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Senat spannt Rettungsschirm für Berliner Vereine

Härtel: Sehr gute Nachricht für den Berliner Sport

LSB-Präsident Thomas Härtel begrüßt die Entscheidung des Berliner Senats, einen Rettungsschirm Sport zu spannen: „Das ist eine sehr gute Nachricht für den gemeinnützigen Sport in unserer Stadt. Der Rettungsschirm hilft Vereinen und Verbänden in finanziellen Notlagen und sichert die finanziellen Rahmenbedingungen für wesentliche Bereiche unserer Aktivitäten. Somit kann der Sport auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten. Insbesondere helfen die Mittel zur Aufrechterhaltung der Angebote im Gesundheitsbereich, der Integration und Inklusion."

Zuvor sagte Sportsenator Andreas Geisel gegenüber dem Radiosender 105‘5 Spreeradio einen Rettungsschirm für Vereine und Verbände zu. Danach stelle Land Berlin sechs Millionen Euro für gemeinnützige Vereine und Verbände, die in Zahlungsschwierigkeiten steckten und deren Existenz gefährdet sei, zur Verfügung.

Zusätzlich 2,2 Millionen Euro würden für einzelne Profiklubs, wie Alba, die Füchse, die BR Volleys und den SCC sowie das ISTAF bereitgestellt.

Das Vorhaben werde in der kommenden Woche auf den Weg gebracht.

Der Landessportbund Berlin hatte bereits Mitte März an den Berliner Senat appelliert, einen „Schutzschild für den Berliner Sport“ aufzustellen, der die Zuwendungen für bestimmte Personalzuschüsse und Sachkosten auch während der Unterbrechung des Sportbetriebs sichere. Anfang April forderte er seine Mitgliedsorganisationen auf, ihre finanziellen Einbußen durch Corona zu melden. Ende April wiederholte Sportsenator Geisel die Bereitschaft des Senats von Berlin, einen Rettungsschirm Sport zu spannen.

Nähere Einzelheiten zum Rettungsschirm Sport werden in der kommenden Woche im Rahmen eines Runden Tisches Sport bekanntgegeben.

Foto: Sebastian Wells

  • Training in Kleingruppen ab 15. Mai wieder möglich