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Geflüchtete werden Übungsleiter

LSB startete neuen Ausbildungskurs an der Gerhard-Schlegel-Sportschule

40 geflüchtete Menschen haben beim Landessportbund Berlin eine Übungsleiter-Ausbildung begonnen. Die Seminare in Theorie und Praxis finden an der Gerhard-Schlegel-Sportschule statt. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten sie nach dem Ende der Sommerferien die DOSB-Lizenz „Übungsleiterin/Übungsleiter C – sportartübergreifender Breitensport“. Der Unterricht erfolgt auf Deutsch in zwei parallel laufenden Kursen. Es ist die zweite Übungsleiter-Ausbildung für Geflüchtete, die der LSB anbietet: Im vergangenen Jahr hatten 39 geflüchtete Menschen die C-Lizenz erworben.

Bildunterschriften:

• Gruppenfoto: einer von zwei Ausbildungskursen

• Salam: Salam Awaida Alabbas (27) kam vor zwei Jahren aus Syrien nach Deutschland. Sie ist gelernte Zahntechnikerin. Ihre Lieblingssportarten sind Basketball, Badminton und Schwimmen. Ihr Wunsch: Sie möchte einen Schwimmkurs leiten und Frauen und Kinder trainieren.

• Ahmed, Alsorani, Ahmad: (v.l.n.r.) Ahmed Gize (29) kommt aus dem Irak. Seit drei Jahren ist er in Deutschland. Er möchte gern Kinder und Jugendliche in Karate trainieren. Alsorani Khalid (42) ist Iraker, seit zwei Jahren in Deutschland und möchte am liebsten Schüler in Taekwondo trainieren. Ahmad Hassoud (32) kam vor zwei Jahren nach Deutschland. In Syrien hatte er Sport studiert und als Lehrer gearbeitet. Deshalb betreibt er viele Sportarten gern, am liebsten Volleyball, aber auch Fußball, Schwimmen und Tennis. Er spricht sehr gut deutsch. Bei der Übungsleiter-Ausbildung möchte er vor allem die Fachtermini lernen, damit er beim Training die Begriffe parat hat und richtige Anweisungen geben kann.

Fotos. Jürgen Engler

  • Geflüchtete werden Übungsleiter - Gruppe
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