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LSB-Mitgliederversammlung: Präsident Härtel wiedergewählt

Auch das Präsidium wurde für weitere vier Jahre bestätigt. Neu dabei sind Sophie Lehsnau und Mario Freund. 

Der bisherige Präsident des Landessportbunds Berlin, Thomas Härtel, wurde bei der LSB-Mitgliederversammlung an diesem Freitagabend in seinem Amt als LSB-Präsident bestätigt – ohne Gegenstimme bei zwei Enthaltungen.

Auch das Präsidium wurde für weitere vier Jahre neu gewählt. Neu dabei sind:

  • Sophie Lehsnau, Präsidentin des Berliner Turn- und Freizeitsport-Bunds, ist neue LSB-Vizepräsidentin Sportinfrastruktur
  • Mario Freund, Präsident des Berliner Fechterbunds, wurde als Nachfolger für das Amt des Vizepräsidenten Finanzen gewählt.

Lehsnau und Freund folgen auf Jendrik Gundlach und Freiherr Reinhard von Richthofen, die nicht mehr kandidiert haben und aus dem Präsidium ausgeschieden sind. Reinhard Freiherr von Richthofen hatte nach zehn Jahren im Amt des Vizepräsidenten für Finanzen nicht mehr kandidiert. Die Mitgliederversammlung wählte ihn zum Ehrenmitglied des Landessportbunds Berlin.

Die bisherigen Vizepräsidentinnen und -präsidenten wurden in ihren Ämtern bestätigt:

  • Irene Schucht (Vizepräsidentin Bildung und Wissenschaft)
  • Kirsten Ulrich (Vizepräsidentin Inklusion, Vielfalt und Gleichstellung)
  • Claudia Zinke (Vizepräsidentin Sportentwicklung, Breiten- und Freizeitsport)
  • Karsten Finger (Vizepräsident Leistungssport) Eberhard Philipp Heck (Vizepräsident Recht)
  • Sally Rothholz (Vizepräsident Wirtschaft und Marketing)

Christian Krull, Vorsitzender der Sportjugend Berlin, folgt auf Steffen Sambill, und wurde in der Mitgliederversammlung 2021 als Vizepräsident Jugend bestätigt.

Erstmals nahmen auch Vereine an der Mitgliederversammlung teil.

Sportstaatssekretärin Nicola Böcker-Giannini dankte in ihrem Grußwort im Namen von Sportsenatorin Iris Spranger den Vereins- und Verbandsvertreterinnen und -vertretern für ihre Arbeit: „Was Sie leisten, ist eine Mammutarbeit und eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Die Absicherung des Sports gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Auch wegen der Energiekrise. Wir haben uns deshalb dafür eingesetzt, dass die Breitensportvereine acht Millionen Euro als Unterstützung aus dem Nachtragshaushalt erhalten.“ Bewegungsangebote seien gerade nach der Pandemie wichtiger denn je, betonte sie. Sie begrüßte, dass am 13. Dezember auf Initiative des DOSB und der Landessportbünde ein Bewegungsgipfel in Berlin in der Max-Schmeling-Halle stattfindet.

Oliver Stegemann, Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), würdigte die Vereine als Träger und Schnittstellen des Sports: „Deshalb finde ich gut, dass Berliner Sportvereine jetzt direkt Mitglied im Landessportbund werden können. Vereine sind tragende Säulen bei wichtigen Themen – beim Bewegungsgipfel oder beim Re-Start des Vereinssports nach Corona. Deutlich äußerte er sich zu einer Olympiabewerbug: „Der DOSB-Präsident möchte Olympia nach Deutschland holen. Auch ich möchte in meinem Leben einmal Olympische Spiele in Deutschland erleben. Wir alle können entsprechende Angebote machen, die nachhaltig sind und die wir alle unterstützen.“

Thomas Härtel dankte dem Abgeordnetenhaus und dem Senat für die Mittel im Rettungsschirm: „Wir konnten elf Millionen Euro an Vereine ausreichen, die finanziell von der Coronakrise besonders betroffen waren.“ Er dankte auch für die Unterstützung der Vereine in der Energiekrise durch zusätzliche Mittel im Nachtragshaushalt. Er verwies aber auch auf die Sportstättensituation in Berlin und nannte einen Sanierungsbedarf von 360 Millionen Euro. „Da sind 18 Millionen Euro im Sportstättensanierungsprogramm ein Klacks.“

Ein kurzes Video über die Mitgliederversammlung ist hier zu sehen.

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