Coronavirus

Wertvolles Signal für den Berliner Sport

LSB-Präsident Härtel: "Menschen brauchen wieder mehr Bewegungsmöglichkeiten"

Der Landessportbund Berlin begrüßt die stufenweise Öffnung von Sportanlagen durch den Berliner Senat. LSB-Präsident Thomas Härtel sagt: "Das ist ein wertvolles Signal, um den Menschen in dieser Stadt wieder mehr und vielfältige Bewegung zu ermöglichen." Der Senat kündigte am Dienstag an, Sportanlagen im Freien teilweise wieder für kontaktloses Sporttreiben zu öffnen. Davon können vor allem  Wassersportarten wie Rudern, Kanu und Segeln profitieren, aber auch Golf, Tennis oder Laufen. Gleichzeitig wünscht sich Härtel weitere Lockerungen auch für andere Zielgruppen: "Vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Familien in beengten Wohnverhältnissen leiden unter den Einschränkungen. Gerade auch für sie brauchen wir Bewegungsangebote. Wir hoffen, dass nach der heutigen Entscheidung des Senats auf Antrag auch Trainingsangebote für Kinder und Jugendliche ab dem 4. Mai möglich sein werden.“

Härtel sieht Sportvereine gut für die bevorstehenden Lockerungen aufgestellt: "Sport lebt von Regeln. Und viele Vereine haben sich auf die behutsame Öffnung schon eingestellt und die Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln genau eingeplant. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken, ebenso für das Engagement der Übungsleiterinnen und Übungsleiter, um Bewegungsangebote unter diesen Bedingungen möglich zu machen." Der Einsatz der Vereine in der Krise sei auch eine sehr gute Voraussetzung für die nächsten Schritte. "Auch in gedeckten Sportanlagen können die Vereine auf die Einhaltung der Regeln achten", sagte Härtel.

Zusammen mit dem Sportmediziner Professor Dr. Bernd Wolfarth hat der Landessportbund einen Kriterienkatalog erarbeitet, wie Sportangebote unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden können. Diese Kriterien lassen sich sowohl für Sportangebote im Freien wie in der Halle anwenden.

  • Erste Öffnung von Sportanlagen