Landessportbund Berlin News http://www.lsb-berlin.net Alle Neuigkeiten des Landessportbundes Berlin en_GB Landessportbund Berlin Thu, 19 Jul 2018 04:11:26 +0200 Thu, 19 Jul 2018 04:11:26 +0200 TYPO3 news-977 Thu, 12 Jul 2018 15:43:09 +0200 Para-Leichtathletik-EM in Berlin aktuelles/news/details/para-leichtathelitk-em-in-berlin/ Vom 20. bis 26. August treten 700 Aktive im Jahn-Sportpark an. Mit dabei sind die Berliner Andreas Lehmann, Ali Lacin und Thomas Ulbricht. Berliner Para-EM-Athleten ]]> Berlin steht vor großen Ereignissen in der Leichathletik. Nur eine Woche nach den Europameisterschaften vom 7. bis 12. August im Olympiastadion finden auch die Titelkämpfe der Athleten mit Behinderung statt. Zu der Para-EM im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark (20.-26. August) werden 700 Aktive aus 37 Nationen erwartet, erklärte bei einer Pressekonferenz im Hotel Titanic Chaussee Özcan Mutlu, der neue Präsident des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Berlin (BSB). Insgesamt stehen an den sieben Tagen 191 verschiedene Wettbewerbe auf dem Programm. Es gibt 573 Medaillen zu gewinnen.

Innerhalb der 41-köpfigen deutschen Mannschaft kommen auch drei Berliner zum Einsatz. Thomas Ulbricht – er hat eine Sehbinderung – war Dritter über 100 m bei den Paralympischen Spielen in Rio. Er wird diesmal im Speerwerfen antreten. Ebenso Andreas Lehmann – er hat nur einen Arm. Ihm traut Landestrainer Dr. Ralf Otto in jedem Fall eine Medaille zu. Das gilt auch für Sprinter Ali Lacin - ihm wurden beide Oberschenkel amputiert. Er steht mit seiner Zeit von 26,95 Sekunden an dritter Stelle der diesjährigen 200-m-Weltrangliste.

Offizielles Maskottchen der Para-EM wird der Panda-Bär Max sein, der auch im Vorfeld der Meisterschaften für Werbung sorgen soll. „Ich hoffe, dass wir möglichst viele Menschen dazu bewegen können, diese Veranstaltung zu besuchen, und dass Berlin dem Ruf als Sportmetropole gerecht wird“, erklärte Mutlu weiter. Erfreut teilte er mit, dass bisher schon rund 4500 Schüler und Schülerinnen motiviert werden konnten, um bei den Vormittagssessions dabei zu sein.

Einer der herausragenden Teilnehmer wird der unterschenkelamputierte Leverkusener Weitspringer Markus Rehm sein, der vor wenigen Tagen bei einem Sportfest im japanischen Maebashi seinen eigenen Weltrekord auf sagenhafte 8,47 m verbesserte. Der zweifache Paralympics-Sieger von 2012 und 2016 hofft, seine gute Form bis Berlin halten zu können.

Text/Foto: Hansjürgen Wille

Foto: (v.l.) Andreas Lehmann, Ali Lacin und Thomas Ulbricht

]]>
news-975 Thu, 05 Jul 2018 13:40:47 +0200 Geflüchtete werden Übungsleiter aktuelles/news/details/gefluechtete-werden-uebungsleiter-1/ LSB startete neuen Ausbildungskurs an der Gerhard-Schlegel-Sportschule Geflüchtete werden Übungsleiter - Gruppe ]]> 40 geflüchtete Menschen haben beim Landessportbund Berlin eine Übungsleiter-Ausbildung begonnen. Die Seminare in Theorie und Praxis finden an der Gerhard-Schlegel-Sportschule statt. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten sie nach dem Ende der Sommerferien die DOSB-Lizenz „Übungsleiterin/Übungsleiter C – sportartübergreifender Breitensport“. Der Unterricht erfolgt auf Deutsch in zwei parallel laufenden Kursen. Es ist die zweite Übungsleiter-Ausbildung für Geflüchtete, die der LSB anbietet: Im vergangenen Jahr hatten 39 geflüchtete Menschen die C-Lizenz erworben.

Bildunterschriften:

• Gruppenfoto: einer von zwei Ausbildungskursen

• Salam: Salam Awaida Alabbas (27) kam vor zwei Jahren aus Syrien nach Deutschland. Sie ist gelernte Zahntechnikerin. Ihre Lieblingssportarten sind Basketball, Badminton und Schwimmen. Ihr Wunsch: Sie möchte einen Schwimmkurs leiten und Frauen und Kinder trainieren.

• Ahmed, Alsorani, Ahmad: (v.l.n.r.) Ahmed Gize (29) kommt aus dem Irak. Seit drei Jahren ist er in Deutschland. Er möchte gern Kinder und Jugendliche in Karate trainieren. Alsorani Khalid (42) ist Iraker, seit zwei Jahren in Deutschland und möchte am liebsten Schüler in Taekwondo trainieren. Ahmad Hassoud (32) kam vor zwei Jahren nach Deutschland. In Syrien hatte er Sport studiert und als Lehrer gearbeitet. Deshalb betreibt er viele Sportarten gern, am liebsten Volleyball, aber auch Fußball, Schwimmen und Tennis. Er spricht sehr gut deutsch. Bei der Übungsleiter-Ausbildung möchte er vor allem die Fachtermini lernen, damit er beim Training die Begriffe parat hat und richtige Anweisungen geben kann.

Fotos. Jürgen Engler

]]>
news-974 Wed, 04 Jul 2018 17:45:51 +0200 Sportaktionstag mit BMX-Vizeweltmeisterin aktuelles/news/details/sportaktionstag-mit-bmx-vizeweltmeisterin/ Lara Lessmann bei „Sport macht Schule” am Friedrich-Engels-Gymnasium Sportaktionstage BMX ]]> Die Schüler des Friedrich-Engels-Gymnasiums in Reinickendorf verbrachten den vorletzten Schultag vor den Sommerferien im Freien. Sie tobten sich an zahlreiche Mitmach-Stationen aus, die auf dem Schulgelände aufgebaut waren: u. a. ein Kletterturm, eine Streetball-Station, ein Geschicklichkeitsparcours und eine Torschussanlage. Am BMX-Parcours gab es sogar erklärende Worte von einer Vizeweltmeisterin. Die 18-Jährige Lara Lessmann von der Flatow-Eliteschule des Sports hatte sich extra die Zeit genommen: „An meiner Schule findet heute auch eine Veranstaltung statt. Aber ich bin gern hier beim Sportaktionstag. Es macht mir Spaß, Kindern meine Sportart näher zu bringen.”

Schulleiterin Heike Lemke-Wegener freute sich, dass die „Sport macht Schule”-Tour auch an ihrer Schule halt machte. Sie hatte sich darum beworben, weil sie die Idee gut findet: „Alle Schüler aus allen Klassenstufen machen zum Abschluss des Schuljahres etwas zusammen. Sie können Sportarten ausprobieren, die nicht alltäglich sind.”

Es war der letzte von zwölf Sportaktionstagen, die der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller, der Landessportbund Berlin und die Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit im Frühjahr 2018 an Berliner Schulen organisiert haben. Die Aktionstage finden seit 2013 vor allem in Schulen mit einem sozial schwierigem Umfeld statt. Mehr als 20.000 Berliner Schüler haben bisher an dem Gemeinschaftsprojekt teilgenommen.

„Der VBKI möchte sich nicht nur im Spitzensport engagieren. Wir wollen auch etwas für den Breitensport tun”, sagt Geschäftsführer Udo Marin. „Kinder sollen Freude an Bewegung haben. Diejenigen, die Feuer gefangen haben, möchten wir in die Sportvereine vermitteln. Wenn ich mich hier heute umsehe, freue ich mich, was aus unserer Idee geworden ist. Die Sportaktionstage werden im nächsten Schuljahr fortgesetzt," versicherte er.

Fotos: Jürgen Engler

]]>
news-970 Thu, 28 Jun 2018 12:02:31 +0200 Parlamentarischer Abend des Deutschen Sports aktuelles/news/details/parlamentarischer-abend-des-deutschen-sports/ Gemeinsame Veranstaltung des DOSB mit dem LSB Berlin und der Senatsverwaltung für Inneres und Sport / 23 Millionen mehr für den deutschen Sport Parl. Abend Geisel ]]> Der deutsche Sport darf sich über einen wertvollen Mittelaufwuchs des Bundesinnenministeriums von 23 Millionen Euro für das zweite Halbjahr 2018 freuen. Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), verkündete die gute Nachricht aus dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beim Parlamentarischen Abend im Berliner Velodrom vor rund 400 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien.

Seine Rede steht hier.

Zu Beginn der Veranstaltung berichteten Verbände und Organisationen über bevorstehende Großveranstaltungen in Berlin:

Leichtathletik-Europameisterschaft

Para Leichtathletik-Europameisterschaft

• Rahmenprogramm für die Leichtathletik-EM „Laufen.Springen.Werfen

Weltcup im Bogensport

• Bahnrad-Weltmeisterschaften 2020 in Berlin

Handball-Weltmeisterschaft

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport informierte über die Förderung von Sport-Veranstaltungen in Berlin.

Außerdem stellte der LSB Berlin sein bundesweit einzigartiges Förderprojekt BERLIN HAT TALENT vor. Im Gespräch mit Eiskunstlauf-Olympiateilnehmerin Annika Hocke berichtete LSB-Präsident Klaus Böger über eine Studie im Rahmen von BERLIN HAT TALENT:

„Die Studie belegt erneut, dass Kinder in jungen Jahren von Natur aus gern Sport treiben. Das ist ein großes Unterpfand. Darauf müssen wir aufbauen, um den Sport in der Breite und im Nachwuchsleistungssport zu fördern.”

 

Fotos: Eberhard Thonfeld

]]>
news-976 Mon, 25 Jun 2018 13:51:00 +0200 „Alles läuft in unserer Klasse“ aktuelles/news/details/alles-laeuft-in-unserer-klasse/ LSB-Angebot an Schulen im Rahmen der SCHOOLETICS zur Einstimmung auf die Leichtathletik-EM Schooletics Alles läuft in unserer Klasse ]]> „Alles läuft in unserer Klasse“ heißt ein Bildungs- und Bewegungsangebote des LSB Berlin an Schulen. Es wurde in der Schulsportwoche „SCHOOLETICS“ umgesetzt, die zum Rahmenprogramm der Leichtathletik-EM gehört.

Das Angebot begann mit einem einstündigen Theorie-Teil: Es ging um den Aufbau des menschlichen Körpers und die Bedeutung von Bewegung und Sport für die körperlichen Strukturen aus gesundheitlicher Sicht. Danach konnten die Kinder und Jugendlichen nach einer kurzen Erwärmung das Laufabzeichen nach Kriterien des Deutschen Leichtathletik-Verbandes erwerben. Sie wurden angeleitet von Laura Haase, Lehramtsstudentin und Volleyballtrainerin, und Jens Meischter, Dipl.-Gesundheitsmanager, Dozent an der Sportschule des LSB und Inhaber verschiedener Trainerlizenzen.

13 Schulklassen mit insgesamt 360 Kindern aus neun Schulen beteiligten sich an dem Projekt. Es kam bei den Schüler/-innen und Lehrer/-innen gut an. Viele Lehrkräfte wünschten sich, dass dieses Angebot noch weiteren Klassen zu Gute kommt.

Christoph Stegemann

Foto: Schülerinnen und Schüler der PHORMS Grundschule in Berlin-Mitte freuen sich über ihre Laufabzeichen.

Weitere Informationen: 030/30002164 oder c.stegemann@lsb-berlin.de

]]>
news-963 Thu, 21 Jun 2018 16:41:14 +0200 Leichtathletik-EM wirft Schatten voraus aktuelles/news/details/leichtathletik-em-wirft-schatten-voraus/ Über 1000 Schüler bei den Schooletics auf dem Gelände des SC Siemensstadt Schooletics Promi-Lauf ]]> Im August sind Europas Top-Leichtathleten zu Gast in Berlin. Erstmals werden die Europameisterschaften der Leichtathletik und der Para-Leichtathletik in derselben Stadt ausgetragen.

Mit dem Rahmen-Programm „Laufen. Springen. Werfen. Berlin“ wollen die Senatsverwaltung für Inneres und Sport, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Leichtathletik-Verband, der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband und der Landessportbund die Berlinerinnen und Berliner auf den Höhepunkt im Berliner Sportkalender 2018 einstimmen.

Ein Teil des Programms „Laufen. Springen. Werfen. Berlin“ sind die Schooletics, die die Leichtathletik-EM in die Schulen tragen. Der LSB hat sich mit einem großen Sportfest beim SC Siemensstadt an den Schooletics beteiligt.

Über 1000 Schüler/-innen aus 17 Schulen probierten an zahlreichen Mitmach-Stationen viele Sportarten aus. Sie konnten das Deutsche Sportabzeichen erwerben und inklusive Sportangebote testen, zum Beispiel Rollstuhlfahren.

Mit dabei waren auch Marcus Groß, Kanu-Doppelolympiasieger 2016, und Katharina Krüger, Sechste der Weltrangliste im Rollstuhltennis. Das Maskottchen der Para-EM begrüßte ebenfalls die Schüler.

Ein kurzes Video über die Veranstaltung zeigen wir hier.

Fotos: Jürgen Engler

]]>
news-962 Wed, 20 Jun 2018 15:20:58 +0200 Unterstützung für Top-Athleten aktuelles/news/details/unterstuetzung-fuer-top-athleten/ 49 Sportlerinnen und Sportler aus 23 Sportarten mit Beraterverträgen des LSB ausgezeichnet. Beraterverträge 2018 ]]> Die Fördervereinbarungen haben eine Laufzeit von zwölf Monaten und sind mit insgesamt 250.000 Euro dotiert. „Mit Hilfe des großzügigen Beratervertrags kann ich erstmals unabhängig von der Unterstützung meiner Eltern meinen Sport ausüben. Das freut mich sehr“, sagt Paralympics-Schwimmerin Janina Breuer. „Ich sehe die Förderung auch als Anerkennung meiner Leistungen im letzten Jahr. Ich nutze einen Teil des Geldes für Wettkampfkleidung und Sportausstattung. Außerdem werde ich die Unterstützung von Ernährungsberatern und Sportpsychologen in Anspruch nehmen und eine Rücklage für Trainingslager bilden.“

Auch Bahnrad-Weltmeister Theo Reinhardt freut sich über die Förderung: „Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung. Der Radsport ist kostenintensiv – und mit dem Beratervertrag erhalte ich eine große finanzielle Entlastung“, sagt der 27 Jahre alte Berliner. „So kann ich zum Beispiel zusätzliche Trainingslager finanzieren. Der Beratervertrag hilft mir, meinen Sport professionell aufstellen zu können.“

Rund die Hälfte der 49 Athletinnen und Athleten aus der Sportmetropole nahm die Beraterverträge in der Spielbank im Rahmen der Veranstaltung „BISS - Berlin ist SpitzenSport” persönlich von Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki, LSB-Präsident Klaus Böger und Olympiastützpunktleiter Dr. Harry Bähr entgegen.

Seit 2002 werden die mit vielfältiger ideeller und finanzieller Unterstützung verbundenen Verträge mit den erfolgreichsten Berliner Athletinnen und Athleten geschlossen. Ausschlaggebend dafür sind das Erststartrecht für einen Berliner Verein sowie die sportlichen Leistungen der vergangenen zwei Jahre. Anhand eines Punkteschlüssels werden die für die Förderung infrage kommenden Sportlerinnen und Sportler ermittelt.

Beraterverträge erhalten: Anne Bartsch (Eishockey), Anton Braun (Rudern), Janina Breuer (Schwimmen Paralympics), Duygu Bugur (Karate), Paul Dösch (Hockey), Martin Häner (Hockey), Omar El-Hag (Boxen), Paul Gebauer (Rudern), Lisa Graf (Schwimmen), Marcus Groß (Kanurennsport), Jan Gürtler (Tischtennis Paralympics), Christoph Harting (Leichtathletik), Robert Harting (Leichtathletik), Julia Harting (Leichtathletik), Patrick Hausding (Wasserspringen), Philipp Herder (Turnen), Lucas Jakubczyk (Leichtathletik), Robert Joachim (Gewichtheben), Victoria Jurczok (Segeln), Nina Kamenik (Eishockey), Phillip Kasüske (Segeln), Tom Kierey (Kanu Paralympics), Svea Köhrbrück (Leichtathletik), Bente Kraus (Eisschnelllauf), Patrick Kreisel (Wasserspringen), Lara Lessmann (BMX-Freestyle), Anika Lorenz (Segeln), Lou Massenberg (Wasserspringen), Claudia Pechstein (Eisschnelllauf), Thies Ole Prinz (Hockey), Theo Reinhardt (Radsport), Elena Richter (Bogenschießen), Martin Sauer (Rudern), Conrad-Robin Scheibner (Kanurennsport), Annika Schleu (Moderner Fünfkampf), Jacob Schopf (Kanurennsport), Wolf Niclas Schröder (Rudern), Karl Schulze (Rudern), Xiaona Shan (Tischtennis), Kostja Stroinski (Kanurennsport), Thomas Ulbricht (Leichtathletik Paralympics), Lisa Unruh (Bogenschießen), Laura Vargas Koch (Judo), Christina Maria Wassen (Wasserspringen), Elena Wassen (Wasserspringen), Linus Weber (Volleyball), Moritz Wolff (Rudern), Murat Yildirim (Boxen), Martin Zwicker (Hockey).

Sport-Staatssekretär Aleksander Dzembritzki: „Die Berliner Spitzensportlerinnen und -sportler werben mit ihren Erfolgen und ihrem Auftreten für die Vielfalt und die Qualität des Berliner Sportgeschehens. Vor allem aber tragen sie insbesondere bei Kindern und Jugendlichen zur Identifikation mit ihrem jeweiligen Sport und der Stadt Berlin bei und sind immer wieder Anreiz, selbst sportlich aktiv zu werden. Die Beraterverträge haben sich über die Jahre bewährt, umso wichtiger sie auch in den nächsten Jahren fortzusetzen.“

LSB-Präsident Klaus Böger: „Unsere Top-Athletinnen und -Athleten sind herausragende Botschafter der Sportmetropole Berlin. Sie sind mit ihrem Kampfgeist und ihrer Willenskraft Vorbilder im Sport und auch in anderen Bereichen der Gesellschaft. Heute möchten wir ihre Leistungen nicht nur mit Worten würdigen. Sie erhalten an diesem Abend auch Beraterverträge als konkrete finanzielle Unterstützung für Trainingslager, Wettkampfreisen und Sportausrüstung. Der Landessportbund dankt allen Partnern und Sponsoren. Der Sport braucht diese Unterstützung.“

Dr. Harry Bähr, Leiter Olympiastützpunkt Berlin: „Berlin kann Spitzensport – und Berlin ist Spitzensport. Die Beraterverträge sind nicht nur eine Auszeichnung für herausragende sportliche Leistungen, sondern auch eine wertvolle finanzielle Unterstützung für den hohen sportlichen Aufwand. Die Athletinnen und Athleten betreiben ihren Sport mit großer Leidenschaft und stehen dabei tagtäglich vor der Herausforderung, die Kosten für ihren Sport und ihren Lebensunterhalt finanziell abzusichern. Mein Dank gilt ausdrücklich auch allen Trainern, Betreuern, Familien, Partnern, Sponsoren und Teams, die hinter den Aktiven stehen.“

Foto: camera4

]]>
news-961 Wed, 20 Jun 2018 10:45:01 +0200 Frauen Plus – das Plus fürs Ehrenamt aktuelles/news/details/frauen-plus-das-plus-fuers-ehrenamt/ Neues Programm fördert und begleitet Frauen auf dem Weg ins freiwillige Engagement Frauen Plus – das Plus fürs Ehrenamt ]]> Ein Ehrenamt zu übernehmen ist eine Herausforderung. Oft kann man gar nicht einschätzen, was auf einen zukommt. Um besonders Frauen auf ihrem Weg ins Ehrenamt zu unterstützen, hat der Landessportbund Berlin „Frauen Plus – das Plus fürs Ehrenamt“ geschaffen.

Speziell ausgerichtete Workshop-Angebote

In hochwertigen Workshops können die Teilnehmer/-innen kostenfrei ihre Fähigkeiten, wie Kreativität und Durchsetzungsvermögen trainieren. Das stärkt das Selbstbewusstsein der potentiellen Ehrenamtlichen und bringt neue Impulse in Ihre Vereinsarbeit.

Die Workshops werden von Referenten/-innen der DOSB-Führungsakademie geleitet. Sie sind speziell auf das freiwillige Engagement im Sport ausgerichtet. Im Zentrum stehen Fragen wie: Wo liegen meine individuellen Stärken? Wie reagiere ich am besten in Konfliktsituationen mit Eltern oder anderen Ehrenamtlichen? Und wie überzeuge ich andere am besten von mir und meinen Ideen?

Um allen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen, finden die Workshops in barrierefreien Räumen statt. Eine Kinderbetreuung ist während der Workshop-Zeiten möglich. Teilnahmevoraussetzung ist eine verbindliche Anmeldung.

Individuelles Mentoring

Ein weiterer Baustein des Programms ist das Mentoring. Es bietet Ehrenamtlichen, die neu in ihrer Position sind, eine individuelle Begleitung. Ob bei einem großen Projekt oder bei kleinen Fragen – wir stehen den Mentees zur Seite. Ehrenamtliche Mentoren/-innen sind erfahrene Begleiter und Experten/-innen können bei Fragen und Zweifeln weiterhelfen. Darüber hinaus unterstützen wir Sie dabei, Fördermittel zu akquirieren und passende Fortbildungen zu finden. Für die Workshops von Frauen Plus sind den Mentees Plätze sogar garantiert. Eine Anmeldung ist jederzeit möglich.

Wer dagegen schon viel Erfahrung mitbringt, kann Frauen Plus als Mentor/-in unterstützen. Das schafft nicht nur einen neuen Blick auf die eigene Arbeit im Verein, sondern fördert ganz direkt den Ehrenamtsnachwuchs. Geben Sie Ihr Wissen weiter, damit das Ehrenamt im Sport auch zukünftig Großartiges leisten kann.

Mehrwert für Engagierte und Vereine

Frauen Plus ist das Plus fürs Ehrenamt auch in Ihrem Verein. Lassen Sie die zukünftigen Engagierten in den Workshops ihre Stärken entdecken und geben Sie den neuen Funktionsträgern/-innen durch das Mentoring Rückhalt. Denn eines ist auf jeden Fall klar: Von starken Persönlichkeiten im Ehrenamt profitieren am Ende alle!

Weitere Informationen und die Anmeldungen für die Workshops und das Mentoring finden Sie hier.

Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Mitglieder eines förderungswürdigen Vereins oder Verbands des Landessportbundes Berlin.

Workshoptermine 2018

24.-25. August 2018

Stärken stärken (exklusiv für Frauen)

14.-15. September 2018

Zeit- und Selbstmanagement

21.-22. September 2018

Überzeugend präsentieren (exklusiv für Frauen)

12.-13. Oktober 2018

Kreative Ideenfindung

19.-20. Oktober 2018

Erfolgreich kommunizieren (exklusiv für Frauen)

9.-10. November 2018

Projektmanagement

]]>
news-959 Mon, 18 Jun 2018 17:24:38 +0200 Schon Spazieren macht geistig fitter aktuelles/news/details/schon-spazieren-macht-geistig-fitter/ 11. LSB-Gesundheitsforum „Geistig fit durch Bewegung und Sport“ Gesundheitsforum 2018 Workshop ]]> Nummer 11 der jährlichen Gesundheitsforen, die der LSB mit Ärztekammer Berlin, Sportärztebund Berlin-Brandenburg und Kassenärztlicher Vereinigung veranstaltet, ging am 16. Juni in der Gerhard-Schlegel-Sportschule in Schöneberg über die Bühne. Rund 80 Teilnehmer wollten mehr über das Thema „Geistig fit durch Bewegung und Sport“ wissen wollten.

Der einleitende Fachvortrag des Sportmediziners Dr. Paul Schmidt-Hellinger von der Charité wurde von einem Mann gehalten, der perfekt die Synergien zwischen Körper und Geist verkörperte. Mit dem Rennrad und sportiver Fahrbekleidung kam der 32-jährige aus dem 25 km entfernten Schildow nach Schöneberg. Der schlanke 1,84 m große Arzt, auf dessen Facebook-Seite auch „Motivationsredner“ als Profession angegeben ist, zählt zur erweiterten deutschen Marathon-Spitze, ist mit einer Bestzeit von 2:19:35 Stunden (2015) ausgewiesen und hat 2016 sogar den Deutschen Rekord über 50 km (2:49:06 Std.) aufgestellt, der damals für den Moment Weltjahresbestleistung war.

Sein Vortrag lieferte Impulse und den Nachweis für den „Einfluss von Bewegung und Sport auf die geistige Fitness“. Generell belegte Schmidt, vereinfacht ausgedrückt, dass die Zahl von Herzinfarkten, Schlaganfällen oder schweren Lungenentzündungen bei jenen geringer sind, die trainiert sind.

Und das nicht nur bei exzessivem Training: „Konzentriertes Arbeiten ist am besten möglich nach 20 Minuten moderater Ausdauerbelastung.“ Sport sei nachgewiesen ein Therapeutikum bei Demenz, Schizophrenie, Angst, ADHS und vielen anderen aktuellen Symptomen moderner Gesellschaften. Bewegung, so der Wissenschaftler, sei ein wirksames Rezept bei Antriebslosigkeit und Depressionen. „Schon nach 15 Minuten Spazieren gibt es die ersten Effekte.“ Auch für bereits aktive Menschen habe Sport bei jeglichen Erkrankungen „schützende oder sogar verhindernde Effekte auf ihre Entstehung und Folgen“. Für jene, die dieser Erkenntnis folgen, ist das ein echter Gewinn: „Sie leben im Schnitt länger und mit weniger Krankheit.“ Aber auch andere Wirkungen sind signifikant: „Beispielsweise beeinflusst die körperliche Aktivität der Mutter in der Schwangerschaft die geistige Entwicklung des Kindes positiv.“

Die sechs Praxisseminare des Forums in zwei Durchläufen – Vormittag und Nachmittag – boten allen Teilnehmern die Möglichkeit je nach eigenem Interesse zwei Exkurse von anderthalb Stunden in das weite Thema zu unternehmen. Bei „Koordination und Balance“, „Gehirnaktivierung durch ganzheitliches Gedächtnistraining“, „Körperwahrnehmung und Propriozeption“, „Yoga – Training für Körper und Geist“, „Tanzen – Sturzprophylaxe und Gedächtnistraining“ und „Alltags-Fitness-Test“ boten sich jede Menge Gelegenheiten, beides zu verbinden – Bewegung für Geist und Körper - und damit ganzheitlich die eigene Fitness auf Trab zu bringen.

Text/Fotos: Klaus Weise

]]>
news-958 Fri, 15 Jun 2018 15:44:08 +0200 LSB bildet wieder Geflüchtete aus aktuelles/news/details/lsb-bildet-wieder-gefluechtete-aus/ 40 Frauen und Männer können eine Übungsleiter-C-Lizenz machen LSB bildet wieder Geflüchtete aus ]]> Etwa 60 Geflüchtete kamen zum Kennenlerntag in die Gerhard-Schlegel-Sportschule des Landessportbundes Berlin (LSB). 40 von ihnen können beim LSB eine Ausbildung zum/zur Übungsleiter/-in mit C-Lizenz im Breitensport machen.

Die geflüchteten Frauen und Männer lernten sich bei Team-Spielen untereinander kennen und trafen ihre zukünftigen Dozenten. Außerdem mussten sie beweisen, dass sie körperlich und sprachlich der Herausforderung gewachsen sind. Denn die Ausbildung findet auf Deutsch statt und beinhaltet zahlreiche Sportkurse.  

Marlies Marktscheffel ist Dozentin für Methodik und Didaktik, hat schon 2017 Geflüchtete an der Sportschule betreut: „Etliche Teilnehmer sprechen schon sehr gut Deutsch. Aber notfalls muss man sich eben mit Händen und Füßen verständigen oder Dinge aufmalen. Wichtig ist nur, dass es am Ende in der Lehrprobe  klappt“ – geprüft wird nämlich ebenfalls auf Deutsch. „Da gibt es auch keine Ausnahmen“, so Marktscheffel weiter.

Vom 5. Juli bis 17. August werden 40 Menschen mit Fluchthintergrund unterrichtet. Neben Theorie- und Praxis-Stunden wird es auch einen Erste-Hilfe-Kurs geben. Außerdem werden die Auszubildenden parallel in ihren Vereinen hospitieren.

Motiviert sind die angehenden Übungsleiter/-innen bereits sehr.
Sonita aus Afghanistan: „Ich mache total gern Sport und möchte das auch anderen beibringen.“

Maher aus Syrien: „Ich will Badmintontrainer für Kinder werden, und Badminton in Deutschland bekannter machen.“

Salam aus Syrien: „Ich möchte andere Ausländer trainieren, die noch nicht gut Deutsch sprechen. Hoffentlich bekomme ich nach der Ausbildung einen Job als Trainerin.“

Ramin aus Afghanistan: „In meiner Freizeit mache ich Taekwondo – nun möchte ich meine Fähigkeiten auch gern als Trainer weitergeben.“

]]>
news-957 Mon, 11 Jun 2018 11:25:17 +0200 Ehrenamtsgala 2018 aktuelles/news/details/ehrenamtsgala-2018/ LSB und Feuersozietät zeichnen Engagement im Mädchen- und Frauensport aus Ehrenamtsgala 2018 ]]> Zum dritten Mal wurde bei der Feuersozietät Berlin Brandenburg der „Sonderpreis für besondere ehrenamtliche Verdienste“ verliehen. Der Landessportbund Berlin (LSB) und die Feuersozietät zeichneten drei Gewinnerinnen aus. Um den Sonderpreis weiter aufzuwerten, haben die Organisatoren entschieden, das Preisgeld zu verdoppeln: Jede Siegerin erhält diesmal 1.000 Euro.

Der LSB und die Feuersozietät hatten den Preis 2016 ins Leben gerufen, um den Einsatz der Ehrenamtlichen noch besser zu würdigen. In diesem Jahr wurden „besondere Verdienste bei der Förderung von Mädchen und Frauen im Sport“ honoriert. Die Preisträgerinnen wurden von einer Jury gewählt, die aus Vertretern der Feuersozietät und des LSB bestand.

Den Sonderpreis erhielten:

  • Helga Buchwald (SC Tegeler Forst)
  • Dr. Antonia Oelke (Floorball-Verband Berlin-Brandenburg)
  • Martina Stampka (SG NARVA Berlin)

Außerdem wurden bei der traditionellen LSB-Ehrenamtsgala Mitgliedern von Berliner Sportvereinen, -verbänden und Bezirkssportbünden für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement Ehrennadeln und Ehrenplaketten überreicht. Auch die „Ehrenamtlichen des Jahres“ und die „Jungen Ehrenamtlichen des Jahres“ wurden ausgezeichnet.

„Ehrenamtliche des Jahres 2017“:

  • Gertraud Nilson (TSV Marienfelde 1890)
  • Michael Grabitz (Turngemeinde in Berlin 1848)
  • Thomas Wehling (Landestanzsportverband Berlin)

„Junge Ehrenamtliche des Jahres 2017“:

  • Lara Lüdecke (Schwimmgemeinschaft Neukölln)
  • Lisa Marie Melzer (Pyongwon Mahrzahn)
  • Jonas Kaminski (Verein Seglerhaus am Wannsee)

LSB-Präsident Klaus Böger: „Der LSB meldete in diesem Jahr wieder Rekordmitgliederzahlen: 660.000 Berlinerinnen und Berliner treiben Sport in unseren Vereinen. So viele wie nie. Der Erfolg kommt natürlich nicht von allein. Insbesondere die 60.000 Ehrenamtlichen haben einen großen Anteil daran. Ihnen möchten wir Dank und Anerkennung aussprechen. 60 von ihnen erhielten deshalb hohe LSB-Auszeichnungen. Besonders hervorheben möchte ich, dass drei Frauen für ihr Engagement zur Förderung von Mädchen und Frauen im Sport gewürdigt wurden. Wir rücken damit beeindruckende Power-Frauen ins Licht der Öffentlichkeit – damit der Anteil der Mädchen und Frauen in unseren Vereinen weiter steigt.“

Dr. Frederic Roßbeck, Vorstandsvorsitzender der Feuersozietät: „Ohne das Engagement der Ehrenamtlichen wäre das gesellschaftliche Leben in unserer Stadt viel ärmer und zahlreiche Sport-Angebote nicht denkbar. Deshalb würdigt und unterstützt die Feuersozietät sehr gern den unermüdlichen und vielfältigen Einsatz der Ehrenamtlichen.“

Die Feuersozietät versichert seit 2001 die 660.000 Sportler/-innen in den über 2.200 Vereinen des Landessportbundes Berlin gegen Unfall- und Haftpflichtschäden im Rahmen ihrer Vereinsaktivitäten. Darüber hinaus unterstützt die Feuersozietät als offizieller Premiumpartner den Landessportbund und den Olympiastützpunkt Berlin.

Einen kurzen Film über die Gala zeigen wir hier.

Text: Top Sportmarketing

Fotos: Jürgen Engler

]]>
news-956 Sun, 10 Jun 2018 02:44:32 +0200 „Sport.Vereine.Zukunft: Berlin“ aktuelles/news/details/sportvereinezukunft-berlin/ Fast 100 Vereins- und Verbandsvertreter bei der Auftaktveranstaltung für die neue LSB-Diskussionsreihe Diskussionsforum 9.6.18 Prof. Braun ]]> „Um die Zukunft des Sportvereins kann es nicht schlecht bestellt sein, so lange es so viele Menschen gibt, die am Wochenende bei 30 Grad in die Sportschule kommen.“ Mit diesen Worten begrüßte LSB-Präsident Klaus Böger die fast 100 Vereins- und Verbandsvertreter bei der Auftaktveranstaltung für die neue LSB-Diskussionsreihe „Sport.Vereine.Zukunft: Berlin“.

Der Sportverein sei ein Erfolgsmodell: „Die Mitgliederzahlen wachsen. Nirgendwo sind mehr Kinder und Jugendliche organisiert als in unseren Vereinen. Dennoch müssen sich Vereine dem gesellschaftlichen Wandel stellen,“ so Böger. Es passiere viel außerhalb der Vereine: Sport im Park, Zuwachs bei Fitnessclubs, Angebote in Ganztagsschulen, individueller Sport mit Fitness-Apps. „Aber Vereine sind ein Garant für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir müssen darum kämpfen, dass sie auch im 21. Jahrhundert von den Menschen angenommen werden.“

Gesellschaftliche Veränderungen gehen an den Vereinen nicht spurlos vorüber. Das belegte Professor Christoph Breuer von der Sporthochschule Köln mit Daten aus dem Sportentwicklungsbericht, die auf einer Online-Befragung der Vereine basieren. „Es gibt noch den herkömmlichen Sportverein“, sagte er, „aber die Gewinnung und Bindung von Mitgliedern ist ein sehr großes Problem.“

Professor Sebastian Braun von der Humboldt-Universität sprach von der Pluralisierung der Sportkultur: „Immer mehr Menschen treiben auf irgendeine Weise Sport. Informelle Aktivitäten nehmen zu. Im Vordergrund steht nicht mehr das Leistungsmotiv sondern der Gesundheitsaspekt.“ Die Folge sei, dass der Sportverein seine Monopolstellung verliert und zunehmend mit anderen Sportanbietern auf dem Markt konkurriert. „Wir können die Beschleunigung nicht aufhalten“, sagte er. Eine Vision von übermorgen habe er nicht. „Aber der Sportverein mit seinen demokratischen Entscheidungsstrukturen, seinem ehrenamtlichen und freiwilligen Engagement, seinem Zugehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl ist etwas Besonderes. Sportvereine sind stabile Inseln in einer Zeit, in der sich alles beschleunigt. Ist das nicht unser Kapital?“

Die anschließenden Diskussionen in den Arbeitsgruppen ließen keine Zweifel an der Zukunft der Vereine: Ja, es gibt Mitbewerber. Aber Vereine müssen die Konkurrenz nicht fürchten, wenn sie sich professionell aufstellen. Organisierter Sport oder informeller Sport – aus dem Oder wird ein Und, wenn Vereine flexibler werden und sich die Digitalisierung zu Nutze machen.

LSB-Vizepräsidentin Claudia Zinke lud zur Fortsetzung der Diskussion ein: „Wir bleiben im Gespräch. Der LSB versteht sich als Dienstleister für einen zukunftsfähigen Vereinssport, damit unsere Vereine am Puls der Zeit zu bleiben.“ A. B.

Ein kurzes Video über die Veranstaltung ist hier zu sehen.

Fotos: Jürgen Engler

]]>
news-955 Fri, 08 Jun 2018 11:37:13 +0200 Wie gefällt Ihnen SPORT IN BERLIN ? aktuelles/news/details/wie-gefaellt-ihnen-sport-in-berlin/ Mit Hilfe einer Online-Umfrage wollen wir wissen, wie wir unsere Verbandszeitschrift weiter verbessern können. Leserumfrage ]]> Liebe Leserinnen und Leser von „Sport in Berlin”, wir möchten Sie bitten mitzuhelfen, unsere Verbandszeitschrift weiter zu verbessern. Die Ergebnisse unserer Leserumfrage sollen Anregungen dafür geben, wie wir die Zeitung inhaltlich und optisch noch attraktiver gestalten können.

Die Befragung erfolgt selbstverständlich anonym.

Wir bitten Sie sehr herzlich: Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit. Unsere Fragen stehen hier.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier.

]]>
news-954 Thu, 07 Jun 2018 15:03:24 +0200 FrauenSPORTtag in Stahnsdorf aktuelles/news/details/frauensporttag-in-stahnsdorf/ LSB Berlin ist erstmals mit dabei FrauenSPORTtag ]]> Einen Tag lang die unterschiedlichsten Sportangebote ausprobieren und dabei von qualifizierten Trainer/-innen motiviert werden – das bietet der alljährliche FrauenSPORTtag des Landessportbunds Brandenburg. In diesem Jahr wurde der inzwischen 26. FrauenSPORTtag erstmals auch vom Landessportbund Berlin unterstützt.

Vier Übungsleiter/-innen vom Centre Talma, dem Sport-Gesundheitspark Berlin und Fit und Fun Marzahn e.V. ergänzten das vielfältige Programm mit Hip Hop, Pilates, Beckenboden- und Faszientraining. Alle Interessierten konnten erleben, wie man sich mit Sport fit und gesund halten kann und dabei auch noch eine Menge Spaß hat.

Dass die Teilnehmer/-innen aus allen Teilen Berlins und Brandenburgs angereist sind, zeigt, wie gern Mädchen und Frauen die Möglichkeit annehmen, sich auszuprobieren.  Das Resümee konnte man von den Gesichtern ablesen: Sie waren erschöpft aber unheimlich glücklich.

Der FrauenSPORTtag ist eine gute Gelegenheit für Vereine, die Interessen von Mädchen und Frauen im Sport besser kennenzulernen. Eine weitere Möglichkeit Frauen im Sport zu fördern ist das neue Programm „Frauen Plus – Das Plus fürs Ehrenamt“. Wenn Sie Interesse haben, mit Workshops und persönlicher Unterstützung ins Ehrenamt begleitet zu werden, dann melden Sie sich an!

Fotos: Marcus Gansewig

]]>
news-953 Wed, 06 Jun 2018 14:31:53 +0200 Teilnehmerrekord beim großen Känguru-Abzeichen 2018 aktuelles/news/details/teilnehmerrekord-beim-grossen-kaenguru-abzeichen-2018/ 434 Kinder kamen zum Kita-Sportfest Teilnehmerrekord beim großen Kängeruh-Abzeichen 2018 ]]> Wenn das KiB-Känguru* zum großen Känguru-Abzeichen einlädt, wollen natürlich alle dabei sein. Und so begaben sich  20 Kitas auf den Weg zum Sportplatz am Priesterweg, um dem bunten Treiben beizuwohnen. Mit insgesamt 434 Teilnehmern wurde ein neuer Teilnehmerrekord verbucht. Noch nie fanden sich so viele Kinder zu dem Sportfest ein, welches sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit erfreut. Nach einer gemeinsamen Erwärmung, gingen die Kinder an die einzelnen Stationen. Begleitet wurden sie von ihren KiB-Erzieher/-innen, vielen FSJ’lern sowie Mitarbeiter/-innen in Ausbildung.

Jede der sechs Stationen wurde mit einer Geschichte eingeleitet, die Einblicke in das Leben des KiB-Kängurus offenbarte. Allein konnte das Känguru die gestellten Aufgaben natürlich nicht lösen – ließ sich von den motivierten Kindern helfen. An der Weitwurf-Station beispielsweise mussten sie eine „Schlucht“ sowie ein „Löwenrudel“ überwerfen, um die kleinen Kängurus mit Futter zu versorgen. An der Team-Station galt es, die Geburtstagsgäste des Känguru mit Getränken zu versorgen. Neben einem Parcours, einem Staffelwettbewerb, dem Weitsprung- sowie dem Sprintwettbewerb wurden kleine Spiele eingebaut, um den Spaß der Kinder zu fördern. Und die Kleinen genossen den Tag in vollen Zügen!

Bei dem großen Känguru-Abzeichen gab es am Ende nur Gewinner. Wichtiger als die individuellen Leistungen der Kinder war das gemeinsame Erleben von Spaß und Freude an der Bewegung. So bekam jedes Kind eine Medaille für die erbrachten Leistungen.

Für die tollen Geschichten rund um das Leben des Känguru waren die Auszubildenden der Fachschule für Sozialpädagogik – Erziehung, Bildung, Sport (EBS) verantwortlich. In direkter Nachbarschaft zur Geschäftsstelle der KiB werden Erzieher/-innen mit bewegungs- und sportpädagogischem Profil ausgebildet. Ins Leben gerufen wurde diese Ausbildung von dem Landessportbund und der Stiftung SPI. Falls auch Sie an der Ausbildung interessiert sind, finden sie hier weitere Informationen.   

*Die Kindertagesstätten der Kinder in Bewegung GmbH (KiB) sind Teil des organisierten Sports in Berlin (Landessportbund Berlin e.V.) und arbeiten nach dem Leitmotiv „Bewegung als pädagogisches Prinzip“. Weitere Informationen zum Leitbild sowie Standorten der Kitas finden sie hier.

]]>
news-951 Tue, 05 Jun 2018 11:16:11 +0200 Spielbank fördert Hockey-Verein aktuelles/news/details/spielbank-foerdert-hockey-verein/ Symbolische Scheckübergabe auf dem Sportplatz der SG Rotation Prenzlauer Berg in der Storkower Straße  Spielbank Scheckübergabe Hockey ]]> Die Hockey-Spieler der SG Rotation Prenzlauer Berg freuen sich über 3000 Euro. Das Geld ist eine Spende der Spielbank Berlin, die zu den großen Förderern des Berliner Breiten- und Spitzensports gehört. Geschäftsführerin Christiane Brümmer übergab den symbolischen Scheck auf dem Sportplatz Storkower Straße an die Abteilungsleiterin Heike Deutschmann. Sie brachte zum Foto-Termin die 1. Herrenmannschaft mit.

Die Hockey-Abteilung wurde 2016 vom Europäischen Hockeyverband (EHF) mit dem Titel „Hockeyclub des Jahres” ausgezeichnet. Der EHF würdigte damit die Mitgliederentwicklung des Vereins. Im Jahr 2003 gab es bei der SG Rotation 150 Hockeyspieler, inzwischen sind es über 650. „Dieser Quantensprung konnte mit einer konsequenten Jugendarbeit erreicht werden”, sagt der stellvertretende Hockey-Abteilungsleiter Michael Wahl.

Die Nachwuchsarbeit trägt jetzt Früchte: Der Verein ist wieder mit einer Damen- und einer Herren-Mannschaft in die Regionalliga vertreten. Mit dem Mitgliederwachstum stieg der Bedarf an Material und Ausrüstung. Deshalb investierte der Verein die Spielbank-Gelder in zwei neue Hockeytore, die auf dem Foto zu sehen sind.

Foto: Max Weise

]]>
news-950 Tue, 29 May 2018 11:56:55 +0200 Kitajade 2018 aktuelles/news/details/kitajade-2018/ 2.000 sportliche Kinder auf dem Rasen des Berliner Olympiastadions Kitajade 2 ]]> „Kleine kommen ganz groß raus“ – So heißt nicht nur ein Programm des Landessportbundes (LSB) zur bewegungsorientierten Förderung von Kita-Kindern. So ließ sich auch das Motto der Kitajade am 25. Mai beschreiben. Diesmal gehörte den Kleinsten (3-6 Jahre) die ganz große Bühne im ehrwürdigen Berliner Olympiastadion. Wer kann schon behaupten, sich einmal auf dem heiligen Rasen des Stadions sportlich betätigt zu haben?

Wo vor knapp einer Woche das DFB-Pokal ausgefochten wurde, konnten sich nun über 2.000 Kinder aus 100 Kindertagesstätten nach Herzenslust austoben. Sechs Stationen standen ihnen zur Verfügung: von einem Laufparcours (BTFB) über eine Tanzchoreografie mit „der Christian“ bis hin zu einer Weitsprung- und Hürdenlaufstation. Selbst Handball-Nationalspieler Paul Drux von den Füchsen Berlin ließ sich das Spektakel nicht entgehen und eröffnete zusammen mit den Veranstaltern vom Olympiastadion Berlin und der AOK Nordost die Kitajade 2018.

Für gute Stimmung bei Kindern, Erzieher/-innen und Eltern sorgten neben dem beliebten „der Christian“ (Christian Bahrmann) vor allem die Maskottchen der AOK, von Radio Teddy und den Berliner Profisport-Clubs. Selbstverständlich war auch der LSB Berlin Teil des bunten Treibens und informierte die Vertreter der Kindertagesstätten über Kooperationsmöglichkeiten mit dem organisierten Sport. In Zusammenarbeit mit der AOK Nordost bietet das Programm „Kleine kommen ganz groß raus“ die Möglichkeit, qualifiziertes Fachpersonal aus den Berliner Sportvereinen in die Kindertagesstätten zu entsenden, um dort Bewegungsangebote zu unterbreiten.

Auch die Kitajade 2018 brachte in den drei sportlich gut gefüllten Stunden wieder nur Gewinner hervor. Alle Kinder hatten Spaß und verließen das Stadion mit einer Medaille um den Hals und einem Lächeln auf den Lippen. Diesen Tag werden sie sicher noch lange in Erinnerung behalten. Zudem konnten sich insgesamt drei Kindertagesstätten über Einkaufsgutscheine für Sportmaterialien freuen, die der LSB als Preise einer großen Tombola zur Verfügung stellte. Die glücklichen Gewinner waren die Kneipp-Kita (200 Euro) und die Kita St. Markus (300 Euro) aus Spandau sowie die EKT Mondlicht I (500 Euro) aus Friedrichshain-Kreuzberg. Wir wünschen allen Kitas viel Freude mit den neuen Sportmaterialien. Auf dass die heranwachsende Generation schon früh den Spaß an der regelmäßigen Bewegung „erlernt“.

Text: Jan Lesener

Fotos: Ole Nowakowski 

]]>
news-947 Fri, 18 May 2018 13:37:23 +0200 Sportstätten in schlechtem Zustand aktuelles/news/details/sportstaetten-in-schlechtem-zustand/ LSB-Vizepräsident Thomas Härtel fordert Stadtentwicklungplan Sport und Bewegung Sportstätten Investition PM ]]> Der Bedarf an Sportanlagen in der wachsenden Stadt ist immens. Bereits heute sind viele Bezirke unterversorgt. In der reinen Flächenbetrachtung fehlen berlinweit 11 Prozent an gedeckten und 12 Prozent an ungedeckten Sportanlagen. Zahlreiche Sportanlagen sind darüber hinaus in einem beklagenswerten Zustand. Das bestätigt eine repräsentative Bevölkerungsumfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa, die der Landessportbund Berlin im Frühjahr 2018 in Auftrag gegeben hatte: 42 Prozent der Hauptstädter bewerten den Zustand von Sportstätten und Sportanlagen in ihrem Bezirk als weniger gut (32 Prozent) bzw. schlecht (10 Prozent). Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es sogar knapp 50 Prozent.

Der Investitionsbedarf für die bezirklichen Sportanlagen, den Olympiapark, das Sportforum Hohenschönhausen, den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark liegt im hohen dreistelligen Millionenbereich. Der LSB begrüßt ausdrücklich die Anhebung der jährlichen Sanierungsmittel auf 18 Mio. Euro, vertritt jedoch die Auffassung, dass das Sportstättensanierungsprogramm verstetigt und möglichst weiter aufgestockt werden muss. Auch die barrierefreie Gestaltung der Berliner Sportanlagen ist dabei mehr als bisher in das Blickfeld zu rücken. Zusätzlich müssen viele Schulsportanlagen schleunigst saniert werden.

Der immense Investitionsrückstand führt dazu, dass selbst die heute bestehende Sportinfrastruktur aufgrund von Baufälligkeit nicht voll nutzbar ist. Dies führt zu einer weiteren Verringerung der Kapazitäten als es ohnehin schon der Fall ist. In einer wachsenden Stadt stehen immer mehr sportlichen Berlinern also immer weniger Sportstätten zur Verfügung.

Thomas Härtel, Vizepräsident Infrastruktur des Landessportbundes Berlin bekräftigt seine Forderung an die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die sportlichen Belange und Bedürfnisse an gedeckten und ungedeckten Kernsportanlagen in ihrer Planung stärker in den Fokus zu nehmen: „Wir brauchen einen Stadtentwicklungsplan Sport und Bewegung, um die entsprechenden Bedarfe auch in die konkreten Planungen einzubauen. Berlin benötigt in den nächsten Jahren Dutzende neue Sporthallen, Sportplätze und eine bewegungsfreundliche Sportinfrastruktur. Das muss jetzt, in Sinne der Daseinsvorsorge und Lebensqualität der Stadt, angepackt werden.“

]]>
news-943 Fri, 11 May 2018 17:47:33 +0200 „Sport macht Schule“ aktuelles/news/details/sport-macht-schule-1/ LSB und Verband Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) veranstalten Aktionstage an Schulen  Sportaktionstag 1 ]]> Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt der VBKI-Aktionstage in der Reinhardswald-Grundschule (12. April) sowie dem Besuch der Schule am Berlinickeplatz (26. April) hat das Projekt „Sport macht Schule“ am 7. Mai in der Karl-Weise-Grundschule im Neuköllner Norden haltgemacht. Zur Eröffnung zeigte das Mädchensportzentrum Centre Talme den Tanz „One Billion Rising“. Es folgten Grußworte von Schulleiterin Andrea Schwenn, Bezirksstadträtin Karin Korte und dem Abteilungsleiter in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Dr. Herbert Dierker.

Danach konnten die Kinder endlich an die einzelnen Stationen. Über 280 Kinder tobten sich auf dem aufgebauten Soccercourt, dem imposanten Kletterturm, den Ruderergometern der Turngemeinde in Berlin (TiB) und an den vielen weiteren Sport-Stationen nach Herzenslust aus. Wie bei allen Aktionstagen wurden die Kinder von qualifizierten Übungsleitern der Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit (GSJ) und des Landessportbundes Berlin (LSB) betreut. Es wurden die ersten Impulse für einen bewegungsgefüllten Kinder-Alltag gesetzt.

Die VBKI-Aktionstage laden die Kinder in einem spielerischen Umfeld ein, sich sportlich zu beweisen, die Freude an der Bewegung zu erlernen und in der Gruppe aktiv umzusetzen. Der VBKI stellt im Rahmen der Aktionstage Jahresmitgliedschaften in Vereinen zur Verfügung – insgesamt zehn je Schule. Damit wird für einen nachhaltigen Ansatz der Aktionstage gesorgt: Kinder am organisierten Sport teilhaben lassen und ihnen den Weg in einen Sportverein eröffnen, der bis dahin verschlossen war.

Den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder sowie den Enthusiasmus, mit dem sie bei der Sache sind, gilt es zu erhalten und auszubauen. Der LSB Berlin bietet zahlreiche Programme, um den Kindern in den Schulen einen niedrigschwelligen Zugang zum Sport zu ermöglichen.

Der nächste Sport-Aktionstag fand am 8. Mai in der Grundschule am Stadtpark Steglitz statt. Von der Atmosphäre berichten die Fotos.

Weitere Sport-Aktionstage sind geplant: am 15. Mai in der Grundschule an der Pulvermühle umd am 28. Mai in der Merian-Schule.

Text: Jan Lesener

Foto: Jürgen Engler 

]]>
news-942 Wed, 09 May 2018 14:52:31 +0200 Fachtage „Gesundheit und Bewegung" aktuelles/news/details/fachtage-gesundheit-und-bewegung/ Sportjugend, Unfallkasse, AOK Nordost und Kinder in Bewegung gGmbH begrüßten 70 Teilnehmer in der Bildungsstätte.  fachtagung sport und bewegung ]]> Bereits zum achten Mal fanden in der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin vom 4. bis zum 5. Mai 2018 die Fachtage „Gesundheit und Bewegung“ statt. Die Veranstaltung wurde von der Sportjugend Berlin in bewährter Zusammenarbeit mit dem Mitveranstalter Unfallkasse Berlin durchgeführt und von den beiden Kooperationspartnern AOK Nordost und Kinder in Bewegung gGmbH (KiB gGmbH) unterstützt.

Zu den elementaren kindlichen Bedürfnissen und Betätigungsformen gehören Bewegung und Spiel. Besonders Kinder im Vorschulalter haben einen starken natürlichen Bewegungsdrang und eine große Bewegungsfreude. Diesen Spaß der Kinder an der Bewegung gilt es zu nutzen und zu fördern. Durch Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen, die Kinder ab dem frühen Kindesalter machen, werden Grundsteine für die gesamte spätere Entwicklung gelegt und Lernprozesse entscheidend beeinflusst. Kinder benötigen dazu ein Umfeld, das ihnen vielfältige und umfassende Bewegungsmöglichkeiten erschließt.

Ziel der Fachtage ist es, interessante Ansätze aus der Bewegungs- und Gesundheitsförderung vorzustellen, gut funktionierende Beiträge aus der Praxis aufzuzeigen und Handlungsanregungen zu geben, wie im Kita-Alltag vielseitige Bewegungsangebote umgesetzt werden können.

Während der Veranstaltung erhielten die rund 70 Teilnehmenden ein breit gestreutes und informatives Programmangebot. In insgesamt zwei Fachvorträgen, drei Fachforen und 13 verschiedenen Praxisworkshops wurden vielfältige Impulse für einen bewegten Kita-Alltag gegeben.

Sonja Quante (ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen) referierte zum Thema „Bewegung formt das Gehirn“ und stellte u.a. dar, warum sich Bewegung positiv auf kognitive Prozesse auswirkt und welche positiven Veränderungen des Gehirns mit einem aktiven Lebensstil einhergehen. Vor allem für Kleinkinder gilt es, die Welt zu begreifen, die eigene Umwelt spielerisch zu erschließen und somit aktiv Lernprozesse in Gang zu setzen.

Prof. Dr. Ulrike Ungerer-Röhrich (IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung) stellte in ihrem Vortrag „Schritt für Schritt zu einer bewegten Kita“ verschiedene Bedingungsfaktoren und Qualitätskriterien für die Gesundheits- und Bewegungsförderung von Kindern in der bewegten Kita vor und stellte neben einer ausreichenden Bewegung auch die Ernährungsgewohnheiten der Kinder als wichtigen Baustein für die Gesunderhaltung der heranwachsenden Generation heraus. Sie nahm Kindertagesstätten, Schulen, Eltern und Sportvereine gleichermaßen in die Pflicht, als Vorbilder für die Kinder zu dienen.

Die Sportjugend Berlin und der Landessportbund Berlin bieten auch weitere Programme an, die sich mit der sportorientierten Arbeit in Kindertagesstätten auseinandersetzen, wie z.B. das Programm „Kleine kommen ganz groß raus“, das Kooperationen von Kindertagesstätten und Sportvereinen unterstützt. Weitere Informationen finden Sie hier

Für Interessierte bietet die Bildungsstätte der Sportjugend Berlin im Rahmen ihres jährlichen Aus- und Fortbildungsprogramms weitere Qualifizierungsangebote zum Thema „Gesundheits- und Bewegungsförderung im Vorschul- und Grundschulalter“ an. Informationen gibt es hier 

Text: Jan Lesener, Margit Herczeg

]]>
news-941 Tue, 08 May 2018 10:49:35 +0200 Mehr Geld für Übungsleiter aktuelles/news/details/mehr-geld-fuer-uebungsleiter/ Honorare im Programm „Schule und Sportverein/-verband“ steigen Mehr Geld für Übungsleiter ]]> Gute Nachrichten für alle Vereine, die bereits am Kooperationsprogramm „Schule und Verein“ teilnehmen oder daran interessiert sind: Die Honorare für die Übungsleiterinnen und Übungsleiter werden auf 20,- EUR für 90 Minuten erhöht. 

Sportvereine können sich mithilfe des Programms in die Berliner Schulen einbringen, ihre Sportarten vorstellen und Schülerinnen und Schüler für Sport und Bewegung im Verein begeistern. Das eigene Vereinsangebot wird damit erweitert und neue Partnerschaften geknüpft.

Interessierte Vereine können für das laufende Jahr noch Anträge bei der Sportjugend einreichen und Kooperationsmaßnahmen fördern lassen. Voraussetzung ist eine gültige Lizenz (mindestens Stufe C) bei den durchführenden Übungsleiterinnen und Übungsleitern. 

Schritte zur Förderung:

1.            Suchen Sie Schulen, an denen Sie Ihr Sportangebot umsetzen möchten

2.            Sprechen Sie über Kooperationsmöglichkeiten

3.            Stellen Sie einen Antrag zur Förderung der Maßnahme bei der Sportjugend Berlin

Mehr Informationen und Kontaktdaten hier.

]]>
news-938 Thu, 03 May 2018 11:14:45 +0200 21.500 Sportabzeichen 2017 in Berlin abgelegt aktuelles/news/details/21500-sportabzeichen-2017-in-berlin-abgelegt/ Vizepräsidentin Claudia Zinke zeichnete die Sieger im Schul-Wettbewerb aus Sportabzeichen Schulwettbewerb 2.5.18 ]]> Im vergangenen Jahr wurden in Berlin genau 21.437 Sportabzeichnen abgelegt. Das sind rund 300 Sportabzeichen mehr als im Jahr zuvor.

Die meisten Sportabzeichen haben die Berliner Schülerinnen und Schülern erworben.

So sieht die aktuelle Statistik für 2017 aus: 111 Schulen (Vorjahr 103) meldeten 17.153 Sportabzeichen-Abnahmen (Vorjahr 16.241). Das sind 912 Sportabzeichen mehr als im Vorjahr.

LSB-Vizepräsidentin Claudia Zinke zeichnete bei einer Ehrungsveranstaltung im Haus des Sports die erfolgreichsten Schulen aus. Die meisten Sportabzeichen (457) wurden von den Schüler/-innen der Mary-Poppins-Grundschule abgelegt. Auf Platz 2 folgt das Anne-Frank-Gymnasium (451).

Ergebnisse:

Schulen mit weniger als 350 Schüler/-innen

Platz 1: Grundschule des Schul- u. Leistungs-sportzentrums Berlin - Sportforum – 130 Teilnehmer (93,53 %)

Platz 2: Katholische Schule Sankt Hildegard – 87 Teilnehmer (64,93 %)

Platz 3: Marcana-Schule – 133 Teilnehmer (56,6 %)

Schulen mit 350 bis 500 Schüler/-innen

Platz 1: Grundschule am Ritterfeld – 393 Teilnehmer (93,13 %)

Platz 2: Hans-Grade-Schule – 387 Teilnehmer (92,36 %)

Platz 3: Schule an der Dahme – 381 Teilnehmer (89,23 %)

Schulen mit mehr als 500 Schüler/innen

Platz 1: Mary-Poppins-Grundschule – 457 Teilnehmer (86,72 %)

Platz 2: Bornholmer Grundschule – 386 Teilnehmer (66,78 %)

Platz 3: Grundschule an der Geißenweide – 331 Teilnehmer (65,94 %)

Auch in diesem Jahr ermöglicht der LSB den Schulen die Sportabzeichen-Abnahme. Der nächste Termin ist der 21. Juni von 9 bis 15 Uhr beim SC Siemensstadt – innerhalb des Rahmenprogramm Laufen.Springen.Werfen der Leichtathletik EM.

Anmeldeschluss war schon. Aber bei Absagen können Interessenten nachrücken: Telefon: 030 300 02 148/147

Mit dem Sportabzeichen-Wettbewerb der Schulen unterstützen der Landessportbund Berlin, die Berliner Sparkasse und die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Bewegung und Sport als Grundlage für ein bewegtes Leben.

Weitere Informationen gibt es hier

Foto: Lesener

 

 

]]>
news-934 Fri, 27 Apr 2018 14:26:58 +0200 Zahlen, die bewegen! aktuelles/news/details/zahlen-die-bewegen/ Fast 660.000 Mitgliedschaften – 416.319 Männer und 243.544 Frauen sind Mitglied in Berliner Sportvereinen! 660.000 Mitgliedschaften in der Sportmetropole Berlin ]]> Der Berliner Sport wächst und wächst - um 17.638 Mitgliedschaften (2,75 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Das ist das Ergebnis der LSB-Statistik zum Stichtag 1.1.2018, die heute in Berlin veröffentlicht wurde. Innerhalb von zehn Jahren kamen 110.543 Mitgliedschaften hinzu.


Dieser neue historische Höchststand bestätigt den Landessportbund Berlin in seiner Rolle als größte gemeinnützige Organisation in der Bundeshauptstadt. Klaus Böger, Präsident LSB Berlin: „Der Vereinssport lebt und verzeichnet ein stetiges Wachstum. Wir sehen diese Entwick-lung sehr positiv. Sportvereine sind das Rückgrat und der Integrationsmotor unserer Stadtgesell-schaft. Sie sind offen für alle, verbinden Menschen unterschiedlicher kultureller und ethnischer Herkunft. Sie bieten Raum für Begegnungen und führen Jung und Alt zusammen.“

Wie fit die Berliner/-innen sind, zeigt diese Grafik aus der Berliner Morgenpost vom 6. Mai 2018.  

]]>
news-933 Thu, 26 Apr 2018 14:19:26 +0200 Trauer um Prof. Dr. Rolf Budde aktuelles/news/details/trauer-um-prof-dr-rolf-budde/ Ehemaliges LSB-Präsidiumsmitglied verstorben Prof. Dr. Rolf Budde ]]> Prof. Dr. Rolf Budde war dem Berliner Sport über Jahrzehnte tief verbunden. Lange war er selbst als Fechter aktiv – brachte es in Berlin zu beachtlichen Erflogen und sogar Mannschafts-Meisterschaften.

Doch sein Engagement ging weit darüber hinaus. So engagierte er sich beim FC Grunewald zunächst als Schriftwart (1977-1979) und dann als Präsident (1979-1990). Zwölf Jahre (1989-2001) stand er als Präsident an der Spitze des Berliner Fechterbundes.

Seit 2000 war Rolf Budde Präsidialmitglied beim Landessportbund Berlin und verantwortlich für Medienfragen. Bis Ende 2002 setzte sich der vierfache Familienvater dafür ein, das Internet zunehmend für die Öffentlichkeitsarbeit des LSB zu nutzen.

Im  Dezember 2003 erhielt Rolf Budde die LSB-Ehrennadel in Gold und 2001 wurde ihm die Senatsehrenplakette verliehen.
Am 13. April 2018 ist er verstorben. Er wurde 61 Jahre alt. Der Berliner Sport wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

LSB-Präsident Klaus Böger
LSB-Direktor Dr. Heiner Brandi

]]>
news-929 Mon, 23 Apr 2018 15:26:57 +0200 16. Fachtagung Schul-Sport aktuelles/news/details/16-fachtagung-schul-sport/ MOBAQ – Wer weiß, was das bedeutet, kann Schulkinder fitter machen Der Ball ist und bleibt der ideale Begleiter bei jeder Art von Bewegung ]]> Neun Stunden dauerte die 16. Fachtagung Schul-Sport mit dem Thema „Von Anfang an: Motorische Basisqualifikationen (MOBAQ) erwerben!“ in der Gerhard Schlegel-Sportschule des Landessportbundes Berlin (LSB). Die 16. Fachtagung, die 110 Teilnehmer besuchten, war informativ, vermittelte Neues und regte zum Mit- und Nachmachen an.

Eröffnet wurde die Fachtagung von LSB-Vizepräsidentin Irene Schucht, die mit der Veranstaltung unterstrichen sah, dass der LSB nicht nur für Vereine da ist, sondern sich auch in Sachen Sportunterricht zuständig sieht. Schucht: „Die Fachtagung ist eine gute Gelegenheit, neue Sportarten auszuprobieren und Erfahrungen auszutauschen.“

Mit Vorträgen wurde dann die Fortbildung für die Grundschullehrer eingeleitet. Das Impulsreferat hielt der Sportpädagoge Prof. Peter Neumann (Institut für Gesellschaftswissenschaften, PH Heidelberg), den Co-Beitrag zu „Sitzen-Stehen-Bewegen im Grundschulunterricht“ sein Wissenschaftlicher Mitarbeiter Robert Zimmermann.
Prof. Neumann erklärte, warum Lehrkräfte mit MOBAQ arbeiten sollten: weil die Qualifikationen „positive Leistungserfahrungen für Leistungsschwächere ermöglichen“ und „das Recht auf (motorische) Grundbildung sichern“. Damit können Kinder mit Defiziten erfolgreich am Sportunterricht teilnehmen. Neumann hat 2010 als Mitautor ein Buch unter dem Titel „Etwas wagen und verantworten im Schulsport“ geschrieben.

Nach dem theoretischen Teil konnte man sich in 17 Workshops ausprobieren – z.B. in Ballkorobic, Rollen-Drehen-Springen, Ringen und Raufen nach Regeln, Shuttletime-Badminton, Jonglage, Fallenlassen-Auffangen-Loslassen, Swim to go.

Organisiert wurde die Fachtagung Schul-Sport vom LSB in Kooperation mit der Unfallkasse Berlin (UKB) und der Senatsverwaltung für Bildung/Jugend/Familie.

2002 hat die Veranstaltung erstmal stattgefunden, seitdem einmal pro Jahr – man darf sich schon auf 2019 freuen.

 

Text und Fotos: KLAUS WEISE

]]>
news-926 Thu, 19 Apr 2018 15:16:51 +0200 Kick It Fair – Nachhaltigkeit im Sport aktuelles/news/details/kick-it-fair-nachhaltigkeit-im-sport/ LSB und BFV informieren über globale Gerechtigkeit im Sport Probeschießen mit fairen Bällen ]]> Rund 50 Vertreter/-innen aus Vereinen und Verbänden, Politiker und Sportartikelhersteller trafen sich in der Gerhard-Schlegel-Sportschule, um über Nachhaltigkeit und mehr globale Gerechtigkeit im Sport zu sprechen. Der Landessportbund Berlin und der Berliner Fußballverband hatten zu der Informationsveranstaltung eingeladen.

LSB-Vizepräsident Thomas Härtel: „Das ist ein Signal des Berliner Sports. Wir wollen damit zeigen, dass fairer Handel uns am Herzen liegt und ein Zeichen gegen Kinderarbeit setzen.“

Der Landessportbund Berlin möchte seine Mitglieder für das Thema „Fairer Handel“ sensibilisieren. Ziel ist es, dass zukünftig mehr fair gehandelte Sportartikel verwendet werden. Um das zu erreichen, stellt die Senatsverwaltung für Inneres und Sport 50.000 Euro zur Verfügung. Mit dem Geld, das beim LSB beantragt werden kann, wird die Beschaffung der fairen Artikel gefördert.

Dr. Herbert Dierker von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport: „Fairness und Gleichberechtigung sind positive Werte, die mit dem Sport verbunden werden. Das soll sich auch in den  Sportartikeln  widerspiegeln.“

Der Berliner Fußballverband nutzt fair gehandelte Bälle beispielsweise in seinen sozialen Projekten wie „Fußball grenzenlos“. Und Marc Nutsch von FSV Hansa 07 berichtet: „Wir sind nicht nur ein Fußballverein, sondern haben auch eine soziale Verantwortung. Wir spielen seit einiger Zeit mit nachhaltigen Bällen und werden das auch so beibehalten. Im Verein sind wir alle extrem zufrieden damit.“

Weitere Infos stehen hier.

Die Förderrichtlinien gibt es hier.

Hier geht's zum Fördermittel-Antrag.

]]>
news-923 Fri, 13 Apr 2018 14:09:54 +0200 Olympiasieger Marcus Groß unterstützt „Sport macht Schule“ aktuelles/news/details/olympiasieger-marcus-gross-unterstuetzt-sport-macht-schule/ LSB und VBKI veranstalten zwölf Sportaktionstage ?Olympiasieger Marcus Groß trainiert mit den Kindern ]]> Der Landessportbund Berlin (LSB) und der Verein Berliner Kaufleute und industrieller (VBKI) veranstalten im Rahmen von „Sport macht Schule“  wieder zwölf Sportaktionstage. Das Ziel ist es, Schulkindern den Spaß an regelmäßiger Bewegung und einen Einblick in die Vielseitigkeit des Berliner Sports zu vermitteln.

Der Auftakt in die neue Saison fand in der Reinhardswald-Grundschule in Berlin Kreuzberg statt. Eröffnet von der Schulleiterin Antje-Katrin Kirschner und Schirmherr Henning Harnisch (Vizepräsident Alba Berlin) startete der bewegungsreiche Aktionstag. Für die ca. 400 Schüler/-innen (3.-6. Klasse) wurden u.a. ein Kletterturm, ein Streeball-Court und der Deutsche Motorik-Test (im Rahmen des Projektes BERLIN HAT TALENT) angeboten. Fachkundig betreut wurden die Stationen von Helfern der Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit (GSJ), dem LSB und Alba Berlin.

Die Begeisterung, mit der die anwesenden Kinder an den einzelnen Stationen aktiv waren, war Zeugnis einer gelungenen Veranstaltung. Ein besonderes Highlight stellte der Besuch von Kanu-Doppelolympiasieger Marcus Groß dar. Mit seinen beiden Goldmedaillen im Gepäck sorgte er für leuchtende Augen, schrieb zahlreiche Autogramme und stellte die Bedeutung von sportlicher Bewegung deutlich heraus. Ein Spitzensportler zum Anfassen, für die Kinder ein unvergessliches Erlebnis.

Gerade mit der Beteiligung an den Sportaktionstagen sowie der Durchführung zahlreicher weiterer Projekte für Kinder und Jugendliche (u.a. BERLIN HAT TALENT, Kooperationsprojekt Schule-Sportverein, Kleine kommen ganz groß raus) nimmt der LSB seine Rolle als Bildungspartner und Mitgestalter eines bewegungsreichen Schulalltags sehr ernst.

Unterstützt wurde die Auftaktveranstaltung von Schirmherr Henning Harnisch (Alba Berlin), Kaweh Niroomand (Präsidium des VBKI, Manager der BR Volleys), Hans Harnos (Projektleiter „Sport macht Schule“), Daniela Teichert (AOK Nordost) und Anke Roesler (GSJ).

Der nächste VBKI-Aktionstag findet am 7. Mai in der Karl-Weise-Grundschule statt.

]]>
news-918 Wed, 28 Mar 2018 11:24:31 +0200 Spielbank fördert Schwimmprojekt für Geflüchtete aktuelles/news/details/spielbank-foerdert-schwimmprojekt-fuer-gefluechtete/ Scheck über 2.000 Euro im Bad am Spreewaldplatz überreicht Scheck-Übergabe im Bad am Spreewaldplatz ]]> Seit 2016 gibt es das Projekt „Schwimmgruppe für queere Geflüchtete – Refugee-Swim bei Vorspiel SSL Berlin e.V.“. Die Spielbank Berlin spendete dem Verein 2.000 Euro, um die Initiative weiter voran zu treiben.

Der Vorspiel SSL e.V. bietet mit seinem Schwimmprojekt erwachsenen queeren Geflüchteten die Möglichkeit, einmal in der Woche an einem Schwimmtraining teilzunehmen. Zwei ehrenamtliche Trainer betreuen dabei etwa fünf bis zehn Geflüchtete. „Manche kommen jede Woche, andere schaffen es nicht ganz so regelmäßig“, sagt Vorspiel-Trainerin Sybille Cramer.

Die Teilnehmenden lernen bei den Einheiten, neben besseren Schwimmfertigkeiten, auch ihren Körper und ihre Sexualität zu akzeptieren. Angst vor Diskriminierung hat in der Gruppe keinen Platz.

Seit drei Monaten gehört Ivan Arnaut aus Russland fest zum Team. Er ist seitdem bei jedem Training dabei gewesen. Durch Schwimm-Coach Stephan Gabriel Haufe und Freunde ist er auf das Angebot aufmerksam geworden. „Es macht mir riesigen Spaß. Ich dachte eigentlich, ich könnte schwimmen. Doch dann hat Sybille es mir richtig gezeigt. Nun geht es viel besser.“

Mit den Spielbank-Mitteln hat der Vorspiel SSL e.V. Schwimmhilfen wie Poolnudeln, Schwimmbretter und -flossen finanziert. Haufe erklärt: „Außerdem bekommen unsere Trainer, die allesamt sehr gut ausgebildet sind und ehrenamtlich arbeiten, eine kleine Aufwandsentschädigung. Für die Teilnehmer haben wir eine Erstausstattung gekauft: Brillen, Badelatschen, Badeanzüge… Die meisten, die neu bei uns anfangen, haben das alles nicht.“  

Die Spielbank Berlin spendet jährlich 60.000 Euro an gemeinnützige Projekte. Spielbank-Geschäftsführerin Christiane Brümmer: „Der größte Teil davon geht in den Sport.“

 

Bildunterschrift: Spielbank-Direktor Hans Hansen (li.) und Geschäftsführerin Christiane Brümmer (re.) überreichten den Scheck an Carsten Grohne vom Vereinsvorstand, Schwimmer Ivan Arnaut und die SSL-Coaches Sybille Cramer und Stephan Gabriel Haufe (v.l.).
Foto: Max Weise

]]>
news-917 Fri, 23 Mar 2018 09:20:01 +0100 Journalist Friedhard Teuffel wird neuer LSB-Direktor aktuelles/news/details/journalist-friedhard-teuffel-wird-neuer-lsb-direktor/ Dr. Heiner Brandi wird zum Jahresende in den Ruhestand gehen Friedhard Teuffel ]]> Der amtierende Direktor des Landessportbundes Berlin e. V. (LSB), Dr. Heiner Brandi, wird zum Jahresende 2018 in den Ruhestand gehen.


Das LSB-Präsidium hat am 21. März die Nachfolge beschlossen: Zum 1. Oktober wird der ehemalige Leiter der Sportredaktion und heute verantwortliche Redakteur im Ressort Meinung/Causa der Tageszeitung Der Tagesspiegel, Friedhard Teuffel, Direktor und Mitglied im geschäftsführenden Präsidium des LSB.


LSB-Präsident Klaus Böger: „Mit Friedhard Teuffel haben wir einen erfahrenen und engagierten Sportexperten gewonnen, der den LSB gemeinsam mit dem Präsidium weiterhin erfolgreich in die Zukunft führen wird.“

]]>
news-916 Thu, 22 Mar 2018 16:55:21 +0100 DOSB-Präsident würdigt BERLIN HAT TALENT aktuelles/news/details/dosb-praesident-wuerdigt-berlin-hat-talent/ Alfons Hörmann: „bundesweit ausstrahlendes Vorzeigeprojekt“ BERLIN HAT TALENT ]]> DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat das LSB-Projekt BERLIN HAT TALENT als „Vorzeigeprojekt“ gewürdigt.

Im Sammelband „Leistungssport im Wandel der Zeit“, der von der Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst zum 75. Geburtstag von Prof. Dr. Jochen Zinner herausgegeben wurde, schreibt Hörmann in seinem Grußwort:
„Als wissenschaftlicher Leiter des bundesweit ausstrahlenden Vorzeigeprojekts BERLIN HAT TALENT hat Jochen Zinner über die Jahre von knapp 30.000 Grundschülern Daten erhoben und dabei sehr viele Erkenntnisse gewonnen, mit denen dem allgemeinen Bewegungsmangel hierzulande von Grund auf zu Leibe gerückt werden soll. […] Besonders begabte Kinder bekommen eine Empfehlung für die Teilnahme an einer Talentsichtungsgruppe – damit wird potenziellen Leistungssportlerinnen und -sportlern ein möglicher Weg in eine sportliche Zukunft aufgezeigt. Anderen, vielleicht nicht so Begabten, wird der Besuch einer Bewegungsfördergruppe nahegelegt, wo Freude an Sport und Bewegung geweckt werden sollen.“

Hier gibt es einen Einblick in den Berliner Sammelband.

]]>