem „ersten vorsichtigen Schritt ins vereinsbasierte Sporttreiben“ spricht DOSB-Präsident Alfons Hörmann, und LSB-Präsident Thomas Härtel ergänzt, dass „… dort, wo entsprechende Hygieneregeln möglich sind und eingehalten werden können, der Startschuss zur schrittweisen Rückkehr in den Vereinssport gegeben werden kann.“ 

Moderiert von Udo Marin, Geschäftsführer Verein Berliner Kaufleute und Industrielle, diskutieren:

  • Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär Sport in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport des Landes Berlin
  • Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes Berlin
  • Elke Duda, Vorstand Sportliche Angelegenheiten beim TSV Berlin-Wittenau 1896 e.V.

unter anderem über folgende Themen:

Welche Sportarten sind inzwischen wieder erlaubt und in welcher Form? Wird dem Vereinssport in Berlin finanziell unter die Arme gegriffen werden? Die Fußball-Bundesliga hat frühzeitig alles dafür getan, einen Sonderweg gehen zu können. Eine Diskrepanz zu den Amateurvereinen? Worauf müssen sich private Fitnessstudios einstellen, die inzwischen kurz vor der Insolvenz stehen?

Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V. (VBKI) lädt Sie in Kooperation mit dem Landessportbund Berlin (LSB) herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

Mittwoch, 20. Mai 2020, 13 Uhr

Wir diskutieren online. Sie könne die diskussion live auf unserer Website verfolgen. Weitere Plattformen sind:

  • facebook.com/moveahomeberlin
  • facebook.com/landessportbundberlin

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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news-1511 Thu, 14 May 2020 16:09:41 +0200 Senat spannt Rettungsschirm für Berliner Vereine aktuelles/news/details/senat-spannt-rettungsschirm-fuer-berliner-vereine/ Härtel: Sehr gute Nachricht für den Berliner Sport Training in Kleingruppen ab 15. Mai wieder möglich ]]> LSB-Präsident Thomas Härtel begrüßt die Entscheidung des Berliner Senats, einen Rettungsschirm Sport zu spannen: „Das ist eine sehr gute Nachricht für den gemeinnützigen Sport in unserer Stadt. Der Rettungsschirm hilft Vereinen und Verbänden in finanziellen Notlagen und sichert die finanziellen Rahmenbedingungen für wesentliche Bereiche unserer Aktivitäten. Somit kann der Sport auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten. Insbesondere helfen die Mittel zur Aufrechterhaltung der Angebote im Gesundheitsbereich, der Integration und Inklusion."

Zuvor sagte Sportsenator Andreas Geisel gegenüber dem Radiosender 105‘5 Spreeradio einen Rettungsschirm für Vereine und Verbände zu. Danach stelle Land Berlin sechs Millionen Euro für gemeinnützige Vereine und Verbände, die in Zahlungsschwierigkeiten steckten und deren Existenz gefährdet sei, zur Verfügung.

Zusätzlich 2,2 Millionen Euro würden für einzelne Profiklubs, wie Alba, die Füchse, die BR Volleys und den SCC sowie das ISTAF bereitgestellt.

Das Vorhaben werde in der kommenden Woche auf den Weg gebracht.

Der Landessportbund Berlin hatte bereits Mitte März an den Berliner Senat appelliert, einen „Schutzschild für den Berliner Sport“ aufzustellen, der die Zuwendungen für bestimmte Personalzuschüsse und Sachkosten auch während der Unterbrechung des Sportbetriebs sichere. Anfang April forderte er seine Mitgliedsorganisationen auf, ihre finanziellen Einbußen durch Corona zu melden. Ende April wiederholte Sportsenator Geisel die Bereitschaft des Senats von Berlin, einen Rettungsschirm Sport zu spannen.

Nähere Einzelheiten zum Rettungsschirm Sport werden in der kommenden Woche im Rahmen eines Runden Tisches Sport bekanntgegeben.

Foto: Sebastian Wells

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news-1508 Tue, 12 May 2020 14:13:21 +0200 Spreeradio kämpft für den Berliner Sport aktuelles/news/details/spreeradio-kaempft-fuer-den-berliner-sport/ Radiosender will Vereinen helfen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind Spreeradio hilft Vereinen ]]> 105'5 Spreeradio und der Landessportbund Berlin kämpfen gemeinsam für Berliner Vereine, damit möglichst viele durch einen Fonds des Senats gerettet werden können.

Schreiben Sie in dieses Formular, was derzeit die größten Sorgen und Nöte Ihres Vereins sind.

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news-1507 Tue, 12 May 2020 13:26:14 +0200 Lockerungen in der Corona-Zeit aktuelles/news/details/lockerungen-in-der-corona-zeit/ LSB erläutert Verordnung vom 9. Mai 2020 Sport im Freien ]]> Die neue Verordnung des Senats zur Eindämmung von Corona ist seit dem 9. Mai in Kraft und verlangt nach einer kurzen Einordnung. Es gibt vereinfacht gesagt zwei Sichtweisen auf diese Verordnung: Einerseits gibt sie Anlass zur Zufriedenheit. Denn erstmals sind nun vom 15. Mai an auch Angebote von Sportvereinen möglich. Mit der Definition von bis zu acht Sportlerinnen und Sportlern inklusive Betreuungspersonal pro Gruppe ist in Berlin mehr erlaubt als in fast allen anderen Bundesländern. Überhaupt ist damit für Sportvereine möglich, was im öffentlichen Raum noch untersagt ist: die Versammlung von Gruppen. Im Austausch mit anderen Landessportbünden haben wir festgestellt, dass wir durchaus um diesen Status beneidet werden, auch was die Zulassung von Wettkampfsport vom 25. Mai an betrifft.

Doch es gibt eben noch ein Andererseits an dieser Verordnung. Es steht noch kein Termin fest, wann Sport auch in gedeckten Anlagen, also in Hallen und überdachten Sportanlagen möglich sein wird. Und weil Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland in dieser Frage vorgeprescht ist, schauen wir nun mit einer gewissen Sehnsucht nach NRW. Um es deutlich zu sagen: Wir hätten uns schon jetzt eine Öffnung für den Vereinssport in der Halle gewünscht. Und wir hatten dem Senat schon sehr früh mit unserem gemeinsam mit Professor Dr. Bernd Wolfarth von der Charité erarbeiteten 10-Punkte-Kriterienkatalog aufgezeigt, wie das auch unter Einhaltung der aktuell geltenden Abstands- und Hygienevorschriften geht. Nun erwarten wir diesen Schritt in der nächsten Lockerungsstufe.

Wie immer gibt es auch diesmal viele einzelne Fragen zur Verordnung. Wir haben wieder versucht, unsere FAQ auf unserer Internetseite so zu aktualisieren, dass möglichst viele davon beantwortet werden. Für weitere Fragen dazu stehen Ihnen natürlich auch weiterhin unsere Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung, allen voran Alexander Fuchs (030/30002-113, afuchs@lsb-berlin.de) und Antje Mantau (030/30002-135, amantau@lsb-berlin.de).

Um einiges schon an dieser Stelle zu beantworten: Leider sieht die Rechtsverordnung eben noch die Beschränkungen für Sport in geschlossenen Räumen vor, Tennis darf also im Freien gespielt werden, in der Halle aber nicht usw. Für Vereinsgaststätten gelten nun immerhin die gleichen Regeln wie für andere gastronomische Betriebe auch. Sport darf jedoch in Vereinsgaststätten und in Anlagen mit gastronomischer Anbindung nicht stattfinden. Vereine, die vor allem Hallensportarten anbieten, haben bislang leider noch keine Möglichkeit, mit einer Kleingruppe in den öffentlichen Raum auszuweichen, denn dort gelten die strengeren Kontaktbeschränkungen. Wir befinden uns derzeit in Gesprächen, um auch dies zu ermöglichen. Was schon jetzt einen Versuch wert ist: Beim Sportamt des eigenen Bezirks nachzufragen, ob auf den Sportplätzen noch eine Ecke frei ist für eine Kleingruppe. Denn nicht jeder Verein braucht den ganzen Platz und es gibt auch Nebenflächen, die in diesen Zeiten besser sind als nichts.

Vom 25. Mai an wird dann auch unter bestimmten Bedingungen wieder der Wettkampfbetrieb gestattet sein. Dazu müssen Konzepte bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport vorgelegt werden. Es reicht dabei nicht, einfach nur das Konzept des nationalen Spitzenverbandes zu verlinken. Die Senatsverwaltung erwartet dabei schon einige Stichpunkte, wie das sinnvollerweise angehängte Konzept des Spitzenverbandes auf Berlin übertragen werden kann. Dann kann es auch damit wieder losgehen.

Auch bei uns im Landessportbund geht es nun stufenweise wieder voran. Wir holen Kolleginnen und Kollegen nach und nach aus der Kurzarbeit zurück, vor allem die Sportschule fährt ihren Betrieb rasant wieder hoch, denn gerade für den Bereich Bildung und Qualifizierung ist diese Zeit eine Gelegenheit, neue Vermittlungsformate erst auszuprobieren und dann auch gleich fest einzuführen. Auch unseren Jugendferienpark in Ahlbeck, der auch Berliner Vereinen offensteht, versuchen wir Ende des Monats wieder zu öffnen. Sehr interessant sind die Möglichkeiten für Vereine im Programm „Schule und Sportverein/-verband“, in Schulen Bewegungsangebote in den Pausen und in der Mittagszeit zu machen. Hier ist Johanna Suwelack von der Sportjugend die richtige Ansprechpartnerin (030/30002-170, jsuwelack@sportjugend-berlin.de).

Auf eine digitale Veranstaltung möchten wir Sie noch gerne hinweisen. Am Mittwoch, den 20. Mai um 13 Uhr diskutieren Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, Elke Duda, Vorstand des TSV Wittenau und LSB-Präsident Thomas Härtel unter der Moderation von VBKI-Geschäftsführer Udo Marin über die Frage: Move at Home – Wie geht es weiter mit dem Sport in Berlin? Finanzielle Hilfen für Vereine spielen dabei ebenso eine Rolle wie die weiteren Möglichkeiten für Profi- und Breitensport.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir hoffen, dass Sie weiter gut durch diese kritische Phase kommen. Die nächste Nachricht erhalten Sie von uns, wenn der Rettungsschirm des Senats für Vereine und Verbände nun endlich aufgespannt ist und Sie Ihre Einnahmeausfälle verbindlich melden können.

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news-1506 Mon, 11 May 2020 11:48:32 +0200 Sterne des Sports 2020 gesucht aktuelles/news/details/sterne-des-sports-2020-gesucht/ LSB und Berliner Volksbank würdigen auch dieses Jahr engagierte Vereine – Bewerbung bis 30. Juni Sterne des Sports 2020 ]]> Der Wettbewerb „Sterne des Sports“ für das Sportjahr 2020 ist eröffnet. Der Landessportbund Berlin und die Berliner Volksbank wollen auch in diesem Jahr die engagiertesten Sportvereine auszeichnen und freuen sich auf viele Bewerbungen. Prämiert werden soziales Engagement und gesellschaftlicher Einsatz, das jetzt in der Corona-Krise ganz besonders gefragt ist. Wie halten Vereine in der schwierigen Situation Kontakt zu ihren Mitgliedern? Welche digitalen Bewegungsangebote stellen sie auf die Beine und wie ist die Resonanz? Mit welchen Aktionen wird deutlich, dass Vereinssport gerade jetzt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar ist?

Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt ausschließlich online.

Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2020.

Ob neue oder altbewährte Maßnahmen, generationsübergreifende oder zielgruppenspezifische Angebote, temporäre oder nachhaltige Projekte – jede Aktion bereichert die „Sterne des Sports". In der Bewerbung sollte schwerpunktmäßig von den Erfolgen und Meilensteinen der Projekte sowie von den lokalen und regionalen Erfahrungen und von den möglichen öffentlichkeitswirksamen Effekten und Anerkennungen berichtet werden. Die Jury ist dankbar für Bildmaterial oder Presseartikel.

Informationen: Miriam Streich, Tel.: 030 - 30 00 2 - 102, Mail: m.streich@lsb-berlin.de

Aus dem Wettbewerb 2019 ging der Berliner Verein Pfeffersport als Sieger hervor. Der Verein wurde im Januar 2020 mit dem „Großen Stern des Sports in Gold" ausgezeichnet.

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news-1505 Fri, 08 May 2020 11:29:24 +0200 Richtiger und wichtiger Zwischenschritt für Berliner Sportvereine aktuelles/news/details/richtiger-und-wichtiger-zwischenschritt-fuer-berliner-sportvereine/ Senat öffnet Anlagen für Kleingruppen Senatsbeschluss 200507 ]]> Der Landessportbund Berlin (LSB Berlin) begrüßt die durch den Berliner Senat beschlossenen Lockerungen der Corona-Verordnung für den Vereinssport. LSB-Präsident Thomas Härtel: "Die Entscheidung des Senats, nun auch den Vereinssport stufenweise wieder aufzunehmen, ist eine positive Botschaft für unsere Mitgliedsorganisationen und Vereine – ein richtiger und wichtiger Zwischenschritt." Die Vereine seien bereit und in der Lage, Training in Kleingruppen auch unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften durchzuführen. Härtel ruft die LSB-Mitgliedsorganisationen und Vereine zugleich zu Besonnenheit und Geduld auf: "Unsere Bewährungsprobe wird noch etwas weitergehen. Sie verlangt auch Ausdauer. Ich bin mir jedoch sicher, dass wir diese Zeit als Gemeinschaft des Sports durchstehen und aus ihr neue Kraft und Impulse mitnehmen werden."

Nach dem gestrigen Beschluss des Senats kann der kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport an der frischen Luft im öffentlichen Raum, auf öffentlichen oder privaten Sportstätten erfolgen, wenn die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Dabei ist ein Training von bis zu acht Personen inklusive Betreuungspersonal möglich. Ab 25. Mai wird auch der Wettkampfbetrieb in kontaktfreien Sportarten im Freien wieder zulässig sein, solange er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzept des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet. Innensenator Andreas Geisel nannte als Beispiel, dass Fußballspiele mit unmittelbarem Kontakt weiterhin untersagt seien, dass gleichwohl aber das Zuspiel des Balles auch in Gruppen von bis zu acht Personen wieder erlaubt sei. Ebenfalls ab 25. Mai können Strand- und Freibäder wieder geöffnet werden.

Das Land Berlin kündigte an, jeweils vor dem Hintergrund des Infektionsgeschehens und landesspezifischer Besonderheiten über die schrittweise Öffnung in öffentlichen und privaten Sporthallen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen sowie den Betrieb von sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie den Wettkampf und Leistungssport zu entscheiden. Thomas Härtel: "Unser Ziel ist es, auch für den Hallensport bis zum Juni Lockerungen zu erreichen. Immer jedoch unter der gegenwärtig positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens." Am Mittwoch hatten sich Bund und Länder auf den stufenweisen Einstieg in den Trainings- Wettkampfbetrieb verständigt. Der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten und Freizeitsport sind danach bundesweit unter freiem Himmel wieder erlaubt. Die Rahmenbedingungen für diese Lockerungen hatten die Sportminister der Länder bereits am 28. April beschlossen. Die Länder treffen nun jeweils eigene Regelungen.

Der Landessportbund Berlin ist mit seine Mitgliedorganisationen und Vereinen gut auf die Wiederaufnahme des Trainings-und Wettkampfbetriebs vorbereitet. Die erforderlichen Hygiene-Kriterien liefert ein 10-Punkte-Katalog, den der LSB Berlin gemeinsam mit Charité-Professor Dr. Bernd Wolfarth erarbeitet hat. Der DOSB und seine Spitzenfachverbände haben auf Bundes- und Landesebene zehn Leitplanken für das Training in kleinen Gruppen unter freiem Himmel entwickelt. Thomas Härtel: "Unsere Handreichungen sind Blaupausen für die Angebote der Verbände und Vereine. Sie ermöglichen einen verantwortungsvollen Umgang im Sportbetrieb im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Gemeinsam können wir sicherstellen, dass Sport- und Bewegungsangebote in den unterschiedlichsten Sportarten möglich sind." Die Konzepte werden je nach Lage und Entwicklung laufend angepasst.

Thomas Härtel bekräftigt nochmals seine Forderung an die Politik, den Kinder- und Jugendsport stärker in den Fokus zu nehmen: „Vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren und wohnräumlich beengten Verhältnissen können mit Vereinssport erreicht und gestärkt werden.“ Regulärer Schulsport fand in den vergangenen Wochen nicht statt. Bis es hier wieder los geht, organisiert der LSB Berlin im Rahmen des Programms „Schule und Sportverein“ der Sportjugend Berlin ab Mitte nächster Woche an immer mehr Schulen Pausen- und Mittagsangebote. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für Sport und Bewegung zu begeistern. „Ich freue mich sehr über diese sehr gelungene Kooperation mit der Senatsbildungsverwaltung auch in der Corona-Krise“, sagte Härtel.

Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin (SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung – SARS-CoV-2-EindmaßnV)

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news-1502 Wed, 06 May 2020 12:37:09 +0200 Sportminister für stufenweise Wiederaufnahme des Sportbetriebs aktuelles/news/details/sportminister-fuer-stufenweise-wiederaufnahme-des-sportbetriebs/ Sportministerkonferenz: Schrittweise Öffnung von Vereinen im Rahmen der Rücknahme der Einschränkungen des öffentlichen Lebens dringend erforderlich. Foto: Sebastian Wells ]]> Die 44. Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister der Länder dankt den Sportorganisationen in Bund und Ländern, den Verantwortlichen in Vereinen und Verbänden, den vielen Ehrenamtlichen und den Sportlerinnen und Sportlern für ihren verantwortungsvollen Umgang mit den Auswirkungen des Corona-Virus und die große Geduld für die damit verbundenen Belastungen.

Die SMK hält jetzt eine schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebs, insbesondere von Sportvereinen, im Rahmen der schrittweisen Ru?cknahme der Einschränkungen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens für dringend erforderlich.

Die SMK betont, dass sie mit diesem Papier einen Rahmen aufzeigt, innerhalb dessen die Länder nach Maßgabe der jeweiligen Erkenntnisse der 1. Lockerungsstufe konkrete Schritte beschließen können. Dabei müssen die Ziele des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung unverändert im Mittelpunkt stehen. Die SMK hält daher eine schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebes wie folgt für angemessen:

Beschluss der SMK im Wortlaut

Foto: Sebastian Wells

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news-1501 Thu, 30 Apr 2020 11:49:35 +0200 Sport handelt Fair – bundesweit! aktuelles/news/details/sport-handelt-fair-bundesweit/ Auftakt-Webinar #sporthandeltfair am 05.05.2020 / 11h - 13:30h Sport handelt Fair – bundesweit! ]]> Die bundesweite Kampagne #sporthandeltfair, die der Landessportbund Berlin von Beginn an unterstützt, startet eine digitale Informationsveranstaltung rund um die Themen Nachhaltigkeit und Fairer Handel - auch im Sport.

Was Sie dort erwartet? - Themen und TOPS:

  • Update Kampagnenbeteiligung
  • Digitale Aktionsideen für Akteursgruppen: Sportvereine/verbände; NGOs; Kommunen; Schulen
  • Vorstellung Social-Media-Redaktionsplan ab 01. Juni 2020
  • Digitale Premiere des neuen Bildungsfilms #einBall
  • Optional: a) vom Workshop zum Webinar – Update zu digitalen Bildungsangeboten oder  b) Update + Überblick: „Fairer Einkauf“ im Sport

Wie das Ganze funktioniert? – In Form eines Webinars (eine online stattfindende Veranstaltung – hier über Zoom)

Wie kann ich teilnehmen? – Die Anmeldung erfolgt unter michael.jopp@staepa-berlin.de – hier erhalten Sie im Anschluss einen Link zum virtuellen Veranstaltungsort, sowie das benötigte Passwort.

Wir wissen, dass ein digitales Treffen den persönlichen Austausch nicht ersetzen kann, trotzdem freuen wir uns über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte ebenfalls an: michael.jopp@staepa-berlin.de

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news-1500 Wed, 29 Apr 2020 18:16:09 +0200 Sportsenator sagt Unterstützung des Berliner Sports zu aktuelles/news/details/sportsenator-sagt-unterstuetzung-des-berliner-sports-zu/ Am heutigen Mittwoch fand ein intensiver Austausch zwischen dem Berliner Landessportbund und Vertretern der Berliner Proficlubs mit dem Sportsenator Andreas Geisel statt. Sportsenator sagt Unterstützung des Berliner Sports zu ]]> Andreas Geisel hat in diesem Gespräch dem Berliner Sport ausdrücklich seine Unterstützung zugesagt. Er kündigte einen Rettungsschirm sowohl für den gemeinnützigen Sport als auch für den Profisport in Berlin an.

LSB-Präsident Thomas Härtel: „Ich begrüße die in dieser Runde zum Ausdruck gekommene Wertschätzung des Berliner Senats gegenüber dem Sport und freue mich, dass die bisherigen Gespräche über einen Rettungsschirm für den gemeinnützigen Sport konstruktiv verlaufen sind.“ Härtel wiederholte nochmals seine Bitte, Sportanlagen wieder schrittweise zu öffnen. Insbesondere müsse die Kinder- und Jugendarbeit der Sportvereine bei den Lockerungen in den Fokus gerückt werden, da unter Anleitung qualifizierter Übungsleiter/-innen die Hygiene- und Abstandsregeln am ehesten einhalten werden könnten.

Senator Andreas Geisel kündigte an, einen Runden Tisch einzurichten, an dem über die Folgen der Corona-Pandemie für den Berliner Sport gesprochen werden soll. Zu diesem möchte er auch Vertreter der Senatskanzlei und der Berliner Wirtschaftsverwaltung einladen.

Kaweh Niroomand, Geschäftsführer der BR Volleys und Sprecher der Initiative Berliner Proficlubs, hob die besondere Bedeutung der Proficlubs für die Sportmetropole Berlin hervor und erklärte sich ausdrücklich bereit in enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung die besonderen Herausforderungen der Bundesligisten in den Blick zu nehmen, um ihnen nach der Corona-Krise eine Zukunftsperspektive zu geben. „Auf absehbare Zeit“, so Niroomand, „sind in Berlin sportliche Großveranstaltungen untersagt. Somit bricht für uns die wirtschaftliche Grundlage weg. Ich begrüße die vereinbarte Abstimmung zwischen allen Beteiligten, um Voraussetzungen für eine schrittweise Wiederaufnahme der Bundesligaspiele zu schaffen.“ In diesem Zusammenhang wies er auch auf die vielfältigen Initiativen der Profivereine in der Jugendarbeit und Nachwuchsförderung hin, die damit auch einen wesentlichen Beitrag zur Vielfalt des Sports in unserer Stadt leisteten.

Die Sportvereine stehen in den Startlöchern und sind bestens auf eine behutsame Lockerung der Rechtsverordnung des Berliner Senats vorbereitet.

An dem Gespräch mit dem Senator nahmen Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin, Kaweh Niroomand, Manager der BR Volleys und Vizepräsident des DOSB, Bob Hanning, Geschäftsführer der Füchse Berlin sowie Marco Baldi, Geschäftsführer von Alba Berlin teil.

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news-1499 Wed, 29 Apr 2020 11:02:00 +0200 Härtel: Sportanlagen auch für Vereine behutsam öffnen aktuelles/news/details/haertel-sportanlagen-auch-fuer-vereine-behutsam-oeffnen/ Appell des Landessportbunds Sportanlagen auch für Vereine behutsam öffnen ]]> Vor der nächsten Corona-Konferenz der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder an diesem Donnerstag appelliert der Landessportbund Berlin, Sportanlagen auch für den Vereinssport behutsam zu öffnen. LSB-Präsident Thomas Härtel sagt: „Die Sportvereine können gerade jetzt mit ihren Bewegungsangeboten zur Entlastung der angespannten Lage beitragen. Vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren und wohnräumlich beengten Verhältnissen können mit Vereinssport erreicht und gestärkt werden.“ Gesundheitsschutz stehe weiterhin über allem. Darauf nehmen Vereine besonders Rücksicht. „Sport lebt von Regeln. Mit ihren Übungsleiterinnen und Übungsleitern können Vereine die Einhaltung der geltenden Regeln zum Abstand und zur Hygiene bestens kontrollieren“, sagt Härtel.

Die jüngste Rechtsverordnung des Berliner Senats hat die Sportanlagen bisher nur für den Individualsport im Freien geöffnet. Auf eine weitere Öffnung für einen Trainingsbetrieb in kleinen Gruppen sind Vereine jedoch vorbereitet. Auf Bundes- und Landeseben haben die meisten Sportarten schon Konzepte für Bewegungsangebote erarbeitet. „Diese Konzepte sind gut, detailliert und leicht umsetzbar“, sagt Härtel. Der Landessportbund selbst hatte zusammen mit dem Sportmediziner Professor Dr. Bernd Wolfarth von der Charité eine Kriterienliste zum Sporttreiben erstellt, die den Vereinen Orientierung bieten könnte und sowohl für Sport im Freien wie in der Halle anwendbar ist. Thomas Härtel sagt: „Mit der Öffnung des Vereinssports könnte jetzt ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal für die größte Bürgerbewegung des Landes gesetzt werden. Ich bin überzeugt, dass sich die Wiederaufnahme des Vereinssports sowohl auf die Gesundheit wie die Lebensqualität der Bevölkerung positiv auswirkt.“

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news-1496 Mon, 27 Apr 2020 09:22:17 +0200 Hoffnung auf Rückkehr zum Sport aktuelles/news/details/hoffnung-auf-rueckkehr-zum-sport/ Hoffnung auf Rückkehr zum Sport ]]>  

Die Zwischenbilanz gibt Anlass zur Hoffnung: Nach vollständiger Einstellung des Sportbetriebs und Schließung aller Sportstätten in SPORTDEUTSCHLAND aufgrund der Corona-Pandemie sehen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Landessportbünde (LSB) Signale, die eine Wiederaufnahme des Sporttreibens in den einzelnen Bundesländern ermöglichen. Dazu gab es am Samstag bei einer Videokonferenz der 16 Landessportbünde (LSB-Konferenz) gemeinsam mit dem DOSB ein einstimmiges Votum.

„Der eingeschlagene Weg zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist erfolgreich und sollte daher fortgesetzt und mit Umsicht an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung muss unverändert Priorität haben.“ So der Präsident des Landessportbunds Berlin. „Zur Gesundheitsvorsorge dient insbesondere das Sporttreiben. Dies haben wir in der Konferenz erörtert und waren uns alle zusammen mit dem DOSB einig, dass dort, wo entsprechende Hygieneregeln möglich sind und eingehalten werden können, der Startschuss zur schrittweisen Rückkehr in den Vereinssport gegeben werden kann.“

Freizeit- und Breitensport ermöglichen

Der organisierte Sport in Deutschland ist bereit. Im Schulterschluss zwischen dem DOSB und den 16 Landessportbünden wird nun das Angebot an die politischen Verantwortungsträger in Bund und Ländern konkretisiert. Dieses soll bereits am heutigen Montag in die Sportministerkonferenz sowie die weiteren Abstimmungen auf Bundesebene einfließen. „Nach den positiven Rückmeldungen der Sportminister/-innen der Länder haben wir unser Angebot an die Politik für eine Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens weiterentwickelt. Neben 10 DOSB-Leitplanken liegen nun auch angepasste sportartspezifische Übergangs-Regeln der Fachverbände für einen ersten vorsichtigen Schritt ins vereinsbasierte Sporttreiben vor. Wir sind somit auf einen verantwortungsvollen Wiedereinstieg vorbereitet und hoffen nun zeitnah auf ein bundeseinheitliches Signal der Öffnung durch die Politik“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

„Sport muss unter Corona politisch und gesellschaftlich noch viel stärker in den Fokus gerückt werden. Die unzähligen positiven Effekte des Sports auf die Mitglieder in den rund 90.000 Sportvereine in Deutschland fehlen der gesamten Gesellschaft von Tag zu Tag mehr. Mit dem nun vorliegenden Paket aus Leitplanken und spezifischen Regeln für die einzelnen Sportarten ist eine gute Handlungsgrundlage für die Umsetzung in den Vereinen geschaffen,“ so LSB-Präsident Thomas Härtel weiter. Nach den gemeinsamen Vorstellungen von organisiertem Sport und der Sportministerkonferenz der Länder wird ein erster Schritt der Lockerung ausschließlich für Bewegungsangebote im Freiluftbereich gelten, zudem sind umfassende weitere Regelungen, wie Mindestabstand und Hygienevorgaben zu beachten. Dabei bleiben die Sportheime, deren Umkleiden und Gastronomiebereiche und Hallen geschlossen. Bei positivem Verlauf können später die nächsten Schritte zur weiteren Öffnung erfolgen.

Der organisierte Sport verzichtet ganz bewusst auf eine Positivliste von Sportarten, denn es geht um angepasste Bewegungsangebote für alle Mitglieder in den Vereinen. „Seitens des Sports können wir mit bewährten Strukturen und den unzähligen erfahrenen Verantwortungsträger/-innen einen wertvollen Teil dazu beitragen, dass Deutschland wieder in Bewegung kommt. Dabei sind wir uns der besonderen Chancen und Risiken bewusst und werden deshalb stets nach der Maxime handeln, dass Infektionsrisiken so weit wie irgend möglich minimiert werden müssen“, sagt DOSB-Präsident Hörmann. In den nächsten Schritten soll über die Nutzung von Hallen, die Rückkehr zum Wettkampfbetrieb sowie über Kontakt- und Zweikampfsportarten diskutiert werden. Leistungssport nach bundeseinheitlichen Regeln. Die LSB-Konferenz hat sich darauf verständigt, dass für Bundeskader-Athleten das Training sowohl im Indoor- wie im Outdoor-Bereich wieder geöffnet werden sollte. Für Landeskader-Athleten dagegen sollte das Training zunächst im Outdoorbereich beginnen. Um Ungleichbehandlung zu verhindern, sollten die Regeln in allen Bundesländern einheitlich gelten.

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news-1495 Fri, 24 Apr 2020 10:38:05 +0200 AOK Nordost setzt auf Fitness aus dem Netz aktuelles/news/details/aok-nordost-setzt-auf-fitness-aus-dem-netz/ Körperliche und mentale Unterstützung in der Corona-Krise AOK Nordost setzt auf Fitness aus dem Netz ]]> Die Gesundheitskurse der AOK Nordost finden aktuell im Internet statt. Ein neues breites Online-Angebot bietet Versicherten in der derzeitigen Ausnahmesituation eine Auswahl zwischen hunderten Kursen und Videosequenzen für ein starkes Immunsystem. Eine Kooperation mit dem Online-Kursanbieter Cyberfitness macht das möglich.

Bewegung und Entspannung – wichtig wie nie

Zahlreiche Einschränkungen wie Kontaktverbote und Quarantäne lassen bei vielen Menschen die Nerven blank liegen. Ein gesunder Ausgleich ist jetzt besonders wichtig, um das Immunsystem zu stärken und körperlich fit zu bleiben. „Beratungen und Informationen rund um Ernährung und Bewegung erhalten unsere Versicherten individuell am Telefon. Unsere Gesundheitskurse mussten wir allerdings absagen, um die Versicherten und deren Angehörige sowie die AOK-Beschäftigten zu schützen“, sagt Matthias Auth, Bereichsleiter Gesundheitsmanagement bei der AOK Nordost. Als Ausgleich seien nun die Präventionsangebote komplett umgestellt und bieten den Versicherten ein vielfältiges Online-Programm für zu Hause.

Zertifizierte Präventionskurse

Allen Versicherten der AOK Nordost stehen fünf zertifizierte Präventionskurse zur Verfügung. Dies sind „Rücken-Coaching“, „Vitalität und Ernährung“, „Erfolgreich Abnehmen“, „Yoga für Einsteiger“ sowie „Diabetesprävention“. Zusätzlich werden für die Versicherten mehr als 500 weitere Online-Angebote von Pilates, über Rückenfit, Streching, Dance, Jumping, Total Body Workout, Cycling, Crossing bis hin zu Rudern im Online-Fitnessstudio freigeschaltet. Vor dem heimischen Bildschirm kann somit sogar die Familie gemeinsam sportlich aktiv werden.

Einfacher kostenfreier Zugriff

Der Online-Fitnessclub steht den Versicherten bis zum 31. Dezember 2020 kostenfrei zur Verfügung.  So einfach geht‘s: Den Code „aoknohome“ auf der Webseite https://www.cyberfitness.de/gutschein  eingeben, registrieren, loslegen!

Aber auch die etablierten Liveonline-Angebote der AOK Nordost über das Internet finden weiterhin statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen über Mikrofon und Kopfhörer zu festen Kurszeiten im Audio-Livekontakt. Der Kursleiter oder die Kursleiterin ist per Webcam oder Standbild zu sehen. Voraussetzung ist ein PC mit Internetzugang sowie ein PC-Headset. Im Programm sind dabei Kurse wie „Mit Köpfchen zum Wunschgewicht“ oder „Achtsamkeit und Balance“ aber auch Entspannungs-und Ernährungsvorträge sind im Angebot. Weitere Informationen unter https://www.liveonlinecoaching.com.

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news-1494 Thu, 23 Apr 2020 14:24:22 +0200 Erstmals wieder in die andere Richtung aktuelles/news/details/erstmals-wieder-in-die-andere-richtung/ Landessportbund erläutert neue Rechtsverordnung Erstmals wieder in die andere Richtung ]]> Der Landessportbund Berlin hat heute Anmerkungen zur neuen „Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin“ veröffentlicht. LSB-Präsident Thomas Härtel und Direktor Friedhard Teuffel in einem Schreiben an die Mitgliedsorganisationen: „Nach Wochen, in denen die Beschränkungen immer weiter zugenommen haben, geht es nun erstmals wieder in die andere Richtung. Es gibt behutsame Öffnungen. Aber wir machen keinen Hehl daraus, dass wir uns mehr erhofft hätten. Wir sehen unsere Vereine und Verbände bestens in der Lage, um in den unterschiedlichsten Sportarten den Betrieb auch unter Wahrung der Abstands- und Hygienevorschriften aufzunehmen. Dafür haben wir auch gemeinsam mit Professor Dr. Bernd Wolfarth von der Charité Berlin einen Kriterienkatalog erarbeitet und beim Senat eingereicht.

Vielen Dank auch an alle, die uns in den vergangenen Tagen ihre Konzepte zugschickt haben, wie der Sport in Ihrem Verein und Verband in der nächsten Phase durchgeführt werden kann. Wir haben diese Konzepte schon mit der Senatsverwaltung diskutiert und hoffen darauf, dass sie bald zur Anwendung kommen. Wir setzen uns nun dafür ein, dass nach den sehr behutsamen Lockerungen, von denen noch zu wenige etwas haben, in der nächsten Phase ab dem 4. Mai deutlich mehr davon umgesetzt werden kann. Unser Argument ist dabei auch, dass gerade im Vereinssport unter Anleitung unserer qualifizierten Übungsleiterinnen und Übungsleiter ein kontrolliertes Sporttreiben möglich ist. Das hilft auch dabei, Ansteckungsrisiken zu minimieren.

Die neue Fassung der Rechtsverordnung lässt noch einiges im Unklaren. Wir bemühen uns in Gesprächen mit dem Senat, so viel Klarheit wie möglich zu erzielen. Uns ist bewusst, dass es darüber hinaus noch viele weitere individuelle Fragen gibt. Bitte zögern Sie nicht, sie nach wie vor an uns zu stellen. 

Ansprechbar sind dabei unter anderem für Sie Alexander Fuchs (030/30002-113, afuchs@lsb-berlin.de) und Antje Mantau (030/30002-135, amantau@lsb-berlin.de).

Die Situation verlangt von uns auch weiterhin sehr viel Verantwortung. Gerade weil der organisierte Sport so viele Menschen bewegt, hat unser Handeln immer auch große Auswirkungen - in alle Richtungen. Bitte werben auch Sie bei Ihren Mitgliedern um Geduld. Aus der Senatsverwaltung wurde uns jedenfalls berichtet, dass Beschäftigte dort am Telefon von Vereinsmitgliedern beschimpft werden. Das ist inakzeptabel. Es bringt uns auch alle nicht weiter, wenn jetzt jeder in die Rechtsverordnung seine eigenen Sonderrechte hineininterpretiert. Die Akzeptanz der allgemeinen Regeln gerade auch in unserer Sportfamilie hat zur ersten Lockerung geführt. Wenn sich möglichst viele weiter an die Regeln halten, werden wir hoffentlich bald stufenweise mehr Möglichkeiten für alle haben.

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news-1492 Tue, 21 Apr 2020 18:13:12 +0200 Wertvolles Signal für den Berliner Sport aktuelles/news/details/wertvolles-signal-fuer-den-berliner-sport/ LSB-Präsident Härtel: "Menschen brauchen wieder mehr Bewegungsmöglichkeiten" Erste Öffnung von Sportanlagen ]]> Der Landessportbund Berlin begrüßt die stufenweise Öffnung von Sportanlagen durch den Berliner Senat. LSB-Präsident Thomas Härtel sagt: "Das ist ein wertvolles Signal, um den Menschen in dieser Stadt wieder mehr und vielfältige Bewegung zu ermöglichen." Der Senat kündigte am Dienstag an, Sportanlagen im Freien teilweise wieder für kontaktloses Sporttreiben zu öffnen. Davon können vor allem  Wassersportarten wie Rudern, Kanu und Segeln profitieren, aber auch Golf, Tennis oder Laufen. Gleichzeitig wünscht sich Härtel weitere Lockerungen auch für andere Zielgruppen: "Vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Familien in beengten Wohnverhältnissen leiden unter den Einschränkungen. Gerade auch für sie brauchen wir Bewegungsangebote. Wir hoffen, dass nach der heutigen Entscheidung des Senats auf Antrag auch Trainingsangebote für Kinder und Jugendliche ab dem 4. Mai möglich sein werden.“

Härtel sieht Sportvereine gut für die bevorstehenden Lockerungen aufgestellt: "Sport lebt von Regeln. Und viele Vereine haben sich auf die behutsame Öffnung schon eingestellt und die Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln genau eingeplant. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken, ebenso für das Engagement der Übungsleiterinnen und Übungsleiter, um Bewegungsangebote unter diesen Bedingungen möglich zu machen." Der Einsatz der Vereine in der Krise sei auch eine sehr gute Voraussetzung für die nächsten Schritte. "Auch in gedeckten Sportanlagen können die Vereine auf die Einhaltung der Regeln achten", sagte Härtel.

Zusammen mit dem Sportmediziner Professor Dr. Bernd Wolfarth hat der Landessportbund einen Kriterienkatalog erarbeitet, wie Sportangebote unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden können. Diese Kriterien lassen sich sowohl für Sportangebote im Freien wie in der Halle anwenden.

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news-1475 Wed, 15 Apr 2020 16:19:11 +0200 LSB-Präsident Härtel: Sportstätten öffnen für sozialen Zusammenhalt aktuelles/news/details/lsb-praesident-haertel-sportstaetten-oeffnen-fuer-sozialen-zusammenhalt/ Landessportbund Berlin erarbeitet Kriterienkatalog Susi Wirkotsch-Arndt, Übungsleiterin beim TSV Spandau 1860 ]]> Der Landessportbund Berlin wünscht sich eine stufenweise Öffnung der Sportanlagen. LSB-Präsident Thomas Härtel sagt: „Unsere Sportvereine können mit ihren vielfältigen Angeboten einen wertvollen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt leisten. Gerade auch Kinder und Jugendliche leiden unter den Einschränkungen sehr. Umso wichtiger ist es, ihnen wieder Bewegung und Sport zu ermöglichen.“

Gemeinsam mit dem Sportmediziner Professor Dr. Bernd Wolfarth von der Charité hat der LSB daher eine 10-Punkte-Kriterienliste erarbeitet, die Rahmenbedingungen für die Nutzung von Sportanlagen vorgeben kann (hier im Wortlaut). Diese Liste kann an die Entwicklungen laufend angepasst werden.

„Uns ist sehr wohl bewusst, es für manche Sportarten leichter ist, sich an die bestehenden Hygiene- und Kontaktregeln zu halten. Uns geht es dennoch darum, viele Sportarten miteinzubeziehen um möglichst vielen Menschen in dieser Stadt Sport zu ermöglichen“, sagt LSB-Präsident Härtel. Die Vereine seien gut in der Lage, auf die Einhaltung der bestehenden Vorschriften zu achten. „So sehr wir uns darüber freuen, wie kreativ Vereine und Verbände in der Krise vorgegangen sind und beispielsweise Online-Training angeboten haben, so sehr merken wir auch, wie wichtig die persönliche Begegnung ist.“

Die 10-Punkte-Liste soll nun gemeinsam mit der Senatsverwaltung erörtert werden. „Wir befinden uns hier im engen und guten Austausch“, sagt Härtel.

Foto: Sebastian Wells

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news-1462 Wed, 08 Apr 2020 12:48:17 +0200 Interview mit Friedhard Teuffel zu Risiken und Chancen in der Corona-Krise aktuelles/news/details/interview-mit-friedhard-teuffel-zu-risiken-und-chancen-in-der-corona-krise/ LSB-Direktor: „Es wäre fatal, wenn jetzt reihenweise Sportvereine verschwinden würden" LSB-Direktor Friedhard Teuffel ]]> LSB-Direktor Friedhard Teuffel gab dem Deutschen Tischtennis-Bund ein Interview über die aktuelle Situation der Vereine und die Hilfsmaßnahmen des Landessportbunds. Das Interview im Wortlaut steht hier.

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news-1461 Tue, 07 Apr 2020 17:24:01 +0200 Wir brauchen einen Schutzschild für den Berliner Sport aktuelles/news/details/wir-brauchen-einen-schutzschild-fuer-den-berliner-sport-1/ Staatssekretär Dzembritzki antwortet auf Schreiben des LSB Sport im Freien Foto: Jürgen Engler ]]> Das Coronavirus stellt die Berliner Sportvereine und Verbände vor immense wirtschaftliche und organisatorische Herausforderungen. Der Landessportbund hatte daher an den Berliner Senat appeliert, einen „Schutzschild für den Berliner Sport“ aufzustellen, der die Zuwendungen für bestimmte Personalzuschüsse und Sachkosten auch während der Unterbrechung des Sportbetriebs sichert.

Den Brief des LSB an den Staatssekretär lesen Sie hier.

Das Antwortschreiben von Staatssekretär Dzembritzki lesen Sie hier.

 

 

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news-1460 Tue, 07 Apr 2020 16:11:16 +0200 Deutsche Sportverbände appellieren an Politik: aktuelles/news/details/deutsche-sportverbaende-appellieren-an-politik-1/ Mit einem Schutzschirm den Fortbestand der gemeinnützigen Sportvereine sichern Sport im Freien  Foto: Sebastian Wells ]]> Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die 16 Landessportbünde (LSB) rufen ihre Mitgliedsorganisationen mit über 27 Millionen Mitgliedschaften beim Vorgehen gegen die Corona-Pandemie zu konsequenter und umfassender Solidarität auf: „So sehr wir unseren Sport lieben und so schwer es uns fällt, auf gemeinschaftlichen Sport zu verzichten, aber in dieser Krise zählt allein verantwortliches und solidarisches Handeln” erklärte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. „Gerade im organisierten Sport wollen und müssen wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und konsequent physische soziale Kontakte vermeiden. Das erfordert leider auch das Einstellen des Spiel-, Trainings- und Wettkampfbetriebs in all unseren Vereinen und Verbänden”. Entscheidend ist, dass es uns allen nur gemeinsam gelingen kann, die Ausbreitung des Corona-Virus einzuschränken und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.

Fortbestand Sportvereine und gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern

Der DOSB und die 16 LSB appellieren an die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern, die Sportvereine und Sportverbände in der Corona-Krise schnell mit einem Schutzschirm in ihrem Fortbestand zu sichern. Die gemeinwohlorientierten Sportorganisationen sind eine starke Säule Deutschlands und stehen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Miteinander ein.Diese Säule darf gerade in diesen Zeiten nicht ins Wanken geraten, ohne staatliche Unterstützung wird dies jedoch nicht überall gelingen. Die Folgen für das Zusammenleben, für psychische und physische Gesundheit, Inklusion, Integration und Lebensqualität wären unabsehbar. Die 90.000 Sportvereine sind das Fundament des gesamten Sportsystems in Deutschland. Ihre Verbände übernehmen wichtige Aufgaben durch Beratung und Förderung von Vereinen, Programm- und Projektentwicklung sowie bei der Organisation des Sportbetriebs. Die Vereine wollen nach der Pandemie ihre Angebote und gesellschaftlichen Wirkungen schnell wieder ihren Mitgliedern anbieten. Dazu müssen wir sie nun schützen, denn im Gegensatz zu Unternehmen dürfen Vereine nur geringfügig Rücklagen bilden, welche für eine solche Herausforderung nicht ausgelegt sind.

Solidarität in der Sportfamilie mit Unterstützung durch Regierungen und Verwaltungen

Besonders stark durch die Krise betroffen sind auch die Übungsleiter/-innen, Trainer/-innen und Athlet/-innen, denen die Vereine eng verbunden sind. Ohne sie lässt sich der Sportbetrieb in Deutschland nicht mehr weiterführen. Durch die Unterbrechung von Training und Wettkämpfen sind viele Vereine und Verbände in eine schwierige ökonomische und organisatorische Schieflage geraten. Von jetzt auf gleich sind Einnahmen durch Eintrittsgelder, Verpachtung, Sponsoring, Verkauf von Speisen und Getränken u.a. nahezu ersatzlos weggebrochen. Gleichzeitig laufen Personal- und Betriebskosten weiter und im Veranstaltungsbetrieb bleiben hohe Forderungen bestehen. Den finanziellen Einbruch im organisierten Sport können weder regionale noch nationale Sportverbände ausgleichen, da sie beispielsweise durch die Unterbrechung ihrer Bildungsarbeit und die Absage unzähliger Veranstaltungen selbst enorme Einnahmeausfälle zu verzeichnen haben. Der DOSB und die 16 LSB appellieren daher zum einen an die eigenen Mitglieder, ihrem Verein den Rücken zu stärken, Mitglied zu bleiben und so die Solidarität der Sportgemeinschaft zu zeigen. Zum anderen appellieren DOSB und LSB an Regierungen und Verwaltungen in Bund und Ländern, Maßnahmen zu einem Schutzschirm für den Sport zusammenzufügen. Das betrifft die Weiterführung von Zuwendungsprogrammen, die Unterstützung beim Betrieb der Sportinfrastruktur und auch einen solidarischen Förderfonds in bedarfsgerechter Höhe für Sportvereine in Not.

Ehrenamt stützen

Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel ehrenamtlich Engagierte, Übungsleiter/innen, Trainer/innen und Athlet/innen bundesweit ihr Aufgabengebiet im Sportverein der aktuellen Situation unaufgefordert angepasst haben. Sie organisieren zum Beispiel Nachbarschaftshilfe, erledigen Einkäufe für Ältere und unterstützen vielfältig über ihre lokalen Netzwerke. Elvira Menzer-Haasis, Vorsitzende Konferenz der LSB, betont: „Die Sportvereine- und verbände zeigen erneut, dass das Motto „SPORT-DEUTSCHLAND – Mehr als Sport“ gerade in schweren Zeiten seine tiefe Bedeutung und Wirksamkeit zeigt! In diesem Sinne wird der DOSB als Dachorganisation des organisierten Sports in Deutschland den in der vergangenen Woche eingeleiteten Dialog mit der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag fortführen.

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