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Elena Semechin zur deutschen Para-Sportlerin des Jahres gewählt

Die Berlinerin krönt ein turbulentes Jahr

Nach Gold bei den Paralympics in Tokio, der Hochzeit mit ihrem Trainer, einer erfolgreichen Operation am Kopf und der feierlichen Verleihung des Silbernen Lorbeerblatts trägt Para Schwimmerin Elena Semechin (geb. Krawzow) nun auch den Titel Para Sportlerin des Jahres 2021.

Eine Siegerin und ein „Krawt-Paket“ in jeder Lebenslage: Elena Semechin setzte sich im Kopf-an-Kopf-Rennen unter den nominierten Para Sportlerinnen durch – und das nach einem außerordentlich turbulenten Jahr. In Tokio komplettierte die Para Schwimmerin noch unter dem Namen Elena Krawzow ihren goldenen Medaillensatz: nach EM- und WM-Gold holte sie die Goldmedaille bei den Paralympics. Es folgte die Hochzeit mit Freund und Trainer Phillip Semechin. Anfang November verlieh Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihr sogar die höchste deutsche Auszeichnung im Sport, das Silberne Lorbeerblatt. Dass dies möglich war, gleicht einem kleinen Wunder. Denn wenige Tage zuvor hatte sie sich einer riskanten Hirntumor-OP unterziehen müssen. Ihr Erfolgshunger ist trotzdem nicht gestillt: Semechin träumt bereits vom nächsten Gold – bei der WM 2022. „Was für ein Jahr: Endlich bin ich Paralympics-Siegerin geworden, endlich habe ich meinen Traummann geheiratet, zum Glück wurde mein Gehirntumor erfolgreich entfernt und nun auch noch die Krönung, dass ich zur Para Sportlerin des Jahres gewählt worden bin. Nach diesen turbulenten Monaten mit vielen Aufs und Abs bin ich sehr froh und dankbar, dass ich diese Auszeichnung erstmals erhalten habe. Für mich ist es auch eine Anerkennung für unsere harte, jahrelange Arbeit“, sagt die 28-jährige Semechin und fügt an: „Ich bin einfach ein Glückspilz.“

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  • Foto: Florian_Schwarzbach_DBS