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Senat beschließt Finanzierung der Leistungssportreform

LSB-Präsident Thomas Härtel: „Senatsentscheidung ist ein wichtiger Baustein für den Spitzensportstandort Nr. 1“

Der Landessportbund Berlin begrüßt die Entscheidung des Berliner Senats, dem Spitzen- und Nachwuchsleistungssport eine gute finanzielle Grundlage zu ermöglichen. „Besonders für Berlin mit seinen Bundesstützpunkten in 19 Sportarten und rund 500 Bundeskaderathlet/-innen ist die heutige Entscheidung des Senats ein wichtiger Baustein für den Spitzensportstandort Nr. 1“, sagt Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes Berlin.


Wie die Senatskanzlei mitteilte, wurde Sportsenator Andreas Geisel in der heutigen Sitzung des Senats beauftragt, die Bund-Länder-Vereinbarung zur Neuordnung der Finanzierung der Neustrukturierung des bundesdeutschen Leistungssports zu unterzeichnen.


Die vom Bundesinnenministerium und dem DOSB angetriebene Leistungssportreform soll den Spitzensport in Deutschland wieder an die Weltspitze führen.


Der Landessportbund Berlin hatte die Reform des Spitzensports von Beginn an unterstützt. In enger Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport und dem Olympiastützpunkt hatte er das „Berliner Leistungssportkonzept 2024“ erarbeitet, das die regionale Besonderheiten und Bedingungen hervorhebt. Zentraler Schwerpunkt darin ist die enge Verzahnung der verschiedenen Ebenen mit Olympia-, Bundes-, Landesstützpunkten, den Eliteschulen des Sports, den Fachverbänden und Vereinen. Der paralympische Spitzensport wird gleichrangig einbezogen.


Am 3. Dezember 2016 wurde auf der Mitgliederversammlung des DOSB in Magdeburg das nationale Reformpapier „Neustrukturierung des Leistungssports und der Sportförderung“ mit einer Mehrheit von 98,6 Prozent der Stimmen verabschiedet. Die Sportministerkonferenz verabschiedete im November 2018 einen vom Bundesinnenministerium und Vertretern der Länder ausgearbeiteten Entwurf für eine Bund-Länder-Vereinbarung dem Grunde nach. Die Unterzeichnung durch die Länder erfolgt nun im Umlaufverfahren.

 

Text: Oliver Weiß