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Silberner Stern an den Berliner TSC

Berliner Volksbank und Landessportbund würdigen Breitensport-Angebote der Vereine

Aktion mit Tradition: Bereits zum 13. Mal fand in Berlin die Verleihung der Sterne des Sports in Silber statt. Der Breitensport-Wettbewerb ist eine gemeinsame Initiative von Landessportbund und Berliner Volksbank. Es werden Vereine für innovative und kreative Maßnahmen ausgezeichnet. Der Berliner Turn- und Sportclub kam in diesem Jahr auf Platz 1 und konnte bei einer feierlichen Veranstaltung im Bärensaal des Alten Berliner Stadthauses einen Scheck in Höhe von 4000 Euro entgegennehmen.  

Innen- und Sportsenator Andreas Geisel („Großartig, was die Vereine für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt tun“) nahm gemeinsam mit Martina Palte, Vorstandmitglied der Volksbank, Claudia Zinke, LSB-Vizepräsidentin für Sportentwicklung, sowie Annika Schleu, zweifache Vizeweltmeisterin im Modernen Fünfkampf, die Ehrung vor.

Der TSC wird als Berlin-Sieger am 22. Januar 2019 in der DZ Bank am Brandenburger Tor auch beim bundesweiten Finale vertreten sein wird. Der Verein überzeugte die Jury mit dem Thema: „Wie sehen junge Mitglieder ihren Sportverein?“ 14 Jugendliche erstellten ein Projekt, das aus sieben Kurzfilmen besteht, die authentisch vermittelten, was in den Abteilungen Boxen, Eiskunst- und Eisschnelllauf, Finswimming, Fußball, Handball und Karate ihres Klubs geschieht.

Auf dem zweiten Platz – mit 2500 Euro dotiert – landete der Berliner Hockey-Club mit seinem „BHC.Netzwerk“, einer Initiative, mit dem der Verein auf die Notwendigkeit eines besseren Kontakts der Mitglieder untereinander und den regelmäßigen Austausch unter Einbeziehung von Sozialen Medien Wert legt.

Rang Nummer drei (1500 Euro) ging an den PSV Olympia mit seiner Abteilung Judo. Es wurde ein Konzept zur Gewaltprävention gewürdigt, in dem Schüler und Schülerinnen dazu angeregt und motiviert werden, freundlich und respektvoll miteinander umzugehen. Anlass war die angespannte Schulsituation 2015.

Drei weitere Vereine erreichten den vierten Platz: ECC Preussen („Steig ein – spiele Para-Eishockey“), Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 („Mehrweg der Umwelt zuliebe“) und Wartenberger SV („Digitalisierung der Vereinskommunikation“).

LSB-Vizepräsident Thomas Härtel gratulierte allen Gewinnern. Sie bewiesen einmal mehr, welche Kraft dem Sport mit seinem funktionierenden Vereinsleben innewohnt, nicht zuletzt bei der Integration, Inklusion und den Herausforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft.

Text/Fotos: Hansjürgen Wille

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