Mitteilungen

Kongress Urban Sports & Health in Berlin

Tagung am 19. und 20. November über urbane Sportentwicklung und Ideen für eine sportliche Stadt der Zukunft mit international renommierten Referenten

Wie kann eine Stadt aussehen, in der sich Menschen mehr und gern bewegen? Welche Chancen bietet die Digitalisierung, um Sport für alle möglich zu machen? Welche Ideen vereinfachen den bewegungsfördernden Alltag im urbanen Leben nachhaltig und effektiv? Der Kongress "Urban Sports & Health", der am 19. und 20. November 2018 in Berlin auf dem GLS-Campus stattfindet, stellt sich diese und andere Fragen für eine sportliche Stadt der Zukunft.

Die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) der Humboldt-Universität Berlin sind die Initatoren des Kongresses. In Berlin kommen Experten aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammen, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und an deren Umsetzung zu arbeiten. Erwartet werden unter anderem Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Sportwissenschaft, aus der Stadtentwicklung, Politik und Verwaltung, aus der IT- und Digitalwirtschaft, Sportlerinnen und Sportler, Aktive in den Verbänden und Vereinen und Vertreterinnen und Vertreter aus den Kommunen.

Bewegungsfreude in der Stadt fördern

Urban Sports & Health möchte die Potentiale, Ideen und Projekte zu Sport, Bewegung und Gesundheit entdecken, fördern und vernetzen, um effektiv Bewegungsförderung zu ermöglichen. Gesundheitsförderung im Sinne des Präventionsgesetzes, Konzepte, Konkurrenzen und Kooperationen in der Sportentwicklung der Zukunft, Impulse des Sports für die Stadtentwicklung, Ideen, Chancen und Projekte von Sport und Digitalisierung, Gesundheit und Bewegungsförderung, nternationale Entwicklungen und Sportentwicklung werden Schwerpunkte des zweitägigen Kongresses sein.

Internationale und nationale Teilnehmer und Referentinnen

Mit Prof. Fiona Bull von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem Senator für Inneres und Sport des Landes Berlin Andreas Geisel, Dilek Kolat, der Berliner Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Prof. Dr. Sylvia Titze von der Universität Graz, Prof. Willem van Mechelen von dem Amsterdam UMC Universitair Medische Centra, Michael Vögele von der adidas AG und Prof. Dr. Petra Wagner von der Universität Leipzig geben gebennational wie international renommierte Experinnen und Experten Anstöße für Innovationen und Netzwerkarbeit.

Aktuelle Studie zu Bewegungsmangel veröffentlicht

Fiona Bull ist Programmmangagerin innerhalb der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und gehört zu den weltweit führenden Forscherinnen im Themenfeld „Gesundheit und Bewegung“ gehört. Dort leitet sie die Arbeit in den Bereichen Bewegungsmangel, gesunde Ernährung, Prävention von Fettleibigkeit sowie die Überwachung von nichtübertragbaren Krankheiten und ihrer Risikofaktoren. Gemeinsam mit Prof. Dr. Regina Guthold jhat sie eine große Studie zu den dramatischen weltweiten Folgen des Bewegungsmangels veröffentlicht, die im September 2018 erschienen ist. Laut der Studienergebnisse sitzen mer als 1,4 Milliarden Menschen zu viel sitzen und gehen zu wenig. Fiona Bull ist für die Entwicklung des Global Action Plans for Physical Activity der WHO verantwortlich. Die WHO hat sich vorgenommen, in den nächsten sieben Jahren die körperliche Inaktivität um zehn Prozent zu senken. Fiona Spitz ist Teilnehmerin der Internationalen Session.

Impulse der Bewegungswissenschaften

Willem van Mechelen vom EMGO? Amsterdam Public Health Forschungsinstituts ist Professor für Arbeits- und Sportmedizin am VU-Universitätsklinikum (VUmc) in Amsterdam und unter anderem Mitglied der medizinisch-wissenschaftlichen Expertengruppe des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Der promovierte Bewegungswissentschaftler und Facharzt für Arbeitsmedizin und Epidemiologie ist Mitglied des American College of Sports Medicine (ACSM) und des European College of Sports Sciences (ECSS).

Anmeldung für den Kongress ist hier möglich.