Details

Bericht zum Seminar des Monats Januar

Moderne Methoden in der Trainingswissenschaft - fact or fake?

Viele Menschen starten das neue Jahr mit guten Vorsätzen für mehr Bewegung. In einschlägigen Foren und Zeitschriften, in den sozialen Medien wie Instagram und Facebook werden die neuesten Trends der Selbstoptimierung und Leistungssteigerung beworben, die häufig schon lange Zeit von Leistungs- und Profisportlern genutzt werden.

Doch was ist tatsächlich dran an diesen Methoden? Haben sie tatsächlich einen Effekt? Und für wen sind sie geeignet? Kann auch der/die Hobbysportler/-in daraus einen Nutzen ziehen?

Am 14. Januar 2020 konnten auch wir als Sportschule unseren Vorsatz umsetzen, vermehrt wissenschaftliche Themen in unser Angebot aufzunehmen.

Als Auftakt konnten wir Frau Prof. Dr. Kirsten Legerlotz, Leiterin der Arbeitsgruppe Movement Biomechanics, Abteilung Trainings- und Bewegungswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin gewinnen, die einige moderne Methoden in der Trainingswissenschaft vorstellte und diese wissenschaftlich beleuchtete. Neben Eisbädern, Hitzeakklimatisation und Höhentraining ging es ebenfalls um Okklusionstraining, EMS- und Faszientraining  sowie HIIT. Neben der spannenden Erkenntnis, dass in vielen Fällen der Placebo-Effekt eine große Rolle spielt und manchmal vor allem das angenehme Körpergefühl eine Leistungssteigerung bewirkt, gibt es aber auch moderne Methoden wie das HIIT, welches die gleiche Steigerung der Ausdauerfähigkeit erreicht wie ein Langstreckenlauf - nur eben in deutlich kürzerer Zeit und mit abwechslungsreichem Inhalt.

Die Veranstaltung bot Raum für interessante Diskussionen und Erfahrungsaustausch und machte Lust auf einen tieferen Einstieg in die wissenschaftliche Welt des Trainings.

Wenn auch Sie Lust auf weitere Themen dieser Art oder andere wissenschaftliche Themengebiete haben, senden Sie Ihre Themenvorschläge und Ideen gern an fortbildung@lsb-berlin.de.