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Schulhöfe und Parks für Sportvereine öffnen

Mehr Flexibilität für Sportvereine

Die Corona-Krise ist auch für den organisierten Sport eine immense Belastungsprobe. In den nächsten Monaten ist leider keine Normalisierung des Sportbetriebs in Sicht, wenn wir auch an der ein oder anderen Stelle Lockerungen erwarten dürften.

Gerade jetzt aber, wo regulär die Sommersaison wieder losgehen würde, brauchen Sportvereine auch von der öffentlichen Verwaltung mehr Flexibilität. Die Sporthallen werden noch längere Zeit geschlossen bleiben, deswegen sind Vereine dringend auf weitere Flächen angewiesen. Was vorher schon ein Problem war, wird jetzt noch drängender: Vereine müssen ihre Angebote über die kommenden Monate verstärkt im Freien durchführen, dafür werden Sportplätze allein nicht ausreichen. Der LSB wendet sich deswegen gemeinsam mit den Bezirkssportbünden an die Bezirksämter, um alternative Flächen für Sportvereine zu öffnen. Dazu zählen Schulhöfe, Parks und andere Plätze, die zu gewissen Zeiten wenig oder gar nicht genutzt werden. Denn gerade jetzt ist die Chance da, Menschen wieder in Bewegung zu bringen. Im Sportverein können sie das problemlos unter Einhaltung der Hygieneregeln tun. Alles was sie dafür brauchen, ist Platz.

Dabei spielt es auch keine Rolle mehr, ob gerade etwa Schulferien sind oder nicht. Bewegungs- und Reiseeinschränkungen führen ohnehin dazu, dass in diesem Frühjahr und Sommer Berlinerinnen und Berlin in der Stadt bleiben, deswegen ist jede Nutzungszeit ein Gewinn für den Sport.

Umgekehrt appelliert der LSB aber auch an Sportvereine, Bedarfe für die nächste Zeit bei den Vergabestellen anzumelden – aus einzelnen Bezirken wissen wir schon, dass dies wahrgenommen wird, der LSB weist weiterhin regelmäßig darauf hin.