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Große Feier „50 Jahre Jugend trainiert für Olympia & Paralympics”

Im und um das Olympiastadion herum war viel los. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte den Stand BERLIN HAT TALENT.

Jugend trainiert für Olympia & Paralympics wird 50 – und über 12.000 Schülerinnen und Schüler haben das Jubiläum des größten Schulsportwettbewerbs der Welt im Berliner Olympiastadion mit einer bunten Show gefeiert. Zu den Gästen gehörten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der Schirmherr des Bundeswettbewerbs ist, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, Deutsche Bahn Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz und LSB-Präsident Thomas Härtel. Direkt nach der Feier begannen für 4.500 Schülerinnen und Schüler in zahlreichen Sportstätten der Sportmetropole die Wettbewerbe des Herbst-Bundesfinales.

„Unser Land hat ‚Jugend trainiert‘ viel zu verdanken“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Ansprache. „Der Wettbewerb begeistert junge Menschen für den Sport, weckt Freude an der Leistung, und wir wissen: Wenn der Funke erst mal übergesprungen ist, bleiben viele ihr Leben lang aktiv. ‚Jugend trainiert‘ stärkt auch Schulgemeinschaften in ganz Deutschland. Das ist hier auf den Rängen zu sehen und zu hören. Nicht zuletzt bringt der Schulwettbewerb Talente ans Licht, baut Brücken in die Vereine und ebnet Wege in den Spitzensport“, so der Bundespräsident. „Und das Beste ist: Der Wettbewerb führt Sportler mit und ohne Behinderung zusammen, sie lernen sich kennen, unterstützen sich gegenseitig, sind füreinander da. Ich finde, dieses Miteinander ganz verschiedener Menschen, dieser Zusammenhalt im Sport ist ein großes Vorbild für uns alle. Ich wünsche mir jedenfalls mehr Teamgeist in der ganzen Gesellschaft.“

„Auch nach 50 Jahren kommen wieder Schulmannschaften aus ganz Deutschland nach Berlin. ‚Jugend trainiert‘ ist so erfolgreich, weil Schülerinnen und Schüler als Teil einer Mannschaft ihre Schule und eventuell sogar ihr Bundesland vertreten dürfen und weil sportliche Kinder und Jugendliche in ihrer Begabung gefördert werden und lernen, dass Leistung Spaß macht“, sagt Thomas Härtel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schulsportstiftung, die „Jugend trainiert“ veranstaltet. „Und wir sind stolz darauf, dass seit 2012 unter unserem Dach auch der Wettbewerb Jugend trainiert für Paralympics einen festen Platz hat.“

Seine Premiere feierte Jugend trainiert für Olympia am 26. September 1969: mit den Disziplinen Leichtathletik und Schwimmen, 1.600 Teilnehmern und einer Eröffnungsfeier im Berliner Olympiastadion. 50 Jahre später ist „Jugend trainiert“ der größte Schulsportwettbewerb der Welt – mit jährlich rund 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die in 26 olympischen und paralympischen Sportarten die besten Schulen Deutschlands ermitteln. „Mit der Jubiläumsfeier kehrt der größte Schulsportwettbewerb der Welt an seinen Ursprung im Olympiastadion zurück“, sagt Thomas Härtel. „‚Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin‘ ist nach all diesen Jahren immer noch die Botschaft, die zudem zeigt, dass der Wettbewerb immer noch lebendig und attraktiv ist. Natürlich muss er sich weiterentwickeln. Das 50-jährige Jubiläum ist der richtige Zeitpunkt, in die Zukunft zu blicken und auch neue Trendsportarten in den Blick zu nehmen.“

Auch rund um das Olympiastadions ging es hoch her. Der große Bewegungs- und Bildungsparcours mit über 30 Ständen lud alle Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen und Ausprobieren ein und informierte zu den Themen Sport, Ernährung, Gesundheit und berufliche Orientierung. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier machte bei seinem Rundgang auch halt am Stand von BERLIN HAT TALENT. Er schrieb viele Autogramme und informierte sich über das LSB-Nachwuchsförderprojekt. 

Fotos: Jürgen Engler

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Stand von BERLIN HAT TALENT.
  • Mit den BHT-Mitarbeitern Olga Fritzler, Marco Spanehl, Janine Gegusch
  • STAND BERLIN HAT TALENT
  • Im Olympiastadion: Bundespräsident Franz-Walter Steinmeier, der Regierende Bürgermeister Michael Müller, LSB-Präsident Thomas Härtel, Senatorin Sandra Scheeres und Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn