Coronavirus

Sportsenator sagt Unterstützung des Berliner Sports zu

Am heutigen Mittwoch fand ein intensiver Austausch zwischen dem Berliner Landessportbund und Vertretern der Berliner Proficlubs mit dem Sportsenator Andreas Geisel statt.

Andreas Geisel hat in diesem Gespräch dem Berliner Sport ausdrücklich seine Unterstützung zugesagt. Er kündigte einen Rettungsschirm sowohl für den gemeinnützigen Sport als auch für den Profisport in Berlin an.

LSB-Präsident Thomas Härtel: „Ich begrüße die in dieser Runde zum Ausdruck gekommene Wertschätzung des Berliner Senats gegenüber dem Sport und freue mich, dass die bisherigen Gespräche über einen Rettungsschirm für den gemeinnützigen Sport konstruktiv verlaufen sind.“ Härtel wiederholte nochmals seine Bitte, Sportanlagen wieder schrittweise zu öffnen. Insbesondere müsse die Kinder- und Jugendarbeit der Sportvereine bei den Lockerungen in den Fokus gerückt werden, da unter Anleitung qualifizierter Übungsleiter/-innen die Hygiene- und Abstandsregeln am ehesten einhalten werden könnten.

Senator Andreas Geisel kündigte an, einen Runden Tisch einzurichten, an dem über die Folgen der Corona-Pandemie für den Berliner Sport gesprochen werden soll. Zu diesem möchte er auch Vertreter der Senatskanzlei und der Berliner Wirtschaftsverwaltung einladen.

Kaweh Niroomand, Geschäftsführer der BR Volleys und Sprecher der Initiative Berliner Proficlubs, hob die besondere Bedeutung der Proficlubs für die Sportmetropole Berlin hervor und erklärte sich ausdrücklich bereit in enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung die besonderen Herausforderungen der Bundesligisten in den Blick zu nehmen, um ihnen nach der Corona-Krise eine Zukunftsperspektive zu geben. „Auf absehbare Zeit“, so Niroomand, „sind in Berlin sportliche Großveranstaltungen untersagt. Somit bricht für uns die wirtschaftliche Grundlage weg. Ich begrüße die vereinbarte Abstimmung zwischen allen Beteiligten, um Voraussetzungen für eine schrittweise Wiederaufnahme der Bundesligaspiele zu schaffen.“ In diesem Zusammenhang wies er auch auf die vielfältigen Initiativen der Profivereine in der Jugendarbeit und Nachwuchsförderung hin, die damit auch einen wesentlichen Beitrag zur Vielfalt des Sports in unserer Stadt leisteten.

Die Sportvereine stehen in den Startlöchern und sind bestens auf eine behutsame Lockerung der Rechtsverordnung des Berliner Senats vorbereitet.

An dem Gespräch mit dem Senator nahmen Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin, Kaweh Niroomand, Manager der BR Volleys und Vizepräsident des DOSB, Bob Hanning, Geschäftsführer der Füchse Berlin sowie Marco Baldi, Geschäftsführer von Alba Berlin teil.

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