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Berlin-Marathon am 25. September – mehr als ein sportliches Ereignis

Der Lauf ist ein Imagegewinn für unsere Stadt

Das nächste sportliche Highlight steht vor der Tür: Der 48. BMW-Berlin-Mara-thon am kommenden Sonntag dürfte ein großes Spektakel werden, das auch weltweit für Aufsehen sorgt. Schirmherr ist Bundeskanzler Olaf Scholz. Den Startschuss um 9.15 Uhr gibt die Regierende Bürgermeisterin, Franziska Giffey, auf der Straße des 17. Juni.

„Wir erwarten 45.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 157 Nationen“, erklärt Jürgen Lock, Geschäftsführer des SCC Events, dem Ausrichter dieses 42,195 km langen Laufes durch die City. 20.000 Teilnehmer kommen aus dem Ausland, vor allem aus den USA, Dänemark und England, 18.000 aus dem Bundesgebiet, 6.000 aus Berlin.

Außerdem dabei sind am Sonntag die Handbiker und Rollstuhlfahrer, die stets von dem flachen Kurs schwärmen, während 4.100 Skater tags zuvor ihren Wettkampf bestreiten – übrigens mit einem Prominenten, der in einer anderen Sportart zu Hause ist: Bart Swings, Eisschnelllauf-Olympiasieger und mehrfacher Weltmeister aus Belgien.

Als Einstimmung findet am Sonnabend der Frühstückslauf statt – auf dem Tempelhofer Feld. Am Nachmittag gibt es zwei Laufwettbewerbe für den Nachwuchs – für Bambinis und Mini-Marathonisten mit zehntausend Kindern zwischen elf und 18 Jahren.

Natürlich wird das Hauptrennen, das den Spitzen- und Breitensport vereint, überstrahlt durch die Zusage mehrerer Topstars. Sie schätzen den Berlin-Marathon wegen des Fluidums und der anerkannt schnellen Strecke. An erster Stelle, so Race Director Mark Milde, sind Doppelolympiasieger und Weltrekordler Eliud Kipchoge aus Kenia sowie der äthiopische Vorjahresgewinner, Guye Adola, zu nennen.

Auch bei den Frauen präsentiert sich ein Klassefeld mit Keira d‘ Amato (USA) und Nancy Jelagat Meto (Kenia).Es kommen weitere Veranstaltun-gen hinzu: am Freitagabend ein „Get to gether“ mit 700 Personen, die Marathon-Messe und ein ökumenischer Gottesdienst am Sonnabendnachmittag in der Gedächtniskirche, wo Lesungen mit Marathon-Initiator Horst Milde und Rollstuhlfahrer Heinz Frei aus der Schweiz geplant sind.

„Der Lauf ist mehr als nur eine Sportveranstaltung“, sagt Jürgen Lock. „Der Lauf ist eine glänzende Werbung für Berlin – mit Strahlkraft, Ansehen und Imagegewinn, der nicht zuletzt auf dem wirschaftlichen Sektor beruht“. Bei einer Studie von 2018 wurde eine Gesamtwertschöpfung von 383 Millionen Euro ermittelt. Darin eingeschlossen waren Ausgaben der Teilnehmer und Besucher für An- und Abreise, Nutzung des innerstäd-tischen Verkehrs, Übernachtung, Verpflegung, Sightseeing und Shopping.

„Rund ein dreiviertel Jahr lang“, so Jürgen Lock, „dauern die Vorbereitungen und Absprachen. Allein am Mara-thon-Tag werden 5.000 Volunteers gebraucht, dazu 450 Sanitäter und 60 Ärzte.“ Nur so ist es möglich gewesen, den Berlin-Marathon zu einer Hauptstadt-Marke mit einem großen Bekanntheitsgrad werden zu lassen.

Weitere Infos stehen hier.

Text: Hansjürgen Wille

Foto: Jürgen Engler

  • Foto: Jürgen Engler