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Hochwasser-Hilfsaktion für betroffene Vereine

Konferenz der Landessportbünde unterstützt DOSB-Spendenaufruf

Betroffen vom menschlichen Leid und den enormen Schäden der Hochwasser-Katastrophe der vergangenen Tage haben sich die 16 Landessportbünde in ihrer Tagung am Montagabend auf eine gemeinsam getragene breite Unterstützung für geschädigte Sportvereine in den betroffenen Bundesländern geeinigt.

Dabei gab es den einstimmigen Beschluss, sich am bundesweiten Spendenaufruf des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) zu beteiligen. Der DOSB hat dafür bereits 100.000 Euro als Basishilfe bereitgestellt. In einer konzertierten Aktion der betroffenen Länder werden sich die jeweiligen Vertreter der LSB-Konferenz auf Bundes- und Länderebene dafür einsetzen, dass entsprechende Hilfsprogramme für die Sportlandschaft aufgelegt werden. Denkbar sind dabei etwa auch Vereinspatenschaften.

„Wir wollen unseren Beitrag leisten und ein gemeinsames Zeichen setzen, auch wenn uns klar ist, dass viel mehr nötig sein wird, um die durch das Hochwasser verursachten Schäden zu beheben“, so der Konferenz-Vorsitzende Jörg Ammon, zugleich Präsident des Bayerischen Landessportverbandes.

„Die aktuelle Hochwasserkatastrophe betrifft auch in erheblichem Maße die Sportvereine“, so Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin, „deshalb ist es wichtig, schnell und unbürokratisch Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.“ 

Bereits 2013 hatte der DOSB beim damaligen Hochwasser betroffene Vereine unterstützt. Bezüglich der Abwicklung wird der DOSB sich mit den Landessportbünden der betroffenen Regionen in Verbindung setzen, um eine bestmögliche Verteilung der Mittel abzusichern. „Es sind jetzt alle im organisierten Sport in Deutschland gefordert, mit großer Geschlossenheit in den nächsten Monaten an der Wiederherstellung der sportlichen Infrastruktur und des Vereinslebens mitzuarbeiten“, so Konferenz-Vorsitzender Jörg Ammon.

Bankverbindung der Hochwasser-Hilfsaktion:

Stiftung Deutscher Sport

Kontonummer: 00 96 18 26 00

Bankleitzahl: 500 800 00

IBAN: DE 17 500 800 0000 961 826 00

Die Pressemitteilung steht hier.