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Corona-Pandemie in Berlin und Umgebung

Umfrage zu den sozialen Folgen gestartet

Strikte Kontaktbeschränkungen, die Schließungen von Restaurants, Bars und Kultureinrichtungen,  das Wegbrechen beruflicher Existenzen – die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben stark in unseren Alltag eingegriffen.  Aus dieser schlagartigen Veränderung leiten sich gesellschaftliche Fragen ab: Wie haben Menschen ihren Alltag neu organisiert? Auf welche Ressourcen konnten sie dabei zurückgreifen? Haben sich Menschen untereinander geholfen? Wie wohl und sicher haben sie sich in ihrer Nachbarschaft und in der Stadt gefühlt? Waren sie unterschiedlich von den Maßnahmen betroffen?

Das Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. Talja Blokland) und die Technische Universität Berlin (Dr. Johanna Hoerning) gehen diesen Fragen im Forschungsprojekt “Städtisches Leben während Corona” nach. Dieses Projekt wird durch Mittel der Berlin University Alliance finanziert.

Dazu startet heute eine Online-Umfrage, die sich an Berliner*innen und Interessierte aus dem Berliner Umland richtet.

Diese Umfrage und weitere Informationen zum Forschungsprojekt  “Städtisches Leben während Corona” sind über den Link erreichbar.

Die Befragung wird anonymisiert ausgewertet. Ziel ist ein besseres Verständnis der sozialen Folgen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen politischen Maßnahmen.

Prof. Talja Blokland vom Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung:
„Wir wissen natürlich, dass wir den riesigen Corona-Sorgen vieler Menschen mit einer Online-Befragung nicht so nahe kommen, wie zum Beispiel mit persönlichen Interviews. Allerdings können wir über das Internet viel, viel mehr Leute erreichen. Und darum geht es uns ja. Wir wollen am Ende zeigen, wie stark und auch wie unterschiedlich die Menschen in und um Berlin die Zeit der Einschränkungen erlebt haben. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme an unserer Umfrage.“

Erste Ergebnisse der Untersuchung werden voraussichtlich am Ende des Jahres vorliegen.

Weitere Informationen:
Das Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung ist die zentrale Kommunikations- und Koordinationsplattform für moderne Stadtforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und beschäftigt sich fachübergreifend mit aktuellen gesellschaftspolitischen Problemstellungen.

Kontakt:
Humboldt-Universität zu Berlin?, Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung, ?Unter den Linden 6?, 10099 Berlin; henrik.schultze@hu-berlin.de

 

Quelle: HU Berlin