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Michael Müller: „Schiedsrichter verdienen alle Unterstützung“

Empfang für Schiedsrichter, Kampf-, Punkt- und Wertungsrichter im Berliner Rathaus

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat heute im Berliner Rathaus Schiedsrichter, Kampf-, Punkt- und Wertungsrichter empfangen und ihnen gemeinsam mit dem Präsidenten des Landessportbunds Berlin, Thomas Härtel, für ihre ehrenamtliche Arbeit gedankt.

Knapp 450 ehrenamtliche Schieds-, Kampf-, Punkt- und Wertungsrichter waren in den Großen Saal gekommen. Einige von ihnen waren im Rahmen der FINALS – Berlin 2019 ehrenamtlich im Einsatz. Zu den Gästen gehörten gerade auch Schiedsrichter aus dem Amateurfußball, die zuletzt unter aggressivem Verhalten von Spielern und Zuschauern zu leiden hatten.

LSB-Präsident Thomas Härtel sagte: „Heute stehen die Menschen im Mittelpunkt, die selbst keiner Mannschaft angehören und auch keine Wettbewerbe gewinnen. Ihrem Geschick ist es zu verdanken, dass sportliches Regelwerk eingehalten wird und Wettkämpfe ordnungsgemäß ablaufen. Dank ihres Engagements werden die Werte des Sports gelebt, ein fairer und gerechter Leistungsvergleich erst möglich. Was ehrenamtliche Schieds-, Kampf- und Punktrichter im Sport leisten, ist großartig und verdient höchste Anerkennung. Sie stehen stellvertretend für alle Ehrenamtlichen des Sports auf dem Siegertreppchen und ihnen gebührt heute unser ganz besonderer Dank.“

Thomas Härtel sagte außerdem: „Wir wünschen uns, dass steuerliche Erleichterungen und Freibeträge im neuen Gesetz zur Förderung des Ehrenamts schnellstmöglich umgesetzt werden."

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Der Breitensport und seine Vereine können sich in unserer Stadt auf die vielen ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfer verlassen. Besonders die Spiele in den Mannschaftsportarten der Amateurinnen und Amateure sind auf ehrenamtliche Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter angewiesen. Berlin ist Sportstadt, Sport in unserer Stadt begeistert und erfüllt eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, gerade wenn es um Integration und soziales Gleichgewicht geht. Wer sich als Schieds- oder Kampfrichter ehrenamtlich engagiert, verdient daher alle Unterstützung. Ihre Arbeit stärkt den Zusammenhalt in unserer Stadt, sie ist wichtig, und wir schätzen sie wert.“

Der Landessportbund Berlin ist sich seiner sozialen Verantwortung bewusst und setzt sich seit vielen Jahren für die Stärkung des Ehrenamts ein. Durch die Ernennung Berlins zur Europäischen Freiwilligenhauptstadt 2021 erwartet der LSB zusätzliche positive Impulse für die Zukunft des Ehrenamts im Sport. Der organisierte Sport ist mit über 60.000 Ehrenamtlichen Berlins größte zivilgesellschaftliche Organisation.

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