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Schwimm-Intensivkurse für Schüler in den Osterferien abgesagt

„Wir gehen mit dem Berliner Senat davon aus, dass wir das erfolgreiche Projekt in den Sommerferien fortsetzen“, sagte LSB-Präsident Thomas Härtel.

2.000 Berliner Grundschüler sollten in den Osterferien die Möglichkeit erhalten, fehlende Schwimmabzeichen im Kleingruppentraining nachzuholen. Notwendig sind entsprechende Angebote, um auf die steigenden Nichtschwimmerquoten aufgrund pandemiebedingter Ausfallzeiten des Sportunterrichts sowie geschlossener Schwimmbäder zu reagieren. Die Sportjugend im Landessportbund Berlin (LSB) hatte gemeinsam mit dem Berliner Senat und 14 Schwimmvereinen die Kurse organisiert, die auch für Kinder mit Behinderung offenstehen. Aufgrund des anhaltend hohen Infektionsgeschehens wurden die Kurse heute leider abgesagt. Das teilten die Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Familie sowie Inneres und Sport mit, die die Kurse gemeinsam mit den Bäder-Betrieben fördern.

Bereits in den Sommer- und Herbstferien 2020 war es gelungen, mehr als 4.800 Kinder in die Schwimm-Intensivkurse zu integrieren, um ihnen die wichtige Schwimmfähigkeit zu vermitteln. Die Resonanz auf das kostenfreie Angebot war auch in den Osterferien wieder groß. Umso bedauerlicher ist daher die notwendige Absage. „Wir gehen jetzt mit dem Berliner Senat davon aus, dass wir das erfolgreiche Projekt in den Sommerferien fortsetzen können“, sagte LSB-Präsident Thomas Härtel. „Sicher schwimmen zu können, ist lebenswichtig. Die Intensivkurse tragen entscheidend dazu bei, dass alle Kinder schwimmen lernen.“ Er dankte allen Partnern und vor allem den beteiligten Vereinen: „Ohne die Vereine könnten wir das Projekt nicht umsetzen. Ihr Organisationsaufwand mit den notwendigen Hygienemaßnahmen ist enorm und kann nicht hoch genug gewürdigt werden.“